Donnerstag, 22. Mai 2014

Mein Jugendtrash-Mixtape

Machen wir doch eine kleine Zeitreise. In eine Zeit, in der ich noch ein naiver Teenager im Alter von 14 bis 16 Jahren war, einer Zeit, in der ich noch viel zu unrealistischen Träumen nachhing und schlechte Musik hörte. Zwar fanden sich auch damals schon Bands in meiner Musiksammlung, die ich heute noch als grandios empfinde (Wir sind Helden, Placebo, Gorillaz, The Kooks...), doch den Hauptanteil würde ich mittlerweile in die Kategorie "Trash Pop" einordnen.

Und damit sind Sachen wie die High School Musical-Soundtracks und Alben von Ashley Tisdale oder Vanessa Hudgens gemeint, die ich mir heute selbst nicht mehr anhören kann, ohne heftigst zusammenzuzucken und die Musik schnell wieder auszuschalten. Doch andere Sachen, wie die ersten beiden Alben von Demi Lovato oder die Platte "Breakout" von Miley Cyrus, würde ich selbst jetzt als gar nicht so schlimm einstufen. Auch der "Queen of Disney" Hilary Duff (manchen vielleicht als Lizzie McGuire ein Begriff) oder der eher unbekannten Skye Sweetnam lausche ich ab und an noch gern - wenn auch ausschließlich aus nostalgischen Gründen.

Dieses Zusammenstellung ist im Endeffekt noch ziemlich nett, denn ich habe mich mit den wirklich unterirdischen Liedern ein bisschen zurückgehalten. So oder so ähnlich kann die Musik an einem meiner Teenie-Nachmittage jedoch gelaufen sein. Welche mittlerweile eher peinliche Musik begleitete euch in eurer Jugend?


Natasha Bedingfield - Unwritten
Lucas Grabeel - You Got It
Demi Lovato - Catch Me
Hilary Duff - Come Clean
Hilary Duff - Stranger
Ashley Tisdale - Not Like That
Lady Gaga - Beautiful, Dirty, Rich
Miley Cyrus - Fly On The Wall
Demi Lovato - Remember December
Skye Sweetnam - Human

Freitag, 16. Mai 2014

Meine Osterwanderung im Schwarzwald - Teil 2

Hier geht es zum ersten Teil meines Berichts.

Gegen elf Uhr nachts wache ich zitternd aus einem tranceartigen Halbschlaf auf. Trotz mehrerer Lagen Klamotten sowie Mütze, Schal und Handschuhe kann ich vor Kälte nicht schlafen. Durch die Isomatte und den Schlafsack spüre ich den gefrorenen Boden unter mir. Auf dem Zelt hat sich eine Decke aus Schnee gebildet. Aus Verzweiflung über die Schlaflosigkeit, gepaart mit der leisen Angst zu erfrieren, beschließe ich schließlich, in den Aufenthaltsraum auf dem Campingplatz umzuziehen. Obwohl es ihr deutlich besser ergeht und sie es kuschelig warm in ihrem Schlafsack hat, kommt meine Freundin aus Solidarität mit. Für ein paar Stunden sollte ich in dieser Nacht tatsächlich noch ein wenig Schlaf abbekommen, bevor uns gegen sechs Uhr morgens der Putzmann weckt.


Am nächsten Morgen habe ich meinen persönlichen Tiefpunkt erreicht. Ich werde nicht warm, bin müde, wie gerädert und meine Füße tun noch immer weh. Langsam kommt in mir der Verdacht auf, dass meine Wanderschuhe, die mir meine Mutter überlassen hat, nicht wirklich die besten sind. Der einzige Trost ist, dass wir an diesem Tag die Rucksäcke im Zelt lassen können, doch auch nur, weil wir eine weitere Nacht auf dem Campingplatz gebucht haben. Diese Aussicht lässt meine Laune wiederum nur noch tiefer sinken.

