Samstag, 25. April 2015

Mein französisches Mixtape

Seit Anfang des aktuellen Semesters belege ich einen Kurs, um mein Französisch wieder aufzufrischen und zu verbessern. In diesen letzten Wochen habe ich gefühlt mehr gelernt und mehr Spaß daran gehabt, als in den sieben Jahren in der Schule zusammen. Dort kam nämlich in den ersten Jahren durch die chaotische Klasse nicht viel dabei herum und nach dem Wechsel aufs Gymnasium kam ich kaum noch hinterher. Zudem wurde man nie dazu ermutigt, sich selbstständig mit der Sprache auseinanderzusetzen, obwohl es doch so wunderbare Filme und Lieder aus Frankreich gibt. Im Sprachkurs eint uns Teilnehmer, dass wir alle freiwillig da sind und wirklich lernen wollen. Das spornt ungemein an.

Um zum Punkt zu kommen - während ich also seither zu Hause Französisch lerne, habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, nebenbei französischer Musik zu lauschen. Daher die Idee für dieses Mixtape, in das ich zehn meiner liebsten französischsprachigen Lieder gepackt habe. Für mich ist Édith Piaf immer noch die Königin der Chansons, weshalb ich diesmal eine Ausnahme mache und von einem Künstler, nämlich ihr, zwei Lieder nehme. Beim Zusammenstellen ist mir übrigens aufgefallen, wie weitaus besser mein Hörverständnis geworden ist. Das hatte ich im Französischen nie drauf, aber es wird langsam.

Mögt ihr Chansons genauso gern wie ich? Welche sind eure liebsten Künstler? Und hört ihr noch in weiteren Sprachen Musik, abseits von Deutsch und Englisch?


Diesmal gibt zusätzlich übrigens eine Playlist auf Youtube, weil einige ja doch immer von technischen Problemen mit 8tracks berichten. Kann natürlich nicht versprechen, wie lange die einzelnen Videos verfügbar sein werden. Den wirklich perfekten Dienst für meine Mixtapes habe ich leider noch nicht gefunden. Daher wäre ich für Tipps sehr dankbar.


Juliette Gréco - Sous Le Ciel De Paris
Édith Piaf - La Foule
Charles Aznavour - Les Comediens
Charles Trenet - La Mer
Jacques Brel - Ne Me Quitte Pas
Gilbert Bécaud - Nathalie
Serge Gainsbourg - Le Poinçonneur Des Lilas
Françoise Hardy - Le Temps De L'Amour
France Gall - Laisse Tomber Les Filles
Édith Piaf - Non, Je Ne Regrette Rien


PS: Dem ganz aufmerksamen Weltenbummler wird natürlich aufgefallen sein, dass sich auf dem Bild kein französisches Gebäude befindet, sondern das Stadtschloss in Potsdam. Ich besitze leider keine Fotos aus Frankreich, weshalb dieser Schriftzug da noch am nächsten herankommt. Wenn ich jedoch irgendwann ins Land der Croissants und Macarons kommen sollte, reiche ich selbstverständlich ein Mixtape mit authentischem Bild nach.

Mittwoch, 22. April 2015

Meine Pet Peeves

Gerade frisch veröffentlichten meine liebsten Youtuber Simon und Martina von Eat Your Kimchi ein Video, in dem sie über Dinge reden, die sie schaudern lassen. Sogenannte Pet Peeves: kleine Ärgernisse, die einem persönlich Grund geben, am liebsten um sich zu schlagen oder wegzurennen, während sich andere wahrscheinlich keinen Kopf darum machen und es in keinster Weise als störend empfinden. Schon allein beim Ansehen des besagten Videos sind mir selbst einiger meiner persönlichen Macken eingefallen, die ich an dieser Stelle in Form eines Beitrags verarbeiten muss.


Stoffbeißer
Schon allein beim Gedanken daran bekomme ich gerade überall Gänsehaut und muss unwillkürlich schaudern. Denn ich kann es absolut nicht ab, wenn Menschen auf Stoff beißen. Sei es beim Schneidern oder Kinder, die ihre Brusttasche in den Mund nehmen - ich finde es so widerlich. Das geht sogar so weit, dass auch beispielsweise Zahnbürstenborsten eingeschlossen sind. Zähneputzen ist kein Problem. Der Gedanke, dass die Borsten zwischen den Zähnen sind, also derjenige drauf beißt schon. Schlimm.


Frühstücksquietscher
Nun gut, das passiert nicht ausschließlich beim Frühstück und es lässt sich oft einfach nicht nicht vermeiden, selbst mir passiert es manchmal, doch ich verabscheue das Geräusch, wenn jemand vom Brot oder Brötchen abbeißt und es in diesem Moment quietscht. Wisst ihr, was ich meine? Kennt ihr das? Auch da fahre ich sofort zusammen und bekomme Gänsehaut, weil ich es so unwahrscheinlich ekelhaft finde.


