Mittwoch, 17. Dezember 2014

Kehraus 2014 - Halbzeit

Sich so viel für den Dezember vornehmen und daraufhin die erste Woche des Monats rein gar nichts auf die Reihe kriegen. Ich so. Das Wetter machte träge, die Motivation fehlte vollkommen. Dafür stand ich die letzten Tage umso mehr unter Strom, konnte vor Aktivitätsdrang und herumschwirrenden Gedanken kaum schlafen, war nur am Ackern und habe einiges geschafft, wenn natürlich auch nicht alles für den Kehraus war. Ein bisschen skeptisch bin ich ja schon, ob ich wirklich noch alles von der Liste werde packen können.


Studium
  • Hausarbeit noch aus dem letzten Semester beenden und abgeben
Mein größtes Sorgenkind momentan. Sehr bald ist Abgabe, ich habe seit Monaten schon nicht mehr daran gearbeitet und weiß somit nicht einmal, wo ich gerade stehe. Die nächsten Tage sind ausschließlich dafür reserviert.

  • Referat im Seminar Buchwissenschaft vorbereiten und halten
Die letzten Tage vorbereitet, heute gehalten. Damit ist das endlich geschafft!

  • Buch "Acts of Union and Disunion" von Linda Colley beenden
Abgehakt!


Persönliche Projekte
  • Mein "30 Tage lang jeden Tag Gitarre spielen"-Projekt beenden
Erfolgreich beendet. Es tat wirklich gut, sich jeden Tag ein bisschen Zeit dafür zu nehmen und sich musikalisch auszulassen.

  • Ein neues 30 Tage-Projekt anfangen
Überhaupt möchte ich von nun an probieren, Dinge, die mir nicht gefallen, in 30 Tagen-Projekten zu ändern. Dann ist das eine festgesetzte Herausforderung statt des ewigen Hätte/Könnte/Sollte. Zudem integriert man die Sache gleich in den Alltag. Kurz: Ein neues Projekt ist angefangen.

  • Weihnachtsgeschenke für alle besorgen oder selbst herstellen
Die Jagd nach Weihnachtsgeschenken hat begonnen. Die Geschenke, die gekauft werden mussten, sind soweit alle besorgt. Diejenigen, die selbst mache, sind leider noch nicht vollzählig. Aber ich bin dran.

  • Über den Leipziger Weihnachtsmarkt schlendern
Erinnert mich nächstes Jahr bitte daran, nicht am Wochenende auf den Weihnachtsmarkt zu gehen. So. Viele. Menschen. Ansonsten ist der in Leipzig wirklich sehr hübsch.

  • Fünf Punkte der "101 Dinge in 1001 Tagen" bearbeiten/abhaken
Einen der vorgenommenen fünf Punkte kann ich bereits jetzt abhaken, die restlichen in Bearbeitung. Genaueres verrate ich jedoch erst am Ende. Ich bin zuversichtlich.

  • Zum Friseur gehen
Termin ist gemacht, also sollte dem nichts mehr im Weg stehen.

  • Mich vorsorglich schon um die Kündigung von meinem Handyvertrag nächstes Jahr kümmern
Da ich sowohl mit meinem Handy als auch mit meinem Anbieter unzufrieden bin, möchte ich im nächsten September gern beides wechseln. Um die Kündigungsfrist nicht zu versäumen, mache ich das lieber jetzt schon. Heute habe ich online gekündigt, morgen wird das zusätzlich noch per Telefonanruf bestätigt und die Sache ist vom Tisch.


Blog
  • Jeden Tag mindestens eine halbe Stunde verschiedenen Blogaktivitäten widmen
Das funktioniert einigermaßen gut. Zwar musste ich manchmal eine halbe Stunde am nächsten Tag noch nachholen, weil ich es verschwitzte, doch das ist eher die Ausnahme.

  • Mindestens zwei Blogartikel die Woche veröffentlichen
In dem Bereich muss ich mich ranhalten.

  • Meinen überquellenden Entwurf-Ordner aufräumen
Dem ging ich schon an den Kragen. Einige langjährige Ideen, die mir mittlerweile doch nicht mehr zusagen, sind endlich gestrichen. Andere wiederum plane ich jetzt, weil ich endlich, eher früher als später, darüber bloggen möchte.



Zwischenfazit:
Von insgesamt 21 Aufgaben sind fünf abgeschlossen und weitere sieben in Arbeit. Da geht noch was! Wie läuft es bei euch?

Kommentare:

  1. Ineressanter Rücknlich! =)

    Allerliebste Grüße,
    HOLYKATTA

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  2. Bore da, Karo.
    Die Zeit zieht aber mit einem Kometenschweif an einem vorbei - zumindest lächelt mir die kleine Ewigkeit entgegen, wenn ich an meinen letzten Besuch denke. Aber bereits die großen Qualmköpfe der Antike hatten die Weisheit intus, daß die Menschen allzuviel Lebenszeit in der Fremd-Arbeit - wahlweise auch Krieg oder Hass - vergeuden.
    Viel "Küchenphilosophie" für ein Intro... :-)

    Ich hoffe, Dein Sorgenkind mit Namen "Hausarbeit" findet sich auf gutem Weg.

