Montag, 5. Januar 2015

Lesemonat Dezember

"10 Billion" von Stephen Emmott
Sachbuch; Überbevölkerung; 198 Seiten; Penguin Books; 2013; Englische Originalausgabe

Von dem Buch war ich alles andere als begeistert. Meine genaue Meinung kann man in dieser Rezension nachlesen.

"Gone Girl - Das perfekte Opfer" von Gillian Flynn
Thriller; 571 Seiten; Fischer Scherz Verlag; 2013; "Gone Girl"

Eigentlich gehören Thriller nicht zu den typischen Genres, die ich bevorzugend lese. Nachdem jedoch gefühlt alle von der Verfilmung schwärmten und meine Mutter dieses Buch zufällig geschenkt bekommen hatte, schnappte ich es mir kurzerhand. Insgesamt war es nun nicht sonderlich gut, aber auch nicht schlecht. Die Twists fand ich persönlich nicht allzu überraschend, die Charaktere nervten teilweise echt übel und zum Ende hin wurde es mir ein wenig zu unrealistisch. Man kann es also lesen, sollte man einen kurzweiligen Zeitvertreib brauchen. Alles was darüber hinausgeht, kann es jedenfalls nicht bieten. Den Film habe ich bislang noch nicht geschaut, aber wahrscheinlich werde ich das noch nachholen, weil ich gespannt bin, wie sie das umsetzten.

"Acts of Union and Disunion" von Linda Colley
Sachbuch; Großbritannien; Geschichte; 156 Seiten; Profile Books Ltd; 2014; Englische Originalausgabe

Ich glaube, es ist das erste Mal, dass ich ein Sachbuch für die Universität komplett durchgelesen habe. Doch das kann man mit Colleys Buch auch wirklich prima tun. Nicht nur die Seitenzahl ist überschaubar, auch ihr Schreibstil ist relativ einfach geschrieben, sie gibt einen guten Überblick über die Stellung, Geschichte und Vereinigung der vier Nationen Großbritanniens und schmückt diese mit netten Anekdoten aus. Sicherlich ist das Thema sehr speziell, doch sollte sich jemand von euch trotzdem dafür interessieren, kann ich das Buch als Einstieg sehr empfehlen.

"Julio's Day" von Gilbert Hernandez
Graphic Novel; Familiengeschichte; 100 Seiten; Fantagraphics Books; 2013; Englische Originalausgabe

Auf genau einhundert Seiten werden die einhundert Lebensjahre des Mexikaners Julio Reyes in der Zeit von 1900 bis 2000 porträtiert, zudem verfolgen wir die Geschichten seiner Familienmitglieder und Freunde. Die Zeichnungen in diesem Graphic Novel gefallen mir gut, die Geschichte ist nett, vor allem aber besticht sie durch ihre authentischen Charaktere. Ein runde Sache. Das einzige Problem besteht für mich nur darin, dass, wenn man ein Leben so stark zusammenfasst, alle paar Seiten jemand stirbt. So wichtig die Todesfälle ja auch sind, sie nehmen mir proportional dann doch zu viel Platz im Buch ein.

Kommentare:

  1. Hallo Karo,

    "Gone Girl" habe ich im Kino gesehen und fand ich ziemlich gut (8 von 10 Sternen ;-)). Das Buch kann ich mir sparen, zumal Du es ja nicht gerade in den Himmel gelobt hast.

    Viele Grüße aus Franken

    Christof

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    1. Hey Christof,

      den Film habe ich mir nach deiner eher positiven Bewertung vor ein paar Tagen angesehen. Abgesehen davon, dass ich nicht der größte Ben Affleck-Fan bin, war er in Ordnung. Aber konnte mich auch nicht hundertprozentig überzeugen. Vielleicht weil mir die Spannung fehlte, da ich durch das Buch ja bereits wusste, was passieren würde.

      Liebe Grüße aus Leipzig
      Karo

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