Dienstag, 14. Mai 2019

Meine Top 5 der Beiträge zum ESC 2019

ESC is coming! Auch wenn ich mich aufgrund der außerordentlich hohen Spoiler-Gefahr bezüglich der letzten Game-of-Thrones-Staffel momentan eher aus dem Internet heraushalte (bin erst in Staffel 6 angekommen), kann ich nicht von der jährlichen Tradition lassen, meine persönlichen Favoriten des Eurovision Song Contests zu präsentieren.

Während mich die beiden Halbfinale unter der Woche eher weniger reizen (keine Zeit, Kinners, keine Zeit), steigt am Samstagabend natürlich wieder die Sause. Was für manche ihre WM ist, ist für mich der ESC!

Dieses Jahr feiern wir in Tel Aviv bereits die 64. Ausgabe der Veranstaltung. 2019 steht sie unter dem Stern Dare to Dream. Ich wage es somit zu träumen, dass meine Lieblingslieder ins Finale kommen und eines von ihnen sogar gewinnt. Also legen wir los!


Island: Hatrið mun sigra von Hatari
Zwar scheinen sich die meisten Länder die ewigen Balladen 2019 zu klemmen, dafür sind viele von ihnen zum 0815-Feel-Good-Pop umgestiegen. Der skandinavische Inselstaat schickt mit Hataris „Hass wird siegen“ hingegen einen sehr heftigen Song ins Rennen. Meiner Meinung nach ist dies der ausgefallenste, individuellste Beitrag dieses Jahr, der trotzdem gleichzeitig gut ist. Was sag ich? Extrem geil!
Während der eine Sänger aggressiv durch die Gegend schreit, singt der andere engelsgleich mit einer hohen Stimme über den elektronischen Industrial-Rock-Beat. Ich drücke die Daumen, dass sich Himmel und Hölle nicht nur im Halbfinale, sondern auch am Samstagabend auf der Bühne auftun können.
Italien: Soldi von Mahmood
Auch Italien bringt ein Lied in Landessprache. Wie man es von einem Eros Ramazzotti kennen mag, weist die Stimme von Mahmood dieselbe Eigenschaft auf, bei der der Klang besonders aus dem Rachenraum zu kommen scheint. Im Text selbst geht es um die schwierigen Verhältnisse des 26-jährigen Musikers zu seinem Vater, deren Ursprung er im Finanziellen sieht (soldi bedeutet im Italienischen „Geld“). Darüber zu singen, braucht sicherlich ganz schön (Mah)Mut. Der Beat ist eingängig und trotzdem außergewöhnlich genug, um nicht langweilig zu sein.
Polen: Fire of Love (Pali się) von Tulia
Schon wieder ein Lied in Landessprache. Natürlich ist dies keine Grundvoraussetzung für einen Favoriten-Beitrag, aber immer ein schöner Touch. Der Trend ging zum diesjährigen ESC wieder in jene Richtung, nicht immer nur auf Englisch zu singen. Tulia bedienen sich dabei einem traditionellen Gesang, der im Prinzip lautes, göriges Geschrei darstellt. Das Ganze wird über eine rockige Instrumentalisierung gelegt und schon hat man eine ziemlich coole Nummer. Obwohl die Strophen extrem gut und rotzig sind, dabei ein schöner Kontrast zu den vier jungen Frauen in blumigen Trachten entsteht, wird das Potenzial eines grandiosen Songs mit einem etwas zu langweiligen Refrain verschenkt. Trotzdem sticht es definitiv aus der Masse heraus und schafft es hoffentlich, ins Finale zu kommen.
Nordmazedonien: Proud von Tamara Todevska
Für manche sicherlich ein etwas zu kitschiger Beitrag, zugegeben. Trotzdem kann ich mich der Kombination aus einer starken Botschaft, sich als Frau in der von Männern dominierten Welt stolz durchzusetzen, und den Streichern im Hintergrund nicht verwehren. Für mich mutet es fast schon an, als könnte es ebenfalls gut eine Disney-Hymne sein. Dass es dabei vielleicht etwas generisch daherkommt, stört mich weniger. Beim ersten Anhören musste ich trotzdem ein Tränchen vor Rührung verdrücken. Toi toi toi!

Tschechische Republik: Friend of a Friend von Lake Malawi
Während die ersten vierzig Sekunden des Songs noch einigermaßen interessant beginnen, entwickelt sich Friend of a Friend leider leicht zur austauschbaren Indie-Nummer. Warum ist er trotzdem hier vertreten? Weil es meiner Meinung nach leider zahlreiche seichte Pop-Songs dieses Jahr gibt und er aufgrund seines Genres wenigstens ein bisschen aus diesem Schema herausfällt. Außerdem gibt es einen Pluspunkt für den schicken Akzent, mit dem er das Wort „neighbour“ ausspricht.


