Dienstag, 27. März 2018

Meine Top 5 der schönsten Albumcover

Natürlich stehen die Melodien und Texte beim Machen, Hören und Bewerten von Musik an allererster Stelle. Doch muss ich zugeben, dass ich es sehr liebe, wenn Alben ein ansprechendes, künstlerisches und kreatives Design haben, das sich durch Cover, Booklet sowie Promo-Bildern zieht. Im besten Fall steht es außerdem im Einklang mit der Musik darauf. Es mag nämlich besonders bei mir unbekannten Künstlern dazu führen, überhaupt in ein Album hineinzuhören, wenn das Cover entsprechend hübsch ist. Bei meiner Recherche habe ich über mich selbst gelernt, wie sehr ich auf bestimmte Farben anspringe. Albumcover auf der Liste und andere, die es nur knapp nicht in diesen Beitrag schaffen, besitzen oft die Farben Rosa und Hellblau. Erwähnt wären da zum Beispiel das rosafarbene Theatre is Evil von Amanda Palmer & The Grand Theft Orchestra oder das hellblaue Cover vom Eddie Vedder-Album zum Film Into The Wild. Falls ihr also bei Gelegenheit ein Albumcover erstellen wollt, nehmt eine der beiden Farben. Macht damit eine hübsche Illustration, photoshoppt ein wenig herum, sucht euch ein ungewöhnliches Setting oder findet eine ausgefallene Perspektive für euer Foto. So seid ihr gewiss, dass ich in eure Musik hineinhören werde. Habe ich jetzt schon alle Tricks der Liste verraten oder liest trotzdem noch jemand weiter?


Feel Your Feelings Fool! von The Regrettes
Aktuell ist die Punk-Rock-Band aus Los Angeles wieder im Gespräch, da sie kürzlich ihre neue Single Come Through sowie ihre EP mit dem Titel Attention Seeker veröffentlichten. Eigentlich ziemlich flott, da sie 2017 gerade erst ihr Debüt Feel Your Feelings Fool! herausbrachten, um das es an dieser Stelle gehen soll. Das Albumcover hat nämlich alle nötigen Zutaten, um mich zu überzeugen. Eier, Zucker, Mehl...kleiner Scherz am Rande! Es gibt durchaus Pluspunkte dafür, dass die drei Mädels und der eine Kerl der Band auf einer verhältnismäßig riesigen Sahnetorte drapiert wurden. Drumherum schmücken kleine Details das Bild, wie die Schrift des Albumtitels, die wie Zuckerguss aussieht, bunte Zuckerstreusel, ein Luftballon oder eine kleine Geschenkschleife. Dann wären wir wieder bei den knalligen Farben Rosa und Hellblau, die mich sofort ansprechen, hier sogar im Zusammenspiel. Was ich außerdem toll finde, ist, wie alles trashig auf den Hintergrund gephotoshoppt wurde. Es hat Ähnlichkeit mit den Resultaten meiner Bildbearbeitungen manchmal, daher ist die Ästhetik genau meins.

Foto: WMG


The Magic Whip von Blur
Die Britpop-Gruppe um Damon Albarn ist sicherlich bis heute am ehesten für ihren Hit Song 2 bekannt. Besonders mit der Auflösung im Jahre 2004 und Neugründung einige Jahre später, gab es ein ziemliches Hin und Her und Albarn scheint sich außerdem lieber mit den Gorillaz und Solo-Projekten zu beschäftigen. Trotzdem brachte uns diese Platte von 2015 einige musikalische Perlen und ein sehr hübsches Albumcover. Es ist natürlich die Schrift und das Eiscreme-Bild im Stil einer Leuchtreklame auf dem dunklen Grund, die das Design ebenso schlicht wie effektiv sein lassen. Zudem spiegelt es die Musik wieder, die für mich durchaus nach Großstadtfeeling klingt. Die Schrift ist übrigens auf Chinesisch, da The Magic Whip in Hong Kong aufgenommen wurde, und zeigt Bandname sowie Albumtitel. Künstler Tony Hung verriet in einem Interview mit dem Magazin Creative Review, warum er sich gerade für die Eiskugel in der Waffel entschied: "The album title The Magic Whip was multifaceted. An ice cream in the UK, a firework in China and a 'whip' in a political sense. These extremes would reflect the different textures, breadth and depth of the album."

