Sonntag, 16. August 2015

HOW WONDERFUL LIFE IS SINCE MUSICALS ARE IN THE WORLD

Mit diesem Eintrag endet meine Reihe für die Musicalwoche schon wieder. Tausend Dank für euer zahlreiches Feedback. Ohne die vielen Worte, Anregungen und Meinungen wäre die Aktion sicher nicht halb so spaßig geworden und ich bin freudig überrascht, wie viele etwas mit dem Thema anfangen konnten! Vergesst jedoch nicht, dass ihr nach wie vor eingeladen seid, selbst Beiträge über Musicals zu veröffentlichen. 

Vielleicht mit diesem Stöckchen, das ich zusammengestellt habe. Manche Fragen sind speziell für Musicaltheater, manche zielen auf Filme ab, die restlichen können natürlich je nach Gusto für eins der zwei oder gar beides beantwortet werden.


1. Warum magst du Musicals?
Musik spielt für mich in Filmen generell eine wichtige Rolle. In Musicals liegt der Fokus exakt darauf und es wird sich mehr Mühe damit gegeben, darüber hinaus sogar in die Handlung mit hinein geflochten. Natürlich gefallen mir auch nicht alle Lieder und Musicals, doch generell bewundere ich es sehr, wenn Tanz, Schauspiel und Gesang miteinander vereint sind.


2. Was findest du an Musicals nicht gut?
Es nervt mich, wenn Schauspieler in Filmen vorrangig aufgrund ihres Bekanntheitsgrads eingesetzt werden und nicht, weil sie ein Gesangstalent sind. Das geht manchmal ziemlich daneben und ist eigentlich für alle Beteiligten nur frustrierend.


3. Welche Musicals hast du bereits live gesehen? Gibt es andere, die du noch unbedingt besuchen möchtest?
Bei der Frage verweise ich auch zwei vorangegangene Beiträge. Meine Musicaltheater-Erlebnisse und meine Musical-Bucket List.


4. Was ist dein liebstes Musical?
Von den Filmen momentan Hedwig and the Angry Inch. Wobei sich das in einiger Zeit schon wieder ändern könnte. Von den live gesehenen mit Abstand Der König der Löwen.


5. Wenn du jeglicher weiblicher oder männlicher Charakter in irgendeinem Musical sein könntest, wer wärst du und warum?
Es ereilen vielen Charakteren verdammt schwere Schicksalsschläge, die ich nicht unbedingt durchmachen wollen würde. Daher würde ich als Frau wahrscheinlich Mary Poppins nehmen. Zwar müsste ich auf Kackbratzen aufpassen, aber ich könnte schließlich jederzeit einfach mit meinem Schirm wegfliegen, wenn ich keine Lust mehr haben sollte. Was den männlichen Charakter angeht, suche ich mich Seaweed aus Hairspray aus. Der Typ ist einfach cool und für ihn gibt es wenigstens ein Happy End.




6. Welches ist dein liebstes Musicalpaar?
Ich mag Tzeitel und Motel aus Fiddler On The Roof total. Die beiden passen einfach zusammen. 


7. Was ist das beste Lied, um unter der Dusche gesungen zu werden?

"Tomorrow" aus Annie und "If I Were A Rich Man" aus Fiddler On The Roof eignen sich perfekt, lautstark herausgeschmettert zu werden.


8. Wo wir schon bei Songs sind. Was ist dein liebstes Duett? Darüberhinaus: Welches ist dein Lieblingslied eines weiblichen und welches eines männlichen Charakters?
Mein liebstes Duett ist "Chim Chim Cher-ee" aus Mary Poppins. Bei den anderen ist das gar nicht so einfach zu sagen. "One Day I'll Fly Away" aus Moulin Rouge begleitet mich bereits seit Jahren und bedeutet mir dementsprechend viel. Auch "My Favorite Things" aus The Sound of Music ist grandios. Zum männlichen Charakter kommend geht doch nichts über den Rum Tum Tugger aus Cats.


9. Hast du einen liebsten Musical-Bösewicht? Wer ist es und warum?
In Sweeney Todd wimmelt es quasi ja nur so von Bösewichten: Sweeney selbst, Mrs. Lovett, Judge Turpin, selbst Pirelli. Und ich liebe sie alle irgendwie.


10. Welches Musical hat dich zum Lachen gebracht? Welches zum Weinen?
Ein letztes Mal muss ich noch Hedwig and the Angry Inch erwähnen. Der Film hat beides, sowohl witzige als auch traurige Momente. Ansonsten ist Hairspray so übertrieben kitschig - da kann ich nicht anders als an manchen Stellen zu lachen. 
Bei "I Dreamed A Dream" aus Les Misérables hingegen kann ich mit den Tränen kaum an mich halten. Ach, Fantine.




11. Welche Musicals magst du nicht? Gibt es eines, das du dir nie anschauen würdest?
Mit Hair konnte ich nicht allzu viel anfangen. Der Film zog sich, die Lieder waren nicht mein Ding. Das Einzige, was mir gefällt ist das Setting, der Twist am Schluss und natürlich der Klassiker "Let The Sunshine In". Einen Film, den ich gar nicht erst über die ersten paar Minuten hinaus ansehen konnte, ist Rent. Wie nervig so ein Song sein kann, beweist nämlich "525,600 Minutes".

Ein Musical, das ich mir wahrscheinlich nie anschauen werde, ist Mamma Mia. Das liegt jedoch lediglich an meiner Abneigung gegenüber der Musik von ABBA, mit der ich nichts anfangen kann. Sie nervt mich sogar regelrecht, da sie dauernd irgendwo dudelt. Deshalb lasse ich lieber die Finger davon.

Kommentare:

  1. Ah, da ist ja Hair!^^ Ich fand den Film auch doof, obwohl ich total auf die Musik stehe. Bei mir kommt die Beziehung daher, dass meine Mutter eine LP davon hatte, und als ich so 11/12 war, fing ich an, alle ihre alten Platten durchzuhören. Ich find die Idee einer Musical-Woche echt cool, mal was ganz anderes, und Du hast das schön umgesetzt! Ein Musical möchte ichzum Schluss noch einwerfen, "Little Shop of Horrors", den wollte ich vor paar Jahren mal sehen, aber bevor die Show in Essen startete, kam das Leben dazwischen :-) vielleicht klappts ja noch mal.. Schönen Sonntag noch!

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    1. Ja, puuh, doch noch abgedeckt. :P
      Kann ich verstehen, dass man da anders herangeht, wenn ein Elternteil die Musik liebt. Wobei ich sie auch nicht schlecht fand. Müsste ich mir vielleicht einfach öfter so anhören.
      Vielen Dank. "Little Shop of Horrors" kenne ich noch gar nicht. Das steht aber definitiv auf der To-Watch-Liste. Ich drücke dir die Daumen, dass es doch noch klappt! :)

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