Sonntag, 31. März 2013

101 Dinge in 1001 Tagen - Monatsrückblick März


Der März war hinsichtlich dieses Projekts mit Abstand der schwächste Monat für mich. Vor allem krankheitsbedingt hatte ich überhaupt nicht die nötige Muße und Motivation, mich den mir selbst auferlegten Aufgaben zu widmen. Ich habe keinen Sport getrieben, habe keine weiteren Fahrstunden genommen, habe kaum genügend Konzentration gehabt, um zu viel zu lesen und backen war erst recht nicht drin. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass der April wieder viel besser wird und ich wieder etwas von der Liste streichen kann, denn konkrete Pläne wurden schon geschmiedet. Das Gröbste meiner mageren Ausbeute für den März sieht wie folgt aus.

29. Mehr als 100 Bücher lesen
Drei Bücher wurden es trotz der kleinen Leseflaute immerhin.
"What Was Lost" von Catherine O'Flynn (mit dem ich gleichzeitig einen Erfolg bei Aufgabe 27 "Mehr englische Bücher lesen" verzeichnen kann)
"Harry Potter und der Feuerkelch" von Joanne K. Rowling (& Nr. 26 "15 mir unbekannte Bücher der beliebtesten Bücher der Deutschen lesen")
"Populärmusik aus Vittula" von Mikael Niemi

92. Zwei Blogbeiträge die Woche schreiben
Diesen Monat werden zehn Artikel veröffentlicht worden sein (ein weiterer folgt heute noch).

66. Mindestens 3x pro Woche Gitarre üben
So recht komme ich da gerade nicht hinterher, aber es machte auch keinen großen Spaß, wenn man vor Heiserkeit und Hustenanfällen nicht einmal mitsingen konnte. Zehn Trainingseinheiten wurden letztendlich absolviert.

30. Videos machen
Auch in dem Bereich sollte ich langsam Fahrt aufnehmen, damit ich die Aufgabe noch erfolgreich abschließen kann. Ein Video pro Monat wird sonst nicht reichen. Momentan weiß ich aber nicht so recht, wie ich meine nächsten Videos schneiden könnte, da mein Laptop noch immer nicht repariert ist (und das sich auch noch ein paar Wochen hinziehen wird) und mein alter Laptop dieser Aufgabe einfach nicht mehr gewachsen ist. Ich denke, ich werde es auf dem meiner Mutter ausprobieren. Vielleicht klappt es ja dort.

47. Ein Jahr lang jeden Tag ein Foto machen
In Form der Rubrik "Sieben Tage, sieben Bilder" macht mir diese Aufgabe momentan ziemlich viel Spaß, auch wenn das anscheinend nicht so gut bei euch ankommt. (49/365)

11. Mich regelmäßig mit Freunden treffen
An drei Tagen kam ich in den Genuss, Freunde zu sehen und Schönes mit ihnen zu unternehmen. Nach Berlin fahren, Dussmann einen Besuch abstatten, Essen gehen, trotz der Kälte Eis verdrücken und sich überraschenderweise in einer Karaokebar die Seele aus dem Leib singen - wundervolle Momente, für die ich sehr dankbar bin. Und bin froh, nun bewusst mit mir ausgemacht zu haben, wer eigentlich noch zu meinen Freunden zählt und wer nicht.

86. Ein private Aufgabe
Es ist wahrscheinlich ein wenig unglücklich, hier davon zu berichten, da ich auf die Aufgabe an sich (weil viel zu persönlich) nicht eingehen möchte. Doch wollte ich nur erwähnt haben, dass diese jetzt erledigt ist.

Freitag, 22. März 2013

Wie schreibt man einen nervigen Blogartikel?

Dieser Blog soll keineswegs nur ein Ventil für meine Kreativität und meine so ausgesprochen charmante Persönlichkeit sein - oh nein. Ich möchte ebenfalls meine Weisheiten mit euch teilen und die Welt an meinem umfangreichen Wissen teilhaben lassen. Daher zeige ich heute, wie ihr es schafft, einen total unnützen und nervtötenden Beitrag zu schreiben. Das wird eine Überraschung für eure lieben Leser, die sich gewaschen hat. Los geht's!


