Sonntag, 20. Mai 2018

#pmdd27

Gestern fand der 27. Picture my Day-Day statt, den ich organisieren durfte. Im Laufe der nächsten Woche werde ich noch ein Fazit mit einigen Statistiken veröffentlichen.
Die Übersicht mit allen Teilnehmern findet ihr hier oder auf sozialen Medien unter dem offiziellen Hashtag #pmdd27. Ich bedanke mich an dieser Stelle für die rege Teilnahme!

Mein Tag war eigentlich ganz schön. Ich arbeite erst seit ungefähr einem Monat zum ersten Mal Vollzeit und muss mich noch daran gewöhnen, jeden Tag zwölf Stunden aus dem Haus zu sein. Als introvertierte Person, die viel Schlaf benötigt, kommt man neben der Arbeit gefühlt zu nichts. Deshalb bietet das Wochenende die einzige Gelegenheit momentan, jene Dinge zu erledigen, die unter der Woche liegen geblieben sind, aber auch ein wenig herunterzukommen und mich schönen Sachen zu widmen. Doch genug geschnattert. Beginnen wir mit den Fotos!


Endlich so richtig ausschlafen...ähm ja.



Guten Morgen, Welt!



Tee machen! Dieser der niedersächsischen Firma Teepalast ist momentan mein Favorit. Grüner Tee mit exotischen Früchten.



Frühstück.



Mit Kaffee und Animal Crossing Pocket Camp ein wenig den Morgen vertrödeln.



Duschen, anziehen, schminken und der ganze Kram.



Haushalt.



Guilty Pleasure: Ich muss zugeben, dass ich seit einigen Monaten gern ab und an Shopping Queen schaue. Aber hey, ich habe zumindest dadurch gelernt, was Voulants, ein Carmen-Ausschnitt oder Culottes sind.



Dabei stricken. Diese Socken werden ein Geschenk.



Kleine Aufräumaktion, denn ich fand schon seit Wochen nichts mehr im Kosmetikfach.



Entspannt ein wenig notebooken.



Krallen stutzen.



Gegen 14 Uhr geht es raus, denn mein lieber Opa hatte Geburtstag.



Kuchenreste, denn ich habe vergessen, rechtzeitig ein Foto zu knipsen. Es war zwar total schön, meinen Opa zu sehen. Gleichzeitig ist er schwer krank und bis auf Haut und Knochen abgemagert. Ich wünsche mir, dass es nicht sein letzter Geburtstag war, an dem er sich auch noch so quälen musste.



Heimfahrt mit Muddi.



Zwischenhalt in der Drogerie und Kaufhalle.



Rotes Curry vom Asia-Imbiss zum Abendbrot.



Eine Runde Gitarre üben.



Zum Ausklang des Tages ein paar Videos anschmeißen...


...und weiterstricken. Am Ende des Abends war ich mit der ersten Socke fertig und habe mit der zweiten begonnen.



Harry und ich sagen Gute Nacht.

Sonntag, 22. April 2018

Ankündigung für den 27. Picture my Day-Day: #pmdd27

Zu meinem größten Vergnügen darf ich den nächsten Picture my Day-Day austragen. Hello, my darlings! Kommt herein! Darf's eine Tasse Tee sein, ein Stückchen Kuchen?
Ich darf mir also den Tag aussuchen, behalte den Überblick über das ganze Event und bei Fragen jeder Art wendet ihr euch einfach an mich, eure Gastgeberin Karo.


Was ist der #pmdd?
Der Picture my Day-Day ist eine Veranstaltung, bei der allerlei Internetmenschen, unter anderem Blogger, Twitterer oder Instagrammer, ihren Tag in Fotos festhalten und diese online posten. Ursprünglich wurde er von magdeblog gegründet und bislang über zwanzig Mal ausgerichtet.
Dabei ist es völlig egal, auf welcher Plattform du mitmachst, ob du eine Spiegelreflexkamera oder dein Smartphone benutzt, ob dein Tag ausgefallen oder unaufgeregt ist. Es geht darum, Einblicke in die Leben der Personen hinter den Accounts zu bekommen, einen Austausch zu kreieren, seine Neugier über die Leben anderer zu stillen und neue Leute zu entdecken und kennenzulernen.


Wie kann man mitmachen?
Schnapp dir am 19. Mai einfach eine Kamera, mache Fotos und lade sie mit dem Hashtag #pmdd27 hoch. Einfacher geht es nicht. Ihr könnt jegliche soziale Plattform benutzen, teilt den Link jedoch gut auffindbar. Am besten eignet sich dafür die Teilnehmerliste. Alle wichtigen Links packe ich ans Ende des Beitrags.

