Sonntag, 30. Dezember 2012

Lesestatistik 2. Halbjahr 2012

Und schon sind wir am Ende des Jahres 2012 angelangt. Da ich für das erste Halbjahr bereits eine Lesestatistik veröffentlicht habe, möchte ich mit diesem Beitrag auch noch die restlichen Monate auswerten und ein kleines Gesamtfazit ziehen. 
Am Anfang des Jahres hatte ich mir nur ein Ziel im Bezug auf Bücher gesteckt: ich wollte 52 Bücher lesen, also quasi jede Woche eines. Mit insgesamt 61 Büchern (& 2 Mangas) habe ich diesen kleinen Vorsatz also erreicht und sogar übertroffen.

Gelesene Bücher:
30. Sergej Lukianenko - Trix Solier - Odyssee im Orient (592 Seiten)
31. Jonas Jonasson - Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (416 Seiten)
32. Anthony Burgess - Clockwork Orange (224 Seiten)
33. Daniel Glattauer - Gut gegen Nordwind (224 Seiten)
34. George Orwell - 1984 (288 Seiten)
35. John Green - Eine wie Alaska (304 Seiten)
36. Benedict Wells - Becks letzter Sommer (453 Seiten)
37. Michael Wigge - Ohne Geld bis ans Ende der Welt (216 Seiten)
38. einzlkind - Harold (224 Seiten)
39. Daniel Kehlmann - Die Vermessung der Welt (301 Seiten)
40. Eric-Emmanuel Schmitt - Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran (112 Seiten)
41. Ned Vizzini - It's kind of a funny story (444 Seiten)
42. Markus Zusak - Die Bücherdiebin (592 Seiten)
43. Daniela Meisel - Gegen einsam (216 Seiten)
44. Franka Potente - Zehn (176 Seiten)
45. Haruki Murakami - Mister Aufziehvogel (768 Seiten)
46. Christoph Koch - Ich bin dann mal offline - Ein Selbstversuch, Leben ohne Internet und Handy (288 Seiten)
47. Cornelia Funke - Tintenherz (576 Seiten)
48. Stephen Chbosky - The perks of being a wallflower (232 Seiten)
49. Joanne K. Rowling - Harry Potter und der Stein der Weisen (336 Seiten)
50. Colin Higgins - Harold and Maude (144 Seiten)
51. Erin Morgenstern - Der Nachtzirkus (464 Seiten)
52. Haruki Murakami - Die Bäckereiüberfälle (80 Seiten)
53. Claudia Schreiber - Emmas Glück (192 Seiten)
54. Cornelia Funke - Tintenblut (707 Seiten)
55. John Green - Das Schicksal ist ein mieser Verräter (285 Seiten)
56. Charles Dickens - Eine Weihnachtsgeschichte (125 Seiten)
57. Joanne K. Rowling - Harry Potter und die Kammer des Schreckens (352 Seiten)
58. Martin Suter - Allmen und die Libellen (208 Seiten)
59. Terry Pratchett - Die Farben der Magie (272 Seiten)
60. Muriel Barbery - Die Eleganz des Igel (364 Seiten)
61. Joanne K. Rowling - Harry Potter und der Gefangene von Askaban (448 Seiten)

~ 32 gelesene Bücher
~ durchschnittlich 5,3 Bücher im Monat
~ ingesamt 10623 gelesene Seiten
~ durchschnittlich 57,7 Seiten am Tag
~ durchschnittlich 331,9 Seiten pro Buch
~ 4 Bücher wurden bereits zum zweiten Mal gelesen
~ 3 englische Bücher waren dabei


Und wie auch schon beim letzten Mal, eine kleine Auswahl besonderer Bücher - ob nun im positiven oder negativen Sinne.

Lustigstes/fröhlichstes Buch: Jonassons "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" hatte auf jeden Fall die eine oder andere witzige Stelle und ist überhaupt auch sehr empfehlenswert. Ein Buch für alle, die auf abgefahrene Road Trips und Geschichte stehen, also Leute wie mich.

Traurigstes/bewegendstes Buch: Mein erstes Buch, welches ich je von John Green gelesen habe, war "Eine wie Alaska" und es hat mich sehr gepackt, daher muss ich es an dieser Stelle nennen. Den Begriff "Pipi in den Augen" finde ich zwar äußerst fragwürdig, doch traf er in diesem Fall auf mich zu.

