Freitag, 31. Mai 2013

30 Tage - 30 Schätze

Nach der Ankündigung  zu "30 Tage - 30 Schätze" von Melissa auf ihrem Blog Eulenpost(s) möchte ich mich der Aktion nun gern anschließen. Dabei gibt es für jeden Tag im Monat Juni ein vorgegebenes Thema, zu dem man ein Buch oder einen Film vorstellt. Macht euch also in den kommenden Wochen auf eine Flut von Beiträgen meinerseits gefasst. Die üblichen Artikel werden nebenbei auch noch veröffentlicht. Falls dieses Projekt also jemanden nicht interessiert, kann er die Beiträge einfach überspringen. Ansonsten habt ihr die Möglichkeit, meinen Geschmack besser kennenzulernen und vielleicht ist auch die ein oder andere Empfehlung für euch dabei. Booyah!

Die Themen lauten wie folgt:

Tag 01 - Das, was ich momentan lese/zuletzt sah
Tag 02 - Das, was ich als nächstes lesen/sehen will
Tag 03 - Mein Lieblingsbuch bzw. mein Lieblingsfilm
Tag 04 - Etwas, das ich niemals lesen/sehen würde
Tag 05 - Das, was ich immer wieder lesen/sehen würde
Tag 06 - Das würde ich kein zweites Mal lesen/sehen
Tag 07 - Mein erster richtiger Roman/Film, den ich je gelesen/gesehen habe
Tag 08 - Mein Lieblingsbuch/–film aus der Kindheit
Tag 09 - Mein erster Historischer Roman/Film, den ich je gelesen/gesehen habe
Tag 10 - Ein Buch bzw. ein Film meines Lieblingsautoren/–schauspielers
Tag 11 - Ein Buch aus meinem Regal, mit mehr als 1000 Seiten
Tag 12 - Ein Buch aus meinem Regal, das vom Autoren persönlich signiert wurde
Tag 13 - Ein Buch/Film, bei dem ich sehr oft lachen musste
Tag 14 - Das hat mich sehr zum Nachdenken gebracht
Tag 15 - Das habe ich geschenkt bekommen
Tag 16 - Ein Buch/Film, bei dem ich weinen musste
Tag 17 - Das habe ich gerade blind aus dem Regal gezogen
Tag 18 - Mein erster Horror-Roman/Film, den ich je gelesen/gesehen habe
Tag 19 - Das wollte ich immer schon lesen/sehen, habe es aber bisher nicht geschafft
Tag 20 - Das hat eigentlich jedem gefallen, nur mir nicht
Tag 21 - Ein Buch, das ich in der Schule lesen musste und das einfach nur blöd war
Tag 22 - Das Buch aus meinem Regal, das am längsten ungelesen darin steht
Tag 23 - Das ist besonders kurz
Tag 24 - Das Buch/der Film aus meinem Regal, was am teuersten war
Tag 25 - Das habe ich abgebrochen
Tag 26 - Das habe ich gesehen und wollte es sofort besitzen
Tag 27 - Das liegt auf meinem Nachttisch
Tag 28 - Ein Buch, das zum Glück verfilmt wurde
Tag 29 - Das ist eigentlich für Kinder, aber es gefällt auch mir
Tag 30 - Ein Buch, das ich mir gerade wünsche

Sonntag, 19. Mai 2013

www.karokafka.net

Ich spielte schon länger mit dem Gedanken, mir eine eigene Domain zuzulegen und endlich ist es so weit. Yay! Von nun an wird dieser Blog unter www.karokafka.net zu finden sein. Ich habe dabei deshalb auf mein Internetpseudonym zurückgegriffen, weil der Titel "One More Cup Of Tea" selbst ohne diese unschöne "blogspot"-Beilage in der Adresse noch viel zu lang für meinen Geschmack wäre. Ich wollte es lieber kurz halten. Hinzu kommt, dass ich mit dem Titel sowieso nicht mehr so zufrieden bin und der eigentlich nur mangels gescheiter Auswege so bleibt, wie er ist. Mit meiner Domain bin jedoch jetzt sehr glücklich.
Achso, und wieso eigentlich .net und nicht .de? Ich finde es einfach optisch ansprechender mit der Endung, mehr Gründe hat das gar nicht.