Emotionslose Gesichter
Diesen Punkt werden hoffentlich manche nachvollziehen. Gebt es ruhig zu. Ich bin nicht allein damit, oder? Ich fahre beim Anblick nicht unbedingt zusammen, trotzdem finde ich Puppen, Clowns und Maskottchen unwahrscheinlich unheimlich und gruselig. Alles, was lebendige Gesichtszüge nachahmt, aber dann doch irgendwie leblos wirkt oder wo das Gesicht verdeckt ist, man die Emotion darin also nicht sehen oder richtig erkennen kann. Damit kann ich nicht umgehen und suche, insofern der Umstand das erlaubt, sofort das Weite. Bei Kuscheltieren ist das übrigens nicht so.


Lange Fingernägel
Bei anderen überhaupt kein Ding, auch wenn ich meterlange Hornplatten im Allgemeinen nicht allzu ästhetisch finde. Problematisch wird es erst, wenn meine eigenen Fingernägel eine bestimmte Länge überschreiten, also über meine Fingerkuppe hinausschauen. Damit fühle ich mich absolut unwohl, habe das Gefühl, nichts ordentlich greifen der anfassen zu können. Deshalb am liebsten kurz, kürzer, am kürzesten.


Rasierszenen
Ich beschränke mein Problem damit, anderen beim Rasieren zuzuschauen, auf Filme und Serien, da ich im Alltag glücklicherweise nicht damit konfrontiert werde. Und nein, hier geht es nicht um meine Trauer, dass beim Rasieren ein potentieller Bart den Abfluss hinuntergespült wird. Ich mag einfach das Geräusch und den Anblick einer Klinge auf Haut nicht. Außerdem ist da immer die Angst, dass derjenige sich vielleicht gleich schneidet, denn warum sonst würde man da gerade voll mit der Kamera drauf halten? Leider muss ich sagen, gibt es verdammt viele solcher Szenen und ich kann sie mir einfach nicht ansehen, weil ich es so unangenehm finde. Das Intro der Serie "Dexter" habe ich aus diesem Grund lediglich einmal ansehen können, bevor ich es immer übersprang.


Ich bin mir bewusst, wie absurd manche oder sogar alle dieser Punkte klingen. Schneidet Kehlen durch - mir doch egal. Rasiert euch - *rennt schreiend davon*. Aber andererseits dürften die meisten Menschen solche Dinge haben, die sie abgrundtief hassen und die andere nicht hundertprozentig nachvollziehen können. Und weil ich so verdammt neugierig bin, meine Fragen an euch:

Welches sind eure Pet Peeves? Bei welchem Anblick, Geruch, Geräusch oder Gefühl müsst ihr zusammenzucken oder bekommt ihr Gänsehaut?

Sonntag, 19. April 2015

#pmdd18

Von allen meinen Beiträgen zum "Picture My Day"-Day ist dies mit Sicherheit der langweiligste. Verdammt, ich glaube, das ist die falsche Vermarktung. Heyho, juchee! Hier ging es drunter und drüber! So aufregend! Klickklickklick, das dürft ihr euch auf gar keinen Fall entgehen lassen! Unbedingt lesen! ... Mmh, irgendwie liegt mir das nicht. Ich bleibe ehrlich. Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, langweilig. Denn gestern habe ich wirklich gar nichts Produktives zustande gebracht. Einfach ordentlich gegammelt, mir einen faulen Lenz gemacht und mich von der Woche ein wenig erholt. Schließlich musste ich meinen neuen Sessel einweihen, das braucht seine Zeit. Außerdem wird dieses ominöse "Draußen" sowieso überbewertet.

Aber was ist der "Picture My Day"-Day überhaupt? Sehr vereinfacht zeigen Menschen an diesem Tag der Blogosphäre ihren Tagesablauf in Bildern. Egal, wie spannend oder langweilig. Habe ich schon erwähnt, dass meiner sehr langweilig war? Dieses Mal wurde er von Leeri organisiert. Bei ihr findet ihr auch noch weitere Informationen dazu, wenn euch diese ganze Kiste gar kein Begriff sein sollte. Zur Liste mit den Beiträgen der ganzen anderen Teilnehmer geht es hier entlang. Und diesem Link folgend kann man sich meine Beiträge zu vorherigen "Picture My Day"-Days anschauen. Genug gelabert jetzt, los geht's!



Good Morning, Vietnam.



Eigentlich überhaupt noch nicht ausgeruht. Ein Hoch auf Schlafprobleme. Da bleibt wach nun mal wach.



Eine Runde lesen.



Irgendwann dann doch aus dem Bett kriechen und die obligatorische Katzenwäsche betreiben.



Being a bit dotty today.



Agathe, mein Hibskus, blüht endlich. Darauf warte ich schon seit einigen Wochen.



Chai zubereiten. In die erste Ladung kippte ich versehentlich Salz statt Zucker, was in einer eher unschönen Überraschung endete. Die zweite ist dafür umso besser.



Erster Streifzug durchs Internet Wonderland.



Smoothie mit Erdbeeren, Apfel und Bananen. Richtig gut!



Frühstück mit der Mitbewohnerin.



Le Sessel. Oder auch der Ort, an dem ich den Großteil des Tages verbringe.



Mit Muddern telefonieren.



Neueste Folge Fernsehkritik TV anschauen.



Zeit, den ganzen Berg ungelesener Blobeiträge abzuarbeiten. Ein Teil ist zumindest geschafft.



