Donnerstag, 17. Dezember 2015

Meine Wunschlistenbücher 2015

Vor einem Jahr habe ich zum ersten Mal eine Liste dieser Art geschrieben. Dabei ist es nicht so, dass ich überhaupt alle Bücher von damals mittlerweile besitzen würde, geschweige denn gelesen habe. In der Tat kann ich gerade einmal den Murakami abhaken, alle anderen Bücher fehlen mir immer noch. Es kann doch sehr frustrierend sein, wenn man seit über einem halben Jahr ein selbst auferlegtes Buchkaufverbot hat und auch andere Menschen so büchergeschenkefaul sind! Deshalb bloß als Erweiterung meiner alten Liste notiere ich wieder meine momentan dringendsten Bücherwünsche. Hoffentlich kann ich nächstes Jahr mehr abarbeiten.


"How To Talk About Books You Haven't Read" von Pierre Bayard
Dieses Buch hat ein Professor einmal im Literaturseminar empfohlen und seitdem will ich es unbedingt haben. Da ich sowieso nie dazu kommen werde, alle Bücher zu lesen, die auf meiner Liste stehen, wäre es zumindest schon einmal praktisch, wenigstens darüber reden zu können. Natürlich könnte ich an dieser Stelle mehr über "How To Talk About Books You Haven't Read" sagen, wenn ich es bereits gelesen hätte, obwohl ich es ja dann gelesen hätte und es gar nicht mehr bräuchte, um darüber zu reden, während ich es noch nicht gelesen habe. Verwirrend.


"The Pun Also Rises" von John Pollack
Ich scheine in meinem Studienfach Anglistik eine der wenigen zu sein, die den Bereich Linguistik mögen. Woran das liegt, vermag ich nicht genau erklären können. Natürlich ist nicht alles interessant und manches sehr abstrakt, aber es ist nie in jedem Fach alles interessant. An Linguistik reizt mich vor allem Sprachgeschichte, -erwerb und Sprachgebrauch. Daher ist dieses Buch so schon mal mein Ding. Wenn man dann noch bedenkt, dass Wortspiele zu meinen liebste Arten von Humor gehören, wird das Buch, in dem es um Wortspiele, ihre Geschichte und Anwendung geht, regelrecht perfekt. Gimme!


"Eats, Shoots and Leaves" von Lynne Truss
Bonuspunkte an alle, die den genialen Titel durchschaut haben. Dieses Buch hat wieder mit Sprache zu tun, nur dass es diesmal um Zeichensetzung und die Wichtigkeit ihrer korrekten Anwendung geht. Es kann sicherlich einige brauchbare Einblicke in die englische Sprache gewähren. Mich über falsche Apostrophe aufzuregen, gehört außerdem meinen Königsdisziplinen, also schlägt mein Geek-Alarm gerade ein wenig aus.


"The Martian" von Andy Weir
So lange höre ich jetzt schon Gutes über diesen Roman, dass es langsam traurig wird, ihn immer noch nicht gelesen zu haben. Mittlerweile kam auch schon die Verfilmung heraus, die ich sicherlich nicht schauen werden, bevor ich das Buch gelesen habe. Das mache ich dauernd und schaue deshalb erfolgreiche Filme oft erst Jahre später oder sogar nie, weil ich nicht dazu komme, die Buchvorlagen zu lesen. Siehe "Life of Pi", "Die Bestimmung" oder *hust* "Der Herr der Ringe". Bei diesem soll es jedoch bitte klappen.


"Sterntagebücher" von Stanislaw Lem
Bei diesem Punkt geht es eigentlich mehr um den Autor an sich, als dieses bestimmte Werk. Stanislaw Lem soll ein großartiger Sci-Fi-Autor gewesen sein. Oft wird er in einem Zug mit Isaac Asimov erwähnt, was ganz und gar kein schlechtes Zeichen ist, denn von seinen Werken und Ideen war ich vor einigen Jahren regelrecht besessen. Zudem mag ich das Genre natürlich gern, möchte daher bei seinen Klassikern ein bisschen auf dem Laufenden sein. Bei meiner Suche hat mich dieser Titel, in dem es um Weltraumfahrt geht, dann spontan am meisten angesprochen.