Buch, das am meisten zum Nachdenken angeregt hat: Definitiv "1984" von George Orwell. Nach "Schöne Neue Welt" und "Die Tribute von Panem" hatte ich wieder Lust auf eine Dystopie und dieser Klassiker ist das Beste, was mir hätte in die Finger kommen können.

Überraschendstes Buch: Ein Buch, an das ich eigentlich keine hohe Erwartungen hatte, auf das ich jedoch trotzdem neugierig war und das mich letztendlich total überraschte, ist "Der Nachtzirkus" von Erin Morgenstern. Allein die vielen Beschreibungen haben mich unglaublich verzaubert und selten wünschte ich mir so sehnlichst, in ein Buch wortwörtlich eintauchen zu können.

Enttäuschendstes Buch: Hier sehe ich mich gezwungen, gleich zwei Bücher zu erwähnen. Einmal wäre das "Mister Aufziehvogel" von Haruki Murakami. Eigentlich konnte ich bis dato immer sagen, dass ich alle Bücher von Murakami liebe, doch dieses Buch war der totale Reinfall. Viel zu ausufernd und zu viele unwichtige Nebengeschichten, sodass ich mich schon fast duchquälen musste.
Die andere Enttäuschung war John Greens "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Nach den ganzen überschwänglichen Kritiken hatte ich so viel mehr erwartet und war dann von dem mittelmäßigen Jugendbuch mit unsympathischen Charakteren und den gewollt lustigen Dialogen ganz und gar nicht angetan. Warum, John Green, warum?

Schwierigstes Buch: Nicht unbedingt äußerst schwierig, aber mit den vielen philosophischen Passagen war "Die Eleganz des Igels" wohl trotzdem eins der anspruchsvolleren Bücher des Jahres.

Spannendstes Buch: Momentan lese ich die "Harry Potter"-Reihe und die ist, wie allgemein bekannt, ziemlich toll und spannend. Ich habe vor etlichen Jahren zwar schon mal zwei oder drei Bände der Reihe gelesen, doch kann ich weder sagen, welche das waren, noch, was genau darin passiert ist, daher ist es nun umso interessanter zu lesen, inwiefern sich die Filme von den Büchern unterscheiden.

Langweiligstes Buch: Ebenfalls ein sehr gehyptes Buch und schließlich überhaupt nicht meins war "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer.

Schönste Liebesgeschichte: In diesem Halbjahr fällt mir die Entscheidung gar nicht schwer, denn die Geschichte mit Emma und Max in "Emmas Glück" von Claudia Schreiber ist wunderschön. Lustig, traurig und wunderschön.

Bestes Fantasywerk: Die "Harry Potter"-Bücher von Joanne K. Rowling und "Der Nachtzirkus" von Erin Morgenstern. Außerdem habe ich meinen ersten Pratchett, nämlich "Die Farben der Magie" gelesen, der mir sehr gut gefallen hat und ich möchte unbedingt noch mehr Scheibenwelt-Romane lesen.

Bester Krimi/Thriller: Oh je, gar nicht mein Genre und deshalb hier auch nicht vertreten. Die lese ich wirklich nur, wenn ich total Lust drauf habe, was in den vergangenen Monaten scheinbar nicht der Fall war.

Bestes Fach-/Sachbuch: Das Buch "Ohne Geld bis ans Ende der Welt" von Michael Wigge ist ein Bericht seiner sehr spannenden Reise, hat wieder mein fernweh geweckt und ist allgemein empfehlenswert.

Bester Klassiker: "Clockwork Orange" von Anthony Burgess und "1984" von George Orwell.

Schönstes Cover: Das Cover von "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" finde ich ganz schön, auch wenn ich es nun nicht im Regal zu stehen habe.



Gesamtlesestatistik 2012

~ 61 gelesene Bücher (& 2 Mangas)
~ durchschnittlich 5 Bücher im Monat
~ insgesamt 18802 gelesene Seiten
~ durchschnittlich 51,3 gelesene Seiten am Tag
~ durchschnittlich 308,2 Seiten pro Buch
~ 12 Bücher davon wurden bereits zum zweiten Mal gelesen
~ 11 Bücher stammen aus dem Diogenes Verlag
~ 4 englische Bücher waren darunter
~ meistgelesene Autoren: Haruki Murakami (5), Suzanne Collins (3) & Joanne K. Rowling (3) 

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