Nach dem Frühstück im Zelt machen wir uns schließlich auf den Weg. Die heutige Tagesstrecke führt uns einmal um den Schluchsee herum. Nebel hängt über dem Gewässer, der Himmel ist grau und die Strecke um den See ist, im Vergleich zur gestrigen Strecke, ziemlich monoton, sodass uns die 18 Kilometer einiges abverlangen. Kurzum: dieser Wandertag ist für mich oft schrecklich und niederschmetternd. Meine Motivation ist verflogen. Sicher kann der Schluchsee schön sein, im Sommer, wenn die Sonne scheint, das Wasser höher steht und darauf vielleicht sogar noch Boote fahren. An diesem Tag ist er mir total egal. Doch wenigstens geht der irgendwie zu Ende.


Abends wollte ich es noch einmal mit dem Zelten probieren. Nachts sollten es zumindest ein paar Grade über Null werden und der Schnee hat sich bereits in Luft Wasser aufgelöst. Ich ziehe fast alle Anziehsachen an, die ich für den Trip im Gepäck habe. Vier Paar Socken, eine Strumpfhose, eine Jogginghose, meine Jeans, ein T-Shirt, zwei langärmlige, dünne Pullover, meine Fleece- und Regenjacke sowie wieder Schal, Mütze und Handschuhe. Außerdem drehe ich den Schlafsack um, damit das Stück, in dem sonst der Kopf gebettet ist, auf meinem Gesicht liegt und ich in den Schlafsack atme. Die eine Strickjacke, die noch übrig ist, wickele ich zudem um meine Füße und befestige sie mit dem Regenschutz meines Rucksacks, damit sie nicht abfällt, wenn ich mich umdrehe. Es klingt vielleicht durchgeknallt, doch es wirkt. In dieser Nacht bekomme ich ein Auge zu. Sogar beide.

Für den nächsten Tag sah unser Plan ursprünglich vor, auf einen Hochfirst - elf Kilometer steil bergauf - zu wandern. Doch angesichts meiner kaputten Füße und weil meine Begleitung wegen des schweren Rucksacks bereits mit Rückenschmerzen zu kämpfen hat, werfen wir den Plan kurzerhand über Bord. Für diese Einlenkung bin ich meiner Freundin unendlich dankbar. So stiefeln wir nur wieder zurück zum Bahnhof und fahren zu unserem nächsten Etappenziel Titisee-Neustadt. Vor Ort kommt auch endlich die so lang herbeigesehnte Sonne hinter den Wolken hervor und unsere Laune hebt sich merklich. Wie das Wetter doch unsere Stimmung beeinflussen kann.


So laufen wir ein bisschen durch den Ort bis wir den bezaubernden Titisee erreichen und machen uns dort einen schönen Tag, der den perfekten Abschluss im Schwarzwald bildet. Wir leihen uns ein Tretboot aus, mit dem wir eine Stunde über den See fahren, essen zu Mittag, eine Kugel Eis und setzen uns für ein Weilchen einfach nur in die Sonne, während wir den Ausblick genießen. Irgendwann ist es jedoch wieder an der Zeit, unser Lager für Nacht aufzuschlagen, sodass wir uns doch noch aufraffen, die zwei Kilometer bis zum Zeltplatz zu laufen.

Mit dem folgenden Morgen steht der Tag der Abreise bevor. Es geht zurück nach Freiburg im Breisgau, eine Stadt, die wir eigentlich erkunden wollten. Doch mehr als kurz durch die Innenstadt zu watscheln, lässt unsere Erschöpfung nicht zu. Bis wir zu unseren Zügen müssen, die uns in die wohlige Heimat bringen, setzen wir uns in ein nettes kleines Café, schlürfen Tee und essen Kuchen. Geschafft, fertig mit der Welt und trotzdem erleichtert und froh, die Herausforderung, so gut es ging, gemeistert zu haben.


Fazit: Trotzdem vieles in dem Bericht wohl sehr negativ klingt, und vieles auch wirklich an den Nerven zerrte und schmerzte, würde ich solch eine Wanderung wieder machen. Ich habe meine Grenzen ausgetestet und weiß nun, wie weit ich gehen kann - im wortwörtlichen und metaphorischen Sinne. Diese Art zu reisen bringt einen sowohl näher zur Natur, als auch zu sich selbst und das genieße ich zutiefst. Und so sehr ich auch ein Internetkind bin, die Tage ohne waren ziemlich angenehm.

