Montag, 12. Februar 2018

Mein Valentinstag-Mixtape

Ein Mixtape zum bevorstehenden Tag der Liebenden. Selbst habe ich den Valentinstag eigentlich nie gefeiert. Zwar ist der Umstand erfreulich, dass ich meinen Freund während unserer Beziehung zufällig immer am auch am Valentinstag sehe, doch machen wir eigentlich das, was wir sonst auch gern machen: Abends nett essen (gehen) und Filme/Reality-Mist schauen. Geschenke gibt es nicht, diesmal dafür aber ein Mixtape, das ich gemacht habe und mit euch teilen möchte. Es enthält meine liebsten Liebeslieder, von kitschig bis beschwingt. Feiert den Tag schön auf eure Weise, ob mit dem Partner -  oder allein, mit Familie oder Freunden. Der Tag muss, meiner Meinung nach, nämlich nicht nur für die Liebe für den festen Partner reserviert werden!

Statt der bisherigen zehn Lieder, werde ich für meine Mixtape ab sofort übrigens eine Stunde an Musik zusammenstellen. Ich denke, so ist die Chance höher, dass man auch wirklich neue Lieder entdecken kann. Und der Hörgenuss wird länger.








First Aid Kit - Emmylou
She & Him - Stay Awhile
Sam Phillips - Reflecting Light
A Fine Frenzy - What I Wouldn't Do
Barry Louis Polisar - All I Want Is You
Benedict Cumberbatch - Can't Keep It Inside
Eddie Vedder - Tonight You Belong To Me
The Maccabees - Toothpaste Kisses
John Lennon - Oh My Love
The xx - Angels
The Cure - Lovesong
Hedwig & The Angry Inch - Origin of Love
Randy Newman - She Chose Me
Salvador Sobral - Amar pelos Dois
Louis Armstrong - A Kiss To Build A Dream On
Frank Sinatra - The Way You Look Tonight
Charles Aznavour - For Me Formidable
The Andrews Sisters - Bei Mir Bist Du Schön
Frankie Vallie - Can't Take My Eyes Off You
Captain & Tennille - Love Will Keep Us Together




Welches ist euer liebstes Liebeslied? Feiert ihr Valentinstag?

Freitag, 9. Februar 2018

Musiktipps #18: The future's breathing down the neck of the past

Diesmal bei den Musiktipps: Etwas Neues, etwas Altes (naja, ein wenig älter als brandneu), etwas Blaues (also im Sinne vom Englischen blue, das trübselig meint), nichts Geborgtes und ganz viel Hype! Und weil die Einleitung sowieso schon nicht allzu viel Sinn ergibt, gehen wir doch gleich zu den eigentlichen Empfehlungen über.



Transangelic Exodus von Ezra Furman
Seit ich vor ein paar Monaten davon erfuhr, dass Furman ein neues Album herausbringen würde, habe ich mir selbst einen riesigen Hype darum gemacht. Zum Beispiel hörte ich ständig seine letzte Platte Perpetual Motion People, die mich vor drei Jahren zu ihm führte. Es war also ein wenig wie am Weihnachtsmorgen, als ich mich heute früh aus dem Bett schwang, um sofort in das Album hineinzuhören. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Wie kann ich das Album also im Vergleich zum vorherigen beschreiben? Es ist treibender, intensiver, ernster. Die souligen Elemente wie Bläser sind verschwunden, an deren Stelle teilweise tragende Streicher, dominantere Drums. Wie bisher scheut sich der US-Amerikaner nicht, schwere Themen anzusprechen: Liebe, Gender-Fragen, Sexualität und Religion, immer in Solidarität mit den Unterdrückten. Furman sagt selbst über sein neues Album:

"Not a concept record, but almost a novel, or a cluster of stories on a theme, a combination of fiction and a half-true memoir."





Enough Honey von Alison Sudol
Schon Ende des letzten Jahres wurde diese Single veröffentlicht. Doch da es seitdem keine Musiktipps gab, muss ich es noch schnell nachholen. Ich bin so froh, neue Musik von der Künstlerin hören zu dürfen, die sie nicht mehr unter ihrem Pseudonym A Fine Frenzy veröffentlicht, sondern unter ihrem richtigen Namen. Dementsprechend anders klingt der Stil. Weniger dieser folkige Singer-Songwriter-Pop, dafür mehr Klang-Experimente. Die glasklare Stimme bleibt jedoch. Das Lied ist ein Vorbote eines Album, das für den Frühling angekündigt wurde. Ich kann es kaum erwarten. In den letzten Jahren widmete Sudol sich eher ihrer Schauspielkarriere, Stichwort Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind. So bezaubernd ich sie als Queenie auch fand, ihre Rückkehr zur Musik ist ganz fantastisch. Denn mit einem Album kommt hoffentlich eine Tour einher und ich würde Alison Sudols Charme unglaublich gern wieder live sehen.




