Dienstag, 31. Januar 2012

52 Songs: #31 Autofahrt

Das Projekt 52 Songs wurde von Konna auf seinem Blog Gedankendeponie ins Leben gerufen. Jede Woche gibt er ein neues Thema vor, zu dem andere Blogger ein Lied ihrer Wahl aussuchen und vorstellen können.

Diesmal kann ich euch natürlich wieder wie gewohnt meine Lieblingslieder der letzten Runde des 52 Songs-Projektes präsentieren.

Favoriten Thema Versuchung
freeQnet: Thee Headcoatees - You Know You Can't Resist
cimddwc: Queen - Death On Two Legs
Momente des Lebens: Bela B. - Versuchs Doch Mal Mit Mir
Der Wahnsinn hat einen Namen: Jarvis Cocker & Beth Dito - Temptation
bi0logical: Onkel Berni - Winter

Diese Woche setzen wir uns mit dem Thema Autofahrt auseinander und ich bin schon sehr gespannt auf eure Einträge, denn vielleicht entsteht dabei ja ein ganz schönes Roadtrip-Mixtape.
Einen Führerschein besitze ich selbst soweit noch nicht und solange ich noch mit meinem Fahrrad bzw. den öffentlichen Verkehrsmitteln ganz gut vorankomme, werde ich ihn sicherlich auch nicht erwerben wollen. Bei Autofahrten bin ich also ausschließlich Beifahrer und mir fällt vielleicht aus diesem Grund nicht wirklich ein Lied ein, das dabei gehört wurde. Ich stopfte mir bei Familienausflügen meist meine Kopfhörer in die Ohren, sobald mir das Radio auf die Nerven ging, doch waren das zu dem Zeitpunkt einfach die Alben, die ich sowieso gerade gehört habe.
Ein gewisses Autofahrgefühl hatte ich aber eine Zeit lang, in der ich unglaublich gern King Of The Road am Computer gespielt habe. Bei dem Spiel transportiert man mit LKW oder PKW eigentlich nur verschiedene Güter von einer Stadt in die nächste, aber trotzdem hatte ich meinen Spaß daran. Und ich weiß noch, dabei habe ich immer den Soundtrack zu der Serie Gilmore Girls gehört, deshalb kamen mir diese Songs sofort in den Sinn, als ich vorhin das Stichwort Autofahrt las. Welches Lied von der Platte ich nun nehmen soll, fällt mir schon schwerer, doch entscheide ich mich nun ganz spontan für Know Your Onion! von The Shins.

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Mittwoch, 25. Januar 2012

Memoiren einer Buchliebhaberin

Da ich das Thema Bücher sowieso stäker in meinen Blog integrieren möchte, fangen wir doch heute kurz und schmerzlos mit einem allgemeinen Fragebogen an, um uns aufzuwärmen. Entdeckt habe ich das ganze übrigens vor nicht allzu langer Zeit beim Regenmonster.

Gebunden oder Taschenbuch?
Solange dasselbe drin steht, ist mir das relativ egal. Hat beides seine Vor- und Nachteile. Gebundene Bücher fühlen sich doch schon irgendwie hochwertiger an, Taschenbücher hingegen sind leichter und meistens preiswerter, bei mir ist jedoch beides willkommen.

Amazon oder Buchhandel?
Lange Zeit habe ich oft auf den Internetversand zurückgegriffen, doch eigentlich ist es mir momentan lieber, den regionalen Buchhandel zu unterstützen, anstatt Amazon noch mehr Geld in den Rachen zu werfen, als es die Leute ohnehin schon in Hülle und Fülle tun. Ich muss jedoch gestehen, dass ich da nicht wirklich konsequent bin und letztens wieder ein Buch bei Amazon bestellt habe. 

Lesezeichen oder Eselsohr?
In Büchern sollte man weder schreiben oder markieren, noch sollten die Seiten auch nur ansatzweise absichtlich geknickt werden. Deshalb auf jeden Fall Lesezeichen! Und eher merke ich mir die Seitenzahl anstatt ein Eselsohr zu machen.