Weiterlesen. Denn selbst bis ich zu meinen zehn Büchern komme, ist es noch ein weiter Weg. Dieses Buch vermag mich leider gar nicht zu fesseln. Ich möchte es trotzdem besiegen.



Pizza!



Eine Folge "Drop Dead Diva". Mit Gastauftritt von der fantastischen Riki Lindhome.



Ein bisschen mit Youtube-Videos vertrödeln.



Feedreader aufräumen und Blogs aussortieren. Es überrascht mich echt, wie viele Blogs in den letzten Jahren eingestellt oder nicht mehr befüllt wurden. Sehr schade.



Bei Duolingo eine Ration Französisch lernen.

Danach ist nicht mehr viel passiert. Ich fing an, diesen Beitrag zu schreiben und wechselte daraufhin vom Sessel zurück ins Bett. Ein verbummelter Tag. Aber das muss auch manchmal sein.

Freitag, 17. April 2015

Meine Top 5 Disney-Filme

Ein gewagtes Thema. Manche mögen Disney gar nicht erst - ja, es soll diese Menschen geben - die restlichen kriegen sich darüber in die Wolle, welche die besseren Disney-Filme sind und welche totaler Schrott. Ich bin mir nicht einmal mit mir selbst einig, welche zur Elite der abendfüllenden Disney-Filme gehören. Das heißt, nächste Woche sieht diese Liste sicherlich schon wieder komplett anders aus und ich erkläre mich für komplett verrückt, weil ich diesen und nicht jenen Film ausgesucht habe. Heute werde ich mich auch nur auf die animierten beschränken, da das ansonsten ein zu weites Feld wäre.


Pocahontas
Bei einem Film wird es für mich nie Diskussionen geben, denn dieser ist und bleibt mein absoluter Liebling: "Pocahontas". Schon wenn ich an die Lieder, die Geschichte und die Dialoge denke, bekomme ich Gänsehaut. "If I Never Knew You" bringt mich innerhalb von zehn Sekunden zum Weinen, "Das Farbenspiel des Winds" kann nicht gespielt werden, ohne dass ich mitsinge. Pocahontas ist einfach eine Powerfrau, die Geschichte so unendlich schön und berührend. Mein Bruder kann den Film übrigens überhaupt nicht ab, da ich diesen als Kind auf VHS-Kassette besaß und für eine ziemlich lange Zeit jeden Tag darauf bestand, ihn anzusehen. Sorry, I'm not sorry.

"Wenn du ihn tötest, dann musst du mich auch töten."



Der Glöckner von Notre Dame
Dies ist ein Film, den ich erst relativ spät kennenlernen sollte. Denn als Kind war er mir noch kein Begriff, erst als Jugendliche schaute ich "Der Glöckner von Notre Dame" zum ersten Mal. Trotzdem ist er mir seither sehr ans Herz gewachsen. Die Geschichte besitzt so viele Ebenen, von Oberflächlichkeit und Rassismus über Unterdrückung und Armut bis hin zu Glaube, Freiheit und Liebe. Besonders die Musik, bei der Alan Menken seine Finger im Spiel hatte, wie übrigens bei den meisten hier vertretenen Filmen, macht den Streifen zu dem Glanzstück, das er meiner Meinung nach ist.

"Einmal siehst du's ein, du bist ein Monstrum." "Ich bin ein Monstrum."
"Einmal reicht allein, sie sind brutal." "Entstelltes Monstrum."



Die Unglaublichen
Mit dem Erscheinungsjahr 2004 ist dieses Werk das neueste in meiner Top-Liste. Daran sieht man gut, wie wichtig es bei mir ist, dass mich damit möglichst viele gemeinsame Stunden verbinden und die Geschichte für mich im Laufe der Zeit eher noch an Tiefe und Herz gewinnt. Ich bin gespannt, welche der zuletzt veröffentlichten Filme mich in zehn Jahren vollauf begeistern können. Der computeranimierte Kinofilm, der zusammen mit den Pixar Studios entstand, hat mir zumindest einiges mitgegeben. Zum Beispiel meine Zuneigung zu Superhelden oder mein Wissen darüber, dass Capes unpraktisch sind, so toll sie auch aussehen. Ich freue mich riesig auf die Fortsetzung, die bereits in Planung sein soll.

"Aber Dad sagt, dass wir uns wegen unserer Superkräfte nicht schämen sollen. Sie machen uns zu was Besonderem."
"Jeder ist was Besonderes, Flash."
"Mit anderen Worten: Niemand ist was Besonderes."



Arielle, die Meerjungfrau
An sich muss ich sagen, dass ich den Verlauf der Geschichte von der kleinen Meerjungfrau zwar im originalen Märchen lieber mag als in der verweichlichten Disney-Version, aber allein die Lieder und die Charaktere reißen das Ruder hier wieder herum. Ich bin außerdem ein großer Freund der Darstellung der Unterwasserwelt, insbesondere, so verrückt es auch klingen mag, die gemalten Licht- und Geräuscheffekte. Ist nicht ebenfalls ihr Kleid, das sich Arielle an Land aus Segel und Seil zusammenschnürt, absolut genial? Und beginnen wir erst gar nicht mit der Meerhexe Ursula an, dem mit Abstand genialsten weiblichen Bösewicht überhaupt.

"Doch für mich reicht es nicht. Ich will mehr."



