Donnerstag, 30. Oktober 2014

Meine Top 5 Filme für den Halloweenabend

Serienmörder, Folter, viel Blut und brutalste Gewalt, Jumpcuts, bei denen man sich zu Tode erschreckt, Menschen, die zusammengenäht, in einen Meer aus Spritzen geworfen oder zersägt werden - das alles ist nicht so meins. Was Harcore-Horror angeht, bin ich ein kleiner Angsthase. Ganz selten mal einen echten Splatterstreifen anzusehen, ist auch nur in Ordnung, solange ich nicht allein bin. Wobei ich auch nichts gegen Gewalt und Blut habe. Es darf nur nicht zu krank und angsteinflößend sein. Zu Halloween will deshalb entweder eine schaurig-dunkle Atmosphäre mit gerade dem richtigen Gruselfaktor, der mich ein bisschen schauern lässt. Charaktere, die tiefgründig genug sind, um mit ihnen mitfiebern zu können, wären auch nicht schlecht. Welche Filme mich genau zu begeistern vermögen, zeige ich euch im Folgenden.


Hexen hexen
Da hatte sich der gute Roald Dahl ja wieder etwas einfallen lassen. Vor diesem Film hat's mich als Kind schon gegruselt. Sogar Albträume bekam ich davon. Als ich ihn vor einigen Tagen erneut sah, konnte die Furcht erfolgreich wiederhergestellt werden. Dass das überhaupt als Kinderfilm vekauft wird, also echt. Besonders die Szene, in der die Hexen ihr wahres Ich entblößen, ist heftig gemacht. In "Hexen hexen" geht es um Luke, der mit seiner Großmutter in ein Hotel verreist. Dort trifft er zufällig auf Hexen, die auf einer großen Konferenz Pläne schmieden, wie sie alle Kinder endgültig eliminieren wollen. Da wird es für Luke ziemlich plötzlich ziemlich gefährlich.



Zombieland
Kommen wir zu einem meiner absoluten Lieblingsfilme. Ich kann gar nicht mehr sagen, wie oft ich "Zombieland" schon gesehen habe. Das Szenario ist das bei Zombiefilmen Übliche: Durch einen Virus verwandeln sich Menschen reihenweise in Zombies und überfluten die Erde, um das ein oder andere Häppchen Menschenfleisch abzubekommen. Wir begleiten ein paar der übrig gebliebenen Personen, in diesem Fall Columbus, Tallahassee, Wichita und Little Rock. Der Film wartet dabei nicht nur mit ziemlich genialen Schauspielern auf, er trifft zudem genau meinen Humor, sodass ich beim Schauen aus dem Lachen gar nicht mehr herauskomme. Und ein bisschen Road Trip ist auch noch mit drin, also wie für mich gemacht. Man sollte "Zombieland" zumindest einmal gesehen haben, um Anspielungen auf die Überlebenstipps des Protagonisten zu verstehen. Wie ich feststellen musste, gibt es da noch gewaltige Bildungslücken!



Tucker and Dale vs Evil
Die Heimwerker Tucker und Dale haben sich eine kleine Hütte im Wald gekauft. Die wollen sie wieder auf Vordermann bringen, um dort Urlaub zu machen. Zeitgleich trifft mit ihnen eine Gruppe junger College-Studenten ein, die sich vom ersten Moment an vor den beiden fürchten. Unglücklicherweise kommt es zu Vorkommnissen, welche Tucker und Dale tatsächlich schlecht dastehen lassen. So nimmt das Übel seinen Lauf.
Dieser Streifen ist so albern, ich musste manchmal schon innehalten und mir darüber klar werden, dass das eigentlich ein brutaler Tod ist, über den ich da gerade herzhaft lache.



Sweeney Todd
Schon allein mit den Filmen von Tim Burton könnte ich eine Top 5 für den Halloweenabend machen. Seine Filme haben einfach immer die richtige Atmosphäre, das richtige Licht, die richtige Musik und die richtigen Kostüme dafür. Den Musicalfilm "Sweeney Todd" habe ich wahrscheinlich am häufigsten gesehen und liebe ihn nach wie vor. Eine solch düstere, tragische Geschichte, die mich immer wieder berührt. Darin geht es um einen Barbier, der nach langer Zeit wieder nach London zurückkehrt. Dort verlor er damals seine Frau und seine Tochter und sinnt nun auf Rache. Ich muss nur eine Warnung aussprechen, denn die Lieder haben einen sehr hohen Ohrwurmfaktor.



Black Swan
Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich damals aus dem Kinosaal kam. Komplett überwältigt wusste gar nicht, was da gerade passiert war. Der Film geht so auf die Psyche, dass ich ihn erst einmal verdauen musste.
In "Black Swan" geht es um die ehrgeizige Balletttänzerin Nina, die für die neue Version des Schwanensees die Hauptrolle bekommen hat. Ihrem Tanzlehrer zufolge gelinge ihr der weiße Schwan einwandfrei, nur für seinen dunklen Zwilling fehle ihr noch Gefühl. In ihrem Drang nach Perfektionismus setzt sich Nina schlimmer und schlimmer unter Druck, bis sie die Kontrolle verliert und die Linie zwischen Traum und Realität zu verschwimmen beginnt.

Kommentare:

  1. Zombieland ist wirklich gut :D
    Ich schaue ja auch gerade passend The Walking Dead. Ist baer natürlich nix für einen Filmeabend.
    Die Spaghetti haben übrigens ganz normal geschmeckt - ich glaube die waren nur eingefärbt.

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    1. Mit "The Walking Dead" habe ich immer noch nicht angefangen, obwohl ich das schon seit Ewigkeiten machen wollte. Ich glaube, insgeheim fürchte ich mich auch noch zu sehr davor. :D

      Ahh ja, interessant. Auf was für Ideen die Leute kommen! ;)

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  2. "There's no place like London!" :D
    Sweeney Todd trifft meinen Geschmack ja ziemlich genau. Wobei es nur wenige Sachen gibt, bei denen Tim Burton seine Finger im Spiel hatte, die mir nicht gefallen. Dieser Mann ist einfach großartig <3
    Black Swan wollte ich schon längst einmal geguckt haben. Es haben immer alle nur gesagt, der Film wäre so heftig, aber ich wusste bisher gar nicht, worum es da eigtl. genau geht. Also danke für die kleine Beschreibung ;) Jetzt bin ich erst recht neugierig :D

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    1. I FEEEL YOUUU, JOHAAAANNAA! Ich kriege die Lieder wirklich nicht mehr aus dem Kopf. :D Das stimmt. Tim Burton ist ein genialer Regisseur. Mir gefällt auch nicht alles hundertprozentig, doch selbst diese sind dann immer noch besser als viele andere Filme.

      Dann wünsche ich viel Spaß beim Ansehen, wenn du dir "Black Swan" bezeiten doch noch reinziehst. Ich hoffe, er gefällt dir. :)

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