Ordnen nach Autor, Titel oder ungeordnet?
Meine Bücher stehen vollkommen ungeordnet im Regal. Vereinzelt stehen zwei Bücher eines Autors nebeneinander, doch ist das kein Muss. Da ich momentan auch aussortiere, sind die zwei vollgestellten Regalbretter mit den Büchern, die ich auf jeden Fall behalten möchte, noch sehr übersichtlich. Sonst würde ich sie irgendwann wahrscheinlich nach Genre und Autor ordnen.

Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
Geniale Bücher, die ich hundertprozentig wieder lesen möchte, behalte ich natürlich. Die anderen verkaufe oder verschenke ich eher. Bücher wegzuwerfen fiele mir sehr schwer. 

Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?
Welche Person wirft Schutzumschläge weg? Auf die Idee wäre ich im Leben nicht gekommen. Also definitiv behalten, außer er ist schon so zerfleddert, dass er beinahe auseinander fällt, dann wohl entsorgen.

Mit oder ohne Schutzumschlag lesen?
Da muss ich zugeben, dass ich die Schutzumschläge beim Lesen wirklich abmache, weil sie mich sonst stören würden. Doch sobald ich das Buch gelesen habe, kommt es mit Schutzumschlag wieder ins Regal. 

Kurzgeschichte oder Roman?
Ich lese häufiger und lieber Romane. Kurzgeschichten sind zwar ab und zu auch mal ganz schön, müssen jedoch nicht unbedingt sein. 

Aufhören, wenn man müde ist oder wenn das Kapitel zu Ende ist?
Besonders abends im Bett probiere ich immer noch das Kapitel zu Ende zu lesen bevor ich aufhöre, aber je nach Müdigkeitsgrad schlafe ich leider zu oft vorher schon ein. Nach wenigen Minuten wache ich aufgrund des Lichtes meistens wieder auf und probiere, weiter zu lesen, schlafe jedoch wieder ein. Oft lege ich das Buch dann im Halbschlaf auf den Nachttisch, ohne ein Lesezeichen reingelegt zu haben und wenn ich dann das nächste Mal weiterlesen möchte, habe ich immer einen dieser "Gnaaaah"-Momente, deshalb sollte ich zukünftig doch eher rechtzeitig aufhören, wenn ich müde bin.

"Die Nacht war dunkel und stürmisch" oder "Es war einmal"?
Ich bin beidem durchaus nicht abgeneigt.

Kaufen oder leihen?
Ich bin eine fleißige Bibliotheksgängerin und kaufe daher selten Bücher. Mir reicht die Auswahl unserer Bibliothek vollkommen aus und meine Merkliste für Bücher aus der Bibliothek, die ich noch lesen möchte, ist ziemlich lang. Erst, wenn mir ein Bibliotheksbuch richtig gut gefallen hat, spiele ich mit dem Gedanken, es mir zu kaufen, um es erneut und jederzeit lesen zu können.

Neu oder gebraucht?
Meistens kaufe ich Bücher, wenn sie neu sind, was daran liegt, dass ich sie einzeln und in größeren Abständen kaufe und so besser mit den Versandkosten hinkomme. Habe aber auch desöfteren schon gebrauchte Bücher gekauft, da machen mir geknickte oder vergilbte Seiten oder Knicke im Buchrücken überhaupt nichts aus.

Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
Nach Bestsellerliste geht es schon mal gar nicht, da waren bisher zu viele Enttäuschungen dabei. Stöbern nur äußerst selten, da muss mich die Aufmachung und der Klappentext restlos überzeugen, sonst gibt es leider auch da zu oft Fehlkäufe. Bei Empfehlungen und Rezensionen schaue ich einfach, ob meine Bibliothek das Buch der Begierde im Bestand hat oder ich schaue, ob ich es mir anderweitig leihen kann. Wenn es dann gut ist, kaufe ich es mir. Wie ihr merkt, bin ich beim Buchkauf eher vorsichtig (bevor ich wieder Kisten mit Büchern hier herumzustehen habe, die mir keiner abnehmen möchte).

Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
Cliffhanger sind sehr fies. Auch bei Reihen sind mir geschlossene Enden lieber, sonst werde ich äußerst ungeduldig und regelrecht wütend. Obwohl ich selten Reihen lese, daher begegnen mir Cliffhanger zum Glück nicht oft. 