Der König der Löwen
Der Disney-Klassiker schlechthin. Und zu Recht. Die vielen Stunden meines Lebens, die ich damit verbracht habe, diesen Film zu schauen, bereue ich kein Stück. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, "Der König der Löwen" zu loben. Bei der Musik, der epischen Geschichte, Scars deutscher Stimme, Timon und Pumba? Ich mag sogar die Fortsetzungen. Möglichst objektiv gesehen würde ich diesen Film zum besten Disney-Film erklären. Subjektiv gesehen...naja, ihr habt es oben gelesen. Trotzdem sind es doch genau Meisterwerke wieder dieser, die uns Disney vergöttern lassen.

"Lauf' weg, Simba. Lauf'! Lauf' weit weg und komm' nie mehr zurück!"



Inwieweit stimmt ihr mit meiner Liste überein? Welche sind eure absoluten Favoriten aus dem Hause Walt Disney?

Sonntag, 12. April 2015

Der März in Bildern

Der Rückblick kommt etwas verspätet und auch die nächsten Beiträge werden in Hinsicht zu den eigentlichen Erlebnissen nicht mehr zu aktuell sein, aber wie es so schön heißt, besser später als nie. Zudem benenne ich diesen bebilderten Monatsrückblick um von "Der [Monat] mit Instagram" in "Der [Monat] in Bildern". Gefällt mir persönlich besser, weshalb ich ich die anderen auch nachträglich geändert habe. Jetzt zu den Fotos.


1. Die Sims 3! Eigentlich war dieses Computerspiel schon viel früher als Belohnung fürs geschaffte Semester gedacht. Doch ging die erste Sendung verloren, es dauerte, bis ein Ersatz losgeschickt wurde und zwischendurch war ich nicht zu Hause, deshalb verzögerte sich unsere Zusammenkunft um einiges. Ich mag das Spiel aber sehr gern. Kannte bis dahin nur den ersten Teil von früher. Dagegen ist dies schon ein gewaltiger Fortschritt und macht gut Laune.

2. Dann ging es zum Konzert von Max Raabe und dem Palast Orchester. Eine Nacht in Berlin. Ich muss zugeben, dass ich die Musik als Kind überhaupt nicht mochte. In den letzten Jahren hat sich das hingegen gewaltig verändert, deshalb schenkte ich meiner Mutter diese Eintrittskarten, um das live zu erleben. War definitiv ein wunderbarer Abend. Neben "Dort tanzt Lulu" ist seither auch "Du passt auf mich auf" eines meiner Lieblingslieder.

3. Ein weiterer Höhepunkt des Monats war natürlich die Leipziger Buchmesse. Hier schrieb ich bereits über meinen Tag vor Ort.

4. Was meine Lektüre betrifft, begann ich unter anderem mit "The War of the Worlds". Von der Geschichte her mag ich es total gern. Nur der Schreibstil von H. G. Wells ist so megatrocken, weshalb ich das Buch trotz seiner Kürze noch nicht beendet habe.

5. Auch mit den Sonntagspostkarten ging es natürlich weiter. Diese war mein Favorit im vergangenen Monat.

6. Mein Vögelchen, das ich beim Besuch in der alten Heimat wiedergesehen habe. Isn't she lovely, isn't she wonderful?

7. Berlin von oben. Zu meiner Schande muss ich gestehen, noch nie zuvor auf dem Fernsehturm gewesen zu sein. Trotzdem ich dort geboren wurde und zwanzig Jahre in und um Berlin gelebt habe. Jetzt kann ich es endlich abhaken. Die weiteste Sicht hatten wir nicht, aber es genügte und überhaupt war der Ausflug mit meinem Opa ziemlich toll.

8. Potsdam, meiner Herzensstadt, stattete ich ebenfalls einen Besuch ab. An einem Tag ging es in die Biosphäre, wo ich mich in Erdbeerköpfchen und Doktorfische verliebte. So schöne Tiere.

9. Am letzten Tag des Monats und am letzten Tag meines Aufenthalts in der alten Heimat ging es erneut zum Konzert. Diesmal von der Band Prag, wozu es demnächst auch noch einen Bericht geben wird. Nun sind die Semesterferien vorbei und der Ernst des Lebens ging wieder los. Doch davon dann im nächsten Rückblick.

Mittwoch, 8. April 2015

Project 10 Books

Neuer Tag, neue Herausforderung. Bei der wohl beliebtesten Videoplattform stieß ich schon häufiger auf das sogenannte Project 10 Books. Dabei handelt es sich um eine Art Buchkaufverbot. Zu Beginn dieser Mission sucht man sich zehn ungelesene Bücher aus und bevor man genau diese nicht gelesen hat, soll man davon absehen, sich neue kaufen. Da mein eigener Stapel ungelesener Bücher zahlenmäßig seit ungefähr einem Jahr stagniert und sich zudem einige Bücher schon seit Jahren darauf befinden, dachte ich mir, es wird Zeit, etwas daran zu ändern. Obwohl ich minimale Regeländerungen für mich beschlossen habe. Denn Bücher, die ich für die Universität brauche, sind von dem Kaufverbot ausgeschlossen. Auch geschenkte Bücher werde ich nicht ablehnen. Abgesehen davon werde ich mir keine Bücher kaufen oder vorbestellen, auch wenn es momentan ein paar gibt, die mich sehr reizen. Doch darin liegt schließlich der Ansporn. Denn je eher ich meine zehn Bücher beendet habe, umso schneller komme ich an diese begehrten Exemplare heran.