Der Kühlschrankmag.net hat die Form eines vertrock.neten Spinnen.netzes.
Lass uns in ein Gruselkabi.nett gehen und danach Klari.nette lernen.
Zum Glück bin ich ein richtiges Mädchen und keine Mario.nette, sonst könnte ich nie Abgeord.nete werden.
 Im Pla.netarium rech.net man mit Sah.netorten.
Okay, Schluss mit den schlechten Wortspielen, sonst spießt mich noch jemand mit einem Bajo.nett auf. Obwohl ich hoffe, ihr seid heute unbewaff.net. Haha! Hahaha...

Sonntag, 5. Mai 2013

Der große Trip von Cheryl Strayed

AUTOR l Cheryl Strayed
TITEL l Der große Trip - Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst
ORIGINALTITEL l Wild
GENRE l Reise & Abenteuer, Biographie
VERLAG l Kailash Verlag (2013)
SEITEN l 444
AUSZUG l "Es war eine Welt, in der ich nie gewesen war, von der ich aber die ganze Zeit gewusst hatte, dass sie da war, eine Welt, in die ich traurig und verstört, voller Furcht und Hoffnung getaumelt war. Eine Welt, von der ich hoffte, sie würde mich zu der Frau machen, die ich werden zu können glaubte, und zugleich in das Mädchen zurückverwandeln, das ich einmal gewesen war. Eine Welt, die gut einen halben Meter breit und 4284 Kilometer lang war.
Eine Welt namens Pacific Crest Trail."

Hier entlang zur LESEPROBE.

ANMERKUNG l Das Buch, welches man hier käuflich erwerben kann, wurde mir im Rahmen der Internetseite "Blogg dein Buch" vom Kailash Verlag zur Verfügung gestellt. Einzige Bedingung für den Erhalt ist eine schriftliche Rezension auf meinem Blog.

INHALT l Pacific Crest Trail - ein Fernwanderpfad der mitten durch die Wildnis von der mexikanischen bis zur kanadischen Grenze führt. Als die damals 26-Jährige Cheryl Strayed ein Reiseführer über diesen verheißungsvollen Weg in die Hände fällt, weiß sie, dass sie ihn gehen muss, um sich zu retten: vor den Erinnerungen an den Tod ihrer Mutter und das Scheitern ihrer Ehe, die sie in einen emotionalen Abgrund gerissen haben, aus dem sie sich erfolglos mit bedeutungslosen Affären und Drogen zu befreien versuchte. Und so bricht sie 1995 auf, eine Frau ohne Trekkingerfahrung allein in der Wildnis. Klapperschlangen und Schwarzbären, Hitze und Strapazen, Abenteuer und Einsamkeit sind Cheryl Strayeds Begleiter auf dieser Reise, die sie fast umbringt, dann stärkt und schließlich heilt.

REZENSION l Der Aufkleber, der sich auf der Hülle dieses Buches befand, versprach mir "Eat, Pray, Love meets Hape Kerkeling", was mich jedoch nur noch skeptischer machte, als ich es ohnehin schon war. Doch trotz meiner Furcht vor esoterischem Geschwafel dieses angepriesenen Selbstfindungsschmöker, habe ich mich für "Der große Trip" beworben, denn an Geschichten (besonders wahren) über Reisen und Abenteuern kann ich selten vorbei gehen.

