Sonntag, 30. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Ein Buch meiner Wunschliste

Tag 30: Ein Buch, das ich mir gerade wünsche

Unglaublich, dass der Monat, und damit auch das Projekt "30 Tage - 30 Schätze", schon vorbei ist. Und noch viel unglaublicher finde ich, dass ich es wirklich durchgehalten habe, jeden Tag einen Beitrag zu veröffentlichen. Wenn es zugegebenermaßen auch nicht die ausführlichsten und eloquentesten waren - und ich, gegen aller Versprechungen, auch nicht nebenbei noch andere Artikel geschrieben habe. Doch ab sofort werde ich mich natürlich wieder dem anderen Kram widmen können. Insgesamt konnte ich mir damit gut beweisen, dass ich jeden Tag etwas schreiben und mich dem Blog widmen kann, wenn ich es denn nur möchte.

Kommen wir also nun zum letzten Thema. Eigentlich bin momentan ich mit meinem vollgepackten Nachttisch ganz gut bedient und brenne somit nicht darauf, mir dringend und unbedingt ein Buch anzuschaffen. Das kann ruhig noch ein paar Wochen oder gar Monate warten.
Ein Buch, das ich jedoch generell irgendwann noch lesen möchte, ist "Someday, Someday, Maybe" von Schauspielerin und Gilmore Girls-Darstellerin Lauren Graham. Ich mag sie total gern. Nicht nur als Lorelai Gilmore hat sie mich komplett überzeugt, auch in Interviews ist sie wunderbar witzig und schlagfertig. Nun hat sie einen Roman geschrieben und ich bin sehr gespannt darauf, wie sie schreibt und vor allem was sie schreibt und ob es gut ist und mir gefällt und es somit noch mehr Grund gibt, sie ein wenig anzuhimmeln.

Samstag, 29. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Kinderkram nach meinem Geschmack

Tag 29: Das ist eigentlich für Kinder, aber es gefällt auch mir


Seit ich vor kurzem über die Titelmelodie von Pippi Langstrumpf stolperte, bin ich dem von Astrid Lindgren erfundenen Charakter ein wenig verfallen. Was sich darin äußert, dass ich mir seither wieder die Filme mit Inger Nilsson angesehen habe und meine wahre Freude daran hatte. Außerdem habe ich mir gebraucht den Pippi Langstrumpf-Schuber mit allen drei Bänden zugelegt, der vor einigen Jahren zum fünfzigsten Jubiläum herausgebracht wurde. Den möchte ich unbedingt so bald wie möglich verschlingen. Auch die Lieder gehen mir von "Ich hab' ein Haus, ein kunterbuntes Haus" bis "Faul sein ist wunderschön" nicht mehr aus dem Kopf.
Natürlich sind die Geschichten für Kinder gemacht, aber selbst nach all der Zeit haben sie für mich ihren Charme nicht verloren und können mich noch genauso begeistern wie früher. Ach, wie schön es doch manchmal wäre, so wie Pippi in den Tag hinein zu leben und einfach alles zu machen, wonach einem der Sinn steht...

Freitag, 28. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Ein zum Glück verfilmtes Buch

Tag 28: Ein Buch, das zum Glück verfilmt wurde


Ich bin Chuck Palahniuk unendlich dankbar dafür, dass er "Fight Club" geschrieben hat. Denn ohne dieses Buch wäre wohl kaum eines der genialsten Meisterwerke überhaupt gedreht worden. Ich weiß gar nicht, wie oft ich den Film schon angesehen habe, aber eigentlich ist das auch ganz gleich, denn er ist jedes Mal auf's Neue unglaublich gut und beeindruckend.
Das Buch hingegen habe ich erst ein Mal gelesen und kann mich auch nur vage daran erinnern. Scheinbar hat es keinen großen Eindruck bei mir hinterlassen. Ob es also gut ist oder nicht, vermag ich nun gar nicht so genau zu beurteilen. Auf jeden Fall möchte ich es bald wieder lesen, um mir dann wirklich eine Meinung über die Filmvorlage bilden können.

Er ist jung und unauffällig, trägt Anzug und Krawatte. Sein ganzer Stolz ist sein Appartment, das mit Ikea-Möbeln eingerichtet ist. Sein Geld verdient er bei einer Versicherung. Dafür reist der Ich-Erzähler quer durch das ganze amerikanische Land, bis er eines Tages auf einem seiner unzähligen Flüge Tyler Durden kennenlernt. Tyler, wild und jähzornig, arbeitet als Kellner und Filmvorführer und würzt Speisen auf genauso unpassende Weise mit Dingen, die nicht ins Essen gehören, wie Familienfilme mit pornographischen Filmausschnitten. Der Ich-Erzähler ist fasziniert von Tyler, und als er sein Appartment von einem Brand zerstört vorfindet, zieht er kurzerhandbei ihm ein. Tyler weiht ihn in die Idee ein, einen "Fight Club" zu gründen: regelmäßige Treffen von Männern auf Parkplätzen oder großen Kellergewölben mit dem einzigen Ziel, mit bloßen Fäusten gegeneinander zu kämpfen.


 

Donnerstag, 27. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Nachttischblues

Tag 27: Das liegt auf meinem Nachttisch

 
Auf meinem Nachttisch häufen sich immer die Bücher, die ich noch nicht gelesen habe. Mein "SuB", wenn man so will.
Nach meinem Geburtstag letzte Woche, einem ausführlichen Bibliotheksrundgang und ein paar gebrauchten Schnäppchen, die ich in letzter Zeit machen konnte, sehen die Stapel darauf auch schon wieder gefährlich hoch aus.
Nun ist also Akkordlesen angesagt, bevor bei mir Nachschub einziehen darf. Ein Buch, das ich günstig ergattern konnte und auf das ich mich schon sehr freue, ist "Girl, Interrupted" von Susanna Kaysen. Den gleichnamigen Film (auch bekannt unter dem deutschen Titel "Durchgeknallt") schätze ich schon seit langem. Daher wird es doch endlich mal Zeit, die autobiographische Vorlage zu lesen.