Außerdem habe ich mir nicht zehn, sondern fünfzehn Bücher herausgesucht, von denen ich zehn im Rahmen dieses Projektes lesen möchte, von denen ich wiederum fünf rezensieren werde. Ohne diese Ausweitung befürchtete ich, die Herausforderung aufgrund mangelnder Auswahl vielleicht verfrüht abzubrechen. Zudem schreibe ich nie so viele Rezensionen, wie ich eigentlich möchte, daher brauche ich einen kleinen Arschtritt meinerseits. Meine Wahl fiel übrigens auf folgende Bücher:

  1. "Die Gewehre der Frau Carrar" von Bertolt Brecht
  2. "Die vierte Hand" von John Irving
  3. "Was bisher geschah" von Loel Zwecker
  4. "Jane Eyre" von Charlotte Brontë
  5. "20.000 Meilen unter dem Meer" von Jules Verne
  6. "Der Doppelmord in der Rue Morgue" von Edgar Allan Poe
  7. "Mephisto" von Klaus Mann
  8. "Märchen" von E. T. A. Hoffmann
  9. "Skippy stirbt" von Paul Murray
  10. "Ready Player One" von Ernest Cline
  11. "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón
  12. "Herzkönig" von Hanna Krall
  13. "The Scarlet Letter" von Nathaniel Hawthorne
  14. "Alice's Adventures in Wonderland" von Lewis Carroll
  15. "Through The Looking-Glass" von Lewis Carroll

Ich hoffe inständig, ich brauche dafür nicht so lange wie damals bei meinem Kosmetikmord, der letztlich zweieinhalb Jahre andauerte. Falls euch bestimmte Bücher genauer interessieren sollten, sagt gern Bescheid, dann ziehe ich sie beim Lesen vor und schreibe definitiv etwas darüber. Auch Empfehlungen sind gern gesehen. Ansonsten bleibt mir nicht mehr viel zu sagen außer: 3...2...1...LESEN!

Samstag, 4. April 2015

Lesemonate Februar & März

Februar


"Fight Club" von Chuck Palahniuk
Roman; 254 Seiten; Goldmann Verlag; 2004; "Fight Club"

Vor einigen Jahren muss ich das Buch bereits gelesen haben, doch konnte ich mich nicht mehr wirklich daran erinnern. Deshalb ging ich davon aus, dass es mich nicht sonderlich beeindruckt hatte. Bei dieser Lektüre erging es mir jedoch komplett anders. Ich hatte großen Spaß, mir die Geschichte, die ich schon gefühlt dutzende Male in Form meines Lieblingsfilms sah, nun auch in wieder in schriftlicher Form zu geben. Die Gewichtung der einzelnen Teile ist beispielsweise anders als im Film, was ganz spannend war. Also bestimmte Dinge sind kürzer gefasst, andere hingegen länger ausgeführt. Nach wie vor bin ich hin und weg von "Fight Club". Es ist eine dieser Geschichten, bei denen man sich wünscht, sie selbst geschrieben zu haben. Ich weiß zumindest, dass ich mich danach am liebsten nie wieder in ein Auto setzen würde oder Essen zu mir nehmen möchte, welches ich nicht selbst zubereitet habe. Nun ja, ich werde es trotzdem tun. Leben am Limit und so.

"Scott Pilgrim Vol.2: Scott Pilgrim vs. The World" von Bryan Lee O'Malley
Comic; 200 Seiten; Oni Press; 2005; Englische Originalausgabe

Der zweite Teil der Comic-Reihe macht genau da weiter, wo der erste aufgehört hat. Nicht nur inhaltlich, sondern auch was die Genialität angeht. Besonders hervorzuheben ist das Brechen der vierten Wand, was in diesem Teil verstärkt auftrat. Sowas liebe ich abgöttisch und ist hier sehr clever eingesetzt.

Gelesene Bücher: 2
Gelesene Seiten: 454
Durchschnittlich gelesene Seiten am Tag: 16


März


"Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra" von Robin Sloan
Roman; 351 Seiten; Büchergilde Gutenberg; 2014; "Mr. Penumbra's 24-Hour Bookstore"

So sehr mich auch die Themen, Bücher in Verbindung und gleichzeitig in Kontrast mit Technik, reizten, am Ende hat das Buch nur wenig bei mir hinterlassen. Die Charaktere sind langweilig und oberflächlich, es gibt in der gesamten Geschichte viel Hin und Her, wovon ich kein großer Freund bin, und als Parodie, wie es überall angepriesen wurde, kann ich es ebenfalls nicht sehen. Zumindest liest es sich schnell weg. Insgesamt ganz nett, mehr aber auch nicht.