Es gibt für folgende Wandertouren nur zwei Voraussetzungen. Zum einen brauche ich anständige Wanderschuhe, in denen ich wirklich Halt habe und mir meine Füße nicht zu Matsch laufe. Zum anderen sollten es nachts schon mindestens fünf bis zehn Grad Celsius sein, wenn wir im Zelt schlafen. Ansonsten bin ich wieder mit dabei!


Zum Abschluss
  • Drei Wandertage (plus jeweils ein Tag für An- und Abreise)
  • Ungefähr 40 gelaufene Kilometer
  • Höhepunkt: Wutachschlucht & Tretbootfahrt auf dem Titisee
  • Tiefpunkt: Matschfüße
  • Zum Glück eingepackt: Ein dickes Paar Socken und meine Fleecejacke
  • Unnötigerweise eingepackt: Sonnencreme und Regenschirm

Donnerstag, 15. Mai 2014

Meine Osterwanderung im Schwarzwald - Teil 1

Schritt. Und Schritt. Und Schritt. Und Schritt. Mit meinen behandschuhten Händen streife ich abwechselnd den Saumen meiner Regenjacke. Das reibende Geräusch, und der damit verbundene gleichmäßige Takt, ist das einzige, das mich gerade noch einen Fuß vor den anderen setzen lässt. Meine Füße und Beine schmerzen höllisch. Am liebsten würde ich sie einfach abschrauben, beherzt über meine Schultern schmeißen und ohne sie weiterlaufen. Dabei ist dies gerade einmal der zweite richtige Wandertag. Erst am darauffolgenden Morgen, bei der wahrscheinlich wohltuendsten heißen Dusche meines Lebens, bekomme ich die Gelegenheit, einen gründlichen Blick auf meine Füße zu werfen. Sie sind angeschwollen und pulsieren. Jeweils unter dem großen Zeh tummelt sich eine ordentliche Blase, der rechte ist sogar blau angelaufen.


Dabei fing am Donnerstag alles so prächtig an. Ich habe nicht verschlafen, nicht meinen Zug verpasst und keine essenziellen Dinge wie Bahnticket oder Portemonnaie vergessen. Alle Transportmittel kommen sogar pünktlich und so treffe ich mich nachmittags am Freiburger Hauptbahnhof zum vereinbarten Zeitpunkt mit einer Freundin, die im Vorfeld den Plan zu diesem Wandertrip ausheckte. Zusammen fahren wir zu unserem ersten Zielort der insgesamt fünftägigen Schwarzwaldtour: Ewattingen in der Gemeinde Wutach. Die erste Nacht ist uns mangels eines vorhandenen Campingplatzes noch der Luxus vergönnt, in einer Pension zu übernachten. Von der nicht allzu weit entfernten Wutachmühle sollte am folgenden Morgen unsere Wanderung beginnen.

Die Wutachschlucht wird als der Grand Canyon des Schwarzwaldes angepriesen. Da ich noch nie am Grand Canyon war, kann ich diese Behauptung nicht bestätigen. Doch nichtsdestotrotz sind die dreizehn Kilometer, die wir von der Wutach- bis zur Schattenmühle stiefeln, wunderschön bis beeindruckend. Unsere begangene Strecke ist dabei nur ein Bruchteil des gesamten Weges, der rechts und links an dem Fluss Wutach durch ein grünes Naturschutzgebiet vorbeiführt.

Laut meiner Begleitung wird dieser Weg als mittelschwer eingestuft. Nicht mehr lockerflockig, aber noch keine unüberwindbare Herausforderung. Und in der Tat gibt es den einen oder anderen Anstieg als auch einige Kletterpartien, die besonders durch den schweren Rucksack zum Balanceakt werden. Zum Glück haben wir uns bereits am Morgen unsere Regenjacken übergestülpt und die Wanderrucksäcke mit einem Regenschutz versehen. Denn mit dem Wetter sollten wir während unseres Trips ziemliches Pech haben, sodass wir nasse Sachen wohl nie wieder trocken bekommen hätten. So beglückt uns auch der Freitag mit Niesel- bis Regenschauern.
 