Die 18-jährige Amerikanerin Susanna Kaysen fühlt sich niedergeschlagen, missverstanden und unschlüssig. Nach einem Selbstmordversuch wird die Heranwachsende, die mit Ängsten und Unsicherheiten zu kämpfen hat, von ihren konservativen Eltern in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Dort verliert sie sich mit drei anderen jungen Frauen in einer imaginären Welt. Erst mit Hilfe der leitenden Psychologin und einer handfesten Krankenschwester findet sie zurück in die Wirklichkeit. Nach zwei Jahren Anstalt kann sie ihr Leben neu beginnen.

Mittwoch, 26. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Das wollte ich sofort besitzen

Tag 26: Das habe ich gesehen und wollte es sofort besitzen

 
Vor ein paar Wochen schlenderte ich ganz gemütlich mit Freundinnen durch den Dussmann, als mich plötzlich fast der Schlag traf. BÄM! Ein mir unbekanntes Buch von Joey Goebel mit dem Titel "Ich gegen Osborne" lag mir nichts, dir nichts auf einem der Verkaufstische. Wie ein mancher vielleicht weißt, liebe ich seine Bücher und ich hüte auch alle seiner Romane stolz in meinem Besitz.
Da stand ich also nun in der Buchhandlung und war entsetzt. Hat der doch tatsächlich ein neues Buch geschrieben und herausgebracht, ohne mir Bescheid zu sagen. Eine Frechheit! Trotzdem war selbstverständlich schnell der Entschluss gefasst, dass ich dieses Buch unbedingt haben muss. Und ich bin schon sehr gespannt darauf, wie gut mir diese Geschichte von ihm gefallen wird.

Ein ganz normaler Schultag. Doch der schüchterne James hat Stress an seiner High School Osborne. Er, der im Anzug des gerade verstorbenen Vaters zur Schule geht, scheint der einzige verantwortungsbewusste Heranwachsende in einer haltlosen, sexbesessenen Gesellschaft zu sein. Er kann seine Mitschüler nicht ausstehen (was auf Gegenseitigkeit beruht), die cool sein wollen und doch nur gefühllos und vulgär sind und sich gegenseitig drangsalieren. Und nun scheint auch noch seine Angebetene, Chloe, die so tickt wie er, während der Ferien ihre weibliche Seite entdeckt zu haben - und das nicht zu knapp. Notgedrungen nimmt James den Kampf auf: Ich gegen Osborne!

Dienstag, 25. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Den Film habe ich abgebrochen

Tag 25: Das habe ich abgebrochen

Heute möchte ich wieder ein paar Worte zu einem Film verlieren. Obwohl ich ihn abgebrochen habe, finde ich "Mr. Nobody" keineswegs schlecht. Der Film ist wunderschön anzusehen, erzählt eine tolle Geschichte und regt dank tiefgründiger Worte auch noch zum Nachdenken an. Doch als ich vor ein paar Monaten angefangen habe, ihn anzuschauen, konnte ich nicht genug Konzentration für diesen doch recht langen Streifen aufbringen. Mir ging viel im Kopf herum, ich war unruhig und konnte einfach nicht still sitzen. Kurzum: die Zeit war noch nicht gekommen, um diesen großartigen Film ausreichend zu würdigen, deshalb musste ich ihn abbrechen. Aber mit dem Gewissen, "Mr. Nobody" ganz sicher bald erneut und dann auch bis zum Ende anzusehen. 

Montag, 24. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Am teuersten

Tag 24: Das Buch/der Film aus meinem Regal, was am teuersten war

Diese Vorgabe kann ich nicht eindeutig beantworten, da ich so gut wie gar keine teuren Bücher besitze. Meistens kaufe ich sie mir gebraucht, sodass selbst eigentlich hochpreisigere Bücher für mich vergleichsweise günstig waren.
Ich hätte hier jedoch ein paar Sachbücher zu stehen, wie Kochbücher oder alte Schulbücher, die sicher schon ein bisschen was gekostet haben. Doch diese ließ ich mir im Regelfall schenken. 
Ansonsten durfte vor kurzem der Graphic Novel "Blankets" von Craig Thompson bei mir einziehen, der neuwertig aktuell so bei um die 24 € liegt. Ich habe ihn gebraucht aber für gerade einmal die Hälfte erstanden. Außerdem ist natürlich mein wunderschöner "Die Tribute von Panem"-Schuber von Suzanne Collins nicht gerade ein Schnäppchen gewesen. Aber auch hier: ich habe ihn mir schenken lassen.
Also insgesamt hat meine Kollektion wohl keinen hohen finanziellen Wert, da es für mich letztendlich nicht darauf ankommt. Mit leichen Gebrauchsspuren und Leserillen kann ich sehr gut leben, daher kaufe ich mir gern Bücher aus zweiter Hand.

Sonntag, 23. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Das ist besonders kurz

Tag 23: Das ist besonders kurz


Kurz, aber deshalb nicht weniger gut als andere Bücher, ist "Schlaf" von Haruki Murakami, einem meiner Lieblingsschriftsteller. Bei dem Buch handelt es sich auch nicht um einen Roman, sondern um eine seiner Erzählungen. Und als wäre diese nicht schon wundervoll genug, wird sie auch noch ausgezeichnet durch die Illustrationen von Kat Menschik ergänzt.

"Es ist der siebzehnte Tag ohne Schlaf." So beginnt diese Erzählung von einer Frau, die nachts kein Auge mehr zumacht. Aber es fühlt sich anders an als die quälende Schlaflosigkeit, die sie als Studentin erlebt hat: jetzt ist sie auf zauberhafte Weise nicht mehr müde. Spätabends, wenn ihr Mann und ihr Sohn im Bett liegen, beginnt sie ein zweites Leben, und die Nächte sind bei weitem aufregender als ihre gleichförmigen Tage - aber auch gefährlicher.

Samstag, 22. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Am längsten ungelesen

Tag 22: Das Buch aus meinem Regal, das am längsten ungelesen darin steht



 Seit nunmehr Jahren  steht "20.000 Meilen unter dem Meer" von Jules Verne ungelesen in meinem Bücherregal. Bei meiner Ausmistaktion im letzten Jahr sind zwar viele ungelesene Bücher weggekommen, doch dieses durfte bleiben. Denn eigentlich finde ich die Romane von Jules Verne richtig gut. Ich kenne von ihm schon "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" und "In 80 Tagen um die Welt", die mich beide wirklich überzeugen konnten. Und ich bin mir sicher, dass ich diese Geschichte ebenfalls mögen würde - wenn ich sie denn mal läse. Mein Vorsatz steht hiermit fest,"20.000 Meilen unter dem Meer" noch in diesem Jahr zu lesen.