Morgens, mittags oder nachts lesen?
Am liebsten immer. Am Wochenende lese ich ein paar Kapitel, nachdem ich aufgewacht bin, dann den Tag über verteilt und abends bevor ich wieder einschlafe. Innerhalb der Woche schaffe ich es zumeist leider nur abends. 

Einzelband oder Serie?
Habe ich ja bereits erwähnt. Ich lese vorrangig Einzelbände, dagegen kommen mir Serien nur selten zwischen die Finger.

Lieblingsserie?
"Die Tribute von Panem" finde ich wirklich genial. Sogar so genial, dass ich sie mir zu Weihnachten gewünscht und nun diesen wunderschönen schwarzen Schuber hierzustehen habe. 

Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?
"Noch nie gehört" wäre wohl überspitzt, doch ein relativ unbekanntes Buch, welches ich großartig, umwerfend und absolut genial finde und nur empfehlen kann, ist "Vincent" von Joey Goebel.

Lieblingsbuch, das du letztes Jahr gelesen hast?
Schwierige Frage. Letztes Jahr habe ich ein Dutzend toller Bücher gelesen. Wenn ich mich wirklich nur für eins entscheiden dürfte, würde ich wohl "Kafka am Strand" von Haruki Murakami nehmen.

Welches Buch liest du gegenwärtig?
Wieder einen Murakami und zwar "Tanz mit dem Schafsmann".

Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?
Hunderte, ich habe gefühlte hunderte Lieblingsbücher! Eines, das mir aber nicht nur super gefallen hat, das mich nicht nur zum Nachdenken angeregt hat und das mich nicht nur berührt hat, sondern ganze Ansichten bei mir verändert und selbst Sehnsüchte in mir geweckt hat, von denen ich sonst nie geahnt hätte, ist "In die Wildnis - Allein nach Alaska" von Jon Krakauer.

Lieblingsautoren?
Haruki Murakami, Joey Goebel, Jon Krakauer, Jules Verne, Eric-Emmanuel Schmitt, Walter Moers, Jonathan Safran Foer und E.T.A. Hoffmann.

Montag, 23. Januar 2012

52 Songs: #30 Versuchung

Das Projekt 52 Songs wurde von Konna auf seinem Blog Gedankendeponie ins Leben gerufen. Jede Woche gibt er ein neues Thema vor, zu dem andere Blogger ein Lied ihrer Wahl aussuchen und vorstellen können.

Die Favoriten für die Songverhörer des 52 Songs-Projektes fallen diesmal weg. Einerseits weil ich momentan keine Zeit habe, mich durch alle Lieder zu hören, andererseits wüsste ich nicht, wonach ich da entscheiden sollte. Nach den witzigsten Verhörern oder den besten Liedern? War zudem nicht so mein Thema, also lasse ich es einfach.

Die neue Runde verläuft unter dem Stichwort Versuchung. Zunächst dachte ich, das würde wieder eines dieser Themen, bei dem mir ewig nichts einfiele, jedoch fiel mir ungeahnt ein passendes Lied in den Schoß. Doch zunächst möchte ich betonen, dass der Inhalt des Liedes in keiner Form meine Meinung oder gar meine Versuchung widerspiegelt. Ich kann bloß der Versuchung nicht widerstehen, die Musik von Devendra Banhart zu hören, so extrem manche seiner Texte auch sein mögen.


Ich weiß nicht, ob etwas Wahres an der Geschichte ist, doch habe ich einmal gelesen, dass Freunde Banharts zu ihm gesagt hätten, sie würden sein neues Album bei Starbucks spielen, worauf er geantwortet haben soll: "Well, I'll write a song to make sure that doesn't happen". Daraufhin soll das Lied Little Boys entstanden sein. Bei den ersten Malen habe ich das Lied noch fröhlich mitgeträllert bis mir auffiel "Warte, was singt der da?" und dabei waren die Zeilen in so schöne Gute Laune-Musik verpackt (bei ungefähr 2:36 fängt der unten zitierte Text an).



