Mittwoch, 4. Februar 2015

Der Januar in Bildern

Seit Anfang Januar wurde ich mehr oder weniger aktiv bei Instagram, nachdem ich schon ewig dort angemeldet war. Meine Handykamera ist nun nicht die beste, weshalb bei mir keine hochwertigen oder besonders beeindruckende Fotos herumkommen werden. Immerhin eignen sie sich wunderbar dazu, einige Momente festzuhalten. Daher habe ich beschlossen, am Ende des Monats jeweils einen kleinen Rückblick damit zu machen.

Ich weiß, ich schreibe zudem noch Monatsrückblicke für die 101 Dinge in 1001 Tagen. Doch da behandle ich ja eigentlich nur die Aufgaben, sodass sich da nicht allzu viel überlappen sollte. Zudem endet jenes Projekt in diesem Jahr, dann hat sich die Dopplung sowieso erledigt.


Die neun wichtigsten Bilder, von links nach rechts, von oben nach unten.

(1) Selfieschmelfie. Was man nicht alles tut, um mal wieder ein halbwegs aktuelles Profilbild zu haben. Da nehme ich sogar die Tortur auf mich, dümmlich dreinzuschauen.

(2) Die Comicreihe "Scott Pilgrim vs. the World" wurde von mir begonnen, nachdem mir beim Schauen des Films eingefallen ist, dass ich noch den ersten Band besitze.

(3) Anfang Januar waren die Mitbewohnerin und ich nach langem Planen und Reden endlich bei Ikea, um Regale zu holen. Für mein Zimmer nahm ich dieses Bücherregal mit. Eigentlich hoffte ich, damit hätte sich das Problem erledigt, zwei Reihen Bücher hintereinander stellen zu müssen. Aber das ist leider nicht ganz aufgegangen. Ich brauche mehr Regale (oder weniger Bücher)!

(4) Im Januar fing ich außerdem mit meinen Sonntagspostkarten an. Was im Prinzip heißt, jeden Sonntag eine Postkarte an einen Menschen meines Umfelds zu schreiben. Dieser herzallerliebste Schneehase war als erstes dran und ging an eine gute Freundin. Mein Vorsatz ist es, das für dieses Jahr auch durchzuhalten.

(5) + (7) Nachdem ich den true fruits-Smoothie spontan mitnahm, ist hier der Smoothie-Wahnsinn ausgebrochen. Ich kostete jegliche Sorten, die ich im Supermarkt auftreiben konnte und wir machten sogar selbst einige. Es vergeht kaum ein Morgen mehr ohne Smoothie. Geiles Zeug.

(6) Zum ersten Mal in meinem Leben durfte ich im vergangenen Monat Statistin bei einem Filmdreh sein. Eine ziemlich tolle Erfahrung. Wobei mich weniger reizte, vor der Kamera zu stehen (oder zu tanzen, in dem Fall), sondern eher zu sehen, wie alles am Set und beim Dreh abläuft. An dieser Stelle würde ich gern noch so viel mehr über den Abend und das Thema überhaupt schreiben. Doch das würde den Rahmen sprengen, weshalb ich dem wohl noch einen eigenen Eintrag werde widmen müssen.

(8) Der Leipziger Alltag wurde in den vergangenen Wochen ziemlich von den Legida-Aufmärschen beeinflusst. Die Stimmung an den Tagen, an denen schon seit dem frühen Nachmittag die gesamte Innenstadt von der Polizei regelrecht überflutet wurde, war seltsam bedrohlich. Nicht nur die ausfallenden Straßenbahnen drängten sich also in meinen Plan, da ich gezwungen war, nach Hause zu laufen (zum Glück wohne ich mittlerweile um einiges näher an der Uni). Auch war ich bei einer der Gegendemonstrationen dabei. Bei dieser verlief noch alles sicher und gut. Eine Freundin war auf einer der folgenden und berichtete von einer sehr geladenen Stimmung. Und bei den Ausschreitungen, die man über die Medien mitbekommt, wird einem schon mulmig. Fazit bleibt jedoch nach wie vor: #nolegida.

(9) Kommen wir zu einem etwas heiteren Thema: Unistress! Jaja, der letzte Monat bevor es in die vorlesungsfreie Zeit geht und alle Abgabetermine rücken in großen Schritten immer näher. Hier eine Präsentation, dort eine schriftliche Ausarbeitung. Dieses Bild stammt von einem meiner Essay-Samstagabend-Partys, nur mit mir und der herzallerliebsten Jane Eyre.

Wie sah euer Januar aus? Was habt ihr im vergangenen Monat so erlebt?