Auf der Suche nach einem rätselhaften Seeungeheuer, das die Weltmeere unsicher macht, schiffen sich der französische Forscher Pierre Arronax und sein Diener Conseil im Hafen von New York ein. Zu ihrer großen Überraschung entpuppt sich das geheimnisvolle Meereswesen als riesiges, mit allen technischen Finessen ausgestattetes Unterseebot - die "Nautilus". Deren ebenso faszinierender wie gefürchteter Kapitän Nemo nimmt die beiden mit auf abenteuerliche Fahrt durch die Tiefen der Ozeane - 20.000 Meilen unter dem Meer!

Freitag, 21. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Nervige Schullektüre

Tag 21: Ein Buch, das ich in der Schule lesen musste und das einfach nur blöd war

Die meisten Bücher, die ich in der Schule lesen musste, mochte ich eigentlich ganz gern. "Der Sandmann" von E. T. A. Hoffmann und "Furcht und Elend des Dritten Reiches" von Bertolt Brecht sind zum Beispiel schlichtweg als grandios zu bezeichnen. Da war ich wirklich sehr glücklich über die Auswahl meiner Lehrerin.
Meine meist verhasste Schullektüre ist und bleibt jedoch "Effi Briest" von Theodor Fontane. Also wirklich, dieses Buch wurde doch geschrieben, um den Leser zu quälen. Die Protagonistin, die zwischenzeitlich schon den Namen Steffi Biest verpasst bekam, hätte ich am liebsten in regelmäßigen Abständen erwürgt. Nachdem wir im Unterricht mit der Besprechung dieses Buches fertig waren, habe ich es auch sofort in die Altpapiertonne geworfen.

Die siebzehnjährige Effi von Briest wird mit dem doppelt so alten Landrat Baron von Innstetten verheiratet. Bald fühlt sie sich einsam und gelangweilt. Das ändert sich erst, als der leichtlebige und Prinzipien verachtende Major Crampas um sie wirbt, obwohl auch er verheiratet ist. Effi fühlt sich hin- und hergerissen zwischen den gesellschaftlichen Erwartungen und ihrer Sehnsucht nach romantischen Gefühlen. Wegen ihrer Schuldgefühle ist sie froh, als Innstetten Ministerialrat wird und mit ihr nach Berlin umziehen will, denn sie hofft, damit der Einsamkeit, Langeweile und der Versuchung durch von Crampas zu entkommen.

Donnerstag, 20. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Das gefällt jedem außer mir

Tag 20: Das hat eigentlich jedem gefallen, nur mir nicht

Zu dieser Aufgabe fällt mir sogar spontan ein Buch ein. Ihr könnt mich für diese Antwort lynchen und mit Mistgabeln aus dem Dorf jagen. Aber nachdem so ein riesiger Hype um das Buch gemacht wurde (und noch immer gemacht wird), stiegen meine Erwartungen an "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green ins Unermessliche an. Letztendlich wurde ich dann ziemlich enttäuscht.
Zu den beiden höchstpubertären Protagonisten habe ich einfach keinen Draht herstellen können. Daraus folgt, dass ich mit den beiden nicht mifühlen konnte und mir viele ihrer Handlungen sehr auf die Nerven gingen. Insgesamt ist es kein abgrundtief schlechtes Buch. Aber so großartig und genial, wie es angepriesen wird, kann ich es leider nicht finden, so sehr ich John Green auch mag.

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit.

Mittwoch, 19. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Das habe ich noch nicht geschafft zu lesen

Tag 19: Das wollte ich immer schon lesen/sehen, habe es aber bisher nicht geschafft

Ich mag die Bücher von Jonathan Safran Foer ziemlich gern. So habe ich von ihm sowohl "Extrem laut und unglaublich nah" als auch "Tiere essen" förmlich verschlungen. Von beiden Büchern bin ich so angetan, dass er bei mir sogar schon das Potenzial hat, einer meiner Lieblingsautoren zu sein.
"Alles ist erleuchtet" steht bei mir aber leider nach wie vor auf der Liste der ungelesenen Bücher. Zum zweiten Mal habe ich es momentan aus der Bibliothek ausgeliehen und zum zweiten Mal läuft die Frist bald ab, sodass ich es leider ungelesen wieder zurückgeben muss. Ich habe es einfach noch nicht geschafft.

Der ukrainische Dolmetscher Alex liebt die Frauen und das Geld. Den Mann, den er später liebevoll seinen "Helden" nennen soll, kann er am Anfang nicht so richtig leiden. Der "Held" ist der amerikanische Jude Jonathan, der in die Ukraine gekommen ist, um seine eigene Vergangenheit und die seines Großvaters aufzuspüren versucht. Alex "bekümmert" den "verwöhnten Juden", fährt mit ihm im Schlepptau seines Großvaters und der Promenadenmischung Sammy Davis jr. jr. in einem klapprigen Auto durchs Land - und lernt ihn während dieser abenteuerlichen Fahrt als Freund und Kameraden kennen.

Dienstag, 18. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Mein erster Horrorroman

Tag 18: Mein erster Horrorroman/-film, den ich je gelesen/gesehen habe


Lassen wir alle Kindergruselbücher beseite, dann war "Das fünfte Kind" von Doris Lessing meiner erster Horrorroman. Ich schätze, ich habe ihn ungefähr im Alter von dreizehn oder vierzehn Jahren gelesen und ich weiß noch sehr genau, dass auf diese Lektüre viele furchtbare Albträume folgten.
Bezeiten werde ich den Roman sicherlich wieder lesen, um zu sehen, ob mich das überhaupt noch schockieren kann oder ob ich dazu mittlerweile vielleicht schon viel zu abgehärtet dafür bin.