Honorable Mentions: Es gibt noch drei Kandidaten, bei denen ich mir ebenfalls vorstellen könnte, dass sie gut abschneiden werden.

Bei Frankreich habe ich mit mir gerungen, ihn doch in die Top 5 zu nehmen, doch die anderen Lieder haben mir letztendlich minimal besser gefallen. Roi von Bilal Hassani wird dabei als „Conchita-Wurst-Abklatsch“ gehandelt, weil der Künstler eine blonde, mittellange Perücke trägt. In was für einer straighten, weißgewaschenen Welt muss man leben, dass man zwei Männer nur aufgrund ihrer langen Perücken sofort in einen Topf schmeißen muss? Das beweist doch wieder nur, wie wichtig Hassanis Wunsch nach Akzeptanz und Gleichberechtigung ist und dass wir lange noch nicht damit fertig sein werden dafür einzustehen. Abgesehen davon amüsiert es mich, dass das französische Wort beim Zeitstempel 00:43 im Lied so klingt, als würde er niesen.

Portugal hat ebenfalls einen sehr ungewöhnlichen Beitrag am Start, der mich stimmlich zwar nicht ganz überzeugt, aber hoffentlich trotzdem durch die arabischen musikalischen Einflüsse und die abgefahrene Choreografie der beiden Performer punkten kann.

Zu guter Letzt: Australien hat wirklich verstanden, wie der ESC funktioniert. Ein Techno-Schlager-Pop-Song mit Operngesang im Refrain? Scheint seltsam - ist es auch. Gepaart mit einem bestimmt zwei Meter hohen Kleid, an dessen Ende die Sängerin Kate Miller-Heidke herausguckt, ist Zero Gravity am Ende vielleicht nicht ganz hundertprozentig meins, trotzdem allemal ein echter Showstopper.

Sonntag, 24. März 2019

#pmdd30

Einmal Mäuschen spielen und bei anderen schauen, was sie tagsüber unternommen haben: Dies ermöglicht das Online-Event Picture my Day-Day! Gestern war es wieder so weit, mittlerweile zählen wir schon die Nummer 30.

Veranstaltet wurde er diesmal von Fraeulein Nebel, vielen Dank dafür. Die Teilnehmerliste findet ihr unter diesem Link
Leider waren diesmal nicht so viel dabei. Zum Teil mag es daran liegen, dass wieder nicht alle davon mitbekommen haben, obwohl mehr als ausreichend auf allen Kanälen angekündigt wurde, also keine Kritik an die Ausrichtende. Zum Teil haben es viele an dem Tag selbst einfach wieder vergessen. 

Folgt also am besten den offiziellen Picture-my-Day-Day-Accounts auf Twitter, Instagram sowie bei Facebook, um das nächste Mal nicht zu verpassen.

Aber am Ende vermute ich auch, dass immer mehr Blogger aufhören und sich Leute verstärkt von Social Media zurückziehen (oder scheint das nur in meiner Bubble momentan der Fall zu sein?). 

Trotz alledem freue ich mich, meine Bilder auf ein Neues mit euch teilen zu dürfen und nachher bei euren Posts vorbeizuschauen. Without further ado:

Gegen halb 1 Uhr morgens erinnerte mich eine Freundin an den Picture my Day-Day. Zu dem Zeitpunkt befand ich mich beim äußerst amüsanten Spieleabend mit ein paar Kollegenkumpels.

Heimfahrt. Gegen 2 Uhr morgens war ich dann endlich im Bett.

Nachdem ich eine halbe Stunde wach lag und nicht wieder einschlafen konnte, stand ich kurz vor 10 Uhr schließlich auf.

Musike an und hopps unter die Dusche, um munter zu werden.

Gesicht anmalen.

Frühstück! Mit einem Pizza-Rest vom Abend zuvor. Nomnomnom.

Abwasch.

Ah yeah, me so selfie. Me and me and me and my selfie! - Wer kennt den Song?

Und schon wieder bin ich unterwegs. Auf nach Potsdam!

In der Bahn habe ich die Zeit genutzt, um mir durchzulesen, was man beim Kauf einer E-Gitarre beachten sollte. Diese Anschaffung möchte ich mir nämlich bald gönnen. Wie wunderhübsch sind bitte diese bubblegum-blauen?

