Donnerstag, 31. Januar 2013

101 Dinge in 1001 Tagen - Monatsrückblick Januar


Schauen wir uns doch einmal an, wie der Januar rückblickend im Rahmen dieses Projektes ausfällt.

02. Meinen Füherschein machen
Endlich bin ich im Januar wieder in die Pötte gekommen, was meinen Führerschein angeht. Meine Theoriestunden hatte ich schließlich schon im Oktober und ab da ließ ich alles ganz schön schleifen. In den letzten Wochen habe ich mich dann in die Fragebögen gestürzt und gelernt, was das Zeug hielt. Dann habe ich in meiner Fahrschule meine Vorprüfung gemacht und mich gleich für's Fahren angemeldet. Mittlerweile habe ich bereits drei Fahrstunden hinter mir und ich liebe meine Fahrlehrerin total. Und heute bin ich dann zu der richtigen Theorieprüfung bei der DEKRA gestiefelt und habe mit 0 Fehlerpunkten bestanden. Hell yeah!
 
11. Mich regelmäßig mit Freunden treffen
Ich habe mich insgesamt drei Mal mit Freunden getroffen. Großartig etwas angestellt, wurde dabei jedoch nicht. Das Übliche eben, Filme schauen, reden und viel essen. Ein paar interessante Pläne wurden auch schon geschmiedet, auf die ich mich schon ziemlich freue. Außerdem ist eine Freundin aus Amerika zurückgekommen und unsere traditionelle Mädelstruppe war endlich einmal wieder vollständig.

14. Mindestens einmal pro Woche Kontakt zu meinem Vater pflegen
Wir haben zumindest drei Mal miteinander telefoniert, uns aber leider überhaupt nicht gesehen. Ich hoffe, das schaffen wir im Februar wieder.

15. Mindestens einmal pro Monat Kontakt zu meinem Opa pflegen
Hat geklappt. Wir haben uns ein Mal gesehen. Ich habe meinen Opa ziemlich lieb, doch ist es so schwer, Kontakt mit ihm zu halten, wo ich darin doch sowieso schon sehr schlecht bin. Ich hoffe, wir sehen und sprechen uns dieses Jahr noch häufiger.

29. Mehr als 100 Bücher lesen
Vier waren es bei mir in diesem Monat. 
"Der Hobbit" von J. R. R. Tolkien
"Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht" von Rachel Cohn & David Levithan
"Das Schneemädchen" von Eowyn Ivey
"Unterwegs" von Jack Kerouac

30. Videos machen
Es gab viele Anläufe und Versuche, doch nur eins ist es letztendlich geworden. Hoffentlich fällt da der Februar großzügiger aus.

49. Zwei Spiele für den Nintendo DS durchspielen
So richtig zählt das eigentlich noch nicht, denn ich habe im Prinzip nur das schon angefangene Spiel "Pokémon - Weiße Edition" weitergespielt. Nachdem ich alle Orden errungen hatte, verlor ich vor einiger Zeit plötzlich die Lust. Erst jetzt wagte ich mich an den Endkampf und musste feststellen, dass es selbst danach noch weitergeht. Da habe ich wohl noch ein bisschen was zu tun, bevor ich mir ein neues Spiel holen kann, welches dann auch wirklich für dieses Projekt gilt. Hat jemand Spiele-Tipps? Ich liebäugle ja mit einem der Professor Layton-Spiele.

58. Weniger Materialismus, weniger Kram kaufen
Trotz vieler Bücher, die ich wirklich gern hätte, bin ich stark geblieben und habe keines gekauft. Nun gut, eines ist heute wegen BloggDeinBuch angekommen, aber das darf ja auch mal sein. Ansonsten sind nur Dinge eingezogen, die ich wirklich brauchte, wie Haarspangen für neue Frisuren, Gitarrensaiten (bei mir ist eine gerissen) und neue Winterstiefel (meine alten und noch ein anderes Paar feste Schuhe sind an einem einzigen Tag beide kaputt gegangen). Keine Zeitschriften, keine DVDs, keine CDs oder sonstiger Krimskrams. Ich verbuche das als Erfolg.

66. Mindestens 3x pro Woche Gitarre üben
Ich hänge ein wenig hinterher, doch übte ich immerhin dreizehn Mal.

67. Ukulele spielen lernen
Ich übe fleißig auf diesem großartigen Instrument.

74. Jonglieren lernen
Ich nahm die Bälle mal wieder in die Hand, stellte mich aber ungeschickt an wie eh und je. Da ist wohl diszipliniert trainieren angesagt.

