Freitag, 1. März 2013

101 Dinge in 1001 Tagen - Monatsrückblick Februar


Kaum versieht man sich und schon ist der Monat auch schon wieder um. Der Februar verging so verdammt schnell - und das nicht nur, weil er nur 28 Tage hatte. Trotzdem bin ich mit dem Projekt mehr oder weniger gut vorangekommen.

44. Schlittschuhlaufen gehen
Einen Punkt der Liste kann ich endlich wieder komplett streichen. Als ich jünger war, ging ich ziemlich gern Schlittschuhlaufen und mindestens ein Mal im Winter mit meinem Vater auf einen zugefrorenen See oder in eine Eissporthalle gehen und sich die Kufenschuhe anziehen, war Pflichtprogramm. Weil ich das schon seit Jahren nicht mehr gemacht habe, schrieb ich es zu den 101 Dingen. Letzte Woche im Kurzwinterurlaub nahmen wir uns schließlich sogar die Zeit, uns auf das Eis zu wagen. Leider musste ich feststellen, dass mir das nicht mehr die gleiche Freude beschert wie früher. Laute, ekelhafte Diskomukke, über die man hinwegschreien sollte und kleine Kinder überall, denen man unentwegt ausweichen musste - hat mich eher genervt als amüsiert. Die Zeit des Schlittschuhlaufens lasse ich vorerst wohl hinter mir.

77. Viel backen
Da es sich in unserem Haushalt nur allzu selten lohnt, groß Kuchen oder Muffins zu backen, nahm ich im Februar also nur mit selbstgebackenen Schweizer Bürli Vorlieb, deren Rezept ich auch schon einmal hier vorgestellt habe.

76. Neue Rezepte ausprobieren
Da ich meistens für mich alleine koche, mache ich mir nur selten die Mühe, etwas aufwendiges oder gar neues Gericht zu kochen. Dieser Punkt soll mich jedoch ein bisschen dazu zwingen. Angefangen habe ich dafür mit einem Rezept für Rotkohlbratlinge, die mir wirklich gut geschmeckt haben und die ich sicher bald wieder machen werde.

80. Neue Gemüse- bzw. Obstsorten zubereiten oder probieren
In diesem Fall war es das Probieren. Und zwar hatte ich tatsächlich noch nie vorher in meinem Leben Chicorée gegessen. Diese erste Begegnung war jedoch auch nicht eine der glücklicheren Art. Viel zu bitter.

05. Blutplasma spenden
Ich habe den Weg zur Haema in Ahrensfelde endlich auf mich genommen. Da es meine erste richtige Spende war, sollte ich zunächst jedoch erst mit dem Blutspenden beginnen, bevor man sich an der Spende von Blutplasma versucht. Obwohl die Dame dort befürchtete, dass letzteres bei meinen dünnen Adern vielleicht gar nicht möglich sei. Doch davon müssen wir uns nächstes Mal dann noch genauer überzeugen.

47. Ein Jahr lang jeden Tag ein Foto machen
Diese Fotos gibt es auf dem Blog unter der Kategorie "Sieben Tage, sieben Bilder" zu sehen. Komplett spontan damit begonnen, habe ich eigentlich noch keine Ahnung, in welche Richtung sich dieses Projekt entwickeln wird oder was ich mache, wenn ich mal einen Tag vergessen sollte. Oder ob die Fotos irgendwann künstlerisch wertvoller sein werden, als Schnappschüsse aus dem Alltag. Ich lasse mich da einfach treiben und schau, was daraus wird.

64. 100 Tage internetfrei leben
Aufgrund des besagten Urlaubs gab es vier Tage, in denen ich überhaupt nicht im Internet war. Jedoch auch nur, weil ich gar keine andere Möglichkeit hatte. Bald möchte ich jedoch auch zu Hause ganz bewusst internetfreie Tage einlegen, weil mir auffällt, wie sehr ich doch daran hänge. Hier noch schnell etwas nachgucken, da noch schnell schauen, ob ich eine Nachricht bekommen habe und schon sind wieder zwei Stunden des Surfens um. Ich habe die Trennung vom Internet dieses Jahr auch schon so probiert, bin jedoch immer wieder kläglich gescheitert. Mehr Disziplin bitte!

29. Mehr als 100 Bücher lesen
Oh je, die Bilanz des Monats zeigt mir an, dass ich tatsächlich nur zwei Bücher beendet habe. Eine Schande, eine Schmach! Wie konnte das passieren? Folgendes war dabei die magere Ausbeute (nicht qualitativ gesehen):
"Gottes Werk und Teufels Beitrag" von John Irving
"Superhero" von Anthony McCarten
Mit dem Irving habe ich gleichzeitig einen Beitrag zu Punkt 26 "15 mir unbekannte Bücher der beliebtesten Bücher der Deutschen" geleistet.

Ansonsten drehte ich ein Video (30), veröffentlichte acht Artikel auf dem Blog (92), nahm sechs Fahrstunden (02), traf mich vier Mal mit Freunden (11), übte sieben Mal Gitarre (66) und nahm auch meine Ukulele zur Hand (67). Ich bepinselte meine Fingernägel mit Nagellack (84), telefonierte regelmäßig mit meinem Vater und fuhr mit ihm sogar ins Allgäu (14) und trieb insgesamt drei Mal Sport (81). Angefangen habe ich zudem mit dem Wechsel zu einer ethischen Bank (09).

Reicht doch auch. Nächster Monat!

Kommentare:

  1. Ich glaube, Schlittschuhlaufen müsste ich komplett neu lernen... und würde mich genauso über die von Dir genannten Störfaktoren ärgern :/

    Und... ist es nicht schön, wenn man den inneren Schweinehund, der einen ins Internet zwingt, überwinden kann? Und wenn es nur wegen eines Urlaubes ist. Ich finde das schön. An solchen Tagen merke ich immer, dass ich das Leben ohne Internet viel lieber mag, als mit. So allmählich schaffe ich es auch, meine Internetnutzung runterzuschrauben :)

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  2. Hört sich nach einem erfolgreichen Monat an! Blutspenden muss ich auch irgendwann mal wieder machen. Mein Kreislauf hat nur die letzten Male nicht so mitgespielt, daher schieb ich das momentan immer auf. xD

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