Sonntag, 30. August 2015

#BloggerFuerFluechtlinge

Nein, ich hätte es wissen müssen. Dass ich mich einfach ein paar Tage in den Urlaub verkrümeln, dabei die Welt ignorieren kann und alle Probleme plötzlich geregelt sind, wenn ich zurückkomme. In den Medien wird man förmlich erschlagen von Berichten über Vorfälle in Flüchtlingsheimen. Brandanschläge, Demonstrationen, Drohungen. Und es macht mich fertig, wie stark Angst und Hass sein kann. Langsam habe ich das Gefühl, wer nichts dagegen tut, sich nicht für die Flüchtlinge einsetzt, hilft diesem beschissenem Rassistenpack indirekt sogar. Das möchte ich auf keinen Fall.

Ich kann mir nicht vorstellen, wie grausam es sein muss, aus seiner Heimat flüchten zu müssen. Wenn man alles verliert, Todesangst fürchten muss und dann keine Zuflucht findet. Mit Hass und Gewalt empfangen wird. In schlimmsten Verhältnissen leben muss. Wie wenig menschlich kann es eigentlich noch werden?

Daher werde ich, muss ich, jetzt anpacken. Es ist schlimm, dass die Kacke oft erst richtig am Dampfen sein muss, bevor viele sich aufraffen, mich nicht ausgeschlossen. Die Initiative Blogger Für Flüchtlinge, die von Nico Lumma, Stevan Paul, Karla Paul und Paul Huizing ins Leben gerufen wurde, ist immerhin ein guter Anfang. Ich möchte, dass ihr das ebenfalls etwas für Flüchtlinge tut, auf welche Weise auch immer.

Verbreitet die Botschaft! Spendet, was ihr übrig habt, ganz gleich ob Sachen oder Geld! Helft! Schaut nicht weg! Zeigt den Flüchtlingen, dass sie willkommen sind! Seid lauter als der pöbelnde Mob, der schon Fackeln und Mistgabeln herausgeholt hat!


Mir rauscht gerade so viel durch den Kopf, ich kann meine Gedanken gar nicht geordnet niederschreiben. Deshalb verlinke ich an dieser Stelle noch ein paar wunderbar verfasste Beiträge zu dem Thema:

Sonntag, 16. August 2015

HOW WONDERFUL LIFE IS SINCE MUSICALS ARE IN THE WORLD

Mit diesem Eintrag endet meine Reihe für die Musicalwoche schon wieder. Tausend Dank für euer zahlreiches Feedback. Ohne die vielen Worte, Anregungen und Meinungen wäre die Aktion sicher nicht halb so spaßig geworden und ich bin freudig überrascht, wie viele etwas mit dem Thema anfangen konnten! Vergesst jedoch nicht, dass ihr nach wie vor eingeladen seid, selbst Beiträge über Musicals zu veröffentlichen. 

Vielleicht mit diesem Stöckchen, das ich zusammengestellt habe. Manche Fragen sind speziell für Musicaltheater, manche zielen auf Filme ab, die restlichen können natürlich je nach Gusto für eins der zwei oder gar beides beantwortet werden.


1. Warum magst du Musicals?
Musik spielt für mich in Filmen generell eine wichtige Rolle. In Musicals liegt der Fokus exakt darauf und es wird sich mehr Mühe damit gegeben, darüber hinaus sogar in die Handlung mit hinein geflochten. Natürlich gefallen mir auch nicht alle Lieder und Musicals, doch generell bewundere ich es sehr, wenn Tanz, Schauspiel und Gesang miteinander vereint sind.


2. Was findest du an Musicals nicht gut?
Es nervt mich, wenn Schauspieler in Filmen vorrangig aufgrund ihres Bekanntheitsgrads eingesetzt werden und nicht, weil sie ein Gesangstalent sind. Das geht manchmal ziemlich daneben und ist eigentlich für alle Beteiligten nur frustrierend.


3. Welche Musicals hast du bereits live gesehen? Gibt es andere, die du noch unbedingt besuchen möchtest?
Bei der Frage verweise ich auch zwei vorangegangene Beiträge. Meine Musicaltheater-Erlebnisse und meine Musical-Bucket List.