81. Einmal pro Woche Sportübungen machen
Dadurch möchte ich eigentlich fitter werden, doch spüre ich selbstverständlich noch nicht viel davon bei drei Mal Sport machen. Es artet momentan noch sehr schnell in Schnappatmung aus. Schlimm.
 
84. Regelmäßiger Nagellack benutzen
Tatsächlich wieder mit angefangen. Fünf Mal habe ich meine Nägel bepinselt und auch wieder Gefallen daran gefunden. Mein Ziel ist es, dass man den Nagellacken eine gewisse Benutzung ansieht und eine Flasche vielleicht sogar leer wird.

92. Zwei Beiträge die Woche schreiben
Diesen mitgezählt, wurden acht Blogposts im Januar veröffentlicht.
 
94. Mindestens monatlich eine Buchrezension schreiben
Getan mit einer Rezension über "Der Hobbit".
 
Zusammenfassend war der Auftakt doch gar nicht schlecht. Aber es gibt für mich definitiv noch Luft nach oben.

Dienstag, 29. Januar 2013

Kopfgrütze #5 - Beiträge, Videodreh, Smartphones

Ich habe das Gefühl, es ist schon viel zu lange her, dass ich einfach drauflos schrieb. Daher mach ich das hiermit. Ein wenig liegt das wahrscheinlich daran, dass ich dieses Jahr die Qualität meiner Beiträge ein wenig anheben wollte, nachdem es sich am Ende des letzten Jahres alles ein wenig schleppte. Mir ist das nicht unbedingt gelungen, wie ich finde. Es soll schließlich eine gewisse Anzahl an Blogposts kommen und gleichzeitig sollen sie es auch wert sein, gelesen zu werden. Wenn doch nur immer die Ideen und Muße da wären, um daran zu arbeiten. Es gab eine Zeit, allerdings ist das schon ewig her, da habe ich jeden Tag wenigstens ein bisschen an verschiedenen Beiträgen geschrieben und dahin würde ich am liebsten wieder zurück. Momentan schreibe ich nur, wenn ich denke, es wird aber langsam wieder Zeit, etwas zu veröffentlichen und dann ist das zwar wirklich eine Idee, die ich schon länger hatte, aber sie ist nicht so gut umgesetzt, wie sie es hätte sein können, hätte ich mich über einen längeren Zeitraum damit befasst. Ein kurzer Beitrag ist vielleicht auch besser als gar keiner und spontane Texte dürfen es gern sein, aber bitte nicht ausschließlich, liebe innere Faulheit. Um dies nicht zum Essay ausarten zu lassen, möchte ich nur noch kurz erwähnen, wie sehr ich Guddy von Zeitzeugin.net für ebenjene Eigenschaften bewundere, die ich scheinbar nicht besitze. Ihre perfekt pointierten, großartig eloquenten Artikel über die kreativsten Themen kommen alle paar Tage (oft sogar täglich!) und das macht mich wütend und auch traurig ganz schön neidisch, verdammichtnochmal. Aber alle paar Monate darüber zu jammern, ist schließlich auch eine Möglichkeit. Ha!

Ansonsten habe ich heute zum dritten Mal probiert, ein Video zu drehen. Ja genau, so richtig peinlich mit Vor-der-Kamera-sitzen-und-Quatsch-labern, aber das Universum möchte diesen Plan wohl vereiteln. Fortschreitende Dunkelheit, ein andauernd hereinplatzendes, weibliches Elterntier oder die eigene Person, die zu seltsam redet, als dass man das ordentlich zusammenschneiden könnte oder die vergisst, auf den Aufnahmeknopf zu drücken, sind die Ursachen dieses Dilemmas. Mittlerweile habe ich die Sätze schon so oft gesagt, dass sie wie aufgesagt klingen (und ich bin keine gute Schauspielerin), deshalb werde ich vielleicht erst nächste Woche einen weiteren, hoffentlich finalen Versuch starten.