"Homo faber: Ein Bericht" von Max Frisch
Roman; 151 Seiten; Rowohlt Verlag; 1970; Deutsche Originalausgabe

Da habe ich mich an einen Klassiker gewagt, der schon Ewigkeiten bei mir ungelesen sein Dasein fristen musste. Den Schreibstil fand ich ganz angenehm und überhaupt ist "Homo faber" einer kurzes Buch, das man schnell durchgelesen hat. So richtig packen oder berühren konnte mich es jedoch nicht. Ich weiß auch nicht recht, warum es bereits so viele Jahre so beliebt ist. Irgendwie erschien mir die Geschichte belanglos.

"Scott Pilgrim Vol. 3: Scott Pilgrim & The Infinite Sadness" von Bryan Lee O'Malley
Comic; 192 Seiten; Oni Press; 2006; Englische Originalausgabe

Langsam gehen mir die Komplimente aus, ohne mich ständig zu wiederholen. Lest das Comic am besten, lest sie alle!

"Sense & Sensibility" von Jane Austen
Roman; 359 Seiten; Collins Classics; 2010; Englische Originalausgabe

Es hat mich tatsächlich eineinhalb Jahre gebraucht, dieses Buch zu beenden. Im dritten Anlauf. Das spiegelt gut wieder, wie ich zu dem Buch stehe. Irgendwann wollte ich es bloß noch besiegen und diese Geschichte hinter mich bringen. Ich erkenne durchaus die ironischen Untertöne, mit denen Austen die gesellschaftlichen Interaktionen und Gepflogenheiten beschreibt. Trotzdem kann mir dies einfach nicht darüber hinweghelfen, dass ich es stinklangweilig finde. Die Ausführungen sind mir einfach viel zu lang, hinzu kommt die Schnulzigkeit und das viele Drama. Nicht meins. Immerhin kann ich jetzt behaupten, etwas von Jane Austen gelesen zu haben.

Gelesene Bücher: 4
Gelesene Seiten: 1053
Durchschnittlich gelesene Seiten am Tag: 34

Mittwoch, 1. April 2015

Liebster Award x3

In letzter Zeit wurde es ruhig um den Blog. Erst kamen immer weniger Beiträge, die Abstände wurden zunehmend größer, bis ich schließlich die letzten Wochen gar nichts mehr veröffentlichte. Diejenigen, die von euch selbst schreiben, mögen das kennen, wenn man einfach gar keine Motivation findet und eine kleine Auszeit benötigt. Die nahm ich mir kurzerhand, bevor ich mich weiterhin jeden Tag aufs Neue unter Druck setze, jetzt einen richtig guten ausführlichen Beitrag schreiben zu müssen. Mit frischem Wind und neuer Energie, die hoffentlich auch länger anhalten wird, starte ich also wieder in den Bloggeralltag, denn es gibt noch so viele Ideen, die ich umsetzen möchte.

Beginnen wir jedoch mit den Formalitäten, denn es stehen noch einige Awards inklusive Stöcken aus, denen ich mich an dieser Stelle endlich widmen möchte. Ich bedanke mich tausendmal bei euch, die mir einen überreichten. Das freut mich ungemein und ich hoffe, ihr legt mir diese Verspätung nicht als Undankbarkeit aus, denn dies ist überhaupt nicht der Fall.


Zunächst bekam ich bereits im letzten Jahr vom Knarzwerk einen "Liebsten Award", dessen Frage ich daher auch als erstes beantworten möchte.

Wie bist du zum Bloggen gekommen?
Das ist eine sehr lange Geschichte, die sicherlich irgendwann noch einen eigenen Beitrag verdient hat. Nur so viel, ich habe einen Umweg über Youtube gemacht, wo ich selbst Videos hochstellte. Irgendwann entdeckte bei einem anderen Nutzer den Blog und leckte Blut, da es mir sehr viel leichter fällt, mich schriftlich statt mündlich auszudrücken.

Worüber würdest du nie auf deinem Blog schreiben?
Die Privatleben meiner Familie und Freunde sind ein absolutes Tabu! Ansonsten sage niemals nie.

Hast du durch deinen Blog schon besondere Dinge erlebt, die ohne vermutlich nie passiert wären?
Das Schönste ist immer noch, Menschen - zumeist Bloggerkollegen - kennenzulernen, denen man sonst aufgrund der Distanz wahrscheinlich nie über den Weg gelaufen wäre.

Für wen bloggst du?
In erster Linie selbstverständlich für mich. Das hier ist mein Ventil, mein Projekt. Das merkt man doch schon daran, dass ich auch einige Wochen aussetze, wenn mir der Spaß oder die Motivation fehlt. Trotzdem bedeutet, es mir unglaublich viel, wenn Menschen meine Texte lesen und ich ihnen darüberhinaus sogar weiterhelfen oder sie für eine kurze Weile unterhalten konnte. Wenn es mir gleich wäre, ob das jemand liest, könnte ich es schließlich auch in ein Notizbuch schreiben.

Was hat dich 2014 am meisten bewegt?
Die Straßenbahn jeden Tag zur Uni und zurück. Blöder Witz. Ernsthaft jetzt. Klingt das übertrieben, wenn ich den Tod von Robin Williams angebe? Es ist aber so. Ich kann mir immer noch keinen Film mit ihm ansehen, ohne dabei durchzuheulen. Was ein Wechselbad der Gefühle ist, da die meisten seiner Rollen urkomisch sind, sodass ich zwischendurch unweigerlich lachen muss, bevor ich weiter weine.