Und so fing ich an, die Geschichte von Cheryl Strayed zu lesen, die zunächst mit den Vorereignissen zu dieser großen Reise beginnt. So weit, so gut. Als die Autorin jedoch bei Seite 70 immer noch nicht angefangen hat, von der eigentlichen Wanderung zu berichten, wollte ich dieses Buch schon abschreiben. Doch zum Glück las ich weiter und wurde mit jeder Zeit immer begeisterter von dem Buch, so sehr faszinierte mich ihr Abenteuer. Im Nachhinein ziehe ich meine Beschwerde über die ersten 70 Seiten also zurück. Denn sie waren wichtig, um die Bedeutung ihrer Erfahrungen auf dem Pacific Crest Trail zu verstehen und nachvollziehen zu können. Auch im Laufe des Buches, erzählt sie von ihrem Leben vor dem großen Trip, ihrer Kindheit und Jugend, ihrer Ehe, dem Tod ihrer Mutter und dessen Folgen. Dies ist also nicht nur ein Buch über eine Wanderung in der Wildnis, es beinhaltet zudem biographische Züge.
Auch die Monate auf dem Pacific Crest Trail, auf dem sie Tausende von Kilometern zurücklegt, werden sehr subjektiv beschrieben. Nur hier und da am Rande erfährt man wirklich Fakten über den Wanderweg und die Ortschaften, durch die er sie führt. Ansonsten geht es um Dinge, die Cheryl Strayed vorrangig an den jenen Tagen beschäftigten: Wie lange wird ihr Wasservorrat halten? Wie weit kommt sie noch mit ihrem großen, schweren Rucksack, den sie schon aus Hassliebe "Monster" nennt? Wie schnell wird sich ihr Körper an die Strapazen gewöhnen? Wann werden die Wunden und ihre geschundenen Füße heilen? Wie soll sie sich vor wilden Tieren schützen, wenn sie ihr gefährlich nah kommen? Wird sie es überhaupt bis zum Ende schaffen? Wie wird es nach der Wanderung mit ihrem Leben weitergehen?

Dabei fand ich es sehr bemerkenswert, dass sie vorher noch überhaupt keine Erfahrungen mit dem Wandern und dem Zelten in der freien Natur hatte, sondern einfach auf gut Glück losgestiefelt ist. So werden hier auch Sachen erzählt, die eingefleischte Wanderer in ihren Büchern vielleicht gar nicht erwähnen würden, weil es ihnen schon so vertraut ist. An die vielen Entbehrungen, die es gibt, wenn man nur aus einem Rucksack lebt, muss sich schließlich erst gewöhnt werden. Natürlich lernt sie aber im Laufe der Zeit dazu - entweder am eigenen Leib oder von anderen Wanderern, denen sie auf dem Weg begegnet. Das gesamte Buch über fiebert man mit ihr, ob Trauer, Angst, Verzweiflung, Schmerz, Stolz, Freude, Ironie oder Glückseligkeit. Ich bin letztendlich wirklich froh, es doch gelesen zu haben.
Chery Strayed gebührt definitiv mein Respekt für ihre Leistungen auf dem Pacific Crest Trail. Wenn doch alle Selbstfindungsbücher so wären...

FAZIT l In "Der große Trip" geht es nicht nur um eine Wanderung durch die amerikanische Wildnis, sondern auch um die Person Cheryl Strayed und ihr Leben. Wer sich auf viele Informationen über den Pacific Crest Trail freut, ist hier an der falschen Adresse. Doch viel besser noch, trifft man hier auf eine packende Geschichte mit Charme und Humor, die durch grenzenlose Ehrlichkeit berührt und überzeugen kann. Absolut empfehlenswert!


Mittwoch, 1. Mai 2013

101 Dinge in 1001 Tagen - Monatsrückblick April


Ich weiß gar nicht, in wie vielen Monatsrückblicken mir noch auffallen muss, dass ich bei diesem Projekt einen Zahn zulegen muss, bevor ich es auch wirklich tue. Die anfängliche Euphorie, die bei Vorsätzen wohl einfach herrscht, hat sich gelegt. Doch ich gebe die Hoffnung nicht auf. 
Insgesamt habe ich im April wieder sehr viel Zeit und Mühe in mein Praktikum bei einer Tageszeitung gesteckt, was sich für mich durchaus bezahlt macht. Nach und nach werden mir immer mehr und vor allem größere Artikel anvertraut, worüber ich mich sehr freue. Dass ich dadurch kaum Zeit für einige Punkte dieser Liste habe, ist zwar nicht optimal, aber dennoch zu verkraften.