4. Was ist dein liebstes Musical?
Von den Filmen momentan Hedwig and the Angry Inch. Wobei sich das in einiger Zeit schon wieder ändern könnte. Von den live gesehenen mit Abstand Der König der Löwen.


5. Wenn du jeglicher weiblicher oder männlicher Charakter in irgendeinem Musical sein könntest, wer wärst du und warum?
Es ereilen vielen Charakteren verdammt schwere Schicksalsschläge, die ich nicht unbedingt durchmachen wollen würde. Daher würde ich als Frau wahrscheinlich Mary Poppins nehmen. Zwar müsste ich auf Kackbratzen aufpassen, aber ich könnte schließlich jederzeit einfach mit meinem Schirm wegfliegen, wenn ich keine Lust mehr haben sollte. Was den männlichen Charakter angeht, suche ich mich Seaweed aus Hairspray aus. Der Typ ist einfach cool und für ihn gibt es wenigstens ein Happy End.




6. Welches ist dein liebstes Musicalpaar?
Ich mag Tzeitel und Motel aus Fiddler On The Roof total. Die beiden passen einfach zusammen. 


7. Was ist das beste Lied, um unter der Dusche gesungen zu werden?

"Tomorrow" aus Annie und "If I Were A Rich Man" aus Fiddler On The Roof eignen sich perfekt, lautstark herausgeschmettert zu werden.


8. Wo wir schon bei Songs sind. Was ist dein liebstes Duett? Darüberhinaus: Welches ist dein Lieblingslied eines weiblichen und welches eines männlichen Charakters?
Mein liebstes Duett ist "Chim Chim Cher-ee" aus Mary Poppins. Bei den anderen ist das gar nicht so einfach zu sagen. "One Day I'll Fly Away" aus Moulin Rouge begleitet mich bereits seit Jahren und bedeutet mir dementsprechend viel. Auch "My Favorite Things" aus The Sound of Music ist grandios. Zum männlichen Charakter kommend geht doch nichts über den Rum Tum Tugger aus Cats.


9. Hast du einen liebsten Musical-Bösewicht? Wer ist es und warum?
In Sweeney Todd wimmelt es quasi ja nur so von Bösewichten: Sweeney selbst, Mrs. Lovett, Judge Turpin, selbst Pirelli. Und ich liebe sie alle irgendwie.


10. Welches Musical hat dich zum Lachen gebracht? Welches zum Weinen?
Ein letztes Mal muss ich noch Hedwig and the Angry Inch erwähnen. Der Film hat beides, sowohl witzige als auch traurige Momente. Ansonsten ist Hairspray so übertrieben kitschig - da kann ich nicht anders als an manchen Stellen zu lachen. 
Bei "I Dreamed A Dream" aus Les Misérables hingegen kann ich mit den Tränen kaum an mich halten. Ach, Fantine.




11. Welche Musicals magst du nicht? Gibt es eines, das du dir nie anschauen würdest?
Mit Hair konnte ich nicht allzu viel anfangen. Der Film zog sich, die Lieder waren nicht mein Ding. Das Einzige, was mir gefällt ist das Setting, der Twist am Schluss und natürlich der Klassiker "Let The Sunshine In". Einen Film, den ich gar nicht erst über die ersten paar Minuten hinaus ansehen konnte, ist Rent. Wie nervig so ein Song sein kann, beweist nämlich "525,600 Minutes".

Ein Musical, das ich mir wahrscheinlich nie anschauen werde, ist Mamma Mia. Das liegt jedoch lediglich an meiner Abneigung gegenüber der Musik von ABBA, mit der ich nichts anfangen kann. Sie nervt mich sogar regelrecht, da sie dauernd irgendwo dudelt. Deshalb lasse ich lieber die Finger davon.