Foto: WMG


A Kiss Before You Go von Katzenjammer
In den letzten Jahren ist es leider still um die norwegische Musikkapelle geworden. Es ist fraglich, ob wir irgendwann wieder von ihnen hören werden, da sie in ihrer ursprünglichen Konstellation leider schon nicht mehr existieren. Bei mir persönlich feiern jedoch besonders die ersten beiden Alben momentan ein Revival. Und es ist das Cover des zweiten Albums A Kiss Before You Go (2011), das die Band perfekt widerspiegelt. Katzenjammer bestand bis vor kurzem aus vier hochtalentierten Musikerinnen, die allesamt singen und verschiedene Instrumente spielen konnten. In ihren Liedern erzählten sie Geschichten und der Stil reichte von Country über Folk und Rock bis hin zu Balkan-Klängen. Ein bunter Mix, verrückte Kleidungsstücke und Accessoires: ein Leben für die Show. Auf dem Bild sieht man dieses Gefühl von Theater. Die Mitglieder sitzen alle in ausgefallenen Klamotten in einem Boot, vielleicht auf der Suche nach einem Abenteuer. Darüber die Schrift, die an Leuchtschrift am Eingang eines Konzerthauses hängen könnte. Ich finde ich das Cover sowohl ästhetisch gelungen als auch überaus bedeutungsvoll für die Musik, Persönlichkeiten und Konzerte von Katzenjammer.

Foto: Universal Music


Little Fiction von Elbow
Das siebte Album stellt einen dieser Fälle da, in denen ich die Musik nur aufgrund des Covers entdeckte. Die Farben sprangen mir sofort ins Auge, jaja, ich komme schon wieder damit. Doch bilden sie einfach einen herrlichen Kontrast in dieser Illustration von Robert Frank Hunter. Darauf zu sehen ist eine fantastische Landschaft und eine Frau, die diese gerade auszukundschaften scheint. Der Name des Album fügt sich außerdem perfekt in das Bild ein. Mir fehlen sicherlich all die fachlichen Begrifflichkeiten, um Illustrationen und Designs angemessen zu beschreiben. Doch dieses Cover ist gut, richtig gut. Es tat mir zudem den Gefallen, ein Album anzuhören, das ich großartig finden würde und das deswegen vor einem Jahr sogar in meinen Musiktipps landete. Erfolg auf ganzer Linie für die Briten von Elbow, würde ich behaupten.

Foto: Universal Music


The First Days of Spring von Noah and The Whale
Eigentlich ist es unüblich für mich, dass ich Cover in dem Sinne schön finde, auf denen man "einfach nur" den Künstler sieht. Meist muss da schon mehr kommen. Dieses Albumcover von The First Days of Spring, ein musikalisches Meisterwerk übrigens, bildet jedoch eine Ausnahme. Es repräsentiert in einer wunderschönen Fotografie den Titel des Albums: Frühling. Die Mitglieder von Noah and The Whale sitzen im Gras vor dem hellblauen, wolkenlosen Himmel. Sie halten ihre Gesichter in die Sonne, als würden sie tatsächlich die erste Frühlingsbrise des Jahres genießen. Nur Lead-Sänger Charlie Fink hält die Linse seiner Kamera direkt auf den Betrachter. Oh, 'cause blue skies are coming. Die hervorguckenden Grashalme, die geschnörkelte Schriftart und der leicht retro-anmutende Filter machen das Bild vollständig und dies zu einem meiner liebsten Albumcover.

Foto: Universal Music

Springt ihr auch so auf hübsche Designs an? Welche Albumcover gefallen euch besonders?

Mittwoch, 21. März 2018

Mein Besuch bei der Leipziger Buchmesse 2018

Wie Hunderttausende andere Buchfreunde besuchte ich am letzten Wochenende für zwei Tage die Leipziger Buchmesse. Was für ein Pech, dass Leipzig genau zu der Zeit eingeschneit wurde. Der Verkehr wurde zur Farce, Gäste kamen nicht mal mehr bis zum Messegelände durch und Termine konnten nicht wie angekündigt eingehalten werden. Trotz dieser Ärgerlichkeiten am Rande erlebte ich wieder wunderbare Momente zwischen Worten, Büchern und Lesewütigen.

Freitag
Zum ersten Mal sind nicht nur ich und meine Mutter zusammen unterwegs. Mein älterer Bruder schloss sich uns dieses Mal an und machte uns zum Dreiergespann. Die Hallen sind zwar gut besucht, jedoch nicht zu knüppelvoll. Angenehm. Zwischen den Programmpunkten tingeln wir an Ständen entlang, trinken ab und an ein Käffchen. Als erstes auf der Liste steht ein Gespräch über Science Fiction und literarische Utopien im 3sat, unter anderem mit Literaturkritiker Denis Scheck. Der hat eine unglaublich eloquente und amüsante Art, über Bücher und Geschichten zu reden. Eine LBM ohne Denis Scheck geht für mich gar nicht. Zudem mag ich Science Fiction. So richtig bewusst ist mir eigentlich nie geworden, wie verschmäht Science Fiction-Literatur in der generellen Literaturkritik ist. Schade eigentlich. Ich liebe es nämlich, mit neuartigen Ideen konfrontiert zu werden und mit dem Gedanken zu spielen "Was wäre, wenn...?". Wer den Talk noch gern selbst sehen möchte, der folge diesem Link zur Mediathek.