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i see so many little boys i want to marry
i see plenty little kids i'll get to have

and in the shower i get my dreaming done
i hold my breath and i wait for the day to come
oh little Billy, little Timmy, little Jimmy, you're the one
i may not look it, but i swear my heart is young for so many
little boys i want to marry

Sonntag, 22. Januar 2012

52 Songs: #29 Agathe Bauer/Songverhörer

Das Projekt 52 Songs wurde von Konna auf seinem Blog Gedankendeponie ins Leben gerufen. Jede Woche gibt er ein neues Thema vor, zu dem andere Blogger ein Lied ihrer Wahl aussuchen und vorstellen können.

Nachdem sich meine Internetpräsenz die letzte Woche ziemlich rar gestaltete, bin nun wieder vorerst am Start. Fangen wir mit meinen Lieblingsliedern aus der vorigen Runde des 52 Songs-Projektes an.


Favoriten Thema Kälte
Miss Ann Thropy: Placebo - In The Cold Light Of Morning
Haascore: Rasputina - 1816, The Year Without A Summer
Sir Donnerbolds Bagatellen: Rammstein - Ohne Dich
Ussels Funzel: The Dreadnoughts - Antarctica
leben-zwo-punkt-null: Saltatio Mortis - Das Kalte Herz


Bevor ich das dieswöchige Thema Agathe Bauer/Songverhörer gänzlich verpasse, raffe ich mich nun auf, doch noch ein Beitrag zu verfassen. Denn mir fällt nichts ein. Es gibt zwar ein Lied, bei dem der Herr ganz deutlich "Harzer Käse", in den englischen Songtext eingebaut, singt, aber ich habe nicht die leiseste Ahnung, wie das Lied heißt oder wer es singt. Also nehme ich ein Lied, wo mich nicht verhöre, sondern den Text einfach nicht verstehe bzw. kenne. Das geht anscheinend aber nicht wenigen Leute bei dem Song so, denn beim gemeinsamen Singen klingt das dann ungefähr so oder so ähnlich: "Wake Up nänänänänänänä Make Up nänänänänänänä Shake Up nänänänänänänä Table nänänänänänänä You Wanted To nänänänänänänä You Wanted To"
Na, wer hat es schon erraten? Bis zum Refrain geht das auf diese Weise, denn diesen kennen dann komischerweise wieder alle bei Chop Suey von System Of A Down.


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Montag, 16. Januar 2012

WHEN I THINK MORE THAN I WANT TO THINK

Normalerweise bin ich kein Mensch, der ewig über verpasste Chancen und vergangene Gelegenheiten sinniert. Mein Blick richtet sich auf das Hier und Jetzt oder streng nach vorn. Natürlich schwelge ich auch gern in Erinnerungen und denke über frühere Zeiten nach, doch habe ich selten Überlegungen, die in die Richtung "Was wäre, wenn..." gehen. In den letzten Tagen vermehren sich aber solche Gedanken und ich kann nicht umhin, mir auszumalen, wie mein Leben nun aussehen würde, wenn ich gewisse Dinge anders entschieden hätte.
Was wäre, wenn ich eine Freundin damals auch nur einmal gefragt hätte, wie es ihr wirklich geht, hätte sie sich mir dann anvertraut und stünden wir uns dann nun näher?
Was wäre, wenn ich nach der Grundschule nicht den einfacheren Weg gegangen und meinen Klassenkameraden auf die Oberschule gefolgt wäre, sondern gleich ein Gymnasium besucht hätte, würde ich heute bessere Noten mit nach Hause nehmen und stünden mir dann mehr Möglichkeiten offen?
Was wäre, wenn ich mich damals nicht dagegen entschieden hätte, meine Großmutter an jenem Abend im Krankenhaus zu besuchen, wären mir dann Monate, in denen ich nicht begreifen konnte, dass sie gestorben war und in denen ich immer wieder erwartete, dass sie doch noch ins Zimmer hereinkommt und "Hereingelegt!" ruft, erspart geblieben und hätte ich ihren Tod besser verarbeiten können?

Wie ich wieder einmal feststellen muss, sind es eher die Dinge, die ich nicht gewagt habe, diejenigen, die ich jetzt im Nachhinein bereue und bei denen ich mir wünschte, sie doch geschehen zu machen. Außerdem wurde mir erneut bewusst, dass ich so viel wie möglich mitnehmen und ausprobieren möchte, um hoffentlich keinen verpassten Möglichkeiten mehr hinterher zu trauern. Denn was wäre schließlich, wenn...?