Dritter Tagesordnungspunkt. Wahrscheinlich werde ich mich in ein paar Jahren, wenn ich selbst eines habe, im Nachhinein für diesen kleinen Aufreger auslachen, aber ich muss das einfach zur Sprache bringen: Ich hasse Smartphones! Ich sehe durchaus die Vorteile, die man dadurch hat. Wirklich. Doch geht es mir zunehmend auf die Nerven, dass der eigene Satz im Gespräch mit einem Schlaufonbesitzer immer durch das Aufflackern des Bildschirmlichts in seinem Gesicht unterbrochen wird. Ich hasse das! Wenn man zu viert zusammen sitzt und plötzlich merkt, dass sich zwei Personen schon seit Minuten dank ihrer Smartphones komplett ausgeklinkt haben und man sich genervte Blicke mit dem anscheinend einzig übrig gebliebenen Menschen am Tisch austauscht. Ich hasse das! Wenn die Omi neben mir in der Bahn nicht mehr an ihrem Schal strickt, sondern nun auf ihrem Smartphone irgendein vermaledeites Farmspiel spielt. Ich hasse das! Wie gesagt, ich nehme die Vorteile sicherlich wahr. Aber wie das soziale Miteinander von Angesicht zu Angesicht verkümmert, ist nicht mehr feierlich. Selbst Menschen, die das früher genauso aufgeregt hat, sind mittlerweile diesem Verhalten verfallen. Daraus resultierend wird es bei mir, wenn es soweit kommt und ich mir eines dieser Teil anschaffe, kaum anders sein. Doch momentan stehe ich da mit meiner lieben, alten Möhre, die mir immer treue Diense geleistet hat und bin entnervt. Und ich freue mich mittlerweile sogar schon, wenn ich mich mit Menschen treffe, die ebenfalls ein älteres Modell mit sich tragen und man tatsächlich ein durchgehend fünfminütiges Gespräch führen kann.
Und schalten Sie auch das nächste Mal wieder ein, wenn es denn da heißt: "Diese brandneuen Transportmittel Flu...Flugzeuge sind übrigens total nicht gut für die Umwelt, dachte ich mir so." Juchee!

Mittwoch, 23. Januar 2013

Mein Januar-Mixtape

Kürzlich stieß ich auf die Internetseite 8tracks.com, auf der man aus mindestens acht Liedern Playlisten unter einem bestimmten Thema zusammenstellen und anderen als Radio anbieten kann. Nunja, eigentlich möchte ich mich nicht noch einer Community im Internet anschließen, auch finde ich es zugegebenermaßen sehr anstrengend, dass es viele Lieder auf der Seite schlichtweg nicht gibt und man sie daher selbst hochladen muss. Doch an sich sind diese Playlisten eigentlich eine nette Sache für den Blog, dachte ich mir, deshalb wird es nun hin und wieder - eben immer wenn sich ein paar Lieder angesammelt haben - ein Mixtape geben. Als Auftakt zunächst ein paar Songs, die ich während der letzten Wochen sehr gern gehört habe.

Sonntag, 20. Januar 2013

Der Hobbit von J.R.R. Tolkien

AUTOR l J.R.R. Tolkien 
TITEL l Der Hobbit oder Hin und zurück
ORIGINALTITEL l The Hobbit or There and Back Again
GENRE l Fantasy, Abenteuer
VERLAG l Klett-Cotta
SEITEN l 397
AUSZUG l "In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit. [...] Dieser Hobbit war ein sehr wohlhabender Hobbit, und er hieß Beutlin. Die Beutlins wohnten schon seit unvordenklichen Zeiten in der Gegend um den Bühl und galten als sehr achtbare Leute, nicht nur, weil die meisten von ihnen reich waren, sondern auch, weil sie sich nie auf irgendwelche Abenteuer einließen oder etwas Unerwartetes taten. [...] Unsere Geschichte handelt von einem Beutlin, der dennoch in ein Abenteuer hineingeriet und der sich dabei ertappen musste, wie er Dinge sagte und tat, die ihm niemand zugetraut hätte."

Hier geht's zur LESEPROBE.

INHALT l Der Hobbit Bilbo Beutlin aus dem Auenland führt ein friedliches und gemütliches Leben in seiner Hütte. Bis zu dem Tag, an dem er durch den Zauberer Gandalf und dreizehn Zwergen in seiner Ruhe gestört wird. Sie bitten Bilbo um Hilfe, die lang verlorene Zwergenstadt Thal samt eines großen Schatzes aus den Klauen des Drachen Smaug zu befreien. Bevor er sich versieht, wird er plötzlich ohne Hut und Spazierstock Teil einer Reise, in welcher er sich zahlreichen Abenteuern stellen und dabei vielen gefährlichen Wesen wie Trollen, Orks, Riesenspinnen und Elben gegenübertreten muss. Wird er den Zwergen dabei helfen können, die Zwergenstadt zurückzuerobern?