    Ein Musikinstrument zu spielen ist für mich hohe Kunst. Ähnlich der Schauspielerei, weil ad hoc entstehbar & vollendet. Immer nah am Leben, stets lebendig.
    Chapeau.

    Der frei lebende Handy-Vertrag ist inzwischen zu einem Moloch ansehnlicher Dimension wie Tücke verkommen. Vielleicht das Äquivalent zum Steuerrecht. Für den Verstand wie ein Schwarzes Loch.
    Mir selbst reicht seit Jahr & Tag ein Pre-Paid-Arangement.
    Gut, ich nutze auch keine Ölwechsel- oder Fußnägelschneide-Apps...

    In der Hoffnung nicht allzu viel Nonsense ersonnen zu haben,

    bonté

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    1. Hoi RoM,
      ich frage mich ja schon, ob du die Begrüßungen wirklich in all den verschiedenen Sprachen kennst oder vor jedem Kommentar gewissenhaft recherchierst. :D

      Die Hausarbeit ist leider nach wie vor ein Sorgenkind. Immerhin sind momentan Feiertage, weshalb ich meine Zeit wohl verständlicherweise mit Dingen wie Essen und Faulenzen vergeude, statt daran weiterzuarbeiten.

      Da musst du mich mal spielen hören, dann glaubst du nicht mehr an hohe Kunst. :P
      Haha nein, insgesamt bewundere ich auch richtig gute Gitarristen und es gibt durchaus einige, bei denen ich mir regelmäßig wünschte, ich würde das Instrument genauso gut beherrschen. Andererseits würde ich nie Musikerin werden wollen, daher spiele ich eigentlich nur für mich und bin zufrieden mit meinen Fortschritten.

      Handy-Verträge sind schon so eine Sache für sich. Besonders wenn man von seinem Anbieter nur von vorne bis hinten verarscht wird. Verstehe das absolut nicht. Wieso behandelt man seine Kunden nicht einfach nett, sodass sie einen weiterempfehlen und man dort gern bleibt? So bekommen sie durch ihre Spirenzchen kurzfristig etwas mehr Geld, doch ich haue ab und rate jedem davon ab. Entschuldige, ich rege mich schon wieder zu lange auf.

      Ich hoffe, du verbringst schöne letzte Tages des Jahres und rutschst gut ins nächste.
      Auf bald! :)

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    2. ...am Datum meines letzten Kommentars sehe ich wieder einmal wie schnell einem Zeit um die Ohren fliegt.
      Um Deine Frage zu beantworten - ich kann eine Handvoll der internationalen "Hallos" inzwischen doch auswendig. Eben durch häufiges verwenden bei Kommentaren. Im Zweifelsfall (Orthografie - wie beim irischen "Dia dhuit") seh ich nach. Ansonsten bin ich gern auf der Suche. Mein letzter "Fund" war da Finnisch. :-)
      Ein wenig Abwechslung bei der Begrüßung eben.

      Jeder Mensch hat seine Talente - was uns jetzt nicht daran hindern sollte Dinge nur der Freude wegen zu tun. Feine Musik soll einen mit Schönheit umgeben.

      In Zeiten des think big ist "Kundenzufriedenheit" eine läßliche Sünde. Du brauchst Dir lediglich die hiesigen Konzerne betrachten, denen man/frau erst mit einem TV-Team anrücken muß, bevor offensichtlichster Schwachsinn behoben werden kann.

      bonté

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  3. Das ist doch aber schon eine gute Bilanz :)
    Solche 30-Tage Projekte sind wohl ganz sinnvoll. Ich habe mich gerade erst mit einem Bekannten über das Zeichnen unterhalten, weil wir beide da etwas trantütig sind und keine Regelmäßigkeit hinein bekommen. Er meinte, jeden Tag sich ein bisschen dazu zu zwingen, bringe große Erfolge und es brauche im Schnitt 33 Tage, um sich so daran zu gewöhnen, dass man es dann weiterhin regelmäßig tut :) Das probier ich nächstes Jahr aus! :D

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    1. Noaja, es geht so. Ich denke aber, da wird noch einiges.

      Ach, dass es 33 Tage braucht, um sich an etwas zu gewöhnen, ist gut zu wissen. Vielleicht dehne ich diese Projekte dann noch um drei weitere Tage aus. Dir viel Erfolg dann im nächsten Jahr. :)

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  4. wundervolle weihnachtstage dir! :)
    und komm gut ins neue jahr! :)
    wir lesen uns... bis bald!
    liebste grüße, abraxandria

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    1. Hey Abraxandria!
      Vielen Dank. Ich hoffe, du hast Heiligabend gut überstanden, kommst gut durch die Weihnachtsfeiertage und hast einen angenehmen Rutsch ins neue Jahr. <3
      Man sieht sich auf der anderen Seite! ;)

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