Wenn du genau fünf Dinge auf eine einsame, aber mit Strom und Multimedia-Abspielgeräten ausgestattete Insel mitnehmen dürftest, was würdest du einpacken?
Was ist das denn für eine geile einsame Insel!? Wahrscheinlich Laptop, Wlan-Router, Lippenbalsam in rauen Mengen, einen E-Reader, den ich mir zuvor noch schnell zulegen müsste, und mein Schlafsack.

Wenn du entscheiden dürftest, welches Buch, welches Spiel oder ein sonstiges Medium verfilmt werden soll, welches würdest du nehmen und wer sollte die Hauptrolle spielen?
Schwierig. Es wurde bereits so viel verfilmt, das ich gern gelesen habe. Ich hätte gern eine richtig gute Verfilmung von Roald Dahls "Charlie und die Schokoladenfabrik", da mich beide bereits existierenden nicht hundertprozentig überzeugen.
Das Buch "27" von Kim Frank stelle ich mir ebenfalls gut als Vorlage für einen Film vor. Daraus könnte man sicherlich einen genialen Musikfilm machen, wenn man es denn richtig anpackt. Die Hauptrolle Mika zu besetzen, könnte schwierig werden, da die Geschichte in einem Zeitraum von neun Jahren spielt (wenn ich mich richtig erinnere). Rupert Grint? Michael Cera? So in die Richtung.

Wie muss ein Tag für dich beginnen, damit du ihn genießen kannst?
Nach sieben Uhr und am besten ausgeschlafen.

Wenn du mit einer fiktiven oder realen, lebendig oder tot, Person ein Bier/Kaffee/Tee trinken und gemütlich quatschen könntest, wen würdest du wählen?
Sowas von Amanda Palmer. Ich finde, sie ist eine derart tolle, interessante Persönlichkeit, dass ich mir die Gelegenheit, sie kennenzulernen, auf keinen Fall entgehen lassen würde.

Was darf in deinem Kühlschrank nicht fehlen?
Gemüse, da es fast immer Grundlage meiner Speisen ist.

Digital oder analog? Hast du deine Filme, Musik, Bücher lieber in physischer Form zum Anfassen oder reicht digital auf der Festplatte?
Filme habe ich in dem Sinne gar nicht mehr, abgesehen von den beiden, die in den Gemeinschaftsbesitz der WG übergegangen sind. Darauf greife ich digital auf Netflix zu, auch wenn sie dort nicht "meins" sind. Meine Musiksammlung ist ebenfalls digital, nur Bücher mag ich bislang ausschließlich analog.


Der nächste Award kam von der lieben Johanna von The Happy Vegan, deren Blog zu meinen absoluten Lieblingen gehört, ich ihn daher nur ganz stark empfehlen kann.

Was macht dich glücklich?
Musik. Kreativität.

Dein absoluter Lieblingssong?
Innerlich zerreist mich diese Frage gerade. Außerdem denke ich wohl schon viel zu lange darüber nach. Es gibt einfach so viel gute Musik. Ein Song, bei dem ich es zumindest immer sehr persönlich nehme, wenn der irgendwo gespielt wird, ist "Going Up The Country" von Canned Heat.

Dein All Time Favourite Make-Up Produkt?
Zählt Lippenbalsam zu Make Up? Eher nicht, oder? Dann nehme ich Wimperntusche.

Dein Film-Geheimtipp?
Ich weiß nicht, wie geheim der ist, doch mein neuester Zuwachs zur Riege meiner Lieblingsfilme ist "This Must Be The Place". Und "The Producers", eher die alte als die neue Verfilmung, obwohl beide großartig sind.

Welches Buch muss man einfach gelesen haben?
Harry Potter.

Warum bloggst du?
Weil ich es nicht mehr über eine lange Strecke schaffe, ohne zu schreiben. Außerdem teile ich gerne meine Gedanken und liebe den Austausch mit anderen.

Welche Zutat/welches Lebensmittel magst du gar nicht?
Fenchel.

Deine Lieblingssüßigkeit?
Lakritze, wenn auch nicht wirklich jede Sorte. Aber die meisten.

Hast du eine Lieblingsserie? Wenn ja, welche?
"Gilmore Girls" wird wohl immer an oberster Stelle stehen.

Ohne welchen Alltagsgegenstand könntest du nicht mehr leben?
Eine Teebeutelzange! Alle lachen mich deshalb aus, aber ich finde sie wirklich praktisch und benutze sie mehrmals täglich. Nie wieder muss ich mir beim Ausdrücken des Teebeutels die Finger verbrennen oder ihn kompliziert um einen Löffel wickeln.

Dein liebstes Kochbuch?
Ich koche selten und wenn doch, dann nicht nach Rezept, und wenn doch einmal, dann nach keinem Rezept aus einem Buch. Also momentan keines, da ich auch nur zwei vom mir sehr unsympathisch gewordenen Machoveganer besitze. Die werde ich demnächst aussortieren und möchte mir stattdessen ein veganes Kochbuch mit möglichst einfachen Rezepten anschaffen. Tipps?


Zu guter Letzt beantworte ich noch die Award-Fragen von Frau Shmooples. Schaut auch hier unbedingt bei ihrem Blog vorbei. Wenn sie ihn ihn mir nicht gerade selbst erst gegeben hätten, würde ich den Award sofort zurück verleihen.