REZENSION l Ich habe noch nie zuvor ein Buch von Tolkien gelesen oder auch nur eine Verfilmung zu einem seiner Werke gesehen. An die "Der Herr der Ringe"-Filme wollte ich mich zwar schon mehrmals wagen, doch irgendwie wurde unsere Begegnung immer wieder vereitelt. Daher war dies mein erster Tolkien und ein bisschen ärgere ich mich nun, das ich alles rund um Tolkien bisher sträflichst ignoriert habe.
Vorab habe ich schon häufiger gehört, dass viele mit Tolkiens Schreibweise nicht so klar kommen, weil sie viele, lange Beschreibungen enthält, die ziemlich anstrengend zu lesen sein sollen. Ich befürchtete schon das Schlimmste, doch im Endeffekt, muss ich sagen, bin ich positiv überrascht von "Der Hobbit". Ja, Tolkien beschreibt gern und viel und ist ein großer Freund langer Sätze, doch das hat mich überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil, ich fand die Ausführungen rund um Mittelerde ziemlich interessant und die Beschreibungen schufen eine schöne Atmosphäre. Die Geschichte folgt im Prinzip dem typischen Abenteuer-Schema "Person X zieht in die große weite Welt, um eine Aufgabe zu erfüllen, findet unterwegs neue Bekanntschaften, kommt in lebensbedrohliche Situationen, aus denen sie sich herauswinden muss, dann folgt ein großes Finale und sie kehrt nach Hause zurück", aber die fantastische Welt Tolkiens hat den Plot durch unbekannte Orte und Wesen doch aufgelockert und interessanter gestaltet. So ziehen wir gemeinsam mit den Helden unter anderem durch das Nebelgebirge und den Düsterwald, treffen auf Orks, Wargen, Elben und auch Gollum, der selbst mir ein Begriff war, hat in dieser Geschichte schon seinen ersten Auftritt.
Was mir besonders gut gefallen hat, war der kleine Hobbit und die Entwicklung seines Charakters. Man kann gut beobachten wie er nach und nach vom gemütlichen, ruhigen Kerlchen zum immer mutigeren, entschlosseneren Hobbit wird, ohne aber ganz seine "alte" Persönlichkeit hinter sich zu lassen. Irgendwie habe ich Bilbo Beutlin im Laufe der Geschichte richtig ins Herz geschlossen. Umso bedauerlicher finde ich es, dass man die Zwerge nur so oberflächlich kennenlernt. Natürlich sind es immerhin dreizehn und alle ausführlich vorzustellen, wäre zu viel des Guten, doch im Endeffekt war ich bloß so weit, ungefähr zu wissen, dass zwei Zwerge jünger waren und einer einen besonders breiten Bauchumfang vorzuweisen hatte. Die ähnlichen Namen der Zwerge (Thorin, Fili, Kili, Balin, Dwalin, Oin, Gloin, Ori, Nori, Dori, Bifur, Bofur, Bombur) taten ihr Übriges.
Insgesamt habe ich das Buch jedoch richtig gern gelesen und werde mir auf jeden Fall noch die hochgelobte Verfilmung plus Fortsetzungen ansehen. Ich bin gespannt, wie sie die Geschichte in drei Filme aufteilen und vor allem umsetzen. Auch den Schritt Richtung "Der Herr der Ringe" werde ich bestimmt machen, um einfach mehr über Mittelerde zu erfahren (und endlich mal mitreden zu können).

AUSGABE l Es gibt viele hübsche Ausgaben von "Der Hobbit", wie ich beim Stöbern im Internet feststellen durfte. Diejenige aus unserer Stadtbibliothek wartete mit Zeichnungen und Bildern von Alan Lee auf. Es ist nun nicht mein Lieblingszeichenstil, der sich mir da bot, jedoch war es ein nettes Gimmick. Die Illustrationen waren sowohl auf den Textseiten (in schwarzweiß), als auch auf zusätzlichen Hochglanzseiten (farbig) zu finden. Obwohl ich mir bei den ganzseitigen, farbigen Bildern gewünscht hätte, dass sie wirklich an der Stelle eingefügt sind, an der die entsprechende Szene vorkommt. So kam manches Bild zu früh und man wusste im Prinzip schon, worauf es auf den nächsten Seiten hinausläuft. Auch eine Karte war übrigens im Buch vorhanden.