Regel Nr. 1: Die Überschrift
Wählt eine Überschrift für euren Blogartikel. Achtet darauf, dass sie sehr reißerisch und dramatisch klingt und in möglichst großer Konkurrenz mit den Schlagzeilen eures Lieblingsschundblatts steht. Es ist auch vollkommen egal, ob die Überschrift überhaupt etwas mit den besprochenen Themen zu tun hat, solange viele Leute den Drang danach verspüren werden, euren Beitrag anzuklicken. Für einen zusätzlichen Schuss Professionalität fügt schon an dieser Stelle die ersten Smileys und/oder Emoticons ein.

Regel Nr. 2: Die Anrede
Begrüßt eure Leser. Um ihnen ein Gefühl von Vertrautheit zu geben, benutzt vielleicht süße Kosenamen in eurer Anrede. "Hallo Fans", "Hi Schnuckis" oder "What's up, ihr regenbogenscheißenden Glitzereinhörner" sind nur wenige Beispiele meinerseits. Eurer Fantasie sind selbstverständlich keine Grenzen gesetzt.

Regel Nr. 3: Ausreden
Vor diesem speziellen Beitrag solltet ihr einige Tage bis Wochen nichts auf eurem Blog veröffentlicht haben, damit ihr nun die Gelegenheit nutzen könnt, euch ausführlich genau dafür zu entschuldigen. Beschreibt ausufernd, welchen Dingen ihr euch statt des Schreibens gewidmet habt und geht bei den Ausreden unbedingt auf die Bereiche "Familie", "Freunde", "Arbeit/Schule" und "andere Hobbys" ein. Ein Muss ist außerdem die Verwendung des Begriffs "Real Life".

Regel Nr. 4: Selbstportraits
Nach diesem einleitenden Geplänkel wird es Zeit, die Aufmerksamkeit auf euer Aussehen zu lenken. Denn in letzter Zeit fühltet ihr euch ziemlich hässlich, bekamt unreine Haut, nahmt zu und hattet Probleme mit Schuppen. Jedes Wehwehchen ist willkommen und sollte zur Sprache gebracht werden. Fügt danach mindestens fünf, besser wären jedoch über zehn, ähnlich ausschauende Bilder von euch in Webcamqualität ein, auf denen ihr topgestylt seid und umwerfend ausseht. (Tipp: Man kann gut und gerne auch mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachhelfen, falls es nicht so schon gegeben ist.) Diese Strategie garantiert euch einige Komplimente in den Kommentaren.

Regel Nr. 5: Themenbrei
Die weitere Wahl eurer Themen ist euch selbst überlassen. Vom letzten Lebensmitteleinkauf über einen Barbesuch, nach dem ihr ganz schön einen im Tee hattet bis hin zu eurer Nachbarin, die voll die dumme Kuh ist - alles ist erlaubt. Haltet euch jedoch nicht zu lange bei einem Thema auf und wechselt mitunter sogar so schnell, dass der Otto Normalleser gar nicht mehr hinterherkommt und euch für besonders intellektuell hält.
Falls euch nicht genug Themen einfallen, philosophiert eben nur über eines. In dem Fall ist es erwünscht, die gleiche Aussage häufiger hintereinander mithilfe verschiedener Formulierungen an den Mann zu bringen. Kommt bloß nicht zu schnell auf den Punkt und lasst eure Leser mit endlosen Monologen ruhig ein wenig leiden.

Regel Nr. 6: Mit Gefühl
Ihr solltet der Welt da draußen zeigen, was für ein gefühlvoller und tiefgründiger Mensch ihr seid. Euch ist eigentlich nur euer Kugelschreiber im weißen Dreieckjutebeutel ausgelaufen? Egal, hauptsache das nötige Gefühlsblabla ist vorhanden. Macht daraus einen niederschmetternden Aufsatz, ohne jedoch genau auf das Geschehnis einzugehen, damit sich jeder Leser, der schon einmal traurig war, mit euch identifizieren kann. Um eure tragischen Gedanken noch zu unterstreichen, zitiert einen traurigen Popsong eurer Wahl - "you can take everything I have, you can break everything I am...".

Regel Nr. 7: Links
Nach Belieben könnt ihr gern gute Lieder, von euch gemochte Artikel oder Ähnliches verlinken. Wichtig ist jedoch, dass der Link nicht funktioniert und der Leser keine Chance hat, überhaupt mitzureden (und gegebenfalls bei euch noch einmal nachfragen muss). So behaltet ihr die Oberhand.