Warum bloggst du?
Siehe oben.

Welche Art Blog magst du überhaupt nicht?
Allgemein Gewalt verherrlichende Blogs, welche, die Magersucht propagieren, welche, auf denen andere fertig gemacht werden und so weiter. Über was ich da nicht schon alles gestoßen bin. Was den persönlichen Geschmack angeht, interessiere ich mich kaum für "Muttiblogs" und die meisten Schminkseiten.

Beschäftigt dich (negative) Kritik sehr?
Ja. Selbst wenn ich nicht der gleichen Meinung bin, braucht es mich unglaublich lange, das wieder loszulassen. Wenn ich mir dann noch selbst unsicher bin, ist es eine umso härtere Nuss.

Würdest du etwas an deinem Blog ändern, weil es sich die Leser wünschen?
Wenn sich jemand von einem bestimmten Themengebiet, das ich sowieso schon behandle, noch mehr wünschte, würde ich dem schon nachkommen. Bei Design-Beschwerden dürfen gern Freiwillige vor, mir was Besseres zu entwerfen. Da bin ich der absolute Versager. Ansonsten aber nicht generell, nein.

Wie viel Zeit verbringst du im Internet außerhalb deines Blogs?
Definitiv zu viel. Twitter, Instagram, Youtube, Netflix, E-Mails - da kommt schon einiges zusammen.

Wie hast du dir dein Leben vorgestellt, als du noch ein Kind warst? Ist es heute genau so oder vollkommen anders?
Als Kind reizte mich das Landleben sehr, wohingegen ich mir heutzutage nicht vorstellen könnte, aus der Stadt wegzuziehen. Auch sieht es nicht so aus, als ob ich demnächst noch auf große Abenteuerreise gehe, um entlegene Orte zu erforschen. Also schon anders. Ich bin die lebendige Enttäuschung meines früheren Ichs.

Gibt es etwas, weswegen dir ständig gesagt wird, du wärst komisch? Wenn ja, was?
Wenn ich mich mit Menschen wohlfühle, bin ich schon oft sehr albern und stelle sehr ungewöhnliche und absurde Fragen. Das stört manche ab und zu.

Würdest du deinen Lebensstil eher aus moralischen oder eher aus gesundheitlichen Gründen ändern?
Ich finde beides wichtig. Wenn das eine dem anderen im Weg steht, ist das schon schlimm. Ich denke, Gesundheit geht vor, auch wenn ich es hassen würde, entgegen meiner Moralvorstellungen zu leben.

Was hilft dir, dich für etwas (Unangenehmes) zu motivieren?
Zeitdruck. Eine ordentliche Lösung gegen das ewige Prokrastinieren habe ich ansonsten selbst noch nicht gefunden.

Wenn du etwas an der Welt verändern könntest, was wäre das?
Ich glaube, um wirklich etwas an der Welt zu ändern, müsste man den Menschen an sich ändern. Aber wie das aussehen soll!? Mmh, mehr Empathie, weniger Egoismus, mehr Sinn für das Gemeinwohl?

Magst du den Frühling?
Generell finde ich es schon schön, wenn es draußen wieder wärmer und heller wird. Leider ist es aber auch die Zeit, in der meine Pollenallergie langsam zum Vorschein kommt. Gemischte Gefühle.


Nun wird mir die Aufgabe zuteil, den Award an andere Blogger zu überreichen. Ich bin übrigens nicht böse, wenn ihr den Kram nicht macht. Ich weiß, diese virtuellen Kettenbriefe können manchmal nerven. Trotzdem kann es ja nicht schaden, mal gesagt zu kriegen, dass man einen tollen Blog führt, nech? Dies sind jedenfalls meine Nominierten:

Abraxandria l kthxbyeApfelmädchen & sadfsh l Papieraugen l Leeri Leopard l Goldkind in Worten und Werken

Und meine elf Fragen:

  1. Welches ist dein Lieblingszitat aus einem Film? Warum?
  2. Wenn du nur noch ein Jahr zu leben hättest, würdest du etwas an deinem Leben ändern?
  3. Welches Instrument magst du besonders?
  4. Wenn du eine Zeitreise in ein bestimmtes Jahrhundert oder Jahrzehnt machen könntest, welches würdest du dir aussuchen und warum?
  5. Was sind deine Pläne für den kommenden Sommer?
  6. Welches war dein letztes Konzert?
  7. Du darfst drei noch lebende Berühmtheiten zum Abendessen einladen. Für wen würdest du dich entscheiden?
  8. Was ist deine schlimmste Angewohnheit/Macke?
  9. Welchen Blogbeitrag von dir magst du selbst am liebsten?
  10. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
  11. Dein aktueller Lieblingssong?

Zum Abschluss die Regeln im Überblick:

  • Beim Blogger bedanken, der dich nominiert hat
  • 11 Fragen beantworten
  • 5 bis 11 Blogger für den Award nominieren und 11 neue Fragen stellen
  • Blogger über ihre Nominierung informieren

Glückwunsch an alle, die es bis hierher geschafft haben. Hier, ihr bekommt einen virtuellen Keks zur Stärkung.
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