Freitag, 19. August 2011

The IKEA Experience

"Wie kann man noch nie bei Ikea gewesen sein?" lautete häufiger mal die entsetzte Antwort, als ich keinerlei Erfahrung mit dem schwedischen Konzern vorzuweisen hatte. Aber warum war das so abwegig? Wenn ich keine Möbel brauche, gehe ich nicht in ein Möbelhaus. Oder doch?
Und so geschah es, dass sich Klein-Karo doch eines schönen Tages auf den Weg in das besagte Einrichtungsgeschäft machte...

Fazit: Es ist sehr groß, mit vielen Nützlichkeiten und noch mehr Unnützlichkeiten. (Ein paar Dinge habe ich auch gekauft. Entscheidet selbst, zu welcher Kategorie sie gehören.) Die manchmal niedlich klingenden Namen für die ganzen Sachen haben einen gewissen Charme, aber wie bereits erwartet, brauch' man da eigentlich nicht hinfahren, wenn man keine Möbel benötigt. Zwar kann man ebenfalls anderweitige Einrichtungsgegenstände erwerben, jedoch bekommt man diese auch in jedem beliebigen Krims-Krams-Geschäft.

Trotzdem habe ich nun meine Ikea-Jungfräulichkeit hinter mich gelassen und ich muss mir nie wieder die einleitende Frage anhören, zu der mich meist weit aufgerissene Augen ungläubig anstarrten. Und jetzt zeige ich euch die Sachen, derer ich mich nicht entziehen konnte und die ich schlussendlich mitgenommen habe.


Das ist Moppe. Moppe ist ein kleines Schränkchen aus unbearbeitetem Holz, hat vier Schubladen und sollte mir dabei behilflich sein, mein Mädchenfach (mit Kosmetik, Pflegeprodukten, Schmuck etc.) wieder ein bisschen übersichtlicher zu gestalten.


Und ich würde behaupten, die Mission ist geglückt (links vorher, rechts nachher). Auch nach einer Woche hat sich das Fach nicht wieder in eine Rumpelkammer verwandelt, da das endlose Suchen nun endlich vorbei ist. Danke, Moppe.


Weiterhin erhält nun Dokument Kost und Logis. Dafür muss er mir aber meinen Schreibtisch ordentlich halten und aufpassen, dass nicht wieder das große Chaos ausbricht.


Das sieht doch ganz ordentlich aus (wieder links vorher & rechts nachher). Mach nur immer weiter so und mein Dank gilt auch dir, Dokument.

Zu guter Letzt habe ich noch ein 40x40 cm-Kissen mit dem wundervollen Namen Martorp mitgenommen, für welches ich selbst ein Bezug nähen oder stricken möchte. Aber wie ein Kissen aussieht, wisst ihr wohl alle, daher kein Foto an dieser Stelle.
Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit den Sachen, aber wie gesagt, werde ich mich trotzdem nicht andauernd bei Ikea aufhalten, wenn ich nicht wirklich an einem Möbeldefizit leide.