Samstag, 15. August 2015

Meine Top 5 Musicalfilme

Musicalfilme habe ich diese Woche noch nicht ausreichend abgedeckt. Daher hole ich das nach. Es war wirklich nicht einfach, sich auf ein paar zu beschränken, weil es viele schöne Filme gibt. Und so viele Klassiker, bei denen ich manchmal das Gefühl habe, sie irgendwie erwähnen zu müssen. Doch nein, ich nehme wirklich nur meine liebsten Lieblinge, auch wenn es nicht unbedingt die krassen Kultmusicals sind. Ich liebe sie, weil sie so gut inszeniert sind, mich die Lieder packen und die Geschichten überzeugen. Also legen wir los!


Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street
Ich kann mit absoluter Sicherheit sagen, dass der Soundtrack von Sweeney Todd mein meistgespielter Soundtrack eines Musicalfilms ist. Die Melodien bleiben ewig im Kopf, wenn man sie einmal gehört hat. Tagelang singe ich dann noch "I feeeel you, Johanna" oder werfe ein "Poor Thing" in die Unterhaltung mit hinein. Die Texte sind lieblich-tragisch, die Kompositionen mitreißend. Überhaupt ist der Film so wunderbar düster, makaber und tragisch - genau nach meinem Geschmack. Nicht zu erwähnen, dass die gute Helena Bonham Carter, Alan Rickman und Johnny Depp in einer seiner besseren Rollen mit von der Partie sind. Der Film um den mörderischen Barbier aus der Fleet Street ist einfach einer meiner Herzensfilme aus dem Genre, den ich mir immer wieder anschauen kann.



The Rocky Horror Picture Show
Diesen Film habe ich noch nicht ganz so oft gesehen, trotzdem liebe ich ihn. Er ist einfach so durchgeknallt und bunt und durchgeknallt. Erwähnte ich schon durchgeknallt? Er macht einfach gute Laune. Und mal ganz ehrlich, niemand ist so heiß in Strapsen wie Tim Curry. Die Lieder sind etwas rockiger, worauf ich in Musicalfilmen generell stehe. Selbst meine Mitbewohnerin, die absolut gegen Musicals ist, mag den Film. Darüber hinaus ist, sie schaut ihn jedes Jahr traditionell am Silvesterabend. Wenn das nicht für The Rocky Horror Picture Show spricht, dann weiß ich auch nicht.



Tenacious D in The Pick of Destiny
Weder clever, noch tiefgründig, sondern eine ziemlich dämliche Komödie. Sie handelt vom jungen JB, der in jungem Alter von seinem konservativen Elternhaus ausbricht, um nach Hollywood zu gehen und dort alles über Rockmusik herauszufinden. Dort trifft er KG, mit dem er die Band Tenacious D gründet. Zusammen machen sie sich auf sie Suche nach dem Pick of Destiny, das wohl alle legendären Künstler zum Ruhm verholfen hat.
Der Streifen trifft genau meinen Humor. Das mag durchaus daran liegen, dass ich ihn mir etliche Male zu Gemüte führte, ich eigentlich schon mitsprechen kann und man manchmal Dinge nur übertrieben lustig findet, weil man sie bereits auswendig kennt. Andererseits ist Tenacious D als Band Kult, daher ist der Soundtrack großartig. Allein die ersten Takte von Tribute reichen, um mir Gänsehaut zu verpassen. Über die Texte kann man sich streiten, meinetwegen auch über einige Szenen (ich sage nur Pilze und Big Foot) - Tenacious D in The Pickof Destiny bleibt unter meinen Top-Musicalfilmen. Übrigens der zweite Film in dieser Liste, in der Meat Loaf einen Part spielt.



The Producers
Eigentlich mag ich die Musical-Verfilmung von 1968 mit Gene Wilder zwar ein klitzekleines bisschen lieber, aber mit nur zwei Liedern ist das irgendwie kein Musicalfilm. Mit der Version von 2005 sieht das anders aus. Und die finde ich ebenfalls super. Sie ist sehr albern, darauf muss man sich einlassen. Doch mag ich, dass sie sich selbst nicht zu ernst nimmt.
Das Musical erzählt die Geschichte von dem Musicalproduzenten Max Bialystock und seinem Buchhalter Leo Bloom, die eines Tages feststellen, dass eine Show viel lukrativer sein kann, wenn es ein großer Flop wird. Also führen sie das Musical Springtime für Hitler auf, welches den Führer förmlich anbetet, damit die Leute sich angewidert abwenden. Doch wird ihr so fein geschmiedeter Plan aufgehen?
Der Film ist für mich allein so besonders, weil wohl einer der herzlichsten Schauspieler überhaupt, Nathan Lane mitspielt. Zusammen mit Matthew Broderick sind die Synchronstimmen von Timon und Simba wiedervereint. So schließt sich der Kreis.



