Dienstag, 30. September 2014

Meine Top 5 Kinderzeichentrickserien

An dieser Stelle muss ich zugeben: Früher war ich ein Fernsehkind durch und durch. An den Wochenenden meiner Kindheit gab es nichts Schöneres, als morgens ganz früh aufzustehen und, noch während alle anderen schliefen, das Kinderprogramm im Fernsehen anzuschauen. Auch nachmittags nach der Schule war mein erster offizieller Akt das Anschalten des Fernsehers. Stunden über Stunden über Stunden quäkige Stimmen und bunte Bilder - das war mein Ding. Dass ich heute auf eine große Anzahl von bekannten, ja geliebten Kinderserien zurückblicken kann, ist das Ergebnis. Diesmal soll es im Speziellen um Zeichentrickserien gehen. Aber auch mit dieser Einschränkung fällt mir die Auswahl überaus schwer, es gab einfach so viele grandiose Sachen damals. Ich versuche mein Glück. Wie immer, schreibt mir gern einen Kommentar, welche Zeichentrickserien ihr als Kind geliebt habt. Vielleicht können wir ja gemeinsam schwärmen!


Detektiv Conan
Die Geschichte um Hobbydetektiv Shin'ichi Kudo zählt locker zu den von mir meistgeschauten Serien. Darin wird der 16-Jährige Oberschüler eines Tages von zwei Männern in Schwarz bewusstlos geschlagen und bekommt ein Gift eingeflößt, welches seinen Körper zu dem eines Grundschülers macht. Seinen scharfsinnigen Verstand behält Shin'ichi jedoch, sodass er fortan unter dem Namen Conan Edogawa weiterhin Kriminalfälle lösen kann. Wenn ich nicht wüsste, dass "Detektiv Conan" bis heute noch produziert wird, hätte ich gut Lust, die Serie komplett durchzuschauen. So scheint es aber (leider) nie ein Ende zu geben. Wie viele Jahre haben die jetzt eigentlich schon verlebt, ohne dass einer der Charaktere auch nur ein Stück altert oder wächst? Und wird er die Männer in Schwarz jemals finden und endgültig zurück in sein altes Leben gehen können? Fragen über Fragen. Vielleicht sollte ich mir doch wieder ein paar Folgen anschauen, der guten alten Zeiten wegen.


Jimmy Neutron
Intelligenz und Erfindergeist, zwei beste Freunde, die von beidem nicht allzu viel abbekommen haben, ein Roboterhund, zwei durchgedrehte Elternteile und natürlich ein Mädchen, für das gleichzeitig Hass empfunden und geschwärmt wird. Das alles hat Riesenhirn Jimmy Neutron aus Retroville. Ich muss zugeben, dass ich die computeranimierte Optik heute ziemlich scheußlich finde, damals hat mich die Serie jedoch über lange Zeit fantastisch unterhalten. Und "Jimmy Neutron" musste einfach mit auf die Liste, allein schon aufgrund der schön überzogenen Charakter und des Sci-Fi-Einschlags. Und Enten. Und Lamas.


Disneys Große Pause
Schon allein beim Gedanken an die Serie kommen gerade so viele Erinnerungen hoch. Bei den Pausen- und Schulgeschichten um die sechs Schüler T.J., Gretchen, Vince, Spinelli, Gus und Mikey habe ich damals jedes Mal mitgefiebert. So viele Ungerechtigkeiten, gegen die sie sich wehren mussten, aber auch so viele tolle Veranstaltungen und Spiele und Wettbewerbe und einzigartige Mitschüler. Ich wünschte, meine Schule wäre so abwechslungsreich und vielfältig gewesen. Mein Lieblingscharakter war selbstverständlich die taffe Spinelli, die keine Scheu davor hatte, ihre Fäuste spielen zu lassen, obwohl sie in den richtigen Momenten auch einfühlsam und emotional sein konnte.


Kim Possible
Call me, beep me, if you wanna reach me. When you wanna page me, it's okay. Mein Wunsch als Kind, selbst eine Geheimagentin zu sein, wurde damals unter anderem durch "Kim Possible" angestachelt. Aber ich konnte das auch eben dadurch ein wenig ausleben, wenn sie den Bösewichten ordentlich in den Hintern tritt und die Welt vor ihnen rettete. Die Charaktere, von Protagonistin Kim selbst, über Ron und Rufus, dem einzigen süßen Nacktmull auf der Welt, bishin zu den Schurken Shego und Dr. Drakken, sind ausnahmslos toll gemacht. Zudem liebe ich den Zeichenstil und den Wortwitz der Serie, über den ich mich auch jetzt noch herzlich amüsieren kann.


Pinky und der Brain
Jetzt mal ehrlich. Gibt es eine bessere Idee für eine Zeichentrickserie, als zwei Labormäuse, die jeden Abend versuchen, die Weltherrschaft an sich zu reißen? Nein, gibt es nicht. Die Serie ist so absurd, doch gleichzeitig verdammt genial. Noch heute schaue ich sie gerne und sie hat über die Jahre überhaupt nichts an Niedlichkeit, Humor und Originalität eingebüßt. Fun Fact: Nachdem ich als Kind eine Maus als Haustier bekam, war mein älterer Bruder so angetan von dem Racker, dass er sich ebenfalls zwei Mäuse zulegte und sie Pinky und Brain nannte. Ziemlich cool. Wieso bin ich damals nicht darauf gekommen? Noch ein Fun Fact: Ich kann das Intro der Serie auf der Gitarre spielen (nach dieser Anleitung). Ein weiterer Fun Fact: Ich habe ein Qwertee-Shirt mit einem Motiv von Pinky und Brain. Vom Apfelkernchen damals geschenkt bekommen. Letzter Fun Fact: Es gibt keinen Fun Fact mehr. Und nein, ich bin nicht besessen von den beiden Labormäusen...ähem. Narf!


Weitere nennenswerte Serien: Doug; Hey Arnold; Sailor Moon; CatDog; Wochenend-Kids; Chip und Chap; Mona der Vampir; Disneys Gummibärenbande; Die Dinos; Totally Spies; Die Glücksbärchis; Biene Maja; Heidi; Wickie und die starken Männer; Pinocchio; Inspector Gadget; Simsalabim Sabrina; Alfred J. Kwak; Pokémon; DoReMi; Gloria und ihre Familie; Jeanne, die Kamikaze-Diebin