Harriet und David Lovatt haben vier Kinder und gelten als vorbildliche Familie. Das ändert sich mit ihrem fünften Kind: Ben ist ein Monster, das Haustiere erwürgt und seine vier Geschwister bedroht. Er sieht wie ein bösartiger Troll aus und benimmt sich auch so. Bekannte, Freunde und Verwandte fühlen sich von ihm so abgestoßen, dass sie sich von David und Harriet zurückziehen. Harriet geht daran beinahe zugrunde und stimmt zu, Ben in ein Heim zu bringen, aber als sie die Verhältnisse dort sieht, holt sie ihn zurück...

Montag, 17. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Blind aus dem Regal gezogen

Tag 17: Das habe ich gerade blind aus dem Regal gezogen

Naja, komplett blind war das zugegebenermaßen nicht. Denn nachdem ich in den letzten Tagen meine Bücher umsortiert und neu in die Regale eingereiht habe, weiß ich zumindest ungefähr, welches Buch auf welchem Brett steht. Dass "Dr. Jekyll und Mr. Hyde" von Robert Louis Stevenson nun dabei herauskommen würde, konnte ich dann aber doch nicht voraussagen.
An diese alte Reclam-Ausgabe von 1981 bin ich durch meinen Vater gekommen, nachdem er bei sich ordentlich aussortiert hatte. Gelesen habe ich es selbstverständlich schon und ich bin sehr von der Geschichte angetan. Diesen Klassiker sollte man, meiner Meinung nach, auch einfach einmal gelesen habe -  so dick ist er schließlich nicht.

Die Erzählung berichtet vom Sonntagsspaziergang des Notars Gabriel Utterson und seines Begleiters Richard Enfield, die dem unheimlichen, zwergwüchsigen Mr. Hyde begegnen. Dieser Mr. Hyde scheint in einem merkwürdigen Verhältnis zu dem honorigen Dr. Jekyll zu stehen. Der Verdacht tut sich auf, dass es sich bei dem Arzt und Mr. Hyde um die gleiche Person handelt. Doch wie kann das sein?

Sonntag, 16. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Ein Buch, bei dem ich weinen musste

Tag 16: Ein Buch/Film, bei dem ich weinen musste




Eigentlich ist "Emmas Glück" von Claudia Schreiber kein tieftrauriges Buch. Es ist hauptsächlich sogar eher als ausgesprochen humorvoll zu betrachten, aber an einer Stelle - ohne hier nun zu viel verraten - musste ich dann doch die ein oder andere Träne vergießen.

Ein Unfall führt sie zusammen: Emma, die allein und hoch verschuldet auf ihrem Bauernhof lebt, findet eines Nachts in einem schrottreifen Ferrari das, was ihr im Leben fehlte: einen Sack voll Geld und einen Mann. Der junge, aber todkranke Städter Max wollte eigentlich nach Mexiko verschwinden, als seine rasante Fahrt an einem Baum ihr abruptes Ende fand. Und nach einer Weile gesellt sich das Glück zu den beiden, wenn auch auf recht ungewöhnliche Weise...

Samstag, 15. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Ein Geschenk

Tag 15: Das habe ich geschenkt bekommen



Im Jahr 2007 ist mein Vater mit mir für eine Woche nach Weimar gefahren. Das hatte er davor schon mit meiner großen Schwester gemacht und das möchte er auch in den nächsten Jahren mit meinem jüngeren Bruder machen.
Umrahmt von allerlei Besichtigungen und Freizeitaktivitäten ging es bei der Reise jedoch hauptsächlich um das Konzentrationslager in Buchenwald. Er hat sich die Zeit genommen, mit mir den Ort zu besuchen, zu erklären, was damals im Holocaust für Verbrechen begangen wurde und er hat mir meine Fragen diesbezüglich geduldig und gut informiert beantwortet.
Natürlich lernt man das auch alles in der Schule, aber es persönlich seinen Kinder zu vermitteln, rechne ich meinem Vater sehr hoch an. Am Ende der Woche schenkte er mir das Buch "Der siebente Brunnen" von Fred Wander. Es enthält nicht nur eine herzzereißende Geschichte, sondern erinnert mich auch an diese Reise. An die Gefühle, die ich hatte, als ich die großen Gaskammern sah und als zum ersten Mal das Wort "Krematorium" hören sollte.

Von 5 Konzentrationslagern wird hier erzählt – Perpignan, Drancy, Auschwitz, Hirschberg und Buchenwald, in die Fred Wander nacheinander verschleppt wurde. Wander, der Überlebende, hat einen Roman darüber geschrieben. Er traf Mendel Teichmann, den Geschichtenerzähler, der bald sterben wird. Da sind ein paar verwahrloste Kinder, die zusammenhalten und leben werden, und da ist Pechmann aus Wien, der Musik machen kann mit fünf Fingern auf einem Brett, und über den Teichmann sagt "Er ist ein Versuch der Natur, den guten Menschen zu backen. Sie versucht es immer wieder, es gibt Millionen solcher Versuche."

Freitag, 14. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Ein nachdenkliches Buch

Tag 14: Das hat mich sehr zum Nachdenken gebracht 

Zwar habe ich es schon vor einiger Zeit gelesen, doch ist mir "Veronika beschließt zu sterben" von Paulo Coelho als sehr gutes Buch in Erinnerung geblieben. Und weil ich so angetan davon war, griff ich bei seinem Romans "Aleph" auch gleich zu, als es erschien. Darin fand ich jedoch so viel religiös-esoterisches Gesülze, dass meine Begeisterung für den brasilianischen Autor schnell verflog und sich bei mir Enttäuschung breitmachte. Ich selbst glaube nicht an Gott oder eine übernatürliche Macht, deshalb kann ich damit auch absolut nichts anfangen. Seither bin ich vorsichtig geworden, was die Bücher von Paulo Coelho angeht und ich weiß auch nicht, ob ich wieder eines von ihm lesen werde. Vor allem, da mir eine Freundin und bekennde Coelho-Schwärmerin erzählt hat, dass viele seiner Geschichten zumindest religiös angehaut sind. Von "Veronika beschließt zu sterben" hingegen war ich sehr angetan und es hat mir damals auch ordentlich Material zum Grübeln beschert. Trotz des düsteren Titels sprüht die Geschichte nur so vor Lebensbejahung und man beginnt darüber nachzudenken, was das eigene Leben für einen eigentlich so lebenswert macht, worin der Sinn besteht.