Hedwig and the Angry Inch
Diesen Film von 2001 sah ich erst vor einigen Wochen und ich hatte keine allzu großen Erwartungen, da ich zuvor nie davon gehört hatte. Nun muss ich mich aber fragen: Wie zur Hölle konnte es passieren, dass der in unseren Breitengraden nicht bekannter ist? Es gab lange keinen Film mehr, der mich derart berührt und mitgerissen hat. Ich war ein weinendes Wrack an diesem Abend.
In Hedwig and the Angry Inch geht es um Hedwig, Sängerin einer Rockband, die eher unerfolgreich dem berühmten Tommy Gnosis hinterhertourt. Denn mit diesem war sie einmal zusammen, bevor er mit ihren Liedern davon zog und erfolgreich wurde. Hedwig wurde eigentlich als Hansel im Osten des damals noch geteilten Berlins geboren wurde. Eine Geschlechtsumwandlung lief gewaltig schief, sodass nur noch ein wütender Inch zurückblieb.
Mit John Cameron Mitchell als Regisseur und Hauptrolle wurde alles richtig gemacht. Seine Stimme ist der Wahnsinn, passen mehr als perfekt sowohl zu den rockigen Liedern als auch den ruhigen Balladen. Sie laufen bei mir in Dauerschleife, weil ich einfach nicht genug bekommen kann. Ich hoffe wirklich, wenigstens einige dazu anzuregen, sich das Musical anzuschauen. Es lohnt sich.



Wie immer lasst mich eure Meinung wissen. Was sind eure Favoriten unter den Musicalfilmen?

Meine Musical-Bucket List

Noch vor einigen Wochen hatte ich zwei bis drei Live-Musicals im Hinterkopf, die ich sehen wollte. Ich war zufrieden und lebte ein einfaches Leben. Durch die Vorbereitungen zur Musicalwoche ist die Liste dann komplett explodiert. Schönes Ding. Jetzt muss ich mir einen Sponsor suchen, der mir die ganzen Tickets finanziert. Hinzu kommen die Flüge zum Broadway und dem West End, weil mir deutsche Übersetzungen nicht in die Tüte kommen. So ein Stress!


Matilda & Charlie and the Chocolate Factory
Beides wird gerade am West End aufgeführt. Ein wenig hoffe ich, wenigstens eines davon in meinem Auslandssemester nächstes Jahr ansehen zu können. Denn ich liebe Roald Dahl so sehr und besonders diese beiden Geschichte haben es mir angetan. Mit dem Matilda-Film bin ich aufgewachsen und Charlies Geschichte las und schaute ich ebenfalls schon häufig. Ich kann es kaum erwarten!


Hedwig and the Angry Inch
Im Jahre 2014 kam es an den Broadway mit Neil Patrick Harris als Hedwig. Wie gern hätte ich das gesehen. Damals kannte ich die Geschichte jedoch leider noch gar nicht. Schlimm. Momentan spielt der mir unbekannte Taye Diggs die Hauptrolle in New York. Obwohl ich mir nicht sicher bin, inwiefern mir eine andere Stimme als die fabelhafte von John Cameron Mitchell aus der Verfilmung gefallen wird, möchte ich es trotzdem auf jeden Fall live sehen.


Les Misérables
Bislang kenne ich nur die Verfilmung von 2012. Zwar mag ich sie insgesamt recht gern, mir gefallen nur einige Rollen aufgrund der Stimme überhaupt nicht. Unter anderem deshalb, und natürlich um die Umsetzung mit der aufwendigen Bühnentechnik und Kulisse unter Augenschein zu nehmen, würde ich dafür liebend gern zum Londoner West End.


