Sonntag, 7. Oktober 2012

Meine 10 Angewohnheiten im Bezug auf Bücher

Vor einiger Zeit bin ich über diesen Beitrag von Cara gestolpert und habe heute spontan Lust dazu, meine 10 Angewohnheiten im Bezug auf Bücher niederzuschreiben. Eigentlich ist dies Teil des "Top Ten Thursday", aber ich hoffe, es hat niemand ein Problem damit, wenn ich das zum Stöckchen umfunktioniere. Es folgen also meine total crazy und unglaublich unterhaltsamen Buchmacken, yo!

1) Ich lese nie mehrere Bücher gleichzeitig. Ausnahmen können höchstens vorkommen, wenn es sich bei den beiden Büchern um einen Roman und ein Sachbuch handelt, aber ansonsten möchte ich mich vollkommen auf eine Geschichte konzentrieren, damit nicht im schlimmsten Fall irgendwelche Verwechslungen meinerseits vorkommen.

2) Ich lese Trilogien nur, wenn bereits alle drei Teile erschienen sind. Ich habe nämlich einfach keine Lust, ein Jahr oder länger auf den nächsten Band warten zu müssen. So ist die Geschichte noch frisch im Gedächtnis und bei besonders spannenden Trilogien kann man gleich zum nächsten Teil greifen.

3) Ich lese keine Buchreihen. Ausgenommen Harry Potter natürlich, aber sonst habe ich absolut kein Interesse daran, warum auch immer.

4) Ich habe erst vor einigen Monaten damit angefangen, Bücher zu kaufen. Vorher habe ich sie allenfalls geschenkt bekommen oder einfach ausgeliehen. Doch mittlerweile gefällt mir die Vorstellung total gut, irgendwann ein großes Bücherregal voll mit wunderbaren Büchern zu besitzen. Wobei ich aber auch nur Bücher behalte, die mir wirklich gut gefallen haben und die ich auf jeden Fall wieder lesen möchte. Der Rest wird aussortiert und weiterverschenkt oder wieder verkauft. 

5) Bücher sind für mich Gebrauchsgegenstände. Darin herumzumalen oder zu markieren geht natürlich überhaupt nicht, doch sonst stören mich Knicke oder sonstige Gebrauchsspuren nicht. Ich kaufe auch ziemlich oft gebrauchte Bücher, weil es mir nur darum geht, die Geschichte lesen zu können und nicht die Bücher anzustarren. Ich schnüffle auch nicht an Büchern (was bei Bibliotheksexemplaren sowieso nicht zu empfehlen ist), spreche mit ihnen oder streichle sie oder was manch anderer Buchfreund sonst so tut. Ich mag Bücher und ihre Geschichten wirklich gern, aber irgendwo gibt es für mich eine Grenze.

6) Ich nehme beim Lesen den Schutzumschlag grundsätzlich ab, sofern einer vorhanden ist.

7) Ich sortiere meine Bücher im Regal bisher noch nicht. Werde das aber zukünftig wohl nach Genre und dann nach Verlag und Autor aufstellen.

8) Wenn ich zu Hause lese, muss es absolut ruhig sein, damit ich mich konzentrieren kann. Nur beim Bahnfahren oder bei Autoreisen höre ich Musik, um mich von den Gesprächen und Geräuschen der Außenwelt abzuschirmen. Da klappt das auch super, obwohl mich daheim Musik zu sehr ablenken würde.

9) Bevor ich mit der eigentlichen Geschichte des Buches beginne, lese ich immer vorher in gleicher Reihenfolge den Klappentext auf der Rückseite, dann die Kurzbeschreibung vorn im Buch, dann die Autorenbeschreibung und dann die Widmung. Erst wenn das getan ist, kann ich mit der Geschichte anfangen, damit ich auch ja nichts vergesse zu lesen.

10) Ich lese mehr Bücher von männlichen Autoren. Eigentlich ungewollt, aber insgesamt finde ich im Allgemeinen die Geschichten, die von Männern erdacht wurden, ansprechender. Wobei es wundervolle Bücher von Frauen gibt, keine Frage. Meine momentane Schätzung ergibt, dass von sechs Büchern, die ich lese, nur eins von einer Frau geschrieben wurde. Da bin ich wohl nicht feministisch genug...