Slowenien? Wo das liegt? Verärgert über die Ignoranz eines ausländischen Zeitungsartikels beginnt die junge Slowenin Veronika, einen bitterbösen Antwortbrief an den Verfasser zu entwerfen. Fast hat sie über ihrem Zorn vergessen, dass sie gerade eine Überdosis Schlaftabletten eingenommen hat und eigentlich auf den nahen Tod wartete, als ihr neben dem Bett dieser Artikel ins Auge fiel. So viel Zeit muss sein. Die Wirkung hat noch nicht eingesetzt und Veronika begann sich ohnehin fast ein wenig zu langweilen, also schreibt sie. Dann schläft sie ein. Als sie wieder erwacht, befindet sie sich in Villete, dem berüchtigten Irrenhaus von Ljubljana. Hier prognostizieren die Ärzte ihr, dass sie innerhalb einer Woche an den Spätfolgen der Tablettenüberdosis sterben wird. Angesichts der ihr nur noch kurzen verbleibenden Zeit erlaubt sich Veronika endlich so zu sein, wie sie es für richtig erachtet.

Donnerstag, 13. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Ein Film, bei dem ich sehr oft lachen musste

Tag 13: Ein Buch/Film, bei dem ich sehr oft lachen musste


Da mir partout in den letzten Tagen kein Buch einfallen wollte, bei dem ich sehr oft lachen musste, kommt heute wieder ein Film an die Reihe. Versteht mich nicht falsch, es gibt durchaus humorvolle Bücher und einige habe ich auch schon gelesen, doch bringen mich Witze in Textform selten dazu, laut aufzulachen. Irgendwie hat das für mich in diesem Bereich viel mit Mimik, Gestik und Betonung zu tun, was ein Buch jedoch nur schwer bieten kann. Selbst die sehr lustigen Bücher von Horst Evers sind um ein Vielfaches besser, wenn er selbst daraus vorliest.

"Zombieland" ist für mich im Bereich Komödie schon zum Klassiker geworden. Ich habe ihn bisher schätzungsweise vier oder fünf Mal gesehen und komme an manchen Stellen noch immer nicht aus dem Lachen heraus. Außerdem habe ich dank dieses Films auch schon einen Twinkie verspeisen dürfen.

Wie überlebt man in einer Welt, die von Zombies überrannt wird? Columbus ist zwar ein totales Weichei, konnte aber dennoch bislang alle Angriffe erfolgreich abwehren, weil er sich immer strikt an seine „47 Überlebensregeln für Zombieland“ gehalten hat. Als einer der letzten Nicht-Zombies in seiner von Untoten besetzen Heimatstadt trifft der überängstliche Columbus auf Tallahassee. Der wiederum ist ein richtig harter Hund und hat scheinbar vor so gut wie gar nichts Angst. Gemeinsam wollen die beiden von nun an mit allen Zombies kurzen Prozess machen. Auf der Flucht begegnen die beiden Männer zwei weiteren Nicht-Zombies: Wichita und Little Rock, die ebenfalls ihren ganz eigenen Weg gefunden haben, sich inmitten des grassierenden Chaos zu behaupten. Schon bald müssen sich die Vier jedoch überlegen, was schlimmer ist: Es miteinander auszuhalten oder sich den Zombies zu ergeben.

Mittwoch, 12. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Ein signiertes Buch

Tag 12: Ein Buch aus meinem Regal, das vom Autoren persönlich signiert wurde  

Zum Glück war ich im April dieses Jahres erst bei einer Lesung, sonst könnte ich an dieser Stelle gar keine Antwort geben. Da ich mich meistens eher für die Geschichten, als für die Autoren interessiere, bin ich keine große Autogrammjägerin. So besitze ich aber tatsächlich ein signiertes Buch: "Sternhagelglücklich" von Christoph Koch. Für Interessierte gibt es hier übrigens schon eine Rezension dazu.

Dienstag, 11. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Ein Buch mit mehr als 1000 Seiten

Tag 11: Ein Buch aus meinem Regal, mit mehr als 1000 Seiten


Heute muss ich ein wenig schummeln, denn ich habe nicht wirklich ein Buch mit mehr als 1000 Seiten im Regal. 700 - ja, 800 - kein Problem, aber bei 1000 wird es schwierig. Nur mein dicker Douglas Adams-Wälzer, in dem alle 5 Romane der vierbändigen "Per Anhalter durch die Galaxis"-Trilogie vereint sind, weist stolze 1100 Seiten auf. Zwar irgendwie schon ein Buch, aber eben nicht nur ein Roman. Gelesen habe ich "Per Anhalter durch die Galaxis" und seine Folgebände leider noch nicht, aber das kommt noch. Ganz sicher.

Während der Großteil der Menschheit von dem Eintreffen einer außerirdischen Bautruppe ziemlich überrascht wird - und für einen kurzen Moment die Überraschung in Panik umschlägt als klar wird, daß die Erde einer geplanten Hyperraum-Autobahn im Wege steht und daher vernichtet werden muß - gelingt es zumindest dem seit 15 Jahren auf der Erde gestrandeten Außerirdischen Ford Prefect und seinem durch und durch irdischen Freund Arthur Dent mit ihrem Multifunktionshandtuch auf sich aufmerksam zu machen und als Anhalter mitgenommen zu werden.
Im weiteren Verlauf treffen sie auf den Präsidenten der Galaxis, Zaphod Beeblebrox, der nach dem Diebstahl eines Raumschiff-Prototyps auf der Flucht vor der gesamten galaktischen Polizei ist, auf Trillian, einen flüchtigen Bekannten Arthurs, und natürlich auf Marvin, den manisch-depressiven Roboter, der sogar Raumschiffe in den Selbstmord treibt.