"Twenty years from now you will be more disappointed by the things that you didn't do than by the ones you did do. So throw off the bowlines. Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover."

-Mark Twain-

Samstag, 14. Januar 2012

Ab mit dem Kopf! - Zwischenstand

Vor über zwei Monaten berichtete ich in diesem Eintrag über meinen geplanten Kosmetikmord. Da ich damals merkte, dass ich ziemlich viel Geld für Kosmetikprodukte zum Fenster herauswarf, nahm ich mir vor, bestimmte Produkte zuerst zu leeren, bevor mir neue Sachen kaufe. Geholt habe ich mir seitdem auch wirklich nichts, schauen wir uns also mal an, wie der aktuelle Mordstand ist.


Von den insgesamt zehn Proben sind nur noch zwei übrig. Auch wenn ich von elmex nichts halte und auch kein Augenfalten-Gel benötige, brauche ich die nun noch auf, dann wäre das zumindest schon geschafft. Und wie im Voraus bereits vermutet, hat mich keine der Proben dazu gebracht, irgendeines dieser Produkte kaufen zu wollen. Kam das bei einem von euch überhaupt je vor?


Diese beiden Deodorants habe ich ebenfalls endlich leer bekommen. Es wurden beide nur zu Hause benutzt, weil das linke, wie im ersten Beitrag schon erwähnt, weiße Rückstände hinterlässt und das rechte eigentlich für Männer ist und daher einen ziemlich maskulinen Geruch hat, aber wenn ich zu Hause bleibe und alte Klamotten trage, sehe ich das nicht so wild.


Dieser Lipgloss wird schon vorzeitig disqualifiziert, da seine Haltbarkeit schon zu lange zurückliegt. Ich hatte damals angenommen, dass er noch gut ist, weil er genauso roch wie am Anfang. Ich sollte mich aber täuschen, denn wenn man ihn auf den Lippen hat, fangen diese sofort an, unangenehm zu brennen und das kann einfach kein gutes Zeichen sein.
Das ärgert mich gerade ziemlich. Ich fand große Schminksammlungen bei anderen immer schrecklich, denn bei gefühlten tausend Lippenstiften, können diese alle gar nicht aufgebraucht werden, bevor sie "kippen" bzw. schlecht werden und ich komme selbst bei meinem recht kleinen Vorrat nicht mehr hinterher, sodass es schon anfängt, schlecht zu werden. Absolut rausgeschmissenes Geld und ich werde dafür sorgen, dass das hoffentlich nicht mehr vorkommt.


Und das war's leider auch schon. Bei den restlichen Produkten morde ich noch fleißig weiter und ich werde ebenfalls weiterhin keine neuen Kosmetik- und Pflegeprodukte kaufen (außer natürlich Flüssigseife, Shampoo etc., sobald ich Nachschub brauche), wobei das auch nicht so schwer ist, wenn man die Drogeriebesuche drastisch zurückfährt und den Schminkbereich dort meidet.

10 2 Proben
3 1 Deos
1 Flüssigeyeliner
1 Kajalstift
1 Creme-Eyeliner
1 Lippenstift
2 1 Lipglosse

Ich bin gespannt, wie viel Zeit ich insgesamt benötigen werde, aber wie es im Moment aussieht, kann es sich da bloß noch um Jahre handeln.

Dienstag, 10. Januar 2012

52 Songs: #28 Kälte

Das Projekt 52 Songs wurde von Konna auf seinem Blog Gedankendeponie ins Leben gerufen. Jede Woche gibt er ein neues Thema vor, zu dem andere Blogger ein Lied ihrer Wahl aussuchen und vorstellen können.

Die Aufräumlieder der letzten Runde im 52 Songs-Projekt waren wieder richtig gut. Auch wenn ich weiterhin ohne bestimmte Lieder aufräumen werde und der Frühjahrsputz noch eine Weile auf mich warten muss, könnte man es sich ja schon fast überlegen, eventuell wieder ein bisschen Ordnung in die Bude zu bringen.