Wicked: The Untold Story of the Witches of Oz
Mir ist bewusst, dass ich eine heftige Wissenslücke habe, da ich diese Geschichte noch nicht kenne. Also natürlich weiß ich, worum es geht und ich habe mir schon einige Songs angehört, doch ich habe Videomaterial weitestgehend ignoriert. Irgendwie sträubt es sich in mir, schon Ausschnitte einer Show anzuschauen, denn ich möchte das erste Erlebnis mit Wicked, wenn es denn irgendwann so weit ist, gleich live, vollständig und in guter Qualität.


The Rocky Horror Show
Richard O'Briens Klassiker ist wohl ein Muss, wenn es um's Musicaltheater geht. Obwohl es nächstes Jahr eine UK-Tour gibt, bezweifle ich, dass ich es dahin schaffen werde. Können nicht mehr englische Musicalproduktionen einen Abstecher nach Leipzig machen, bitte? Bleibt trotzdem auf der Liste, da ich es früher oder später einfach zu diesem Musical schaffen muss.


Beauty and the Beast & Aladdin
I want all the Disney! Die beiden Filme kenne ich auch schon seit meiner Kindheit. Insoweit sie gut umgesetzt sind, kann ich mir ein genauso schönes Erlebnis, wie bei Der König der Löwen vorstellen. An dieser Stelle suche ich wohl lieber nicht gezielt nach weiteren Disney-Musicals, sonst würde die Liste nur noch länger und länger.


Honorable Mentions: Gigi, The Producers, Fiddler On The Roof, Chicago, Dames At Sea, Elf, Wonder.Land


Wie ihr merkt, gibt es noch einiges zu tun. Welche Musicals wollt ihr euch noch anschauen und warum?

Donnerstag, 13. August 2015

Der ultimative Musical-Episodenguide

Jede Serie, die etwas auf sich hält, hat eine Musicalfolge. Schön wär's. Zudem gibt es leider viele sehr schlechte Umsetzungen. Trotzdem wollte ich sie alle zusammentragen, einige sind nämlich wirklich gut. Meine Favoriten wären die der Serien Xena: Warrior Princess, Buffy The Vampire Slayer und Scrubs. Auch die humorvolle Mockumentary über das von Coldplay inszenierte Musical zu der Serie Game Of Thrones ist der Hammer. Das Video habe ich euch ganz unten eingebettet.

Übrigens sind die Episoden, die ich in Klammern gesetzt habe, meines Erachtens nicht wirklich Musicalepisoden, da dort nur ein Mal gesungen wird. Doch immerhin besser als nichts. Falls ihr weitere Musicalfolgen kennt (in Nicht-Musicalserien - sowas wie Glee zählt nicht), gern her damit. Die ergänze ich dann unter eurem Namen.


123

7th Heaven
9x15 Red Socks

A

Ally McBeal
3x21 Ally McBeal: The Musical, Almost

American Horror Story
(2x10 The Name Game)

B

Batman: The Brave And The Bold
1x24 Mayhem Of The Music Meister!

Buffy The Vampire Slayer
6x7 Once More, With Feeling

C

Community
3x10 Regional Holiday Music
4x9 Intro to Felt Surrogacy

D

Darie
3x1 Daria!

F
Fringe
2x20 Brown Betty

Futurama
5x16 The Devil's Hands Are Idle Playthings

G

Grey's Anatomy
7x18 Song Beneath The Song

H

House
(7x15 Bombshells)

How I Met Your Mother
(5x12 Girls vs. Suits)

N

The Nanny
(4x4 The Rosie Show)
6x18 Yetta's Letters

Northern Exposure
4x25 Old Tree

O

Oz
5x6 Variety

P

Psych
7x15 Psych: The Musical
7x16 Psych: The Musical (2)

S

Scrubs
(1x20 My Way or the Highway)
(2x13 My Philosophy)
6x6 My Musical

The Simpsons
8x13 Simpsoncalifragilisticexpiala(Annoyed Grunt)cious
21x4 Treehouse Of Horror XX
22x1 Elementary School Musical

