Dienstag, 10. Januar 2012

52 Songs: #28 Kälte

Das Projekt 52 Songs wurde von Konna auf seinem Blog Gedankendeponie ins Leben gerufen. Jede Woche gibt er ein neues Thema vor, zu dem andere Blogger ein Lied ihrer Wahl aussuchen und vorstellen können.

Die Aufräumlieder der letzten Runde im 52 Songs-Projekt waren wieder richtig gut. Auch wenn ich weiterhin ohne bestimmte Lieder aufräumen werde und der Frühjahrsputz noch eine Weile auf mich warten muss, könnte man es sich ja schon fast überlegen, eventuell wieder ein bisschen Ordnung in die Bude zu bringen.


Favoriten Thema Aufräumen
Momente des Lebens: Madsen - Willkommen Im Chaos
Ussels Funzel: Nirvana - Clean Up Before She Comes
Wortmagie: Lee Dorsey - Working In A Coal Mine
Apfelkerne: Katzenjammer - A Bar In Amsterdam
Abraxandria: Sergent Garcia - Yo Me Voy Pa' La Cumbia


Diese Woche sollen die Songs ganz im Zeichen der Kälte stehen. Glücklicherweise ist es eines dieser Themen, bei denen mir sofort das perfekte Lied einfällt und ich nicht lange überlegen muss.
Vor nun knapp zwei Jahren habe ich den Song das erste Mal bestaunen dürfen, als ich schon vor dem eigentlichen Event in die Beiträge der einzelnen Länder für den Eurovision Song Contest 2010 hineingehört habe. Und obwohl ich natürlich auch froh war, dass Deutschland dank Lena den Sieg errungen hatte, war ich andererseits enttäuscht, dass mein eigentlicher Favorit nicht einmal ins Finale kam. Wie das immer so ist mit dem lachenden und dem weinenden Auge.
Warum ich den Song mit Kälte assoziiere, dürfte nicht schwer zu erraten sein, wenn man sich das Musikvideo anschaut. Der viele, viele Schnee und die Windgeräusche im Hintergrund des Liedes geben wohl den entscheidenden Ausschlag. Hinzu kommt, dass der Song von Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit handelt und ich doch eher und öfter im Winter zu besagten Gefühlslagen neige. Doch trotz damaliger ESC-Niederlage schlägt mein Herz noch heute für den Beitrag aus Estland: Siren von Malcolm Lincoln.


zum YouTube-Video