Montag, 10. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Ein Film meiner Lieblingsschauspielerin

Tag 10: Ein Buch bzw. ein Film meines Lieblingsautoren/–schauspielers



Generell habe ich mehr Lieblingsautoren als Lieblingsautorinnen und mehr Lieblingsschauspieler als Lieblingsschauspielerinnen, was irgendwie ziemlich traurig ist. Heute habe ich jedoch Lust auf ein wenig Frauenpower. Eine Schauspielerin, die ich v wie verdammt gern mag, ist Natalie Portman. Sie hat definitiv ein Händchen dafür, sich gute Filme auszusuchen, sodass ich irgendwann durch "Garden State", Black Swan", "V wie Vendetta" und "Léon - der Profi" auf sie aufmerksam wurde und mehr und mehr von ihrem schauspielerischen Können begeistert war.
Weil ich nicht so viele DVDs besitze, ist "V wie Vendetta" leider bisher der einzige Film mit ihr, der bei mir im Regal steht. Daher nenne ich ihn für die heutige Aufgabenstellung. Unbedingt anschauen, falls ihr es noch nicht getan habt! Remember, remember, the fifth of November.

Vor dem Hintergrund eines fiktiven totalitären Staates im Großbritannien der Zukunft erzählt "V wie Vendetta" die Geschichte der jungen Frau Evey, die von einem maskierten Mann - unter dem Pseudonym "V" bekannt - aus einer lebensbedrohlichen Lage gerettet wird. Dieser fordert seine Mitbürger auf, mit ihm am 5. November vor das Parlament zu ziehen. An jenem Tag des Jahres 1605 entdeckte man Guy Fawkes und 36 Fässer Schießpulver in einem Tunnel unter dem Parlamentsgebäude. Er und seine Mitverschwörer hatten als Hochverräter den so genannten Gunpowder Plot als Reaktion auf die tyrannische Regierung unter James I. geplant. Fawkes und die übrigen Saboteure wurden gehängt, ihre Umsturzpläne nie ausgeführt.
Im Geiste dieser Rebellion und in Erinnerung an diesen Tag, schwört V Fawkes Plan durchzuführen: Er will das Parlament in die Luft sprengen. Als Evey Vs Geheimnis auf die Spur kommt, entdeckt sie die Wahrheit ihrer eigenen Vergangenheit – und entwickelt sich zu einer unerwarteten Verbündeten bei seinem Ziel, Freiheit und Gerechtigkeit für eine durch Grausamkeit und Korruption unterdrückte Gesellschaft zurückzugewinnen.

Sonntag, 9. Juni 2013

101 Dinge in 1001 Tagen - Monatsrückblick Mai


Im Mai habe ich in dem "101 Dinge in 1001 Tagen"-Projekt wieder ganz gut durchgestartet und kann sogar zwei Punkte abhaken. Langsam aber sicher zeichnet sich jedoch auch gleichzeitig ab, was wohl nicht mehr zu schaffen sein wird, wenn ich nicht sehr bald damit anfange.

21. Einen Freizeitpark besuchen
Abgehakt. Schon lange hatte ich wieder Lust, in einen Freizeitpark zu gehen, wobei mich besonders die Achterbahnfahrten reizten. Das macht einfach so extrem viel Spaß. Wären da nicht die langen Wartezeiten vor den Fahrgeschäften, könnte man das sogar häufiger machen. Zum Heideparkbesuch gibt es hier außerdem ein Video (30).

52. Etwas nähen
Für eine Freundin habe ich zum Geburtstag eine kleine Kuscheltiereule genäht. Da wir keine Nähmaschine besitzen, muss ich diesbezüglich immer alles per Hand machen und mag Nähen wohl deshalb auch nicht so gern. Die Ergebnisse kommen aber immer gut an, deshalb wurde es wieder Zeit dafür. Das ist übrigens nicht das erste Stofftier, das ich genäht habe. So gab es auch schon zwei Bären und einen Elch.

29. Mehr als 100 Bücher lesen
Drei scheint dieses Jahr meine Zahl zu sein, wenn es um gelesene Bücher in einem Monat geht.
"So was von da" von Tino Hanekamp
"Der große Gatsby" von F. Scott Fitzgerald
"Blankets" von Craig Thompson (+ 27. Mehr englische Bücher lesen)

80. Neue Gemüse- bzw. Obstsorten zum ersten Mal selbst zubereiten oder probieren
Im Mai habe ich zum ersten Mal und richtig bewusst Avocado probiert. Als Aufschnitt aufs Brot unglaublich gut, sodass ich mir das seither ab und zu gern genehmige.
Außerdem habe ich selbst zum ersten Mal Aubergine zubereitet. Gegessen habe ich sie schon mehrere Male, war bisher war aber nie wirklich zufrieden damit, weil sie einfach nach Schuhsohle schmeckte. Doch ordentlich gewürzt und mit Haferflocken "paniert" war sie wirklich lecker und schön knusprig.

64. 100 Tage internetfrei leben
Ob ich diese Aufgabe noch mit Bravour absolvieren kann, steht wohl in den Sternen. Zwei Tage können immerhin nun dazu gerechnet werden. Doch der ganze Trick besteht bei mir bisher darin, an diesen Tagen einen Ausflug zu unternehmen, sodass ich sowieso die meiste Zeit nicht an den Laptop und somit ins Internet kann. Wenn ich den ganzen Tag zu Hause verbringe, fällt mir das unglaublich schwer, nicht ins Internet zu gehen. Irgendwie traurig und gleichzeitig ziemlich heftig, wie abhängig ich schon davon bin.

11. Mich regelmäßig mit Freunden treffen
Insgesamt vier Mal kam im Mai ein Treffen zustande. Darunter einmal Eis essen gehen, ein Geburtstag einer Freundin mit Friede-Freude-Lagerfeuer feiern und einen Filmabend mit dem Klassiker "Tenacious D - Kings of Rock" veranstalten.

Ansonsten habe ich fünf Blogbeiträge veröffentlicht (92), eine Rezension geschrieben (94) neun Mal Gitarre (66) und ein Mal Ukulele (67) geübt, bin bezüglich meiner Fahrstunden in den Endspurt gegangen (02) und habe mich zwei Mal sportlich betätigt (81).

30 Tage - 30 Schätze: Mein erster historischer Roman

Tag 09: Mein erster Historischer Roman/Film, den ich je gelesen/gesehen habe


Das Genre des historischen Romans ist bei mir alles andere als oft vertreten. Daher kann ich mich auch nur an einen einzigen historischen Roman erinnern, den ich überhaupt mag und das ist "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" von Tracy Chevalier.