Trotz der schönen Strecke mit zwitschernden Vögeln und dem stetigen Plätschern des Flusses kann ich mich nur zeitweise auf die Natur um mich herum konzentrieren. Oft bin ich mit meinen Gedanken noch zu Hause, zähle für mich auf, was ich noch zu tun habe - wenn ich erst wieder zurück bin - was noch zu planen ist, was noch zu lernen, wem noch zu schreiben, was noch nachzuarbeiten und dann alles wieder von vorn. Häufig unterhalten wir uns auch, bringen uns auf den neuesten Stand, da wir jeweils am anderen Ende Deutschlands wohnen und uns daher nur sehr selten zu Gesicht bekommen. Ab und zu singen wir Lieder, um uns von der Anstrengung und der schmerzenden Schwere der Rucksäcke abzulenken. Go tell in on the mountain, over the hills and everywhere...Ade mein Lieb, ich muss jetzt gehen...Ich schau' umher, was das nächste Ufer bringt...Von Geburt an beginnt das Erlebnis, wenn wir uns zur Sonne drehen...

Oft habe ich gelesen, dass Menschen Wandern gerade deshalb schön finden, weil sie sich dabei geistig entspannen und abschalten können. Doch mein Kopf scheint in dem Punkt gegen mich zu arbeiten. Gedankenfetzen rattern und kreisen wie im niemals endenden Karussell umher. Jukeboxartig spuckt mein Gehirn neue Lieder aus. Meine innere Grüblerin lässt sich wohl nicht so einfach abstellen. Eines bringt dieser Tag trotzdem: Spaß! Klar, tun am Ende des Tages die Füße weh und ich bin komplett ausgelaugt, doch die Herausforderung gemeistert zu haben, ist ein wunderbares Gefühl.


Zur Belohnung lassen wir uns, wie könnte man das im Schwarzwald auch auslassen, ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte schmecken, bevor uns Bus und Bahn zu unserem nächsten Reiseziel bringen: Schluchsee.

Mit der kommenden Nacht beginnt für uns schließlich das Zeltabenteuer. Vom Bahnhof aus laufen wir unter grauem, wolkenverhangenem Himmel zum Campingplatz. Verrückt müssen wir sein, denke ich, bei diesen Temperaturen wirklich im Zelt zu schlafen. Auch die Dame bei der Anmeldung rät uns, wenn es zu kalt wird, mit den Schlafsäcken in den Aufenthaltsraum umzuziehen. Für die Nacht sind Minustemperaturen angekündigt. Auf der großen Wiese steht tatsächlich nur noch ein weiteres Zelt, der restliche Campingplatz ist ausschließlich mit Wohnmobilen gefüllt. Als wir gerade anfangen, unser Zelt aufzubauen, beginnt es zu schneien.

Hier geht es zum zweiten Teil meines Berichts.

Sonntag, 11. Mai 2014

Auf Wiedersehen One More Cup Of Tea!

In einer mehr oder minder spontanen Hauruck-Aktion habe ich nun beschlossen, den bisherigen Blognamen "One More Cup Of Tea" endgültig an den Nagel zu hängen. Ich weiß nicht, wie oft ich mich schon darüber beschwerte, da er mit seinen englischen Worten irgendwie gar nicht hierher zu passen scheint. Zudem geht es zu selten um Tee, als dass er wenigstens thematisch angebracht wäre. Meine Benutzernamen auf anderen Plattformen werden zwar immer noch daran angelehnt sein, trotzdem belasse ich es dort dabei. Auf dem Blog heißt es jedenfalls: Auf Wiedersehen "One More Cup Of Tea", Hallo "Karo Kafka"!

Da dies sowieso ein persönlicher Blog ist und ich die einzige Autorin bin, kann ich ihn genauso gut mit meinem Pseudonym versehen. Wahrscheinlich wird das einigen gefallen und einigen nicht. Für mich war das jedoch schon lange nötig. Jetzt sind Name und Adresse endlich einheitlich und ich zufrieden.

Und nicht wundern, das Design habe ich gerade auch noch kurz umgeworfen. Inwieweit das jedoch so bleibt, weiß ich noch nicht. Um einen gescheiten Headerersatz werde ich mich bezeiten kümmern müssen. So long, old bean!