Favoriten Thema Aufräumen
Momente des Lebens: Madsen - Willkommen Im Chaos
Ussels Funzel: Nirvana - Clean Up Before She Comes
Wortmagie: Lee Dorsey - Working In A Coal Mine
Apfelkerne: Katzenjammer - A Bar In Amsterdam
Abraxandria: Sergent Garcia - Yo Me Voy Pa' La Cumbia


Diese Woche sollen die Songs ganz im Zeichen der Kälte stehen. Glücklicherweise ist es eines dieser Themen, bei denen mir sofort das perfekte Lied einfällt und ich nicht lange überlegen muss.
Vor nun knapp zwei Jahren habe ich den Song das erste Mal bestaunen dürfen, als ich schon vor dem eigentlichen Event in die Beiträge der einzelnen Länder für den Eurovision Song Contest 2010 hineingehört habe. Und obwohl ich natürlich auch froh war, dass Deutschland dank Lena den Sieg errungen hatte, war ich andererseits enttäuscht, dass mein eigentlicher Favorit nicht einmal ins Finale kam. Wie das immer so ist mit dem lachenden und dem weinenden Auge.
Warum ich den Song mit Kälte assoziiere, dürfte nicht schwer zu erraten sein, wenn man sich das Musikvideo anschaut. Der viele, viele Schnee und die Windgeräusche im Hintergrund des Liedes geben wohl den entscheidenden Ausschlag. Hinzu kommt, dass der Song von Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit handelt und ich doch eher und öfter im Winter zu besagten Gefühlslagen neige. Doch trotz damaliger ESC-Niederlage schlägt mein Herz noch heute für den Beitrag aus Estland: Siren von Malcolm Lincoln.


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Freitag, 6. Januar 2012

52 Songs: #27 Aufräumen

Das Projekt 52 Songs wurde von Konna auf seinem Blog Gedankendeponie ins Leben gerufen. Jede Woche gibt er ein neues Thema vor, zu dem andere Blogger ein Lied ihrer Wahl aussuchen und vorstellen können.

Letzte Woche wurde mitgesungen bis die Stimmbänder bluteten und wir vor Heiserkeit nur noch röchelten und spuckten. Folgende Lieder sind dabei meine Lieblinge gewesen.



Favoriten Thema Mitsingen
Tilly tillt ab: Avril Lavigne - Complicated
mokita: Across The Border - Die Nacht Ist Nicht Allein Zum Schlafen Da
Sir Donnerbolds Bagatellen: Cab Calloway - Minnie The Moocher
Das Leben ist kein Frotteeschlafanzug: Pegasus Bridge - Yoko
Der Wahnsinn hat einen Namen: Beatsteaks - Jane Became Insane


Diese Woche wird im 52 Songs-Projekt der Akt des Aufräumens musikalisch untermalt. Irgendwie fiel mir es ziemlich schwer, dafür einen passenden Song auszuwählen, was man vielleicht auch schon anhand meiner späten Teilnahme vermuten könnte. Nicht, dass ich nie aufräumen würde, aber ich höre einfach keine besondere bzw. spezielle Musik dabei. Meistens läuft ein Album, das ich gerade sowieso rauf und runter höre oder die Shuffle-Funktion wird betätigt, sonst nichts. Aber heute ist mir dann doch ein Lied aus meiner Musiksammlung eingefallen, welches ich als Aufräumlied verkaufen könnte und da mir wahrscheinlich auch nichts besseres mehr in den Sinn kommen wird, nehme ich es einfach.
Es handelt sich um Conquest von The White Stripes. Denn schließlich ist aufräumen ja auch nichts anderes, als das Zurückerobern des eigenen Zimmers durch den Kampf gegen die Unordnung.
Oder so.


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Mittwoch, 4. Januar 2012

Futter für die Stalker

Schon vor gefühlt ewigen Zeiten, erwies mir Flausch die Ehre, indem sie mir einen namenlosen Blogaward überreichte. Eigentlich wollte ich bei diesem Award-Gedöhns nicht mehr mitmachen, da ihn im Endeffekt sowieso jeder hat und das Besondere somit daran verloren geht. Diesen muss man jedoch nicht an zig Personen weiterreichen und darf trotzdem seine mehr oder minder interessanten sieben Fakten loswerden, da kann ich ja wohl nur schlecht "Nein" sagen. Hat bis jetzt nur sehr lange gedauert wegen des Weihnachtsstresses und dann kam auch schon Silvester und dann noch *hier beliebige Ausrede einfügen* und sowieso und überhaupt. Lasst uns anfangen.