South Park
12x13 Elementary School Musical

T

That '70s Show
4x24 That 70s Musical

X

Xena: Warrior Princess
3x12 The Bitter Suite
5x10 Lyre, Lyre, Hearts On Fire



Mittwoch, 12. August 2015

Meine Musicaltheater-Erlebnisse

Cats
Zu meinem zehnten Geburtstag bekam von meinem Vater eine Karte zu dem Musical Cats geschenkt. Abgesehen von den Disney-Filmen, die mich zu diesem Zeitpunkt selbstverständlich schon begleitet hatten, war dies mein erster Berührungspunkt mit Musicals. Die CD mit den deutschen Originalaufnahmen bekam ich zum Gutschein direkt dazu. Als ein paar Monate später schließlich der große Tag kam, konnte ich bereits alle Lieder auswendig, von Gus, dem Theaterkater, bis hin zu Skimble von der Eisenbahn. Vielleicht sollte ich noch hinzufügen, dass ich damals absolut besessen von Katzen war - unsere Hauskatze hatte damals gerade vier Kitten bekommen - so war das Konzept von Andre Lloyd Webber natürlich genau mein Ding.


Mit aufwendig geflochtenem Haar und einem schicken Kleid ging also im Jahre 2003 zum Potsdamer Platz. Und ich war hin und weg von der Aufführung, meinem ersten Live-Musical. Tolle Kostüme, eine überdimensionale Kulisse des Schrottplatzes, auf dem sich die Jellicle-Cats trafen, Stimmgewalten und beeindruckende Tänze. Kaum ein paar Jahre später sah ich mir die Show erneut an, diesmal mit meiner Mutter, die ich solange nervte, bis sie mir endlich den überteuerten Bildband kaufte. Verwöhntes Gör! Aber ich besitze ihn heute noch und blättere immer wieder gern durch. In der sechsten Klasse schrieb ich schließlich sogar eine Kurzgeschichte über Katzen, selbstverständlich vom englischen Charme des Musicals inspiriert. Manchmal überrascht es mich, wie gut ich die Songs immer noch mitsingen kann. Dass Cats mich nachhaltig beeinflusst, das kann man schon so sagen und ich bin froh, dass das meine Einstiegsdroge in die Musicalwelt war.



Dirty Dancing
Kommen wir zum zweiten Musical, das ich bisher live miterlebt habe. Leider war Dirty Dancing eine ziemliche Enttäuschung für mich, weshalb ich ihm an dieser Stelle nicht allzu viel Platz einräumen will. Schaut euch lieber den kultigen Tanzfilm an, als für diesen Schmarrn Geld auszugeben. Was mich am meisten störte, war dass zwei Tänzer die Hauptcharaktere mimten, während zusätzlich an der Seite zwei Sänger standen und die Songs sangen. Nein! Einfach nein! Wenn ich in einer Live-Show sitze, will ich beides zusammen. Klar, ist es anstrengender, gleichzeitig zu singen und zu tanzen, doch genau das will ich bewundern wollen. So weiß man nicht so recht, wo man eigentlich hinschauen soll. Außerdem wird man komplett aus der Story gerissen beziehungsweise kommt gar nicht erst so richtig hinein. Überhaupt war die gesamte Inszenierung ein wenig lieblos gestaltet.