Eher zufällig, weil wir vom vielen Laufen ein bisschen sitzen wollen, stolpern wir später in die Lesung von Tobias Ginsburg. Der begab sich ein halbes Jahr lang undercover unter Reichsbürger, worüber er in Die Reise ins Reich unter Reichsbürgern schrieb. Das Buch nimmt meine Mutter daraufhin gleich mit. Ich lese es gerade, bin aber noch ziemlich am Anfang. Obwohl es kurzweilig ist, sich die abstrusen Verschwörungstheorien zu geben, bin ich insgesamt doch ein wenig gespalten. Sollte man diesen Leuten eine Stimme geben? Obwohl Ginsburg wiederum alles kommentiert und ins Lächerliche zieht, es also keineswegs einfach so stehen lässt, was ich gut finde. Aber warum dann überhaupt darüber schreiben? Damit man sich über diese Leute lustig machen kann? Damit man sich vor der eventuellen Gefahr schützen kann? Ich hoffe, ich finde im Laufe der Lektüre Antworten auf diese Gedanken.

Am Abend zieht es uns in die Südvorstadt ins UT Connewitz, einen Veranstaltungsort, den ich sehr mag. Aber auch mein Linguistik-Herz blüht voll auf. Denn vor Ort ist Peter Graf, der seine Auswahl des Grimm'schen Wörterbuch vorstellt. Die Gebrüder Grimm machten nämlich viel mehr, als nur Märchen aufzuschreiben. Sie fingen außerdem an, ein Wörterbuch zusammenzustellen. Zeit ihres Lebens kamen sie jedoch nur bis zum Buchstaben F. Es wurde jedoch stetig daran weitergearbeitet und schließlich 1961 beendet. Es enthält über 34.000 Einträge. Graf sammelte in diesem Buch ein Prozent mit den ausgefallensten und schönsten Begriffen. Dieses soll das einzige Buch während der Messe sein, das ich mir persönlich zulege und ich finde ich hätte meine Wahl nicht besser treffen können. So kann ich nämlich jederzeit herausfinden, was die Wörter Beinhase, Deuterling, mopsnäsicht oder Zwiebelland bedeuten. Ein perfektes Werk zum Schmökern!


Samstag
Und es pisst. Naja, nicht ganz. Draußen tobt noch immer das große Schneegestöber, in der Glashalle der LBM wird es derweil immer schwüler und allerorts tropft es von der Decke. Wir sind in einem riesigen Gewächshaus. Am Samstag dackeln wir zunächst zu Denis Scheck, noch einmal, denn in der Live-Version seiner Sendung druckfrisch stellt er die wichtigsten Bücher der diesjährigen LBM sowie die deutsche Bestseller-Liste vor. Schade eigentlich nur, dass er nicht die misslungenen Exemplare, wie im Fernsehen, durch die Gegend wirft. Direkt im Anschluss lauschen wir im Hörbuch-Form bei den lustigsten Hörproben Deutschlands hinein. Wenn man Radio-Pannen oder Hörbuch-Outtakes bei YouTube eingibt, kriegt man sicherlich Ähnliches zu hören, aber es war eine ganz witzige Auflockerung zwischendurch.

Danach trennen sich die Wege meiner Familie und mir. Während sie die Lesung von Dominique Horwitz besuchen, interessiere ich mich für eine Veranstaltung meiner Alma Mater, der Universität Leipzig. Das Institut der Buchwissenschaft, bei dem ich selbst drei Semester lang studierte, wollte über Umschlagkunst in der DDR sprechen. Leider erscheint bloß der verantwortliche Professor nicht und die Studenten können spontan nicht allzu aufschlussreiche Einblicke bieten. Ein kleiner Reinfall. Die nächsten eineinhalb Stunden muss ich mich also zwischen den Ausstellern selbst beschäftigen, denn auf meiner Liste steht danach noch die Lesung von Tommy Krappweis, der das fünfte Band seiner Kinderbuch-Reihe Ghostsitter vorstellt. Den Mann finde ich einfach beeindruckend, da er so viele Talente hat und sich in unterschiedlichsten Bereichen austobt. So erfand er Bernd das Brot, schrieb die Fantasy-Trilogie Mara und der Feuerbringer und machte auch gleich selbst den Film dazu, er singt, spielt Gitarre und er kann hallsprechen. Er erfreut sich auf der LBM auch allgemeiner Beliebtheit bei Jung und Alt. Seine Lesung ist so was von charmant und urkomisch. Er schäkert hier und da mit dem Publikum, plappert spontan und liest mit viel Intonation. Fette Empfehlung und ich habe mir definitiv vorgenommen, endlich bald eines seiner Bücher zu lesen.