Regel Nr. 8: Smileys
Nicht nur in der Überschrift sind Smileys von Vorteil. Verteilt einfach im ganzen Text großzügig eure kleinen graphischen Freunde, damit jeder immer Bescheid weiß, bei welcher Gefühlslage ihr euch gerade befindet. Eine weitere Option ist jene, bei der man komplett unpassende Smileys an jeweilige Textstellen platziert. Das wird ein großer Spaß! :(

Regel Nr. 9: Fehlerquote garantiert
Diese Regel richtet sich wirklich schon an fortgeschrittene Nervensägen, denn hier ist Konzentration gefragt. Baut hierfür so viele Rechtschreib- und Grammatikfehler in euren Blogartikel ein, wie ihr könnt. Jeh meer, jeh bässa!

Regel Nr. 10: Ideensammlung
Ihr habt absolut keine Lust, euch selbst Ideen für kommende Beiträge einfallen zu lassen? Gar kein Problem! Unter dem Vorwand, natürlich nur darüber schreiben zu wollen, was auch auf Interesse stößt, fragt ihr einfach eure Leser nach Vorschlägen. Ebenfalls beliebt ist weiterhin das Angebot, dass eure Leser euch Fragen stellen "dürfen", die ihr in einer ganzen Reihe von Blogartikeln beantwortet. So ist immer für Nachschub auf eurem Blog gesorgt, ohne dass euer hübsches Köpfchen angestrengt werden musste.

Regel Nr. 11: Vernetzung
Zum Ende hin solltet ihr auf jeden Fall noch erwähnen, bei welchen einhundert anderen Internetportalen ihr weiterhin angemeldet und aktiv seid, auf denen man euch liken, folgen, abonnieren, lesen oder mit euch befreundet sein kann. Nur mit ordentlich Werbung bekommt man die Leute schließlich herum.

Regel Nr. 12: Übersetzung
Um internationale Fans zu gewinnen, lasst es euch nicht nehmen, euren gesamten Text erneut auf Englisch zusammenzufassen, damit den englischsprachigen Besuchern wenigstens ein grober Überblick gewährleistet wird. (Auch wenn es sich nicht lohnen würde, wegen der drei englischen Sätze in jedem Beitrag gleich einen Blog regelmäßig zu lesen und ihr deshalb nie wirklich ein weltweites Publikum bekommen werdet, doch lassen wir das einfach mal außen vor.) Auch hier gilt: Fehler sind erlaubt.

Regel Nr. 13: Verabschiedung
Die richtigen Abschlussworte für den mit Mühe verfassten Beitrag sind von großer Bedeutung. Verabschiedet euch mit möglichst schnulzigen Worten von euren süßen Mäusen, Schnuckiputzis oder Schnudelwietzen und schiebt noch ein dreifaches "Ich hab' euch lieb" hinterher.


Das war es an dieser Stelle schon mit den wichtigsten Regeln. Ich hoffe, ich konnte euch damit ein wenig weiterhelfen. Selbstverständlich kann man sich als Anfänger erst einzelne Punkte heraussuchen, um in die Kunst der nervigen Blogartikel einzusteigen. Jedoch wird man euch erst dann richtig erst nehmen können, wenn ihr euch wirklich an alles haltet. Ich wünsche viel Erfolg!

Donnerstag, 14. März 2013

Von der Schwierigkeit, minimalistisch zu werden

Vor einiger Zeit bekam ich Post von Christof von Einfach Bewusst, in der er mir ein paar Fragen zum Thema Minimalismus stellte. Ich ließ mich selbstverständlich nicht lumpen und stellte der Welt meine Weisheiten zur Verfügung. Meine Antworten und die von 10 anderen Bloggern, könnt ihr bei Interesse gern hier nachlesen. Ich zumindest finde die ganze Angelegenheit sehr spannend und bedanke mich nochmals, Teil des Beitrags sein zu dürfen. ~ Werbung Ende. ~