Desweiteren fand sich in dieser Ausgabe die Hobbit-Übersetzung von Wolfgang Krege und damit wohl auch die allgemein beliebtere, im Gegensatz zur Übersetzung von Walter Scherf ("Der kleine Hobbit"). Ich kann das nicht beurteilen, da ich ja nur diese eine von Krege kenne, aber ich las, vor allem die Liedverse, die hier und da in der Geschichte auftauchen, sollen besser und ausführlicher übersetzt worden sein und auch sind die Namen der Charaktere denen aus "Der Herr der Ringe" angepasst, wo es bei der anderen Unterschiede gegeben hat. Also wer nach diesem Buch gleich mit "Der Herr der Ringe" weitermachen möchte, sollte vielleicht darauf achten, um nicht vollständig durcheinander zu kommen.


FAZIT l Eine durchaus gelungene Abenteuergeschichte für Groß und Klein mit einem sehr wortgewandten Schreibstil und dem sympathischen kleinen Hobbit Bilbo Beutlin. Ich vergebe vier von fünf Teekannen!

 

Dienstag, 15. Januar 2013

101 Dinge in 1001 Tagen - Der Anfang

Nun sind nach der Eröffnung dieses Projektes immerhin zwei Wochen vergangen und ich bin weiterhin höchstmotiviert. Zunächst knallt diese Liste aber ganz schön rein, da ich am liebsten alles auf einmal und sofort machen möchte, obwohl ich ja eigentlich noch über zwei Jahre Zeit habe. Viele Punkte auf der Liste sind einmalige Dinge, die ich danach durchstreichen kann, doch gibt es auch jene Sachen, an denen ich kontinuierlich dranbleiben muss. Diese Dinge habe ich mir in eine Tabelle unter "täglich", "wöchentlich" und "monatlich" aufgeschrieben, damit ich den Überblick behalte. Irgendwann soll das schließlich alles Routine werden, deshalb werde ich nicht ewig damit herumlaufen müssen, doch für den Anfang hilft es sehr, damit manche Sachen nicht komplett untergehen. 

Und einen Punkt, wenn auch einen eher simplen, kann ich bisher schon durchstreichen. Nummer 100: Eine Aufbewahrung/Spardose für dieses Geld (welches innerhalb des Projektes beiseite gelegt werden soll) besorgen. Zunächst wollte ich mir irgendeine schöne Schatulle oder Schachtel holen, doch da ich ebenfalls den Punkt 58 (=Weniger Materialismus, weniger Kram kaufen) habe, entschloss ich mich, nicht extra etwas zu kaufen, sondern mit dem zu arbeiten, was ich bereits besitze. Dabei fand sich eine Spardose in Gestalt eines kleinen goldenen Schweins. Das habe ich noch zu Oberschulzeiten von einer damaligen Freundin geschenkt bekommen und ich nenne es liebevoll "Buddhaschweinchen", weil ich finde, es so lächelt wie der dicke Buddha. Und ja, es ist mein Ernst, ich mag es wirklich, auch wenn es sonst eigentlich so gar nicht mein Stil ist.

Montag, 7. Januar 2013

Die 100 beliebtesten Bücher der Deutschen

Momentan gibt es irgendwie Listen über Listen auf meinem Blog, aber das soll sich bald wieder ändern. Nur noch heute möchte ich eine behandeln, welche sich "Die 100 beliebtesten Bücher der Deutschen" nennt. Vor ein paar Jahren gab es diesbezüglich eine Umfrage vom ZDF aus und folgende Bücher sind dabei herausgekommen. Da ich mir im Rahmen des Projekts "101 Dinge in 1001 Tagen" vorgenommen habe, fünfzehn mir unbekannte Bücher dieser Liste zu lesen, wollte ich hier kurz darlegen, welche mir denn dafür zur Verfügung stünden - und das sind leider die meisten. (Dick markiert sind die Bücher, die ich bereits gelesen habe.)