Die diesjährige Buchmesse hat mir in einer Hinsicht auch die Augen geöffnet: Ich bin nicht mehr so gespannt auf fiktive Literatur wie früher. Da ich sowieso in den letzten Jahren zusehends weniger Bücher im Jahr schaffe und kaum mehr die Ruhe zum Lesen finde, fällt es mir immer schwerer, mich für Geschichten zu begeistern. Es gab zwar Bücher, die mich auf der LBM einigermaßen angesprochen habe, die ich jedoch jedesmal wieder zurücklegte. Dauernd hingen meine Gedanken an die investierte Zeit und dass ich diese stattdessen vielleicht doch in Biographien, Erfahrungsberichten oder andere erklärende Sachliteratur stecken sollte, bei der man definitiv etwas lernt - über die reale Welt, in der ich lebe und die mich umgibt. Doch konnte ich auf meinen Interessensgebieten kein großes Angebot finden. Gern würde ich mich immer noch genau mit Filmen, Literatur und Musik und und und beschäftigen. Mit dem fortschreitenden Alter und diesem Erwachsensein scheint man aber immer weniger Freizeit zu haben und dann muss man manche Dinge zugunsten anderer vernachlässigen oder weglassen. Dazu gehören in meinem Fall eben leider die Bücher. Wahrscheinlich ist dies nicht das Thema, mit dem man einen Bericht zu der Buchmesse beenden sollte, doch so ist es nun mal. Gern würde ich wieder zur Leipziger Buchmesse gehen, andererseits sollte ich mich vielleicht mal nach einer Musikmesse umsehen. Gibt es so etwas? Wahrscheinlich nennt man das Festival...

Samstag, 17. März 2018

Mein irisches Mixtape zum St. Patrick's Day


Dia dhuit! Das ist leider auch so gut wie alles, was ich noch auf Irisch sagen kann. Vor drei Jahren begann ich, diese hochfaszinierende Sprache zu lernen. Doch ist sie nicht nur verdammt kompliziert, ich kam außerdem nie dazu sie einzusetzen, deshalb weiß ich eigentlich nichts mehr. Immerhin lernte ich in dem Modul an der Uni auch ein bisschen etwas über die Kultur des Landes. Manche Lieder, die wir im zum Beispiel Unterricht sangen, begleiten mich bis immer noch. Während meines Auslandssemesters einige Monate nach dem Kurs reiste ich endlich selbst für zwei Wochen auf die grüne Insel. Es war eine der fantastischsten Reisen, die ich bislang erleben durfte. Die Momente bei den Cliffs of Moher, in der Hauptstadt Dublin, in der aus jeder Ecke Live-Musik tönt, in den Irish Pubs, oder einfach nur Pubs, wie sie dort genannt werden, im Schloss Limericks und der wunderschönen Natur rund um Killarney konnten mich in jeder Sekunde begeistern. Deshalb möchte ich den St. Patrick's Day an dieser Stelle als Anlass nutzen, um meine Liebe zu Irland in Form eines Mixtapes mit euch zu teilen.

Seid ihr schon einmal in Irland gewesen? Zelebriert ihr den St. Patrick's Day auf irgendeine Art und Weise? Und welches irisches Lied mögt ihr besonders?








Clannad - Siúil A Rún
Sweeney's Men - Tom Dooley
The Dubliners - Molly Malone
Derek Warfield & The Young Wolfe Tones - Óró Sé Do Bheatha Bhaile
Kevin Burke and Mícheál O'Domhnaill - Maudabawn Chapel/The Wild Irishman/The Moher Reel
The Irish Descendants - Rocky Road To Dublin
The Pogues - Dirty Old Town
Gaelic Storm - Tell Me Ma
Celtic Woman - Bean Pháidín
The Bothy Band - The Salamanca/The Banshee/The Sailor's Bonnet
Young Dubliners - Bodhran
The Dubliners - Seven Drunken Nights
The Irish Rovers - Whiskey in the Jar
The Tossers - Siobhan
The Rumjacks - An Irish Pub Song
Shane MacGowan and The Popes - The Rising Of The Moon
Paddy and The Rats - Bully in the Alley
Fiddler's Green - The Night Pat Murphy Died
Flogging Molly - Devil's Dance Floor

Donnerstag, 15. März 2018

Musiktipps #19: How Wild We Dream

Die Leipziger Buchmesse ist dieser Tage schon in vollem Gange und auch ich werde in diesem Jahr wieder für zwei Tage anwesend sein. Es wird die letzte Buchmesse für mich, während ich noch in Leipzig wohne. Denn ich packe bereits fleißig meine Kisten, bald geht es wieder zurück in Richtung Berlin. Wie angenehm die Messebesuche doch die vergangenen Jahre waren. Meine Wohnung ist schon auf dem Weg vom Hauptbahnhof zum Messegelände, niemand muss teure Hotels buchen, die Mitte März ihre höchsten Preise präsentieren. Trotz des Stresses, den so ein Umzug mit sich bringt, hoffe ich also, dass ich meine Tage inmitten Literatur, Büchern und lesebegeisterten Menschen ausreichend genießen kann. Zuvor hören wir aber noch in meine aktuellen Musiktipps hinein.



