Samstag, 10. Januar 2015

101 Dinge in 1001 Tagen - Monatsrückblick Dezember


Die letzten Monate für dieses Projekt sind angebrochen. Mir geht es genauso wie Frau Shmooples, die ihren Unmut darüber in diesem Beitrag niedertippte: Ich bin verdammt froh, wenn es vorbei ist. Natürlich bleibt der Vorteil, endlich einmal Dinge durchgezogen zu haben, die man sonst ewig vor sich hergeschoben hätte. Durch die mehr als zweieinhalb Jahre kann man die Punkte auch schön planen und einteilen. Auf der anderen Seite zieht es sich ziemlich hin und viele Aufgaben sind irgendwann nicht mehr so spannend und reizvoll, wie zu Beginn noch vermutet. Nichtsdestotrotz habe ich damit angefangen und möchte es auch beenden - so gut wie möglich. Ich bin mir bewusst, dass ich keineswegs mehr alle, oder annähernd alle, Punkte werde abhaken können, doch das ist in Ordnung.

41. Ein Mixtape für jemanden erstellen
Dafür, dass ich eigentlich dauernd Mixtapes (genauer genommen CDs) zusammenstelle, hat dieser Punkt lange darauf warten müssen, erfüllt zu werden. Dabei liebe ich es. Ein bestimmtes Gefühl, eine bestimmte Atmosphäre soll festgehalten werden, wofür ich dann sowohl in meiner Musiksammlung stöbere, als auch im Internet nach neuen Songs forste. Bis alles passt und die fertig gebrannte CD wieder aus dem Laufwerk ploppt, können schon einige Stunden bis Tage bis Wochen vergehen. Ach ja, das Mixtape, das ich für diese Aufgabe erstellte, war ein Weihnachtsgeschenk für meinen Vater. Ein Doppelalbum mit alten Akustikblues-Liedern und meinen liebsten Bluesrock-Songs.

69. Häkeln lernen
Abgehakt. Früher habe ich sehr viel gehäkelt, meistens Klamotten für meine Haustiere. Zwischenzeitlich vergaß ich es jedoch wieder, doch ob des ehemaligen Könnens ging das erneute Lernen recht flott. Luft- und feste Maschen kann ich also wieder. Für Muster oder außergewöhnlichere Formen bedürfte es wahrscheinlich schon noch einer Anleitung. Das reicht mir aber soweit.

11. Mich regelmäßig mit Freunden treffen
Die einhundert Mal, die ich das machen wollte, sind hiermit vollständig. Der Grund, warum ich diesen Punkt aufstellte, ist, dass ich mich damals, kurz nach dem Abitur, ziemlich einigelte. Ich bin auf keinen meiner Freunde zugegangen, schottete mich komplett ab und wurde mit der Situation immer unglücklicher, sah mich jedoch außerstande, etwas daran zu ändern. Das sollte nicht wieder passieren, vor allem da Freundschaften keine Einbahnstraße sind und gepflegt werden müssen. Seitdem gab es wieder zahlreiche Filmabende, Konzertbesuche und gemeinsames Kochen.

75. Zwei Stunden im Monat Niederländisch lernen
Ihr merkt schon, im Dezember konnte ich einiges beenden. So auch diesen Punkt. Durch meinen Kurs und ein wenig selbstständiges Üben zu Hause, wurden 42 Stunden Niederländisch gelernt. Natürlich hört der Spracherwerb an dieser Stelle nicht auf. Ich werde zum Beispiel mit meinem Kurs, sofern es in meinen Stundenplan passt, auch nächstes Semester weitermachen.

29. Mehr als 100 Bücher lesen
Im Dezember las ich vier Bücher. Welche genau, kann man in meinem letzten Lesemonat nachlesen. Drei davon waren außerdem auf Englisch, somit zählen sie auch für Punkt 27 "Mehr englische Bücher lesen". Das Buch "10 Billion" von Stephen Emmott rezensierte ich hier, was für Punkt 94 "Mindestens monatlich eine Buchrezension schreiben" gilt.

Ansonsten schrieb ich acht Blogartikel (92), sprach sechsmal mit meinem Vater (14), sah meinen Opa zweimal (15) und spielte neunmal Gitarre (66).