1. "Der Herr der Ringe" von J.R.R. Tolkien
2. "Die Bibel"
3. "Die Säulen der Erde" von Ken Follett
4. "Das Parfum" von Patrick Süskind
5. "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry
6. "Buddenbrooks" von Thomas Mann
7. "Der Medicus" von Noah Gordon
8. "Der Alchimist" von Paulo Coelho
9. "Harry Potter und der Stein der Weisen" von J.K. Rowling
10. "Die Päpstin" von Donna W. Cross
11. "Tintenherz" von Cornelia Funke
12. "Feuer und Stein" von Diana Gabaldon
13. "Das Geisterhaus" von Isabel Allende
14. "Der Vorleser" von Bernhard Schlink
15. "Faust. Der Tragödie erster Teil" von Johann Wolfgang von Goethe
16. "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón
17. "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen
18. "Der Name der Rose" von Umberto Eco
19. "Illuminati" von Dan Brown
20. "Effi Briest" von Theodor Fontane
21. "Harry Potter und der Orden des Phönix" von J.K. Rowling
22. "Der Zauberberg" von Thomas Mann
23. "Vom Winde verweht" von Margaret Mitchell
24. "Siddharta" von Hermann Hesse
25. "Die Entdeckung des Himmels" von Harry Mulisch
26. "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende
27. "Das verborgene Wort" von Ulla Hahn
28. "Die Asche meiner Mutter" von Frank McCourt
29. "Narziss und Goldmund" von Hermann Hesse
30. "Die Nebel von Avalon" von Marion Zimmer Bradley
31. "Deutschstunde" von Siegfried Lenz
32. "Die Glut" von Sándor Márai
33. "Homo faber" von Max Frisch
34. "Die Entdeckung der Langsamkeit" von Sten Nadolny
35. "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" von Milan Kundera
36. "Hundert Jahre Einsamkeit" von Gabriel Garcia Márquez
37. "Owen Meany" von John Irving
38. "Sofies Welt" von Jostein Gaarder
39. "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams
40. "Die Wand" von Marlen Haushofer
41. "Gottes Werk und Teufels Beitrag" von John Irving
42. "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" von Gabriel Garcia Márquez
43. "Der Stechlin" von Theodor Fontane
44. "Der Steppenwolf" von Hermann Hesse
45. "Wer die Nachtigall stört" von Harper Lee
46. "Joseph und seine Brüder" von Thomas Mann
47. "Der Laden" von Erwin Strittmatter
48. "Die Blechtrommel" von Günter Grass
49. "Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque
50. "Der Schwarm" von Frank Schätzing
51. "Wie ein einziger Tag" von Nicholas Sparks
52. "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" von J.K. Rowling
53. "Momo" von Michael Ende
54. "Jahrestage" von Uwe Johnson
55. "Traumfänger" von Marlo Morgan
56. "Der Fänger im Roggen" von Jerome David Salinger
57. "Sakrileg" von Dan Brown
58. "Krabat" von Otfried Preußler
59. "Pippi Langstrumpf" von Astrid Lindgren
60. "Wüstenblume" von Waris Dirie
61. "Geh, wohin dein Herz dich trägt" von Susanna Tamaro
62. "Hannas Töchter" von Marianne Fredriksson
63. "Mittsommermord" von Henning Mankell
64. "Die Rückkehr des Tanzlehrers" von Henning Mankell
65. "Das Hotel New Hampshire" von John Irving
66. "Krieg und Frieden" von Leo N. Tolstoi
67. "Das Glasperlenspiel" von Hermann Hesse
68. "Die Muschelsucher" von Rosamunde Pilcher
69. "Harry Potter und der Feuerkelch" von J.K. Rowling
70. "Tagebuch der Anne Frank" von Anne Frank
71. "Salz auf unserer Haut" von Benoite Groult
72. "Jauche und Levkojen" von Christine Brückner
73. "Die Korrekturen" von Jonathan Franzen
74. "Die weiße Massai" von Corinne Hofmann
75. "Was ich liebte" von Siri Hustvedt
76. "Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär" von Walter Moers
77. "Das Lächeln der Fortuna" von Rebecca Gablé
78. "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" von Eric-Emmanuel Schmitt
79. "Winnetou" von Karl May
80. "Désirée" von Annemarie Selinko
81. "Nirgendwo in Afrika" von Stefanie Zweig
82. "Garp und wie er die Welt sah" von John Irving
83. "Sturmhöhe" von Emily Brontë
84. "P.S. Ich liebe Dich" von Cecilia Ahern
85. "1984" von George Orwell
86. "Mondscheintarif" von Ildiko von Kürthy
87. "Paula" von Isabel Allende
88. "Solange du da bist" von Marc Levy
89. "Es muss nicht immer Kaviar sein" von Johanns Mario Simmel
90. "Veronika beschließt zu sterben" von Paulo Coelho
91. "Der Chronist der Winde" von Henning Mankell
92. "Der Meister und Margarita" von Michail Bulgakow
93. "Schachnovelle" von Stefan Zweig
94. "Tadellöser & Wolff" von Walter Kempowski
95. "Anna Karenina" von Leo N. Tolstoi
96. "Schuld und Sühne" von Fjodor Dostojewski
97. "Der Graf von Monte Christo" von Alexandre Dumas
98. "Der Puppenspieler" von Tanja Kinkel
99. "Jane Eyre" von Charlotte Brontë
100. "Rote Sonne, schwarzes Land" von Barbara Wood