In Pursuit of a Dream von Emma Blackery
Die Engländerin Emma Blackery dürften manche evenuell als Youtuberin bekannt sein. Obwohl sie diesen Beruf weiterhin ausübt, veröffentlicht sie seit Beginn des Jahres wöchentlich Videos in der Reihe In Pursuit of a Dream, kurz IPOAD. Der Traum: Ein eigenes Album, eine Tour und sich mit vollen Kräften in ihre Musikkarriere zu hängen. Die Videos sind aufgebaut wie die typischen Vlogs, in denen gezeigt wird, was der- oder diejenige den lieben, langen Tag so anstellt. Doch sind es vor allem die Einblicke in die Studioaufnahmen für ihr Album sowie die Momente, in denen sie Lieder schreibt und die Tour vorbereitet, die mich besonders interessieren und die ich sehr empfehlen kann.
Ich bin gespannt, was für Musik am Ende herauskommen wird. Zugegeben war ich bislang nicht wirklich ein großer Freund ihrer Lieder, die häufig ganz nach Vorbild Paramore ein wenig pop-punkig daherkamen. In den kleinen Ausschnitten merkt man jedoch, dass sie einen Schritt Richtung Pop à la Taylor Swift macht.


Montag, 5. Februar 2018

Kurzes Lebens- und Blog-Update

In letzter Zeit sind so viele Dinge passiert und ich fällte einige drastische Entscheidungen, von denen ich gern ein paar mit euch teilen möchte. Denn mein Studium ist so gut wie geschafft! Zwar überschritt ich die Regelstudiendauer, doch endlich sind alle Module im Sack und auch die Bachelor-Arbeit ist bestanden. Momentan warte ich eigentlich nur noch auf mein Zeugnis, damit ich dieses Kapitel abschließen kann. Obwohl ich manchmal Zweifel hatte, bin ich im Endeffekt doch froh drum, wie alles gelaufen ist. Im Hauptfach Anglistik durfte ich mich mit der englischen Sprache sowie der Kultur und Literatur Großbritanniens auseinandersetzen. Im Wahlbereich studierte ich mich durch Französisch, Niederländisch, Esperanto, Irisch und Module über Kommunikations- und Medienwissenschaft. Ich durfte für ein Semester nach England, wo ich meinen Freund kennen lernte, den ich über alles liebe. Ich wohnte zum ersten Mal allein und später in WGs. Ich lernte diese wunderschöne Stadt Leipzig kennen. Ich lief so vielen tollen Menschen über den Weg. Ich entwickelte mich weiter und lernte so viel dazu, in etlichen Bereichen des Lebens. Und ich habe meinen Bachelor of Arts!

Gleichzeitig bin ich fertig mit dem Studieren an sich. Vor allem die letzten Semester habe ich mich bereits ein wenig damit gequält. Deshalb entschied ich mich gegen ein Master-Studium. Ich möchte endlich Geld verdienen und mir damit mein eigenes Leben aufbauen. Ich möchte nicht mehr ewig auf meine Eltern angewiesen sein müssen, obwohl ich ihnen natürlich unendlich dankbar für ihre Unterstützung bin. Deshalb ist mein momentaner Schritt die Arbeitssuche. Da das wer-weiß-wie-lang dauern kann, bis ich etwas finde, ich ohne festes Gehalt noch nicht so finanziell aufgestellt wäre und weil ich sowieso wieder näher bei Familie und Freunden in Berlin sein möchte, werde ich in den nächsten Monaten wieder zu meiner Mutter ziehen. Also heißt es bald: Tschüß, Leipzig! Danke für die viereinhalb Jahre. Hallo Berlin, ich komme!


Auch was den Blog angeht, befinde ich mich momentan in einer Findungsphase. Ich möchte noch mehr über Musik, dem Thema meiner Leidenschaft, schreiben. Mehr Musiktipps, Konzertberichte, Mixtapes und auch endlich Künstlervorstellungen sowie Albenrezensionen. Dafür habe ich mir Presse-Zugänge bei drei großen Musiklabels verschafft, um Bilder und Informationen dafür einholen zu können. Natürlich wird drumherum auch ein wenig vom bunten Mix kommen, den es immer gab. Ich plane Artikel über Reisen und Erlebnisse, Popkultur, vielleicht wieder mehr über Minimalismus und Zero Waste, einige Videos und eventuell sogar einen Podcast. Falls ihr spontan Wünsche oder Anregungen hat, könnt ihr mir das gern schreiben.

Aus reiner Neugier habe ich außerdem AdSense auf dem Blog eingerichtet. Rechts in der Leiste und zwischen Blogbeiträgen sieht seit einer guten Woche also Werbebanner. Ich wollte einfach mal wissen, wie das funktioniert und ob sich das ansatzweise bei einem Blog meiner Größe lohnen kann. Soweit eher nicht. Ich werde es vorerst beibehalten und im Laufe des Jahres sehen, ob ich es lasse oder wieder ausschalte. Wen es total stört, kann ja einen Adblocker installieren. Ich bin noch nicht hundertprozentig sicher, ob sich alles durchsetzen wird, was ich mir überlege. Ich nehme alles, wie es kommt und probiere, die Zeit so gut wie möglich zu nutzen.
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