Nicht nur wegen dieses Beitrags, sondern auch allgemein durch mein Vorhaben im Rahmen des "101 Dinge in 1001 Tagen"-Projektes, bewusster und weniger materialistisch zu leben, setzten sich wieder zu diesem Thema ein paar Zahnräder in meinem Kopf in Bewegung. Dieses Jahr, also immerhin über zwei Monate, habe ich mir noch kein Buch, keine DVD und keine CD gekauft und besonders wegen der Bücher werde ich langsam hibbelig. Meine Wunschliste steigt stetig, doch - auch wenn sich eingefleischte Buchsammler nun vor Lachen auf die Schenkel klopfen - ich finde die gut zehn Bücher auf meinem Stapel ungelesener Bücher noch eindeutig zu viel, um mir bereits neue zu kaufen. Ich möchte meine Sachen benutzen, nicht horten. Umso mehr bin ich von mir selbst erschrocken, wie häufig ich schon kurz davor stand, mit einem reichlich bestückten Warenkorb auf's Knöpfchen "Bestellen" zu drücken. Glücklicherweise habe ich mich mit rationalen Gedanken spätestens im letzten Moment immer davon abbringen können. Doch es ist einfach krass, dass der Drang danach, etwas zu besitzen, schon so sehr in mir verankert ist. Ich denke dauernd daran, konfrontiere mich selbst mit meinen Wunschzetteln und durchstöbere Buchangebote im Internet. Es ist beinahe so, als machte ich gerade einen Entzug durch. Was den Wunsch nach Minimalismus angeht, bin ich im Großen und Ganzen im Aussortieren wohl besser als im Nichtkaufen. Obwohl ich mir auch nicht verbieten möchte, etwas zu sammeln. Nach wie vor träume ich davon, eines Tages ein riesiges Bücherregal mit meinen ganzen Schätzen zu bestücken.
Ich bin jetzt mal durchgegangen, was ich eigentlich absichtlich oder zufällig sammle. Und mit Sammlungen meine ich eine Anhäufung von ähnlichen Gegenständen, die gar nicht oder nur unzureichend benutzt werden beziehungsweise benutzt werden können. Mein Ergebnis: Bücher, CDs, Notizbücher, Armbänder, Instrumente, Lehrbücher zu den Instrumenten, Bastelkram, Wolle und, wenn es so weiter geht, bald auch DVDs. Besonders auffällig ist der gesamte Medienkram. Ich meine, natürlich liebe ich Bücher, bin besessen von guten Filmen und kann auch ohne Musik nicht leben, doch muss man deshalb gleich alles davon sammeln? Dann habe ich darüber nachgedacht, welche der drei Sammlungen ich am ehesten weggeben könnte. Bücher scheiden aus, denn es sind verdammt nochmal Bücher. Die Filme wegzulassen, wird auch schwierig, denn ich habe meine Lieblingsstreifen für eventuell aufkommende DVD-Abende gern griffbereit. Ich könnte mir eventuell vorstellen, die Anzahl meiner CDs ein wenig herunterzuschrauben und nur noch wirklich bedeutende Alben neu zu holen oder vielleicht ganz auf digitale Musik umzusteigen. Aber besonders mein Laptopzusammenbruch vor einigen Tagen hat mir vor Augen geführt, wie schnell Daten einfach weg sein können, wenn eine Festplatte keinen Bock mehr hat. Obwohl auf der anderen Seite auch das ganze Haus abfackeln könnte und dann wären meine CDs ebenfalls weg.
Ab welchem Punkt ist etwas überhaupt eine Sammlung? Und wie viele Sammlungen kann man haben und trotzdem minimalistisch leben? Und wie kommt es, dass man sein Herz so sehr an Gegenstände hängt? Und warum bekommt man die Krise, wenn man schon länger keine neuen Dinge mehr gekauft hat?
Ich schätze, ich komme hier heute zu keinem Fazit mehr, deshalb höre ich an dieser Stelle einfach auf. Lasst mir gern eure Gedanken dazu da.

Freitag, 1. März 2013

101 Dinge in 1001 Tagen - Monatsrückblick Februar


Kaum versieht man sich und schon ist der Monat auch schon wieder um. Der Februar verging so verdammt schnell - und das nicht nur, weil er nur 28 Tage hatte. Trotzdem bin ich mit dem Projekt mehr oder weniger gut vorangekommen.

44. Schlittschuhlaufen gehen
Einen Punkt der Liste kann ich endlich wieder komplett streichen. Als ich jünger war, ging ich ziemlich gern Schlittschuhlaufen und mindestens ein Mal im Winter mit meinem Vater auf einen zugefrorenen See oder in eine Eissporthalle gehen und sich die Kufenschuhe anziehen, war Pflichtprogramm. Weil ich das schon seit Jahren nicht mehr gemacht habe, schrieb ich es zu den 101 Dingen. Letzte Woche im Kurzwinterurlaub nahmen wir uns schließlich sogar die Zeit, uns auf das Eis zu wagen. Leider musste ich feststellen, dass mir das nicht mehr die gleiche Freude beschert wie früher. Laute, ekelhafte Diskomukke, über die man hinwegschreien sollte und kleine Kinder überall, denen man unentwegt ausweichen musste - hat mich eher genervt als amüsiert. Die Zeit des Schlittschuhlaufens lasse ich vorerst wohl hinter mir.