Vierzehn von hundert Büchern sind eine verdammt magere Ausbeute, dabei gibt es wirklich noch so einige Bücher, die mich davon interessieren. "Harry Potter und der Feuerkelch" werde ich bald abhaken können, da ich die Reihe sowieso gerade nach und nach lese. Ansonsten möchte ich unter anderem gern "Der Schatten des Windes", "Stolz und Vorteil", "Homo faber" und "Die unendliche Geschichte" lesen. Auf die Werke von Hermann Hesse und John Irving bin ich auch sehr neugierig, von letzterem habe ich mir vorsorglich schon "Gottes Werk und Teufels Beitrag" aus der Bibliothek ausgeliehen. "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams liegt ebenfalls schon seit etlichen Monaten ungelesen bei mir herum. Das Ziel sollte also wirklich zu erreichen sein und es kann echt nicht schaden, wenn ich überhaupt ein paar mehr Klassiker lese.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Eine neue Chance

Schon länger wollte ich mich neben dem Blog auch in Richtung "Videos machen" ein wenig austoben. Nun habe ich es gewagt. Dies ist der erste Schritt.

Dienstag, 1. Januar 2013

101 Dinge in 1001 Tagen

Pünktlich zum Jahresanfang 2013 starte ich auch schon mit einem neuen Projekt. Vor einigen Wochen stieß ich auf diese nicht wenig verbreitete Idee und da ich Listen mag und mir sowieso gern Vorsätze mache, entschloss ich mich dazu, selbst teilzunehmen. Der Name verrät eigentlich auch schon, worum es geht. Man stellt eine Liste mit 101 Dingen auf, die man über einen Zeitraum von 1001 Tagen abarbeitet, welcher ungefähr 2,75 Jahren, 33 Monaten und 142 Wochen entspricht. Besonders gefällt mir daran, dass diese Ziele nicht innerhalb eines Jahres erfüllt werden müssen und man so weiter im Voraus planen kann. Also habe ich mich hingesetzt und mir gründlich überlegt, was ich erreichen möchte. Es war nicht allzu einfach, die 101 Dinge vollzubekommen, aber hier kann ich sie nun doch präsentieren.

Allgemeines
01. Von Zuhause ausziehen
02. Meinen Führerschein machen
03. Eine eigene Gitarre kaufen
04. Den Nachnamen meines Vaters annehmen
05. Blutplasma spenden (0/20)
06. Geld für einen guten Zweck spenden
07. Mit meinem Studium anfangen
08. Einen guten Nebenjob finden
09. Zu einer ethischen Bank wechseln

Freunde & Familie
10. Zwei alte Freundschaften wieder auferleben lassen
11. Mich regelmäßig mit Freunden treffen (0/100)
12. Zehn Menschen ohne bestimmten Anlass etwas Gutes tun (0/10)
13. Briefe und Postkarten schreiben (0/60)
14. Mindestens einmal pro Woche den Kontakt zu meinem Vater pflegen (0/142)
15. Mindestens einmal im Monat den Kontakt zu meinem Opa pflegen (0/33)
16. Bewusst auf Menschen zugehen und kennenlernen 
17. Meine Geburtstage feiern (0/3)
18. Ein Adressbuch anlegen
19. Offener sein und häufiger mitteilen, was in mir vorgeht