In Potsdam angekommen, um mit Vaddern ein wenig zu schlendern.

Die Stadt hat sich um den Hauptbahnhof in den letzten Jahren ganz schön verändert.

Museum Barberini von außen.

Kuchenpause.

Innenstadt.

Im Süßigkeitenladen habe ich diese wirklich sauren Bonbons gefunden. Die ziehen einem den Speichel im Mund zusammen, absolut fantastisch.

Bild vom Supermarkt vergessen, aber noch ein paar Lebensmittel fürs Wochenende geholt.

Heimfahrt mit ein paar Podcasts auf den Ohren, aktueller Favorit "Why Won't You Date Me?" von und mit Nicole Byer.

Home sweet home.

Zeit für Tee.

Food Haul.

Zum Abendbrot gab es dann gleich den Rahm-Porree mit gefüllten Kartoffel-Teilchen-Dingens.

Erneuter Abwasch und gleich den Mini-Backofen gesäubert.

Zeit für mich, um YouTube-Videos anzuschauen.

Nebenher Nägel gestutzt. Die langen Krallen haben mich schon halb wahnsinnig gemacht.

Zum Abschluss des Abend eine Folge RuPaul's Drag Race.

Nebenher am aktuellen Sockenpaar weitergestrickt. 

Dann bin ich aber doch hundemüde und mach mich fertig fürs Bett.

Gute Nacht, Welt.

Mittwoch, 20. Februar 2019

Konzert- & Tourtipps fürs 1. Halbjahr 2019: Damit am Ende keiner heult, ich hätte nicht Bescheid gesagt

Große Showacts wie Cher, Bob Dylan oder Phil Collins werden allerorts mit viel Trara angekündigt. Doch muss man schon Hardcore-Fan sein, um wirklich Hunderte Euro für ein Ticket hinlegen zu wollen. Bei (noch) unbekannteren Künstlern müssen Konzertmomente jedoch nicht weniger schön sein.

Also Weiterführung meiner Konzert-Wunschliste aus dem vergangenen Jahr möchte ich euch für die erste Jahreshälfte 2019 ein paar Tourtipps mit an die Hand geben. Der Fokus liegt von nun an jedoch auf bezahlbare und "kleinere" Acts, die vielleicht sonst nicht so häufig empfohlen würden.

Da ich in Berlin ansässig bin, habe ich die Stadt als Ausgangspunkt für die Liste genommen. Doch erwähne ich auch andere Termine der jeweiligen Tour, sodass hoffentlich etwas in eurer Nähe dabei sein sollte. Und selbst wenn nicht: Die Liste kann gern auch als generelle Musikempfehlung genutzt werden!

Dodie
Die Engländerin Dodie Clark teilt schon seit sieben Jahren ihre Covers und eigenen Songs auf ihrem YouTube-Kanal doddleoddle. Weiter reichende Bekanntheit erlangt sie stetig seit 2016 mit ihren seitdem veröffentlichten drei EPs. Im Januar 2019 kam so erst die jüngste mit dem Titel "Human", die Anlass für die aktuelle Tour ist.

Ich selbst schaue seit ungefähr vier Jahren immer mal wieder in ihre Videos hinein und mag besonders ihre Songtexte über Herzschmerz und Selbstfindung, in denen sie oft so schöne, fast schon poetische Ausdrucksweisen für das ganze Gefühlschaos findet. Indie-Pop vom Feinsten! Deshalb habe ich meine Karte für den Berlin-Termin schon seit Monaten und freue mich riesig auf das Konzert.

Wann? 21. Februar
Wo? Columbia Theater Berlin
Ticketpreis: 21 €
Weitere Termine: 23. Februar @ Arena Wien // 25. Februar @ Ampere / Muffatwerk München // 26. Februar @ Plaza Klub Zürich

Parov Stelar
Ein paar Instrumentenspuren und Gesangsausschnitte von alten Swing-Liedern nehmen, mit Beats neu zusammenbasteln und schon haben wir erstklassigen Electroswing von Parov Stelar. Zu Hause höre ich mir Alben des österreichischen DJs, vor allem The Burning Spider von 2017, sehr gern an.
Meine Begeisterung von DJ-Live-Auftritten hält sich eigentlich bislang in Grenzen, weil ich es einfach langweilig finde, ihnen dabei zuzuschauen, wie sie hinterm Pult stehen und an Knöpfen herumdrehen. Parov Stelar hat jedoch häufig echte Blasmusiker und eine Sängerin mit auf der Bühne, sodass es wirklich schon wieder gut werden könnte. Fürs Tanzen bis zum Umfallen sollte das Konzert auf jeden Fall die perfekte Gelegenheit bieten.