Over and Over and Over von Jack White
Endlich kriegen wir von Jack White wieder einen Song, der ein bisschen Power und Bums dahinter hat. Ich muss zugeben, dass mir mein Solo-Zeug selten gefiel. White braucht für mich eine Gitarre statt eines Klaviers. Er macht außerdem die beste Musik, wenn er in Bands ist, wie bei The White Stripes oder The Dead Weather. Selbst der James Bond-Nummer Another Way To Die mit Alicia Keys kann ich mehr abgewinnen. Doch das Lied Over and Over and Over finde ich überraschenderweise richtig gut. Es gibt mir Motivation, überhaupt in sein neues Album hineinzuhören. Das trägt den Titel Boarding House Reach und war zwar schon für Januar angekündigt, soll jedoch nun am 23. März erscheinen. Ich bin gespannt.




An Ocean von The Tallest Man On Earth
Der schwedische Musiker Kristian Matsson, auch als der größte Mann der Welt bekannt, ist mit seinem neuen Projekt When The Bird Sees The Solid Ground am Start. Was es ganz genau darstellt, ist mir noch nicht klar. Jedenfalls hat er es selbst produziert, geschrieben, aufgenommen sowie geschnitten. Ich schätze, es wird eine Dokumentation der Hintergründe und Aufnahme seiner neuen Platte, die in Episoden auf seinem YouTube-Kanal herauskommt. Jede Woche im Frühling soll ein neues Video mit einem neuen Lied erscheinen. An Ocean ist das erste der Reihe. Es ist mit den Hörnern im Hintergrund, der Vogel-Thematik und der rauen Stimme Matssons genau nach meinem Geschmack. Ich freue mich nicht nur auf sein neues Material, sondern auch auf die Tour-Termine im Herbst, die für Deutschland angekündigt worden sind. Hoffentlich kann ich in Berlin dabei sein und diesen großartigen Musiker nach sechs Jahren endlich wieder live sehen.




Extraordinary Rendition von Sons of an Illustrious Father
Entdeckt habe ich Sons of an Illustrious Father einmal, als ich den charismatischen Schauspieler Ezra Miller suchmaschinisierte, der Teil der Band ist. Manche dürften ihn aus The Perks of Being A Wallflower oder Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind bekannt sein. Und obwohl ich die Musik damals ganz gut fand, habe ich mich nie genauer mit ihnen beschäftigt. Nun komme ich jedoch nicht mehr daran vorbei, denn ihre neue Single Extraordinary Rendition sowie das Musikvideo dazu hauen mich komplett aus den Socken. Es ist ein sehr nachdrückliches Lied, das sich im Verlauf immer weiter steigert. Millers Stimme ist einfach nur fantastisch. Hinzu kommt das Video, welches nicht nur mit dem Schnitt komplett visuell im Einklang mit der Musik steht. Die kreative Choreographie und die ausgefallenen Kostüme machen es für mich außerdem zum besten Musikvideo, das mir 2018 bislang untergekommen ist.

Samstag, 10. März 2018

I'M A PHOTOGRAPH THAT YOU FORGOT YOU TOOK: First Aid Kit in der Columbiahalle Berlin, März 2018

Im Januar brachten die beiden schwedischen Schwestern Klara und Johanna Söderberg, die zusammen die Band First Aid Kit ausmachen, ihr viertes Album Ruins heraus. Momentan sind sie deshalb auf Tour und ich durfte bei ihrem Berlin-Termin dabei sein. Denn was könnte man Besseres tun, als am Weltfrauentag talentierte Frauen zu bewundern?


Da ich schon seit Wochen auf den Abend hinfieberte und bereits gehört hatte, dass die Konzerte gut sein sollen, waren meine Erwartungen entsprechend hoch. Also stapfte ich am Donnerstag vorfreudig und beschwingt zum Veranstaltungsort. Obwohl wir rechtzeitig vor Beginn des Show ankamen, dauerte es ewig, überhaupt in die Halle zu kommen. Denn Taschen, die größer als ein Din A4-Blatt waren, durften leider nicht mit hinein. Die Schlange an der Abgabe draußen war nicht nur kostenpflichtig sondern auch elendig lang. Als wir schließlich in der Columbiahalle standen, beendete der Opening Act auch schon sein Programm. Deshalb kann ich keine Meinung zum Auftritt von Van Williams abgeben. Der Musiker kam im Laufe des Abends noch für ein Lied mit First Aid Kit auf die Bühne und das konnte sich durchaus hören lassen.