 

Montag, 5. Mai 2014

101 Dinge in 1001 Tagen - Monatsrückblick April

24. Zelten gehen
Über das Osterwochenende war ich mit einer Freundin im Schwarzwald wandern. Dazu möchte ich auch noch einen gesonderten Beitrag schreiben, wenn ich denn endlich aus dem Knick komme. Jedenfalls schliefen wir bei drei von vier Übernachtungen im Zelt, was mitunter bei Minusgraden und Schnee alles andere als angenehm war. Die Aufgabe ist sowas von abgehakt!

75. Zwei Stunden im Monat Niederländisch lernen
Bei dieser Aufgabe bin ich ganz optimistisch, dass das noch klappen wird. Denn nach meinem Drei-Tage-Einsteiger-Kurs an der Volkshochschule im letzten Jahr stand zwar für mich fest, dass Niederländisch genau mein Ding ist. Doch allein fiel es mir schwer, das ordentlich weiterzuführen und selbstständig zu lernen. Jetzt habe ich mich beim Sprachinstitut für einen semesterbegleitenden Kurs angemeldet und habe eine gar wunderbare Lehrerin abbekommen. So bin ich wieder höchstmotiviert und habe im April sowohl im Kurs als auch zu Hause sechs Stunden lang Niederländisch gelernt. Yay!

66. Mindestens 3x pro Woche Gitarre üben
Mit mir und dem Gitarrenspiel läuft es gerade auch gut soweit. Ich spiele oft und vor allem gern. Dabei komme ich zwar weniger mit meinem Niveau und Techniken voran, aber das ist nicht weiter schlimm. Denn dank Aufgabe 19 widme ich viel mehr meinem Repertoire und lerne endlich die ganzen Lieder, die ich über die letzten Jahre gespielt habe, auch auswendig. Momentan sind ungefähr zehn schon richtig drin, sechs weitere in Arbeit und noch viel mehr in Aussicht. Insgesamt spielte ich im April 17 Mal Gitarre.

29. Mehr als 100 Bücher lesen
Wie immer ist hier der Link zu meinem Lesemonat, in dem man nachlesen kann, welche vier Bücher ich las. Eines davon war wieder auf Englisch und gilt somit auch für Aufgabe 27 "Mehr englische Bücher lesen".

36. Einhundert Gegenstände aussortieren
Es ist im vergangenen Monat nur ein Kleidungsstück geworden. Aber auch meinen DVDs soll es an den Kragen gehen, die schon bei Tauschothek hineingestellt wurden. Wer Interesse hat, gern Bescheid sagen! Demnächst sollen noch CDs und ein paar Bücher dazu kommen.

47. Endlich folgende Filme schauen: Matrix-Trilogie, From Dusk Till Dawn, Memento, Reservoir Dogs, Donnie Darko, Pans Labyrinth, Melancholia, Das Leben des Brian, Herr der Ringe-Trilogie & die ersten zwei Hobbit-Teile
Von dieser Liste der Filme, die ich ewig vor mir herschiebe, kann ich nun wieder zwei streichen. Zum einen schaute ich "Melancholia", von dem ich allerdings nicht allzu begeistert bin. Irgendwie hatte ich ein bildgewaltiges, philosophisches Werk erwartet und das ist der Streifen für mich definitiv nicht. Muss man überhaupt nicht gesehen haben, finde ich.
Dafür bin ich froh, endlich eine Bildungslücke geschlossen zu haben, die den Titel auch verdient, indem ich "Das Leben des Brian" anschaute. Einfach nur witzig und genial!

Ansonsten schrub ich zwei Rezensionen (94), veröffentlichte acht Blogbeiträge (92), traf mich drei Mal mit Freunden (11), konnte ich eine Straßenbahnstation zu meiner Liste hinzufügen (35), lebte ich vier Tage lang internetfrei (64) und pflegte den Kontakt zu meinem Vater zwei Mal (14).

