Montag, 10. Februar 2014

10 Fragen zum Thema Bloggen

Wie ging das mit dem Bloggen nochmal? Eine halbe Stunde einen Entwurf nach dem anderen beginnen und sich für kein Thema so richtig entscheiden können, ist jedenfalls nicht die richtige Methode. Also fange ich zur Aufwärmung mit einem Fragebogen an, den ich mir frech von der Zeitzeugin gemopst habe. Irgendwie ist dieses Stöckchenphänomen im Bloggeruniversum sowieso rar geworden. Man sieht es zumindest nicht mehr so oft, wie zu meiner Anfangszeit. Habe nur ich dieses Gefühl? Lassen wir das also heute, zumindest für einen kurzen Moment, wieder aufleben.

1. Inwiefern hat sich dein Leben verändert, seitdem du angefangen hast zu bloggen?
Aufgrund des Bloggens an sich hat sich keine große Wende in meinem Leben breitgemacht. Ich schreibe gern und kann das durch den Blog irgendwie immer praktizieren. Doch glaube ich, bin ich experimentierfreudiger geworden und probiere sehr gern neue Dinge aus, was besonders auch durch Bloggerprojekte, wie 101 Dinge in 1001 Tagen, angeregt wird.
Außerdem ist so ein Blog natürlich eine schöne Referenz, um Schreibaufträge zu bekommen. In diesem Fall meine ich mein damaliges Praktikum bei der Zeitung. Hätte ich nicht die stetige Übung gehabt, nach Formulierungen zu graben, wäre mir die Arbeit dort viel schwerer gefallen. Dadurch kann ich mir nun auch durchaus vorstellen, das Schreiben in irgendeiner Art und Weise zum Beruf zu machen.

2. Was war bisher deine schönste Erfahrung in deiner Zeit als Bloggerin?
Ganz klischeemäßig sollte man an dieser Stelle wahrscheinlich von den endlos vielen Menschen sprechen, die man kennengelernt hat. Doch so richtig privat tausche mich mit sehr wenigen Bloggern und Lesern aus. Vielleicht ändert sich das, wenn ich mich irgendwann überwinden kann, mal auf eines dieser mythenumrankten Bloggertreffen zu gehen?

Besonders schön finde ich es eher andersrum, dass ein im Echtleben von mir geschätzter Mensch ebenfalls anfing, Wortergüsse im Internet zu verbreiten. Fühl' dich am Ärmel gezupft, Apfelkernchen. Das kann manchmal von Vorteil sein, jemanden zu haben, der einem Rat und Meinung gibt, ohne dass man in Erwiderung ungläubiger Blicke erst einmal dieses Konzept eines "Internettagebuches" erklären muss.

Eine Besonderheit war für mich auch, als ich im Gedankendeponie Song Contest gewonnen habe. Schade, dass ich das jetzt nicht verlinken kann, da der Blog vom guten Konna leider nicht mehr existiert. Darüber habe ich mich wirklich gefreut. Vielleicht mehr als ich sollte.

3. Was war bisher deine absurdeste Kooperationsanfrage?
Nicht, dass ich damit überhäuft werde, aber leider zu oft kommen Kooperationsanfragen ins Postfach geflattert, die auf Kosmetik bezogen sind. Bei meinem Themenspektrum mag einiges dabei sein, aber über Kosmetikartikel als solche zu schreiben, reizt mich irgendwie nicht.

4. Wie gehst du mit beleidigenden Kommentaren um?
Ich wurde noch nie böse beleidigt. Einmal nannte man mich kaltherzig, als ich erwähnte, ich würde Hunden nicht viel abgewinnen können, aber das war es auch schon. Habe eher mit Spam zu kämpfen und den lösche ich einfach.

5. Wenn du noch einmal komplett von neuem starten könntest, was würdest du in/an deinem Blog anders machen?
Einmal habe ich ja tatsächlich den Reset-Button gedrückt und den Blog von vorn begonnen. Das hatte jedoch damit zu tun, dass ich immer in meinen Beiträgen fremdes Bildmaterial verwendet hatte und nicht irgendwann mit Lizenz- und Urheberrechtstrubel zu tun haben wollte.

Ansonsten nervt mich eigentlich der Name "One More Cup Of Tea" ein bisschen. Englisch passt hier nicht so gut hinein und außerdem geht es in den meisten Fällen nicht um Tee. Nach und nach probiere ich das ja zu "Karo Kafka" zu machen (siehe Blogadresse), weil mir etwas besseres, das hundertprozentig passt, auch nicht einfallen mag. Tja.

6. Wie viel Zeit investierst du in der Woche in deinen Blog?
Hui, schwer zu sagen. In Ruhephasen gar keine. Für einen Blogpost nehme ich mir schon Zeit (vielleicht auch, weil ich ewig grübele und zigmal Korrektur lese und umformuliere), da braucht's je nachdem schon eine bis zwei Stunden. Aufwendige Fotos findet man bei mir ja eher selten, dass nimmt also meist nicht viel Zeit in Anspruch.
Ich kann das also gar nicht herunterrechnen. Ich habe keine festen Zeiten, in denen ich mich nur dem Blog widme. Wenn ich Lust habe, kommt etwas und wenn nicht, dann nicht.

7. Wie wichtig sind die Meinungen deiner Leser?
Schon wichtig. Ohne Leser und den Austausch mit ihnen könnte ich den ganzen Schmarrn auch in eine leeres Notizbuch schreiben und danach verbrennen.
Dass im Endeffekt Meinungen an sich da sind und überhaupt Kommentare geschrieben werden, freut mich jedoch letztendlich mehr, als dass sie meinen Vorstellungen entsprechen müsste. Also eigene Meinungen sind super und ich lerne gern dazu, aber ich lasse mich dadurch nicht lenken. Ergibt das Sinn? Ist die Frage damit beantwortet?

8. Was müsste sich im Internet und auf Blogs grundlegend deiner Meinung nach ändern?
Ähm, virtuelle herabrieselnde Schneeflocken im Winter? Mehr Bloggerprojekte und Kommunikation untereinander fände ich immer schön. Ansonsten ist es in der Blogosphäre, die ich persönlich verfolge, gut so wie es ist. Da stößt mir jetzt nichts bitter auf.

9. Wie wichtig nimmst du die Social-Media-Kanäle Facebook, Twitter, Google+ etc.?
Google+ geht total an mir vorbei. Facebook und Twitter nutze ich gern, aber nicht für meinen Blog. Ich verlinke keine eigenen Beiträge und mache auch nicht dauernd Werbung. Ich nutze diese Plattformen privat, bin dort Mensch und kein Produkt.

10. Über welche Themen würdest du auf deinem Blog niemals schreiben und warum?
Ein absolutes Tabu sind selbstverständlich die Privatleben meiner Familie und Freunde. Darüber habe ich nicht zu schreiben und zu entscheiden, ob das jemanden etwas angeht. Manchmal finde ich es schon echt krass, wie Leute von ihren Mitmenschen beispielsweise Fotos hochladen, wo man offensichtlich merkt, dass derjenige nicht vorher informiert oder gar gefragt wurde. Ansonsten heißt es doch so schön, sag' niemals nie.

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