Habt ihr bereits eines der Bücher gelesen und wie fandet ihr es? Was steht momentan auf eurem Wunschzettel?

Kommentare:

  1. Pierre Bayard steht auch schon lange auf meiner Liste. Überhaupt ist diese Liste der ungelesenen Bücher, als Liste, aber auch als mehrere Stapel neben meinem Schreibtisch, viel zu lang. Von deiner Liste habe ich lediglich "Der Marsianer" gelesen und bei ihm lohnt es sich. Es ist bestimmt kein literarisches Meisterwerk. Aber er macht extrem viel Spaß und ist spannend. Und man lernt!

    Der Film ergibt an vielen Stellen auch nur Sinn, wenn man das Buch kennt. Weil man dann den Hintergrund hat.

    Lächeln, Fabian

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    1. Yes, genau das erwarte ich von dem Buch. Danke für deine Einschätzung!
      Meine ungelesenen Bücherstapel sind leider auch noch vorhanden. Ups! xD

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  2. Sprachnerd-Bücher + Sci-fi? Gute Mischung :) Ich hab mir auch vorgenommen, endlich was von Stanislaw Lem zu lesen. Die Bücher aus der Bibliothek liegen sogar schon bereit. Allerdings hatte ich nur wahllos zugegriffen und werde mir wohl auch noch die Sterntagebücher holen, weil mir beim Reinschnuppern irgendwie der Kontext fehlte...

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    1. Haha, dachte ich mir im Nachhinein auch, dass man diese Liste gut so zusammenfassen könnte. :D
      Cool! Mal sehen, wer schneller sein wird. Sag' gern Bescheid, wie du es findest, wenn du es gelesen hast.

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  3. Jaaa, die Sterntagebücher sind so toll, eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Als ich es damals gelesen habe, hat es mir so gut gefallen, dass ich gleich alle anderen Bücher des Autors auf meine Leseliste gepackt habe - und bis heute kein weiteres von ihm gelesen habe. Äh ja. Das hat ja gut geklappt.

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    1. Das sind tolle Neuigkeiten! Sogar eines deiner Lieblingsbücher! Jetzt will ich es noch dringender lesen. Haha, irgendwann kriegst du das schon auf die Reihe, mehr von ihm zu lesen. :D

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  4. Bin momentan eher dabei die Bücher, die ich besitze, alle durchzulesen oder welche wegzugeben, die ich nicht mochte. Der Marsianer möchte ich aber auch noch sehr gern lesen.

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    1. Das hatte ich dieses Jahr eben auch vor. Deshalb das Buchkaufverbot und Project 10 Books. Leider, oh leider, habe ich 2015 ingesamt sehr wenig gelesen, wie ich finde. Daher die Aufgabe nicht so gut gemeistert. Trotzdem kann ich nicht leugnen, mir insgeheim zu wünschen, wieder neue Bücher bei mir aufzunehmen. :)

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  5. Ich kenne leider keines der Bücher. Allerdings hatte ich mir 2015 auch ein Buchkaufverbot auferlegt und wollte erst einmal die Bücher lesen, die ich noch besitze. :D Aber 2016 darf wieder Buch-geshoppt werden, juchu!

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  6. Salut, Karo.
    In puncto bekannter Autoren des Genres sind Asimov & Lem definitiv in dem selben Zug; stilistisch wie inhaltlich stehen beide auf unterschiedlichen Gleisen. Bei Isaacs Ceuvre stehen Wissenschaft wie Technik im Mittelpunkt und wie sich beides auf zukünftige Menschen auswirken mag. Lem ist hier eher der Philosoph oder Satiriker, dem futuristische Aspekte mehr als Ausgangspunkt für Betrachtungen & Überlegungen dienen.
    Einen Blick wert wäre, nach der Lektüre, die hiesige TV-Adaption "Ijon Tichy: Raumpilot" - sehr unterhaltsam. :-D
    Apropos...
    Mein derzeitiges Buch ist die Biographie von Terry Gilliam, ein Künstler, den ich erst durch seine anmerkenswerten Filme entdecken konnte.

    Und - neben mir liegt eine Karte, die Deiner Sammelleidenschaft für erhaltene Postkarten entgegenkommt. Enjoy! :-)

    bonté

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