Trotz des kleinen Ärgernisses mussten wir wenigstens nicht mehr lang warten bis das eigentliche Konzert begann. Mit dem Song Rebel Heart eröffneten First Aid Kit die Show und schon wurden rosarote Herzen auf dem Bildschirm im Hintergrund projiziert. Überhaupt gefiel es mir, wie das Licht und Videos die Lieder untermalten. Bei Wolf zum Beispiel wurden die animierten Wölfe aus dem Musikvideo gezeigt, an anderer Stelle sah man ein Zusammenschnitt von Tourclips der Band. Andererseits gab es die Filmchen auch nicht zu oft und lenkten nicht von den Künstlerinnen ab.


Ein wenig schade fand ich schon, dass ich die ersten drei Lieder Schwierigkeiten hatte, überhaupt etwas zu sehen, da allein direkt vor mir permanent um die sechs Smartphones hochgehalten wurde. Mir ist bewusst, dass dies schon seit Jahren kritisiert wird. Doch so extrem ist mir das noch nie untergekommen. Ich kann verstehen, wenn man ab und zu ein Bild macht oder beim eigenen Lieblingslied ein wenig filmt. Aber wenn man die gesamte Zeit nur auf sein Handy starrt, verpasst man erstens, selbst Teil des Live-Abends zu sein und zweitens nervt man die anderen Zuschauer damit gewaltig. Später wurde es zum Glück ein wenig besser, vielleicht machten letztendlich die Arme schlapp. Nun höre ich auf, mich aufzuregen und komme zurück zu den schönen Aspekten.

Was mich am meisten gefreut hat, war die grandiose Auswahl der Lieder. Ich mache mir vorher immer Gedanken, welche Lieder ich gern hören wurde und es scheint, als hätten First Aid Kit meine Wünsche genau erhört. Sie spielten selbstverständlich fast alles vom neuen Album. Aber auch meine langjährigen Lieblingslieder Wolf, The Lion's Roar und Emmylou waren Teil der Setlist. Außerdem brachten sie am Donnerstag vor genau einem Jahr das Lied You Are The Problem Here heraus. Es rückt den Fokus bei sexuellen Übergriffen auf den Täter zurück. Denn die Schuld liegt eben nicht bei der Kleidung oder dem Verhalten der betroffenen Frau oder dem Alkohol, der getrunken wurde. Das Problem in solchen Fällen ist immer noch der Mann. Im krassen Gegensatz zum sonst eher akustischen Sound, setzen die Schwestern bei dem Lied auf elektrische Gitarren und einen sehr lauten Gesang, in dem man die Wut förmlich spürt. Jedesmal wenn ich den Song höre, bekomme ich Gänsehaut. Daher bin ich überglücklich, dass ihn zum einjährigen Jubiläum ebenfalls spielten. Die jüngere Schwester Klara (rechts auf den Fotos) hielt zu dem Thema auch eine kurze Ansprache, die stark und eindrucksvoll war. Insgesamt gab es einfach die perfekte Abwechslung von langsamen und schnelleren, von traurigen und beschwingten Liedern.


Der Gesang der beiden war ebenfalls fantastisch. Die Schwestern haben es absolut drauf, genauso wenn nicht sogar besser als auf den Alben zu klingen. Die vielen Harmonien, die sich durch ihre Lieder ziehen, setzten sie auch live perfekt um. Manchmal ist mir der Gedanke gekommen, wie zeitlos der Auftritt war. In meiner Vorstellung hätte das Konzert, also wie ihre Lieder klingen, wie sie sich geben, vor sechzig Jahren ebenso gut stattfinden können. Es ist schwer, diesen Eindruck zu beschreiben. Aber der Fokus lag auf der Musik mit den akustischen Instrumenten und den zeitlosen Texten, ohne großen Show-Firlefanz drumherum. Zwar machten sie schon einige Ansagen, doch waren diese sehr ruhig und zurückhaltend, obwohl sie trotzdem professionell ihr Ding durchzogen. Noch sind mir nicht die perfekten Worte gekommen, zu beschreiben, was ich genau meine. Es war so oder so ganz bezaubernd, solch ein Konzert mitzuerleben.

Einer der schönsten Momente für mich war die Performance von Hem Of Her Dress, das mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf geht. "Stellt euch vor, euer Herz wurde gerade gebrochen, ihr seid betrunken und irgendwie ist trotzdem alles in Ordnung, denn ihr seid mit euren Freunden zusammen" - das war die Ansage, dann kamen alle Bandmitglieder zu den beiden nach vorn und beim Refrain sangen alle im Saal zusammen.

Insgesamt hätte der Abend fast nicht besser laufen können. Zwar gab es zwei Dinge, die mich gestört haben, doch gingen diese vom Veranstaltungsort oder dem Publikum aus, die Gruppe konnte nichts dafür. Sicherlich muss man sich auf manche Dinge in diesen Tagen einfach einstellen. Letztendlich kann ich sogar zwei Tage später nicht aufhören zu schwärmen und möchte in Zukunft definitiv wieder zu einem Konzert der Gruppe gehen. First Aid Kit kann ich live nur empfehlen.