Freizeit & Hobbies
20. Auf ein Festival gehen
21. Einen Freizeitpark besuchen
22. Auf die Frankfurter Buchmesse gehen
23. Wieder eine Paddeltour machen
24. Zelten gehen
25. Mich verkleiden
26. 15 mir unbekannte Bücher der beliebtesten Bücher der Deutschen lesen (0/15)
27. Mehr englische Bücher lesen (0/20)
28. Ein französisches Buch lesen
29. Mehr als 100 Bücher lesen (0/100)
30. Videos machen (0/70)
31. Fiktive Geschichten schreiben (0/3)
32. Eine mörderische Dinnerparty veranstalten
33. Schwimmen gehen (0/15)
34. Ein Museum besuchen
35. Häufiger einfach ohne Ziel loslaufen und neue Orte entdecken (0/60)
36. Ein großes Bücherregal besorgen
37. Einen Song schreiben
38. Den Sonnenaufgang nach einer durchgemachten Nacht beobachten
39. Ein Theaterstück besuchen
40. Einen Filmmarathon veranstalten
41. Ein Mixtape für jemanden erstellen
42. Einen Flohmarkt besuchen
43. Wieder einmal Inline Skates fahren
44. Schlittschuhlaufen gehen
45. Ans Meer fahren
46. Mal wieder auf eine Demonstration gehen
47. Ein Jahr lang jeden Tag ein Foto machen (0/365)
48. Alle Gilmore Girls-Staffeln erneut ansehen
49. Zwei Spiele für den Nintendo DS durchspielen
50. Spieleabende veranstalten
51. Ein Notizbuch vervollständigen
52. Etwas nähen
53. 5 DIY-Projekte verwirklichen (0/5)
54. Die perfekte Armbanduhr für mich finden
55. Postcrossing ausprobieren
56. Einen Weihnachtsmarkt besuchen
57. Auf ein Mittelalterfest gehen
58. Weniger Materialismus, weniger Kram kaufen
59. Bei einem Lesemarathon mitmachen
60. Zu einer Lesung gehen
61. Zu einem öffentlichen Bücherschrank gehen
62. Ein Picknick organisieren
63. Ein Bild zeichnen/malen (0/3)
64. 100 Tage internetfrei leben (0/100)

Bildung
65. Ein Gedicht auswendig lernen
66. Mindestens 3x pro Woche Gitarre üben (0/426)
67. Ukulele spielen lernen
68. Mir ein wenig HTML/CSS aneignen
69. Häkeln lernen
70. Mein Französisch aufbessern 
71. Anfangen, eine neue Sprache zu lernen
72. Meine Pflanzenkenntnisse verbessern & meinen grünen Daumen trainieren
73. Einen Kurs an der Volkshochschule besuchen
74. Jonglieren lernen
75. Drei Lieder auf dem Klavier spielen lernen (0/3)

Essen
76. Neue Rezepte ausprobieren (0/20)
77. Viel backen (0/50)
78. Mich einen Monat lang vegan ernähren
79. Ein eigenes Rezeptbuch erstellen 
80. Neue Gemüse- bzw. Obstsorten zum ersten Mal selbst zubereiten oder probieren (0/5)

Körper & Seele
81. Einmal pro Woche Sportübungen machen (0/142)
82. Neue Frisuren ausprobieren (0/10)
83. Mir ein schönes (etwas teureres) Kleid gönnen
84. Regelmäßiger Nagellack benutzen
85. Mehr trinken (mindestens 1,5 Liter am Tag)
86. Eine private Aufgabe

Reisen
87. Nach London fahren
88. Nach Prag oder Paris fahren
89. Ein Land bereisen, in dem ich noch nie war
90. Couchsurfing ausprobieren
91. Wieder eine mehrtägige Fahrradtour machen

Blog
92. Zwei Beiträge die Woche schreiben (0/284)
93. Mehr auf anderen Blogs kommentieren
94. Mindestens monatlich eine Buchrezension schreiben (0/33)
95. Ein eigenes Bloggerprojekt starten
96. Zu einem Bloggertreffen gehen

Liste  
97. Liste aktualisieren & regelmäßig darüber berichten
98. Für jeden erfüllten Punkt einen Euro beiseite legen
99. Für jeden nicht erfüllten Punkt fünf Euro beiseite legen
100. Eine Aufbewahrung/Spardose für dieses Geld besorgen
101. Eine neue Liste erstellen

Ich bin gespannt, wie viel ich davon schaffe, in den knapp drei Jahren abzuarbeiten. Ich bin jedenfalls momentan noch sehr motiviert und zuversichtlich. Natürlich werde ich auch regelmäßig berichten, wie es um dieses Projekt steht und welche Sachen ich abhaken konnte.
Meine 1001 Tage starten heute am 01. Januar 2013 und enden am 29. September 2015. Auf geht's!
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