Kommentare:

  1. Sei es Musik oder Bücher, bei mir trifft Punkt 10 auch zu. Irgendwie schade, ja.

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    1. Stimmt bei Musik geht es mir auch so. Irgendwie habe ich aber auch das Gefühl, dass Bücher von Frauen sehr oft in Richtung Liebesroman oder Chicklit gehen, was ich beides nicht so gern lese. Tja, so ist es dann nunmal.

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  2. deine buchmacken sind herrlich, yo!!
    sehr nette idee.
    ich rieche tatsächlich an büchern und ich kritzel auch hart alles an, was mir gefällt, besitze aber deshalb immer 2 examplare meiner lieblingsbücher - eins davon ganz unberührt.
    so haben wir alle unsere macken ;)

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    1. Meinst du mit kritzeln, dass du darin malst oder deine Gedanken neben Passagen schreibst? Zweiteres finde ich eigentlich sogar ganz interessant. Wenn man irgendwann ein Buch in den Händen hält, in dem jemand schon seine Meinung notiert hat, ist das bestimmt ganz cool. Aber selbst würde ich es eher nicht machen.
      Das mit dem zweiten Exemplar bietet sich jedoch wirklich an und ist in dem Fall keine schlechte Idee. (^__^)

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  3. 2 und 3 könnte man bei mir sogar auf Filme ausweiten, bis zu einem gewissen Level. Ich hasse es, wenn ich einen Cliffhanger nicht auflösen kann, oder eine Fortsetzung nicht zu besitzen, nur weil es eben unvollständig ist.

    Der Musik muß ich aber entschlossen widersprechen. Zwar gibt es das hier auch, bei Ruhe lesen, aber ein toller Soundtrack machts noch besser. Dafür eignet sich nicht jede Musik, aber gerade Scores sind doch ideal!

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    1. Wenn die Musik sowieso instrumental ist und ich micht dabei auf das Buch konzentrieren könnte, würde ich, sofern das Buch richtig packend ist, überhaupt nicht mehr auf den Soundtrack achten, da kann ich es auch gleich sein lassen. Ansonsten lenkt Musik mich wirklich ziemlich ab.
      Aber ist doch schön, wenn du damit dein Leseerlebnis noch aufwerten kannst. ;)

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  4. Alles durchaus nachvollziehbar für mich bis auf zwei Punkte:

    a) Warum zur Hölle sollte man keine Buchreihen lesen? Die große Anzahl von Bänden mag zwar abschreckend wirken können, doch wenn die Reihe wirklich spannend ist, freue ich mich eher, dass es so viele Bücher davon gibt. Klar, das alles zu lesen kostet Zeit, doch die nehme ich mir gerne, insofern ich gut unterhalten werde.

    b)An Büchern muss geschnüffelt werden - Bibliotheksbuch, neu oder gebraucht gekauft. Jedes Buch riecht anders, es hat etwas sehr beruhigendes und stabiles. Ich finde, jeder Geruch erzählt etwas über das Buch. Da gibt es mehr als nur diesen Druckfrischgeruch und Moderduft. Und neben dem Geruch faszinieren mich an Bibliotheksbüchern auch die Flecken, denn sie verraten, was das Buch alles schon erlebt hat. Klar, Flecken in Büchern sind eigentlich doof und doch mag ich sie in Bibliotheksbüchern.

    Liebe Grüße,

    Apfelkern

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    1. AHA, noch so eine Buchschnüfflerin! "Jeder Geruch erzählt etwas über das Buch." - Ja, jeder Furz erzählt auch etwas über einen Menschen und trotzdem möchte ich das nicht riechen. xD

      Ich habe nie behauptet, dass man keine Buchreihen lesen soll. Ich tu es einfach nicht. Mir fällt auch gerade spontan gar keine Reihe ein, die es für mich wert wäre, gelesen zu werden. Und keine, die ich schon gelesen und toll gefunden habe (außer Harry Potter).
      Vielleicht ändert sich das irgendwann und ich verfalle Buchreihen, doch erstmal sind Trilogien das höchste der Gefühle. :)

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  5. Ich sollte mir wohl deinen Tipp mit den Trilogien zu Herzen nehmen! Ich habe nämlich auch fast nicht warten, bis der nächste Teil erscheint.

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