Samstag, 3. Mai 2014

Lesemonat April

"Der unsichtbare Apfel" von Robert Gwisdek
Gegenwartsliteratur; 358 Seiten; Verlag Kiepenheuer & Witsch; 2014; Deutsche Originalausgabe

Zu meiner Rezension geht es hier entlang.

"Coraline" von Neil Gaiman
Kinderbuch, Fantasy, Horror; 175 Seiten; Heyne Verlag; 2009; "Coraline"

Als Coraline mit ihren Eltern in ein altes Haus zieht, entdeckt sie dort eine geheime Tür. Durch sie gerät sie in eine andere Welt, in der alles genauso aussieht wie zu Hause - zumindest beinahe. Denn mit den dort lebenden "anderen Eltern" stimmt etwas nicht und Coraline wittert Gefahr. Ihre "andere Mutter" will sie mit süßen Versprechungen bei sich behalten, und das mit allen Mitteln. Schließlich ist Coraline gezwungen, sich dem gefährlichsten Kampf ihres Lebens zu stellen.

Endlich, mein erster Gaiman. Schon lange wollte ich etwas von dem britischen Autor lesen und um die Sache endlich in Schwung zu bringen, griff ich zu diesem Buch, das sich vorrangig an eine jüngere Zielgruppe richtet. Dessen Geschichte kannte ich durch den Animationsfilm aus dem Jahre 2009 zwar schon, doch trotzdem war es eine schöne Lektüre. Auch wenn mich die Übersetzung ein wenig nervte. Wie oft kann man eigentlich das Wort "holterdiepolter" in knapp 200 Seiten unterbringen? Die nächsten Bücher von ihm folgen dann in Originalsprache.

"Das Huhn, das vom Fliegen träumte" von Sun-Mi Hwang
Fabel; 157 Seiten; Kein & Aber Verlag; 2014; "Madangeul naon amtak"

Auch dazu habe ich eine Rezension geschrieben, die man sich hier durchlesen kann.

"The Merchant of Venice" von William Shakespeare
Drama, Komödie; 131 Seiten (ohne Anmerkungen & Nachwort); Reclam Verlag; 2012; Englische Ausgabe

Mein dritter Shakespeare, den ich für die Uni lesen musste. Und langsam aber sicher finde ich wirklich Gefallen an seinen Dramen. Es ist mittlerweile nicht nur deutlich einfacher, die Sprache zu verstehen, sondern auch den Ton auszumachen, in denen die Charaktere ihre Aussage treffen und damit die ganze Situation besser einschätzen zu können. Bin sehr gespannt auf weitere Werke von ihm und gerade ein bisschen froh, dass mich mein Studium dazu "zwingt", mich mit Shakespeare auseinanderzusetzen.

Gelesene Bücher: 4
Gelesene Seiten: 821
Durchschnittlich gelesene Seiten am Tag: 27

Freitag, 2. Mai 2014

Auslosung Welttag des Buches: Der unsichtbare Apfel

Gestern, am Donnerstag um 0 Uhr, endete schließlich meine Verlosung vom Welttag des Buches. Vielen Dank für eure rege Teilnahme und die zahlreichen Buchempfehlungen! Von allen eingegangenen Kommentaren sind immerhin vierzehn gültig, zwischen denen ich heute den glücklichen Gewinner herauspicke. Dabei kam die altbekannte Zettelchenmethode zum Einsatz.


Und das noch eingeschweißte, brandneue Exemplar vom wunderbaren Werk "Der unsichtbare Apfel" von Robert Gwisdek geht an:



Carmen von Carmens Leseecke - herzlichen Glückwunsch! Da kommt zu deinem ohnehin schon gut bestückten Stapel ungelesener Bücher wohl noch ein weiteres dazu, fürchte ich. Eine Mail befindet sich schon in deinem Postfach.

(Psst, auf ihrem Blog kann man hier noch im Rahmen des Projekts "Blogger schenken Lesefreude" bis heute, Freitag, um 23.59 Uhr Bücher gewinnen.)

Alle anderen Teilnehmer sind hoffentlich nicht allzu traurig. Wie das leider immer so ist, kann nur einer gewinnen. Ich wünsche euch nichtsdestotrotz einen großartigen Start ins Wochenende!
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