Donnerstag, 12. Dezember 2019

Mein Spotify-Rückblick 2019


Mein kleines, Statistiken liebendes Herz machte vor ein paar Tagen einen kleinen Hüpfer, als die Streaming-Plattform Spotify für alle Benutzer mit eine Premium-Account je einen individuellen Rückblick veröffentlichte. In vielen Timelines poppten seither Screenshots über Screenshots auf. Aber nicht ich - ich würde meine Follower nie mit sowas belästigen. Lieber meine Blogleser, yaaaas!


Aber halt, das Jahr ist doch noch gar nicht vorbei!? Das ist richtig. Spotify bietet, wenn man es ganz genau nimmt, keinen Rückblick über das gesamte Streaming-Jahr 2019, sondern berücksichtigt lediglich die Monate Januar bis Oktober. Meine Obsession mit dem Schweizer Musiker Faber, die Ende des Jahres begann, ist in den Top-Künstlern demnach nicht abgebildet. Deshalb freue ich mich auch auf meine last.fm-Statistik, die hoffentlich etwas akkurater sein wird (und die ich 2018 bereits hier verewigte).


Spotify hat wiederum den Vorteil, dass neben musikalischen Zusammenfassungen wie meistgehörte Künstler und Lieblingslieder auch Podcasts ausgewertet werden. Aus dieser Kategorie habe ich zwar nicht alle Screenshots eingefügt, aber eine kleine Empfehlung möchte ich trotzdem loswerden: Alle Musikliebhaber werden Alan Cross' Podcast namens Ongoing History of New Music mit Sicherheit genauso durchsuchten, wie ich es dieses Jahr getan habe. Der kanadische Musikjournalist greift nicht nur immer wieder spannende Themen der jüngeren Musikgeschichte auf, sondern hat auch eine Wahnsinnsstimme!


So, und was lernen wir nun?
  • Top-Künstlerin war bei mir Anna Calvi - nach dem unglaublichen Konzert im Januar aber auch kein Wunder.
  • Wenn man dazu noch meinen 2019er Lieblingssong Hold Up von Beyoncé sowie Billie Eilish und Lizzo in meinen Top 5 Künstlern sieht, war das Jahr von Frauenpower bestimmt. Überhaupt habe ich gemerkt, dass es mir kecke Musik durchaus hilft, um mit mehr Selbstbewusstsein durch den Alltag zu kommen und häufiger für mich einzustehen (hier geht's zu meiner Boldness-Boost-Playlist).
  • Wow, dudelte bei mir viel Pop-Musik! Mir war durchaus bewusst, dass ich mich mit meiner ausufernden Phase, in der ich Dance- und House-Musik und alles dazwischen erkundschaftete, ein wenig vom Rock wegbewegte (hier entlang zur Beats-Playlist) - aber so extrem!? Nun gut, man darf nicht vergessen, dass ich außerdem ziemlich von Drag Queens besessen war/bin (Sesam, öffne dich zu meiner Drag-Queen-Playlist), die ebenfalls meist Pop-Songs veröffentlichen.
  • Allein bis in den Oktober hinein hörte ich 55.695 Minuten Musik oder Podcasts über Spotify. Das ist sehr abstrakt, deshalb umgerechnet: Das sind gute 928 Stunden. Gedankt sei das meinem Beruf, bei dem ich auch während der Arbeit über Kopfhörer Mukke dudeln lassen kann.

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