Mittwoch, 7. März 2018

Warum ich 10 Monate auf Twitter inaktiv war und nun doch zurückkehre

Im April des letzten Jahres wachte ich eines Morgens auf und griff, wie üblich, nach meinem Handy. Üblicherweise das Erste, das ich damals machte, war durch Twitter zu scrollen. Selbst als es mich schon anfing zu nerven. Es war wie ein Zwang für mich, ständig mein Handy in die Hand zu nehmen und zehn bis dreißig Minuten in meiner Timeline zu lesen. Wie eine Bekloppte, obwohl ich am Ende keine Freude mehr dabei hatte. Irgendwie hatte die Plattform ihren Reiz für mich verloren. Es war keine erfreuende Aktivität, sondern eher eine lästige Angewohnheit. Kurzerhand fasste ich an jenem Morgen den Entschluss, die App zu löschen und es war eine Befreiung. Doch warum nervte mich Twitter so sehr und wieso bin ich nun doch zurück?



Zeit
Wie gesagt, verbrachte ich viel Zeit damit. Neben Twitter war es auch Instagram, dem ich von diesem Tag an den Rücken kehrte. Zusammengerechnet verlor ich mehrere Stunden täglich an diese Apps. Wenn man bedenkt, dass ich irgendwann keine Freude mehr daran hat, ließe sich diese Zeit doch anderweitig um einiges besser investieren.

Vergleich
Besonders wenn es mir schlecht ging oder ich mit meinem Leben unzufrieden war, halfen die sozialen Netzwerke nicht. Sich dauernd tolle Partys und Reisen anzusehen, verbesserte meine Laune nicht gerade und machte mich nur noch unzufriedener. Natürlich ist mir bekannt, dass sich jeder bloß gut darstellen will und Leute nicht jeden Tag die Zeit ihres Leben haben. Doch macht es das besser? Irgendwie vergleichte ich mich trotzdem mit dem Lifestyle anderer und verlor aus den Augen, meinen zu genießen. Sicher bin ich nicht ständig in Paris oder New York unterwegs, trotzdem ist es wichtig, sich an den kleinen Dingen erfreuen zu können - meine Hobbys auszuüben, eine gutes Gespräch oder ein Stück Kuchen. Bei den Vergleichen nach oben fiel es mir manchmal schwer, mich nicht minderwertig zu fühlen.

Sozial
Obwohl Twitter und Instagram soziale Plattformen sind, machten sie mich nicht unbedingt sozialer. Ich bin introvertiert und jede soziale Interaktion kostet mich Energie, die wieder aufgefüllt werden kann, wenn ich allein bin. Das gilt in meinem Fall auch für Interaktion auf Twitter mit anderen Usern. Da ich vielen privaten Accounts folgte, die über Geschehnisse in ihrem Alltag schreiben, tauschte ich mich häufiger darüber aus. Und am Ende des Tages fühlte ich mich sozial, denn die Energie war ja verschwunden. Bloß dass ich die meisten Leute hinter den Profilen eigentlich gar nicht richtig kenne und sie wahrscheinlich auch nie treffen werde. Anstatt mich bei meinen Freunden und meiner Familie zu melden oder auf ihre Nachrichten zu antworten, redete ich mit Fremden. Als mir das auffiel, war ich ziemlich schockiert. Es sind schließlich die Leute in meinem realen Leben, die für mich da sind, wenn es mir schlecht geht oder ich Hilfe brauche. Ich sollte den Großteil meiner Aufmerksamkeit ihnen widmen und nicht Twitter.

Aufgabe
In den letzten Monaten, bevor ich aufhörte, wurde Twitter schon zur Aufgabe für mich. Ich hörte langsam auf, mich mit anderen auszutauschen, auf Tweets zu antworten oder selbst zu posten. Ich hatte keine richtige Lust mehr. Doch da ich schon so lange dabei war und es einfach das war, was man machte, kam mir nicht der Gedanke, damit aufzuhören. So wurde es ein regelmäßiger Punkt auf meinen To Do-Listen, etwas auf Twitter zu schreiben. Dass so die Tweets nicht wirklich inspirierend wurden, kann man sich denken.

Blog
Zurückblickend ärgert mich außerdem, dass ich mit Twitter-Beiträgen oft Blogthemen nichtig machte. Wenn ich zum Beispiel auf ein Konzert ging und eigentlich einen Blogbeitrag darüber schreiben wollte, sprudelte ich direkt danach schon über und schrieb meine Meinung auf Twitter. Das gleiche erneut im Blogformat niederzuschreiben, war damit nicht nur überflüssig, sondern irgendwie auch lästig geworden. Das bezieht sich natürlich nicht nur auf Konzerte, sondern jegliche Themen.