77. Viel backen
Da es sich in unserem Haushalt nur allzu selten lohnt, groß Kuchen oder Muffins zu backen, nahm ich im Februar also nur mit selbstgebackenen Schweizer Bürli Vorlieb, deren Rezept ich auch schon einmal hier vorgestellt habe.

76. Neue Rezepte ausprobieren
Da ich meistens für mich alleine koche, mache ich mir nur selten die Mühe, etwas aufwendiges oder gar neues Gericht zu kochen. Dieser Punkt soll mich jedoch ein bisschen dazu zwingen. Angefangen habe ich dafür mit einem Rezept für Rotkohlbratlinge, die mir wirklich gut geschmeckt haben und die ich sicher bald wieder machen werde.

80. Neue Gemüse- bzw. Obstsorten zubereiten oder probieren
In diesem Fall war es das Probieren. Und zwar hatte ich tatsächlich noch nie vorher in meinem Leben Chicorée gegessen. Diese erste Begegnung war jedoch auch nicht eine der glücklicheren Art. Viel zu bitter.

05. Blutplasma spenden
Ich habe den Weg zur Haema in Ahrensfelde endlich auf mich genommen. Da es meine erste richtige Spende war, sollte ich zunächst jedoch erst mit dem Blutspenden beginnen, bevor man sich an der Spende von Blutplasma versucht. Obwohl die Dame dort befürchtete, dass letzteres bei meinen dünnen Adern vielleicht gar nicht möglich sei. Doch davon müssen wir uns nächstes Mal dann noch genauer überzeugen.

47. Ein Jahr lang jeden Tag ein Foto machen
Diese Fotos gibt es auf dem Blog unter der Kategorie "Sieben Tage, sieben Bilder" zu sehen. Komplett spontan damit begonnen, habe ich eigentlich noch keine Ahnung, in welche Richtung sich dieses Projekt entwickeln wird oder was ich mache, wenn ich mal einen Tag vergessen sollte. Oder ob die Fotos irgendwann künstlerisch wertvoller sein werden, als Schnappschüsse aus dem Alltag. Ich lasse mich da einfach treiben und schau, was daraus wird.

64. 100 Tage internetfrei leben
Aufgrund des besagten Urlaubs gab es vier Tage, in denen ich überhaupt nicht im Internet war. Jedoch auch nur, weil ich gar keine andere Möglichkeit hatte. Bald möchte ich jedoch auch zu Hause ganz bewusst internetfreie Tage einlegen, weil mir auffällt, wie sehr ich doch daran hänge. Hier noch schnell etwas nachgucken, da noch schnell schauen, ob ich eine Nachricht bekommen habe und schon sind wieder zwei Stunden des Surfens um. Ich habe die Trennung vom Internet dieses Jahr auch schon so probiert, bin jedoch immer wieder kläglich gescheitert. Mehr Disziplin bitte!

29. Mehr als 100 Bücher lesen
Oh je, die Bilanz des Monats zeigt mir an, dass ich tatsächlich nur zwei Bücher beendet habe. Eine Schande, eine Schmach! Wie konnte das passieren? Folgendes war dabei die magere Ausbeute (nicht qualitativ gesehen):
"Gottes Werk und Teufels Beitrag" von John Irving
"Superhero" von Anthony McCarten
Mit dem Irving habe ich gleichzeitig einen Beitrag zu Punkt 26 "15 mir unbekannte Bücher der beliebtesten Bücher der Deutschen" geleistet.

Ansonsten drehte ich ein Video (30), veröffentlichte acht Artikel auf dem Blog (92), nahm sechs Fahrstunden (02), traf mich vier Mal mit Freunden (11), übte sieben Mal Gitarre (66) und nahm auch meine Ukulele zur Hand (67). Ich bepinselte meine Fingernägel mit Nagellack (84), telefonierte regelmäßig mit meinem Vater und fuhr mit ihm sogar ins Allgäu (14) und trieb insgesamt drei Mal Sport (81). Angefangen habe ich zudem mit dem Wechsel zu einer ethischen Bank (09).

Reicht doch auch. Nächster Monat!
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