Wenn ihr selbst eine Ankündigung zu eurer Teilnahme mit dem Datum schreiben wollt, könnt ihr gern die Bilder verwenden und auch nach Belieben bearbeiten, die ich zusammengebastelt habe. So kriegen möglichst viele Leuten von der Aktion mit und keiner muss sich danach ärgern, sie verpasst zu haben.


Warum der 19. Mai 2018?
Zum einen wollte ich den Picture my Day-Day wieder auf's Wochenende legen, da die vier vergangenen auf einen Wochentag fielen. Bringen wir mal wieder ein wenig Abwechslung in die Bude.

Zum anderen geht wegen der bevorstehenden DSVGO (Datenschutz-Grundverordnung) ein Raunen durch die Blogosphäre. Neue Richtlinien fordern Veränderungen, die vielen Leuten die Freude und den Sinn am Bloggen nehmen. Häufig las ich deshalb schon davon, dass manche ihre Seite auf Eis legen oder ganz einstampfen werden. Ich selbst bin mir ebenfalls nicht sicher, wie es hier weitergehen wird. Deshalb legte ich den Termin für den #pmdd27 eine knappe Woche vor das Inkrafttreten der Verordnung. So können auch die, die danach aufhören, noch ein letztes Mal an dieser schönen Tradition teilnehmen.

Eher zufällig ist am 19. Mai sonst außerdem der weltweite Culture Freedom Day sowie der Malcolm X-Tag in den USA. Und mein lieber Opa hat Geburtstag!


Alles Wichtige auf einen Blick
Was? Picture my Day-Day...duh
Wann? 19. Mai 2018, 0 Uhr - 23:59 Uhr
Wer? Alle! Je mehr, desto besser.

Links

Dienstag, 27. März 2018

Meine Top 5 der schönsten Albumcover

Natürlich stehen die Melodien und Texte beim Machen, Hören und Bewerten von Musik an allererster Stelle. Doch muss ich zugeben, dass ich es sehr liebe, wenn Alben ein ansprechendes, künstlerisches und kreatives Design haben, das sich durch Cover, Booklet sowie Promo-Bildern zieht. Im besten Fall steht es außerdem im Einklang mit der Musik darauf. Es mag nämlich besonders bei mir unbekannten Künstlern dazu führen, überhaupt in ein Album hineinzuhören, wenn das Cover entsprechend hübsch ist. Bei meiner Recherche habe ich über mich selbst gelernt, wie sehr ich auf bestimmte Farben anspringe. Albumcover auf der Liste und andere, die es nur knapp nicht in diesen Beitrag schaffen, besitzen oft die Farben Rosa und Hellblau. Erwähnt wären da zum Beispiel das rosafarbene Theatre is Evil von Amanda Palmer & The Grand Theft Orchestra oder das hellblaue Cover vom Eddie Vedder-Album zum Film Into The Wild. Falls ihr also bei Gelegenheit ein Albumcover erstellen wollt, nehmt eine der beiden Farben. Macht damit eine hübsche Illustration, photoshoppt ein wenig herum, sucht euch ein ungewöhnliches Setting oder findet eine ausgefallene Perspektive für euer Foto. So seid ihr gewiss, dass ich in eure Musik hineinhören werde. Habe ich jetzt schon alle Tricks der Liste verraten oder liest trotzdem noch jemand weiter?


Feel Your Feelings Fool! von The Regrettes
Aktuell ist die Punk-Rock-Band aus Los Angeles wieder im Gespräch, da sie kürzlich ihre neue Single Come Through sowie ihre EP mit dem Titel Attention Seeker veröffentlichten. Eigentlich ziemlich flott, da sie 2017 gerade erst ihr Debüt Feel Your Feelings Fool! herausbrachten, um das es an dieser Stelle gehen soll. Das Albumcover hat nämlich alle nötigen Zutaten, um mich zu überzeugen. Eier, Zucker, Mehl...kleiner Scherz am Rande! Es gibt durchaus Pluspunkte dafür, dass die drei Mädels und der eine Kerl der Band auf einer verhältnismäßig riesigen Sahnetorte drapiert wurden. Drumherum schmücken kleine Details das Bild, wie die Schrift des Albumtitels, die wie Zuckerguss aussieht, bunte Zuckerstreusel, ein Luftballon oder eine kleine Geschenkschleife. Dann wären wir wieder bei den knalligen Farben Rosa und Hellblau, die mich sofort ansprechen, hier sogar im Zusammenspiel. Was ich außerdem toll finde, ist, wie alles trashig auf den Hintergrund gephotoshoppt wurde. Es hat Ähnlichkeit mit den Resultaten meiner Bildbearbeitungen manchmal, daher ist die Ästhetik genau meins.