60. Zu einer Lesung gehen
Einen Punkt kann ich glücklicherweise wieder streichen. Und zwar ging ich in der zweiten Monatshälfte zur Christoph Koch-Lesung im Museum für Kommunikation in Berlin, wo er Passagen aus seinem Buch "Ich bin dann mal offline" vorstellte und über seinen Selbstversuch berichtete. Wirklich gelungen und vor allem interessant, den Autor mal live zu sehen.

76. Neue Rezepte ausprobieren
Ich liebe Nudeln mit Spinat-Gorgonzola-Soße, deshalb habe ich das einfach selbst kochen müssen. Eigentlich nicht schwer, doch trotzdem eine Premiere für mich. Wird definitiv wiederholt.

93. Mehr auf anderen Blogs kommentieren
Ich habe mich wirklich in der vergangenen Zeit bemüht, so viele Beiträge wie möglich von anderen zu kommentieren. Neben fehlender Zeit ist das aber auch einer der Gründe, warum mein Reader momentan aus allen Nähten platzt und ich kaum mit dem Lesen hinterherkommen. Denn Kommentieren dauert. Trotzdem werde ich mich weiterhin bemühen und gegen meine Faulheit ankämpfen.

29. Mehr als 100 Bücher lesen
Immerhin drei sind es im April geworden:
"Tintentod" von Cornelia Funke (endlich habe ich diese Trilogie abgeschlossen)
"Der Gruselbus" von Paul van Loon (ein Buch aus meiner Kindheit, deshalb Nostalgie pur)
"Der große Trip" von Cheryl Strayed

02. Meinen Führerschein machen
Ich habe wieder begonnen, Fahrstunden zu nehmen, nachdem ich im März krankheitsbedingt aussetzen musste. Insgesamt waren es im April sechs Fahrstunden und ich habe mittlerweile den Großteil der Sonderfahrten hinter mir.

47. Ein Jahr lang jeden Tag ein Foto machen
Damit hatte ich begonnen, musste dieses Vorhaben jedoch nun abbrechen. Es hat einfach so geschlaucht. Immer musste ich den Fotoapparat mitschleppen und überlegen, was ich jetzt fotografieren könnte. Oftmals ist es mir erst abends wieder eingefallen und probierte dann mit dem eher bescheidenen Blitzlicht aus, trotzdem irgendetwas abzulichten.
Ich möchte dem jedoch auf jeden Fall wieder einen Versuch geben, denn es bleibt schließlich noch genug Zeit von den 1001 Tagen. Auch wenn ich dann irgendwie anders an die Sache herangehen muss. Da muss ich mir noch etwas überlegen.

48. Alle Gilmore Girls-Staffeln erneut ansehen
Mit dem bald eintreffenden Paket wird mein Regal endlich mit allen "Gilmore Girls"-Staffeln bestückt sein. Yay! Immerhin sechs Jahre, nachdem die Serie abgedreht wurde. Ich bin wohlgemerkt sehr hinterher, was solche Sachen angeht - nicht. Vor kurzem habe ich also angefangen, die Serie wieder von vorn zu schauen und sie ist einfach großartig. Wenn ich die Folgen schaue, ist es, als würde ich nach Hause kommen. Wahrscheinlich wird keine andere Serie jemals "Gilmore Girls" als meine absolute Lieblingsserie ablösen können.

Ansonsten veröffentlichte ich sechs Blogbeiträge (92), übte acht Mal Gitarre (66), telefonierte drei Mal mit meinem Vater (14), schrieb eine Buchrezension (94), drehte ein Video (30), begann das Nintendo DS-Spiel "Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf" zu spielen (49) und traf mich mit einer guten Freundin (11).
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