Wann? 9. März Konzert verschoben auf den 6. Dezember
Wo? Max-Schmeling-Halle Berlin
Ticketpreis: ~ 50 €
Weitere Termine: 8. März Konzert verschoben auf den 12. Dezember @ Jahrhunderthalle Frankfurt

Foto: Universal Music

Skinny Lister
Den Folk-Punk der englischen Band Skinny Lister kann man immer gut bei Zusammentreffen und Spieleabenden mit Freunden auflegen. Live würde ich mir erhoffen, dass dieses Pub-Feeling wieder ein wenig auflebt, das ich während meines Auslandssemesters in England genießen durfte.
Im vergangenen Jahr habe ich die Band übrigens ebenfalls in meinen Konzerttipps empfohlen, konnte letztendlich aber doch nicht hingehen. Ich schließe daraus immerhin, dass die Band viel herumtourt, scheinbar also live auch gut ankommt und ich dieses Jahr wirklich dabei sein sollte. Mein Ticket ist bestellt.

Wann? 13. März
Wo? SO 36 Berlin
Ticketpreis: ~ 22 €
Weitere Termine: 14. März @ Orange Club Kiel // 15. März @ Kalif Storch Erfurt // 17. März @ Hirsch Nürnberg // 19. März @ Batschkapp Frankfurt // 20. März @ Arena Wien // 21. März @ Strom München // 29. März @ Bürgerhaus Stollwerk Köln

Nick Waterhouse
Obwohl man Nick Waterhouse seit dem Hit Katchi in Zusammenarbeit mit Ofenbach wohl nicht mehr anpreisen muss, tue ich es doch. Denn ich muss zugeben, der Song ist komplett an mir vorbeigegangen und meiner Meinung nach nicht annähernd das Beste, das der Jazz-Soul-Musiker sonst zu bieten hat. Bei einem Konzert von ihm würde ich mir vorstellen, dass man 60er-Jahre-Sommer-Vibes verspürt und einfach richtig unbeschwerte, gute Laune hat.

Wann? 27. März
Wo? Columbia Theater Berlin
Ticketpreis: ~ 35 €
Weitere Termine: 26. März @ Mojo Club Hamburg

Beirut
Auch von der Folkband um Zach Condon gibt es wieder neue Musik auf die Ohren. Ihr mittlerweile fünftes Album Gallipoli haben sie bei der gleichnamigen Tour auch im Gepäck, benannt nach der süditalienischen Stadt, in der sich Condon niedergelassen hat und von der er sich für die Lieder inspirieren ließ.

Wann? 30. & 31. März
Wo? Funkhaus Berlin
Ticketpreis: ~ 40 bis 50 €
Weitere Termine: 6. April @ Palladium Köln // 15. April @ Zenith, die Kulturhalle München // 9. August @ Stadtpark Freilichtbühne Hamburg // 11. August @ Zitadelle Spandau Berlin // 12. August @ Marktplatz Lörrach // 13. August @ Volkspark Mainz

Foto: Beggars Group

Cherry Glazerr
Obwohl ich die Garage-Rock-Songs Teenage Girl und Sweaty Faces vor ein paar Jahren noch in Dauerschleife gehört habe, muss ich zugeben, dass ich nie tiefer in die Diskografie der US-amerikanischen Band Cherry Glazerr eingetaucht bin. Das heißt natürlich nicht, dass ich das nicht noch bis April nachholen kann. Allein schon, weil ihr vorletztes Album den fabulösen Namen Apocalipstick trägt.

Wann? 15. April
Wo? Musik & Frieden Berlin
Ticketpreis: ~ 18 €
Weitere Termine: 10. April @ Molotow SkyBar Hamburg // 16. April @ Blue Shell Köln

Ewert and The Two Dragons
Wer meinem Blog schon etliche Jahre folgt, weiß vielleicht von der besonderen Bindung, die ich mit dieser Band habe - obwohl ich noch nie auf einem Konzert war. Ein anderer Blogger, dessen Seite heute leider nicht mehr existiert, veranstaltete im Jahr 2012 einen eigenen Song Contest, bei dem zahlreiche Blogger teilnahmen und für ein zugewiesenes Land ein Lied ihrer Wahl einreichten. Nach der Abstimmung gewann...ich! Mit dem Song Good Man Down der estnischen Musikgruppe Ewert and The Two Dragons. Und auch wenn es cringy sein mag, bin ich da bis heute stolz drauf. Deshalb würde es mich durchaus reizen, das Lied nach dieser Historie auch einmal live zu erleben.