Foto: WMG


The Magic Whip von Blur
Die Britpop-Gruppe um Damon Albarn ist sicherlich bis heute am ehesten für ihren Hit Song 2 bekannt. Besonders mit der Auflösung im Jahre 2004 und Neugründung einige Jahre später, gab es ein ziemliches Hin und Her und Albarn scheint sich außerdem lieber mit den Gorillaz und Solo-Projekten zu beschäftigen. Trotzdem brachte uns diese Platte von 2015 einige musikalische Perlen und ein sehr hübsches Albumcover. Es ist natürlich die Schrift und das Eiscreme-Bild im Stil einer Leuchtreklame auf dem dunklen Grund, die das Design ebenso schlicht wie effektiv sein lassen. Zudem spiegelt es die Musik wieder, die für mich durchaus nach Großstadtfeeling klingt. Die Schrift ist übrigens auf Chinesisch, da The Magic Whip in Hong Kong aufgenommen wurde, und zeigt Bandname sowie Albumtitel. Künstler Tony Hung verriet in einem Interview mit dem Magazin Creative Review, warum er sich gerade für die Eiskugel in der Waffel entschied: "The album title The Magic Whip was multifaceted. An ice cream in the UK, a firework in China and a 'whip' in a political sense. These extremes would reflect the different textures, breadth and depth of the album."

Foto: WMG


A Kiss Before You Go von Katzenjammer
In den letzten Jahren ist es leider still um die norwegische Musikkapelle geworden. Es ist fraglich, ob wir irgendwann wieder von ihnen hören werden, da sie in ihrer ursprünglichen Konstellation leider schon nicht mehr existieren. Bei mir persönlich feiern jedoch besonders die ersten beiden Alben momentan ein Revival. Und es ist das Cover des zweiten Albums A Kiss Before You Go (2011), das die Band perfekt widerspiegelt. Katzenjammer bestand bis vor kurzem aus vier hochtalentierten Musikerinnen, die allesamt singen und verschiedene Instrumente spielen konnten. In ihren Liedern erzählten sie Geschichten und der Stil reichte von Country über Folk und Rock bis hin zu Balkan-Klängen. Ein bunter Mix, verrückte Kleidungsstücke und Accessoires: ein Leben für die Show. Auf dem Bild sieht man dieses Gefühl von Theater. Die Mitglieder sitzen alle in ausgefallenen Klamotten in einem Boot, vielleicht auf der Suche nach einem Abenteuer. Darüber die Schrift, die an Leuchtschrift am Eingang eines Konzerthauses hängen könnte. Ich finde ich das Cover sowohl ästhetisch gelungen als auch überaus bedeutungsvoll für die Musik, Persönlichkeiten und Konzerte von Katzenjammer.

Foto: Universal Music


Little Fiction von Elbow
Das siebte Album stellt einen dieser Fälle da, in denen ich die Musik nur aufgrund des Covers entdeckte. Die Farben sprangen mir sofort ins Auge, jaja, ich komme schon wieder damit. Doch bilden sie einfach einen herrlichen Kontrast in dieser Illustration von Robert Frank Hunter. Darauf zu sehen ist eine fantastische Landschaft und eine Frau, die diese gerade auszukundschaften scheint. Der Name des Album fügt sich außerdem perfekt in das Bild ein. Mir fehlen sicherlich all die fachlichen Begrifflichkeiten, um Illustrationen und Designs angemessen zu beschreiben. Doch dieses Cover ist gut, richtig gut. Es tat mir zudem den Gefallen, ein Album anzuhören, das ich großartig finden würde und das deswegen vor einem Jahr sogar in meinen Musiktipps landete. Erfolg auf ganzer Linie für die Briten von Elbow, würde ich behaupten.

Foto: Universal Music


The First Days of Spring von Noah and The Whale
Eigentlich ist es unüblich für mich, dass ich Cover in dem Sinne schön finde, auf denen man "einfach nur" den Künstler sieht. Meist muss da schon mehr kommen. Dieses Albumcover von The First Days of Spring, ein musikalisches Meisterwerk übrigens, bildet jedoch eine Ausnahme. Es repräsentiert in einer wunderschönen Fotografie den Titel des Albums: Frühling. Die Mitglieder von Noah and The Whale sitzen im Gras vor dem hellblauen, wolkenlosen Himmel. Sie halten ihre Gesichter in die Sonne, als würden sie tatsächlich die erste Frühlingsbrise des Jahres genießen. Nur Lead-Sänger Charlie Fink hält die Linse seiner Kamera direkt auf den Betrachter. Oh, 'cause blue skies are coming. Die hervorguckenden Grashalme, die geschnörkelte Schriftart und der leicht retro-anmutende Filter machen das Bild vollständig und dies zu einem meiner liebsten Albumcover.

Foto: Universal Music

Springt ihr auch so auf hübsche Designs an? Welche Albumcover gefallen euch besonders?
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