Sonntag, 5. Februar 2017

Musiktipps #9: God only knows what I'd be without you

Es ist momentan eine seltsame Zeit in meinem Leben. Mein Studium neigt sich mit dem Abschließen letzter Module und dem Beginn meiner Bachelor-Arbeit endlich dem Ende. Trotzdem stehen immer noch so viele Sachen offen. Was werde ich danach machen? Wohin wird es mich verschlagen? Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die sich gern einen Plan machen und immer ungefähr wissen, wohin die Reise geht. Leider kann ich das gerade gar nicht. Die Ungewissheit plagt mich. Aber hey, keine Zukunftsangst zu haben, wäre sicher auch ungewöhnlich in einer solchen Phase des Lebens. Also mache ich das Beste daraus und lenke mich so gut wie eben möglich mit dem Studium, meinen Liebsten und kulturellen Veranstaltungen ab. Und mit Musik natürlich.



Secretions von Garfunkel and Oates
Die beiden Frauen der Band, Kate Micucci und Riki Lindhome, kannte ich bis vor zwei Jahren nur aus kleinen Nebenrollen in Fernsehserien. Doch dann schaute ich die gleichnamige Serie der beiden (die mit einer Staffel leider viel zu kurz war) und war von ihrem unverblümten Humor positiv überrascht. Kürzlich nahm Netflix eine Bühnenshow Trying To Be Special von Garfunkel und Oates ins Programm, das mich wieder auf den Geschmack gebracht hat. Die Lieder des Comedy-Duos sind musikalisch gesehen sicher nicht allzu anspruchsvoll, aber die Texte amüsant und kurzweilig. Eignet sich super beim Abwasch oder anderer lästiger Hausarbeit. Für euch getestet. Ich finde die beiden total sympathisch und freue mich schon auf weitere Projekte.

Lieblingslieder: Such A Loser // Rainbow Connections // Sports Go Sports



God Only Knows
Ich bin nicht sicher, warum, doch plötzlich bekam ich den Song God Only Knows letzte Woche einfach nicht mehr aus dem Kopf. Der Klassiker von The Beach Boys dürfte den meisten sicher bekannt sein. Allein schon, weil er so häufig gecovert wurde. Genau aus dem Grund lernte ich dieses wunderschöne Liebeslied ursprünglich auch gar nicht in seiner originalen Version kennen. Als Joss Stone-Fan kamen ihr Cover und das von Claudine Longet (vom Soundtrack meiner Lieblingsserie Gilmore Girls) bei mir chronologisch an erster Stelle. Doch irgendwann beschäftigte ich mich näher mit The Beach Boys und muss mittlerweile sagen, dass das Original in diesem Fall immer noch unübertroffen ist. Die unverkennbaren Harmonien und ein berührender Text machen God Only Knows zu einem Meisterwerk. Im Anschluss habe ich Cover aufgelistet, die sich meiner Meinung nach aber auch hören lassen können. Welche ist eure liebste Version?

Coverversionen: The London Symphony Orchestra // Joss Stone // Claudine Longet // Jamie Cullum // Joe Grass

I may not always love you
But long as there are stars above you
You never need to doubt it
I'll make you so sure about it
God only knows what I'd be without you

Kommentare:

  1. Hi Karo,

    kennst du They Might Be Giants? Kam mir gerade irgendwie in den Sinn, als ich in Garfunkel and Oates reingehört habe. Mein Lieeblingsalbum von TMBG ist "Flood". Aber auch die anderen Alben aus den 80er Jahren und von Anfang der 90er Jahre sind gut.

    Viele liebe Grüße

    Christof

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    1. Hallo Christof,

      They Might Be Giants kenne ich, ja. Allerdings nur die beiden Lieder "Istanbul" und "Pencil Rain". Aber es ist an dieser Stelle ein sehr guter Anstoß von dir, dass ich mir mehr von ihnen anhören sollte. Werde mit "Flood" anfangen. Vielen Dank für den Tipp! :)

      Grüßle
      Karo

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  2. God only knows kenne ich von Bowie. ;) Klingt etwas ernster, aber auch so kitschig.
    Hey, keine Panik! Du wirst Deinen Weg schon gehen! :) Alles gut! Alles kommt zu seiner Zeit!
    Liebe Grüße!

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