Der König der Löwen
Leider ist das dritte Musical auch schon das letzte, das ich bislang besuchte. Wieder hat es mit Katzen zu tun, wenn sie auch minimal größer sind. Für Der König der Löwen fuhr ich 2012 sogar zum ersten Mal selbstständig ohne meine Eltern in eine fremde Stadt, nach Hamburg. Der Musicalbesuch stand dabei selbstverständlich im Mittelpunkt, war doch der Disney-Film immer einer meiner Favoriten als Kind.
Zwar stellten wir uns bei der Anfahrt ein wenig dämlich an, als wir an der falschen Ablegerstelle standen und ewig warteten, aber irgendwann bekamen wir das zum Glück mit, rannten zum richtigen Ort und erwischten gerade noch so die letzte Fähre herüber zum Stage Theater. Und was soll ich sagen? Es war so verdammt gut. Wohl das am besten inszenierte Musical, das ich je bestaunen durfte. Ich saß direkt am Gang, sodass die ganzen Steppentiere direkt an mir vorbeizogen. Überhaupt die Kostüme und Requisiten, die Kulisse mit dem atmosphärischen Licht, die fabelhaften Sänger und Sängerinnen waren einfach phänomenal. Und habe ich schon die Kostüme erwähnt? Die mir so vertrauten Lieder haben mich gleich gepackt und mir eine ordentliche Gänsehaut verpasst. Insgesamt war ich in den paar Stunden sehr emotional. Ich glaube, ich bin eine der ersten gewesen, die am Ende für die Standing Ovation in die Höhe sprang, so begeistert war und bin ich von dem Musical. Also definitiv eine dicke Empfehlung. Am liebsten würde ich dieses Spektakel so bald wie möglich wieder sehen. Doch ich fürchte, das muss leider noch warten.



Welche Musicals habt ihr schon live gesehen? Wart ihr begeistert oder enttäuscht davon? Erzählt mir alles!

Dienstag, 11. August 2015

Mein Musical-Mixtape

Was darf in einem Musical nicht fehlen? Richtig, Musik! Stimmen wir uns also heute musikalisch ein. In dieses Mixtape habe ich alle meine Lieblinge gepackt. Lieder, die ich so oft gehört habe und die mich derart packen, dass ich quasi mitsingen muss, wenn sie laufen. Die mich danach noch tagelang als Ohrwurm begleiten und nicht wieder verschwinden wollen. Es fehlen definitiv einige große Klassiker der Musicalgeschichte, einige davon werde ich zumindest in den kommenden Beiträgen noch erwähnen. Ansonsten ergänzt gern:

Was sind eure Lieblingslieder aus Musicals? Welche Klassiker müssten in eurem Mixtape dabei sein?


Hier ist die Youtube-Playlist.


Cabaret - Willkommen
The Rocky Horror Picture Show - Sweet Transvestite
A Chorus Line - One
Moulin Rouge - One Day I'll Fly Away
Fiddler On The Roof - Do You Love Me
Sweeney Todd - Epiphany
Les Misérables - I Dreamed A Dream
The Lion King - They Live In You
Hedwig And The Angry Inch - Wig In A Box
Chicago - Cell Block Tango

Montag, 10. August 2015

Willkommen zur kafkaesken Musicalwoche!

Willkommen! Bienvenue! Welcome! Singt euch ein, wärmt euch auf, übt die Tanzschritte auf ein Letztes, denn die Musicalwoche ist da. Sieben Tage, sieben Beiträge, Zelebration nach Zelebration eines wundervollen Genres. Wie man mit Musicals nichts anfangen kann, ist mir unbegreiflich. Es gibt sie in allen Formen und Farben. Als Live-Shows, als Verfilmungen, schrullig, überdreht und bunt, tieftraurig, düster und tragisch. Tausende Geschichten und Lieder, Tänze, Kostüme, Musikrichtungen von Rock über Pop bis hin zu Klassik. Die Aussage "Ich mag Musicals nicht" gilt hier also nicht, denn für jeden ist etwas mit dabei.

Ich werde mich in den kommenden Tagen natürlich meinen Lieblingen widmen. Wichtig: animierte
(Disney-)Filme sind trotz Gesangseinlagen zumindest von mir ausgeschlossen, insofern sie nicht auch als Musicals aufgeführt wurden oder werden. Es würde mich riesig freuen, wenn sich jemand von euch dazu entschließen sollte, ebenfalls auf irgendeine Art und Weise über Musicals zu schreiben, natürlich auch über diese Woche hinaus. Ihr könnt euch an einer meiner Ideen orientieren oder euer eigenes Ding durchziehen. Lasst mir den Link in den Kommentaren da. Dies wird der Sammelpost, in dem ich nicht nur meine eigenen Blogbeiträge, sondern gern auch eure verlinken werde. Also lasst mich nicht im Stich!


Eure Beiträge



Meine Beiträge
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