Privatsphäre
Der letzte Grund war, dass es mich anfing zu stören, mein Privatleben regelmäßig ins Internet zu stellen. Vor allem wenn ich auf alte Tweets zurückblickte, war es mir im Nachhinein unglaublich peinlich, was für wehleidige, dramatische oder persönliche Sachen ich da veröffentlicht haben. Deshalb löschte ich tausende Tweets, bevor ich wieder zurückkehrte. Das war nicht nur für einen Neuanfang, sondern um von nun an sorgfältiger auszuwählen, was wirklich von mir für die ganze Welt zugängig sein soll.

Die Monate danach
Als ich die Apps löschte, war mein Gedanke eigentlich nicht, so lange wegzubleiben. In diesem Moment hatte ich bloß einfach genug und zog die Reißleine. Es hätte doch genauso kommen können, dass ich lediglich eine kleine Auszeit von ein paar Tagen oder einer Woche brauche. Aber irgendwie war die Erleichterung dafür zu groß. Es bereitete mir Freude, Sachen einfach nur zu machen, weil ich sie machen wolle - ohne den ewigen Hintergedanken, das irgendwie für Social Media zu verwursten. Ich habe in der Zwischenzeit meine Leidenschaft für den Blog wiedergefunden. Auch bin ich in meinem Real Life sozialer geworden. Ich melde mich häufiger von mir aus und antworte im Regelfall schneller, als ich es früher tat. Kurz: Ich habe eigentlich nichts vermisst.

Warum bin ich zurück?
Momentan taste ich mich wieder langsam an Twitter heran. Vorerst soll es nur eine Plattform sein, Instagram lasse ich weiterhin links liegen. Vielleicht kommt das später hinzu, vielleicht reicht mir Twitter allein auch aus. Ich möchte nicht wieder so viel Zeit daran verlieren und es als mein soziales Umfeld ersetzen. Es soll eher im Einklang mit meinem Blog sein. Statt Persönliches preiszugeben, für das ich mich später schämen muss, soll es auch da vermehrt Musik geben, ob Neuigkeiten oder Empfehlungen. Twitter ist eine gute Möglichkeit, diesem Blog zu folgen. Deshalb werde ich die neuen Blogbeiträge jedes Mal vorstellen und ab und zu verlinke ich auch zu Beiträgen aus dem Archiv. Vielleicht mag es viele mit der Veränderung nicht mehr interessieren. Doch anders lässt sich das soziale Netzwerk momentan nicht mit meinem Leben vereinbaren. Wer sich jedoch dafür interessiert, findet meinen Account unter @karokafka.

Freitag, 2. März 2018

#pmdd26

Gestern fand zum 26. Mal der Picture My Day-Day statt. An diesem schicksalhaften Tag machen Blogger, Twitterer, Instagramaner und allerlei weitere Internetmenschen Fotos von ihrem Tag und stellen diese ins Internet, damit ihnen andere stalken können. Was schön! Ich war zum zwölften Mal mit am Start, diesmal mit einem eher entspannten Gammeltag.

Hinter diesem Link findet man die Teilnehmerliste mit den Beiträgen der anderen. Danke diesmal an Mia von House of Animanga fürs Organisieren! Wer beim nächsten Mal dabei sein möchte, folgt am besten dem offiziellen Facebook- oder Twitter-Account, auf denen immer die kommenden Termine angekündigt werden.



Kurz nach null Uhr befand ich mich im Fernbus auf dem Weg von Leipzig nach Belgien, um meinen Freund zu besuchen. Zu diesem Zeitpunkt sitze ich bereits seit zehn Stunden auf diesem Sitzplatz. Weitere eineinhalb Stunden liegen vor mir.



Von der Haltestelle abgeholt werden.



Angekommen. Gegen drei Uhr morgens kann es endlich ins Bett gehen.



Dementsprechend spät stehen wir auf.



Frühstück.



Am Computer ein wenig für die kommenden Tage planen. Am Montag zum Beispiel soll es ins Kino für Jumanji gehen.



Ein paar Runden mit dem Bürostuhl drehen. Weeeeee!



Mich frisch machen.



In meine kuscheligen Hausschuhe hier schlüpfen. Selbst hätte ich sie mir nie geholt, aber nun bin ich froh, dass sie so schön warm halten.



Eine Runde Animal Crossing Pocket Camp auf dem Handy spielen.



Kater 1 ein wenig ärgern, indem ich seine beim Streicheln herausgekämmten Haare als Frisur herrichte.



Rennen fahren.



Videos schauen.



Kater 2.



Abendessen.



Nachtisch ist ein riesiger, schokoladenumzogener Windbeutel.



Noch einmal meinen Campingplatz checken.



Das Buzz!-Musikquiz spielen.



Fernsehen. Erst Bar Rescue...



...dann Ghost Adventures.



Ab ins Bett, als der Picture My Day-Day eigentlich schon vorbei ist.
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