Delft 1664. Die Welt der jungen Griet ist wohlgeordnet, bis ihr Vater bei einem Arbeitsunfall sein Augenlicht verliert. Um die Familie zu unterstützen, wird das Mädchen als Dienstmagd in den Haushalt des angesehenen Malers Johannes Vermeer gegeben. Hier hält die harte Hausarbeit sie in Atem und die Schikanen von Vermeers eifersüchtiger Gattin ließen sich kaum ertragen, wären da nicht die faszinierenden Bilder des Meisters, die Griet auf magische Weise in ihren Bann ziehen. Immer häufiger ruht der Blick des Künstlers auf ihr und schließlich beginnt Vermeer, sie heimlich zu malen. Doch als er Griet bittet, einen Perlenohrring anzulegen, beschwört er damit eine Katastrophe herauf, die nicht nur für Griet ungeahnte Folgen hat...

Gerade habe ich gelesen, dass das Bild Vermeers wohl eigentlich mit "Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge" ins Deutsche übersetzt wurde. Wirklich? Mit dem Perlenohrgehänge? Glücklicherweise wurde der Buchtitel ein wenig abgeändert.

Samstag, 8. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Mein Lieblingsbuch aus der Kindheit

Tag 08: Mein Lieblingsbuch/–film aus der Kindheit


Ich weiß noch, wie ich das Buch "Die Prinzessinnen von Bamar" von Gail Carson Levine zu einem Geburtstag geschenkt bekam und nach dem Auspacken überhaupt nicht begeistert war. Ich wollte keine Geschichte über oberflächliche Prinzessinnen haben, die sich den ganzen Tag nur mit Kleidern und Schmuck beschäftigen! Trotzdem las ich es nur wenig später und war am Ende so überaus begeistert davon, dass ich es gleich wieder von vorn angefangen habe.

Als Meryl, die erstgeborene Prinzessin von Bamar, am Grauen Tod erkrankt, nimmt ihre furchtsame Schwester Addie all ihren Mut zusammen. Mithilfe des Zauberlehrlings Rhys begibt sie sich auf die gefährliche Suche nach dem Heilmittel und stellt sich dem Kampf mit Bamars Drachen, Greifen und Gespenstern.

Besonders die Entwicklung des Charakters von Addie hat mich stark geprägt. Am Anfang noch derart ängstlich, dass selbst die kleinste Spinne eine Panikattacke bei ihr auslöst, springt sie aus Liebe zu ihrer Schwester über ihren Schatten und stellt sich, der Angst zum Trotz, allen Gefahren. Als Kind bin ich selbst sehr schüchtern und ängstlich gewesen, besonders was zwischenmenschliche Situationen anging - bis heute kann man wohl sagen, dass ich eher zu der introvertierten Sorte gehöre. Doch von dem Buch konnte ich für mich mitnehmen, dass es in Ordnung ist, Angst zu haben, solange man sich nicht dadurch zurückschrecken lässt. Unter anderem deshalb hat mich die Geschichte so beeindruckt, dass sie mir über die Jahre richtig ans Herz gewachsen ist. Auch nach mehrmaligem Aussortieren ist also diesem Lieblingsbuch aus meiner Kindheit ein Platz in meinem Bücherregal sicher.

Freitag, 7. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Mein erster Roman

Tag 07: Mein erster richtiger Roman/Film, den ich je gelesen/gesehen habe


Das ist eine harte Nuss. Da ich schon lese, seit ich es gelernt habe, ist über die Jahre sicherlich eine beträchtliche Anzahl an Büchern zusammen gekommen. An meinen ersten "richtigen" Roman kann ich mich demnach leider gar nicht erinnern. Ich weiß auch nicht, ob hier ein "richtiger" Erwachsenenroman gemeint ist oder im Prinzip ein "richtiges" Buch ohne Bilder. Was ich jedoch weiß, ist, dass "Ein Teufelsbraten - Kurierdienst Rattenzahn" von Andreas Schlüter eines meiner allerersten Lieblingsbücher war. Leider empfand ich für die Geschichte keine so große Begeisterung mehr, als ich es vor einigen Jahren wieder zu Hand nahm. Aber früher habe ich es geliebt und sogar stolz in der Grundschule vorgestellt, also mag das schon etwas heißen. Generell war ich als Kind ein riesiger Fan von Krimi- und Gruselgeschichten - Genres, die ich heute kaum noch in die Hand nehme.

Rattenzahn - der Kurierdienst auf Inline-Skates - ist auf der Jagd nach Tierquälern. In der Nachbarschaft verschwinden auffallend viele Haustiere. Als Tina, Tasse, Lars und Mischa eines Tages eine ermordete Katze im Garten eines Labors finden, liegen die Dinge scheinbar klar auf der Hand. Tiere als Opfer brutaler Tierversuche! Oder hat hier ein Bund von satanischen Spinnern seine schwarzen Künste im Spiel?

Donnerstag, 6. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Das würde ich kein zweites Mal sehen

Tag 06: Das würde ich kein zweites Mal lesen/sehen

Zu diesem Thema möchte einen Film nennen. Stichwort: schlechte Fortsetzungen. Allgemein bin ich bei zweiten Teilen sehr skeptisch, obwohl sie nicht zwingend schlecht sein müssen. Manchmal sind sie sogar richtig gut, führen die Geschichte perfekt weiter und ergänzen den Originalfilm ganz ausgezeichnet. Aber seien wir ehrlich. Leider gehen sie oftmals total in die Hose. Und es ist ja dann nicht nur so, dass wir dann mit großen Erwartungen einen miesen Film angesehen haben und maßlos enttäuscht sind, zudem wird der erste Teil im schlimmsten Fall auch noch auf dieses Level heruntergezogen. Wieso bewahrt uns keiner davor? Irgendjemand muss von dem Plan einer unangebrachten Fortsetzung Wind bekommen, sodass er dann in die Studios einbrechen kann, um die Drehbücher zu verbrennen. Oder gleich die Produzenten.
Damit ich einen meiner absoluten Lieblingsdisneyfilme auch heute noch genießen kann, muss ich mir regelmäßig einreden, dass die Fortsetzung gar nicht existiert. Sprecht gemeinsam das Mantra mit mir: "Pocahontas 2 ist nur ein schlechter Witz. Pocahontas 2 wurde nie gemacht. Pocahontas 2 ist nur eine Horrorgeschichte, die unartigen Kindern erzählt wird, damit sie sich zur Bestrafung nächtelang in den Schlaf weinen müssen. Pocahontas 2 gibt es gar nicht". Meine Kinderträume sind wie Seifenblasen geplatzt, als ich diese Schmach sah. Ich war regelrecht verstört. Seitdem ist für mich nach dem ersten Teil Schluss. Pocahontas macht nicht mit diesem Rotschopf herum, sondern liebt für immer und ewig nur John Smith. Punkt. Oder besser Ausrufezeichen!