Wann? 25. April
Wo? Musik & Frieden Berlin
Ticketpreis: ~ 20 €
Weitere Termine: 24. April @ Nochtspeicher Hamburg

Foto: Mart Vares

Salvador Sobral
Kann sich jemand noch an den sympathischen Gewinner des 2017er Eurovision Song Contests erinnern? Mir kommt es vor, als hätte ich mich erst gestern in die zuckersüße Ballade Amar Pelos Dois des Portugiesen Salvador Sobral verliebt. Sonst widmet er sich vorrangig dem Jazz, von dem ich mich am 27. April persönlich überzeugen werde.

Wann? 27. April
Wo? Heimathafen Neukölln Berlin
Ticketpreis: ~ 40 bis 50 €
Weitere Termine: 23. April @ Lichtburg Essen // 24. April @ Batschkapp Frankfurt // 25. April @ Elbphilharmonie Hamburg // 28. April @ Kleine Meistersingerhalle Nürnberg // 30. April @ Liederhalle Mozartsaal Stuttgart

Russkaja
Die Wiener Gypsy-Polka-Rock-Band Russkaja steht seit über einem Jahrzehnt für E-NER-GI-A, die sie hoffentlich auch zu ihren Live-Gigs mitbringt. Anlass für die ausufernde Tour ist das neueste Album No One Is Illegal, bei dessen Ansage sich schon jeder eingeladen fühlen sollte. Also geht! Geht und nehmt die Konzertsäle kräftig auseinander!

Wann? 3. Mai
Wo? Kesselhaus in der Kulturbrauerei Berlin
Ticketpreis: ~ 27 €
Weitere Termine: 28. März @ Hirsch Nürnberg // 30. März @ ppc Graz // 9. April @ WUK Wien // 27. April @ Musikzentrum Hannover // 2. Mai @ Werk 2 Leipzig // 16 weitere Termine in Deutschland und Österreich

LP
LP ist das Künstlerkürzel der US-amerikanischen Musikerin Laura Pergolizzi, die nach der Veröffentlichung ihres Albums Heart to Mouth nun auf Tour geht. Obwohl sie bereits seit vielen Jahren musiziert und für andere Popsternchen den einen oder anderen Hit schrieb, feierte sie ihren großen Durchbruch erst im Jahr 2016 mit ihrem Song Lost on You. Wer auf guten Rock-Pop steht, sollte sich diese androgyne Erscheinung mit einer markanten Stimme nicht entgehen lassen.

Wann? 9. Mai
Wo? Astra Kulturhaus Berlin
Ticketpreis: ~ 34 €
Weitere Termine: 8. Mai @ Carlswerk Victoria Köln

Foto: Warner Music Group

The Tallest Man On Earth
Der Schwede mit dem Größenkomplex - denn in Wahrheit ist der Künstlername des Folk-Musikers leicht irreführend - ist zurück! Vor sechs Jahren durfte ich bereits bei einem seiner Konzerte dabei sein und habe meine wunderbar verwackelten Fotos auch hier mit der Welt geteilt. Fazit war: würde ich wieder machen! Dies wäre die Gelegenheit dafür.

Wann? 5. Juni
Wo? Tempodrom
Ticketpreis: ~ 32 - 42 €
Weitere Termine: 4. Juni @ Laeiszhalle Hamburg // 7. Juni @ E-Werk Köln // 8. Juni @ Circus-Krone-Bau München


Kleine Aussicht aufs 2. Halbjahr 2019
Einige Termine sind natürlich auch schon fürs zweite Halbjahr bekannt. Obwohl ich darauf in einem späteren Beitrag näher eingehen werde, liste ich einige Tourdaten bereits auf. So habt ihr auch wirklich die Möglichkeit, bereits jetzt Tickets zu ergattern.


  • Amanda Palmer: 6. September @ Admiralspalast Berlin // 8 weitere Termine in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Wilco: 12. September @ Tempodrom Berlin // & 3 weitere Termine in Deutschland und der Schweiz
  • The Sisters of Mercy: 4. Oktober @ Columbiahalle Berlin // 5 weitere Termine in Deutschland
  • Knorkator: 6. & 7. Dezember @ Columbiahalle Berlin // 28 weitere Termine in Deutschland und Österreich
  • Coppelius: 27. Dezember @ Columbia Theater Berlin // 10 weitere Termin Deutschland und Österreich