Fakt #1
Ich liebe Sherlock Holmes. Seit ich vor ungefähr einem Jahr den ersten Teil von Guy Ritchies Verfilmung gesehen habe, bin ich begeistert von dem aufmerksamen Detektiv. Seitdem habe ich mir mehrere alte Sherlock Holmes-Filme mit Basil Rathbone und die erste Staffel der moderner gestalteten BBC-Serie "Sherlock" angeschaut. Außerdem steht das (leider noch ungelesene) Buch "The Adventures Of Sherlock Holmes" in meinem Regal und auch Guy Ritchies zweite Verfilmung "Sherlock Holmes: Spiel im Schatten" habe ich bereits im Kino gesehen und finde ihn ebenso grandios wie den den ersten Teil. Und es ist noch lange kein Ende in Sicht bei so vielen Geschichten, Filmen, Hörspielen und Serien, da bin ich noch eine Weile glücklich beschäftigt.

Fakt #2
Ich bin ein Warmduscher. Die Betonung liegt hierbei auf "Duscher", denn ich steige überhaupt nicht gerne in die Badewanne. Das unnütze Herumliegen im Wasser, während man zuschaut, wie die eigene Haut zu schrumpeln beginnt, ist nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung, deshalb bevorzuge ich doch lieber das schnellere und genauso effektive Duschen.

Fakt #3
Im Alter von 14 bis 15 Jahren war ich zunächst riesengroßer Fan von "High School Musical" (und den Darstellern Efron, Hudgens, Tisdale) und Hilary Duff, später kamen auch noch Miley Cyrus und Demi Lovato hinzu. Im Grund genommen mochte ich die ganzen Disneygeschöpfe und fing sogar an, selbst Fanvideos zusammen zuschneiden. Hier habe ich einen meiner alten Youtube-Kanäle mit einigen Videos gefunden, wenn sich jemand die Schmach anschauen möchte.
Es sind nicht die besten (ja, ich erachte manche noch auf meiner Festplatte verbliebene Videos zumindest vom Schnitt und den Effekten her als "gut"), aber alle anderen Kanäle scheinen gelöscht zu sein. Als die Disneyleutchens sich dann aber nach und nach alle ausgezogen haben, um erwachsener zu wirken, hat sich meine Begeisterung gelegt und ich ging letztendlich vollständig zu der Musik über, die ich heute höre. Obwohl es großen Spaß macht, sich ab und zu mal die alten Sachen anzuhören und zu bemerken, dass man viele Lieder immer noch mitsingen kann.

Fakt #4
Ich schaue mir Filme grundsätzlich lieber privat auf DVD als im Kino an. Wenn mich der Film wirklich interessiert, und nur zu solchen gehe ich ins Kino, möchte ich nichts verpassen oder gar ganz abgelenkt werden. Im Kino bin ich jedoch meistens umgeben von endlosem Popcorngeraschel, Handygetippe oder mittellauten Gesprächen, das mich alles halb wahnsinnig macht. Aber selbst im netten Freundeskreis müssen die anderen mein häufiges Anschnauzen ertragen, wenn sie über ganze Dialoge hinweg brabbeln. Wenn mich der Film aber nun mal interessiert, will ich doch nicht meine Zeit beim ersten Anschauen nicht sinnlos verquatschen, nur um ihn später der Vollständigkeit halber noch einmal sehen zu müssen und somit noch mehr Zeit dafür draufgehen zu lassen. So nicht.

Fakt #5
Letztes Jahr habe ich meine Liebe zu handarbeitlichen Tätigkeiten wie Stricken, Nähen und Häkeln entdeckt. Auch wenn es Leute gern mal als "alte Oma"-Sache abstempeln, ist es wirklich toll, selbst Dinge herzustellen. Und schließlich brauch ich das auch, wenn ich erst mal in der Wildnis bin. *hust*
Jedenfalls entstanden seitdem schon Stulpen, eine Mütze, eine Federtasche und andere diverse Täschchen. Gerade stricke ich wieder eine kleine Tasche für meinen Nintendo DS, danach vielleicht noch eine für meinen Fotoapparat und vielleicht kommt irgendwann auch eine Handytasche. Und Socken zu stricken, möchte ich auch noch lernen, es gibt als noch einiges zu tun.