 

Mittwoch, 5. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Das würde ich immer wieder lesen

Tag 05: Das, was ich immer wieder lesen/sehen würde



Die Geschichten über Sherlock Holmes von Sir Arthur Conan Doyle würde ich mir definitiv immer wieder zu Gemüte führen. Das englische Buch "The Adventures of Sherlock Holmes" mit ausgewählten Kurzgeschichten habe ich bereits gelesen. Auf dem Bild ist eine deutsche Ausgabe, in der sich neben diversen Kurzgeschichten zusätzlich Illustrationen befinden. Die lese ich auf jeden Fall auch noch und dann fehlen eigentlich bloß die Romane, bevor ich irgendwann wieder von vorne anfangen kann. Sherlock Holmes ist einfach ein Klassiker, der immer geht und der zu den wenigen Krimis gehört, die ich wirklich gern mag.

Sherlock Holmes, das ist der Inbegriff des Detektivs in der Literatur. Kein skrupelloses Schurkenstück, kein noch so raffiniertes Verbrechen, das der weltberühmte englische Meisterdetektiv mithilfe seiner verblüffenden Kombinationsgabe nicht zu durchschauen vermochten.

Dienstag, 4. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Das würde ich niemals lesen

Tag 04: Etwas, das ich niemals lesen/sehen würde

Die meisten Bücher würde ich kategorisch eigentlich nicht ausschließen. Wenn mich vieles auch nicht direkt anspricht und wohl nie auf meinem Nachttisch landen wird, könnte eventuell irgendwann unter gewissen Umständen die Möglichkeit bestehen, dass ich doch danach greife.
Bücher, die ich jedoch wirklich vermeide, sind diese typischen Nackenbeißer-Erotikliebesromane. Da spüle ich lieber Geschirr, laufe einen Tag rückwärts mit verbundenen Augen herum oder reiße mir einen Fingernagel aus, bevor ich meine Zeit mit diesem Schund verschwende. Eigentlich dürfte ich mir kein Urteil bilden, da ich noch nie einen sogenannten Nackenbeißer gelesen habe, aber ich tue es trotzdem. Allein die alles andere als ästhetischen Cover, auf denen sich ein eng umschlungenes, halbnacktes Paar räkelt, reichen mir aus. Wallendes Haar, lange Gewänder und so viel grenzenlose Leidenschaft, die in den einzig wahren Nackenbiss gelegt wird, dass der Hals nur so kracht.

Lady Prinzessin Consuela Weatherby führt ein unspannendes Leben. Bis sie eines Tages auf den mysteriösen Stallburschen Emilio trifft, der sie mit seinem schwarzen, seidigen Haar und den grünfunkelnden Augen sofort in seinen Bann zieht. Sie verlieben sich heftig ineinander, doch halt: Lady Prinzessin Consuela Weatherby wurde eigentlich schon an Prinz Charming versprochen und so müssen die beiden um ihre Liebe kämpfen. Intrigen, Sex, Drama, Sex, Happy End, Sex und der Vorhang schließt sich.

So stelle ich mir ein typisches Szenario dieser Groschenromane vor. Man darf mich diesbezüglich gern berichtigen, doch wird das an der Tatsache nichts ändern, dass ich ihnen aus dem Weg gehe...

Montag, 3. Juni 2013

30 Tage - 30 Schätze: Mein Lieblingsbuch

Tag 03: Mein Lieblingsbuch bzw. mein Lieblingsfilm


Immer dieser schlechter Beigeschmack, wenn man sich bei "Lieblings"-Fragen nur für eine Sache entscheiden darf. Ein Buch, das ich jedoch als schlichtweg großartig erachte und immer gern weiterempfehle, ist "Vincent" von Joey Goebel. Daher habe ich das Gefühl, schon so oft darüber geredet zu haben, doch bei einer kurzen Suche durch den Blog, fiel mir auf, dass es hier noch nie erwähnt wurde. Eine Schande!

INHALT l Foster Lipowitz ist ein reicher Medienmogul und vereint viele Plattenfirmen, Fernsehanstalten, Buchverlage und Filmproduktionen unter sich. Als er erfährt, dass er unheilbar krank ist, bereut er es, niveaulose Unterhaltung und Schund verbreitet zu haben. Um vor seinem Ableben wieder etwas gut zu machen, gründet er die Akademie "New Renaissance" in der Jugendliche dazu ausgebildet werden, intellektuelle Kunst und anspruchsvolle Unterhaltung zu schaffen.
Vincent ist zwar ein Außenseiter, doch er hat großes Talent. Er wird dem Projekt "Leidender Künstler" zugeteilt, welches der Theorie zugrunde liegt, dass Künstler nur dann Großes schaffen können, wenn sie leiden. Vincents Manager wird der Ich-Erzähler der Geschichte Harlan Eiffler, der fortan sein Leben manipulieren soll. Denn nur ein gebrochenes Herz, Verlust oder Krankheit treiben den Künstler, laut der Medienbosse, zu Höchstleistungen.

FAZIT l  Mit "Vincent" bekommt man eine perfekte Mischung aus Kritik an der heutigen kommerziellen Medienlandschaft und einer berührenden Geschichte über einen Jungen, der nie das bekommen soll, was er sich sehnlichst wünscht. Ein unglaublich tolles Buch, welches nicht umsonst zu meinen Favoriten gehört.
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