Fakt #6
Damit auch der intellektuelle Wert dieses Beitrags nicht verloren geht, folgt nun ein kurzer Bücherfakt. Meine Lieblingsschriftsteller sind Jonathan Safran Foer, Haruki Murakami und Joey Goebel. Wenn mich jemand nach meinen Lieblingsbüchern fragt, kommen mir sofort "Vincent" von Joey Goebel und "In die Wildnis" von Jon Krakauer in den Sinn. Einen Schriftsteller, von dem ich bisher nur eine Erzählung gelesen habe, den ich aber aufgrund eines Vortrages kennen und mögen lernte, ist E.T.A. Hoffmann. Von ihm möchte ich unbedingt noch mehr lesen. Auch würde ich die Bücher von Eric-Emmanuel Schmitt und Walter Moers nicht von meinem Nachttisch schubsen.

Fakt #7
Bis vor einem Monat dachte ich noch, dass ich ein großer Lakritzfreund bin. Ich mag die Katzenpfötchen, Salzlakritze und sogar die Bonbons (die mit der flüssigen Füllung innen sind einsame spitze), doch dann brachte mir meine Mutter vom Weihnachtsmarkt Lakritze mit. Sie war ziemlich hart und schmeckte einfach nur bitter. Laut der Verkäuferin war das aber die richtige Hardcore-Lakritze und nicht nur der gestreckte Mainstream-Kram, den man in der Kaufhalle findet, was mich ziemlich schockte. So gewöhnte ich mich daran und war wieder im Reinen mit meiner schwarzen Süßigkeit. Bis mein Vater wiederum Lakritze vom Weihnachtsmarkt mitbrachte und diese noch härter und noch bitterer war. Dieses Zeug schmeckt so furchtbar, dass ich es keine zehn Sekunden im Mund lassen konnte und es dann leider wegschmeißen musste. So bekam meine Liebe zu Lakritze einen ziemlichen Riss und ich halte mich fern, von dem "Real Shit". Auch wie Lakritzröllchen von Rossmann sollte man meiden und lieber selbst Lakritzschokolade herstellen. Yam yam yam!


So das waren nun meine Fakten und ich gebe den namenlosen Award an drei meiner momentanen Lieblingsblogs weiter: 




Vielleicht habt ihr ja Lust, auch ein paar Fakten von euch preizugeben, wenn nicht, fühlt euch einfach (gefälligst!) geehrt. Ihr habt verdammt geile Blogs. ♥

Sonntag, 1. Januar 2012

THIS IS THE FIRST DAY OF MY LIFE


Ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen Übergang ins neue Jahr 2012. Mein Silvesterabend (-nacht & -morgen) war mit leckerem Essen, ausgiebigem Tanzen, guter und schlechter Musik und dem obligatorischen Feuerwerk sehr schön und hätte kaum besser sein können.
Ich möchte hier keinen großen Jahresrückblick 2011 machen, da ich zwar viel erlebt habe und es viele tolle Momente gegeben hat, aber es doch schlussendlich nur mit einem "In Ordnung" betiteln würde. Lieber schaue ich nun nach vorne und bin gespannt, was sich alles im neuen Jahr ereignen wird.
Viele halten es für albern, aber ich konnte nicht umhin, mir eine Liste mit Vorsätzen und Zielen anzulegen und ich finde es für mich wichtig, sie immer vor Augen zu haben, um sie nicht so leicht zu ignorieren oder zu vergessen. Natürlich sind sowohl kleine Dinge wie "mehr Gitarre üben" oder " mehr lesen" festgehalten, als auch wichtige Entscheidungen, die ich nicht mehr länger hinausschieben, sondern ganz bewusst treffen möchte.
Außerdem warten neue Erfahrungen, neue Situationen und Veränderungen auf mich, die erlebt werden wollen, also lasst uns genau das machen: uns ins Leben stürzen und so viel wie möglich dabei herausholen.