Mittwoch, 12. September 2012

7 Regeln für einen erfolgreichen Blog

...an die ich mich nicht halte.

Regel #1: Regelmäßig bloggen
Einen gewissen Abstand für das Veröffentlichen der eigenen Beiträge einzuhalten, ist auf jeden Fall von Vorteil. Ich selbst schaffe das leider absolut nicht. Mal blogge ich alle paar Tage, dann kommt wieder wochenlang kein einziges Wort. Mein Blog und ich führen daher eher so etwas wie ein On-Off-Beziehung, woran ich definitiv noch arbeiten möchte.
Eine gewisse Regelmäßigkeit, sei es ein Beitrag im Monat, in der Woche oder am Tag, ist einfach gut, damit die Leser wissen, dass überhaupt noch etwas auf dem Blog kommen wird. Nicht selten habe ich einen Blog nicht abonniert, weil derjenige schon seit Monaten nichts mehr geschrieben hat, selbst wenn die Beiträge auch noch so gut waren. Regelmäßig heißt gleichzeitig jedoch nicht, alle paar Stunden ein Post rauszuhauen, denn das kann schnell auf die Nerven gehen und die gleichen Konsequenzen inne haben. Doch das ist definitiv nicht mein Problem.

Regel #2: Einprägsamer Blogname und einfache URL
Kein Muss, aber extrem hilfreich, wenn man jemandem einen Blog empfehlen kann, bei dem man den Namen und die URL auf Anhieb im Kopf hat. "Hier schau dir mal die Chaosmacherin auf chaosmacherin.de an." Bäm!
Bei mir hat das nicht ganz so hingehauen. Den Blog umzubenennen, würde sich nicht lohnen, da ich extra eine E-Mail-Adresse dafür eingerichtet habe und die meisten Benutzernamen bei anderen Plattformen diesem Titel angepasst wurden. So unzufrieden bin ich mit "One More Cup Of Tea" gar nicht, sonst hätte ich da sicherlich längst etwas getan, aber ich bin eben auch nicht überglücklich mit meiner Wahl. Damals war "Oranges Are Evil" meine erste Idee, doch war der Titel schon vergeben und so habe ich auf gut Glück Namen eingetippt bis einer verfügbar war. Die URL passt in diesem Fall dazu, obwohl ich die Variante ohne Bindestriche zwischen den einzelnen Worten mittlerweile besser finde, da sie einprägsamer ist und sich netter ansagen lässt. Doch diese ist natürlich ebenfalls schon vergeben - an einen Honk, der nicht mal etwas auf dem Blog schreibt. Diese Regel werde ich also voraussichtlich nie befolgen.

Regel #3: Ein individuelles Layout
Ein Blog muss optisch ansprechend sein, damit er gelesen wird, daran kommt man kaum vorbei. Ein individuelles Design, das sich rundum ansprechend präsentiert mit harmonierenden Farben, hübschen Schriftarten und schön anzusehenden Bildern, ist daher Gold wert. Mehr als meinen weißen, schlichten Blog bekomme ich aber selbst einfach nicht hin, da ich eine Niete bin im Zeichnen und mich ziemlich mit HTML anstelle. Jedes Mal, wenn ich ein neues Layout einstelle, gefällt es mir noch weniger und ich komme wieder zum alten zurück. Diese Regel wird wohl immer eine Baustelle von mir sein, da ich nie zufrieden bin.

Regel #4: Sich auf Kernthemen spezialisieren
Wenn man sich mit seinen Beiträgen auf bestimmte Themen konzentriert, besetzt man gleichzeitig eine spezielle Nische, die es dem Besucher leichter macht, zu entscheiden, ob einem der Blog zusagt oder nicht.
"Der schreibt nur über Bücher. Ich mag Bücher, den lese ich. Derjenige hingegen schreibt über Bücher, Fotos von Füßen und Bonbons. Ich mag Bücher, aber Füße und Bonbons interessieren mich gar nicht, also halte ich lieber Ausschau nach anderen Blogs."
Das Prinzip dürfte verständlich sein. Jedoch kann und möchte ich mich gar nicht nur auf eine handvoll Themen beschränken, da ich selbst Abwechslung beim Schreiben brauche und konzeptfrei über alles bloggen möchte, was mich interessiert. Ich glaube sogar, dass bald hier noch Kategorien dazukommen werden.

Regel #5: Gewinnspiele veranstalten
Mal ehrlich, diese Regel ist doch ein Witz. Ich möchte gar nicht bestreiten, dass man mehr Leser bekommt, wenn man Verlosungen und Gewinnspiele veranstaltet, bei denen nur Leser mitmachen dürfen, die dann alles teilen müssen, aber wir sind doch alle keine Unternehmen, dass wir dauernd Sachgegenstände verticken müssten. Persönliches, wie ein selbstgemaltes Bild oder ein eigenes Rezept, zu verschenken und dafür eine kleine Aufgabe zu stellen, ist für mich vollkommen in Ordnung. Ich spreche mich jedoch eindeutig gegen diese kommerziellen Verlosungen aus. Diese werden hier auf jeden Fall nie stattfinden.

Regel #6: Auf Kommentare antworten
Ich finde es schon sympathisch, wenn sich Blogger die Zeit nehmen und auf jeden Kommentar eingehen. Ich kann mir nicht helfen, aber wenn jemand nie auf irgendetwas antwortet, wirkt das auf mich einfach arrogant, obwohl ich das selbst meistens nicht mache. Falls eine explizite Frage auftaucht, beantworte ich diese natürlich, doch sonst lasse ich die lieben Worte oft unbeantwortet. Nicht, dass ich mich nicht freuen würde, ganz im Gegenteil. Ich freue mich riesig über jeden netten Kommentar, aber ich bin einfach saufaul. Daran möchte ich zukünftig auf jeden Fall arbeiten und diesen Zustand ändern.

Regel #7: Eigene Projekte starten und beenden
Ich habe so viele Ideen für Projekte, aber ich traue mich nicht, sie anzugehen, weil anderes immer noch unbeendet auf diesem Blog herumwabert. Also im Starten bin ich ganz gut, nur mit dem Beenden komme ich nicht hinterher. Demnächst möchte ich jedoch noch mein "Bye Bye"-Projekt abschließen, bei dem ich minimalistischerweise jeden Tag ein Jahr lang etwas wegwerfe, um danach endlich eine neue Idee verwirklichen zu können. 
Gern würde auch irgendwelche Aktionen starten, bei denen die Teilnahme von anderen Bloggern gefragt ist, ähnlich wie zum Beispiel der Gedankendeponie Song Contest oder die Bloggerkiste, aber dafür würden sich bei mir wohl noch nicht genug Leute finden. Irgendwann vielleicht mal.

1 Kommentar:

  1. Du hast ja so recht mit den Gewinnspielen...
    Mich als Blogger würde es ziemlich nerven, wenn ich auf einmal einen ganzen Schwarm neuer Leser habe, weil ich gerade ein Gewinnspiel veranstalte und alle den Preis haben wollen, sie der Blog im Endeffekt aber gar nicht interessiert.
    Mal ganz davon abgesehen, dass ich bei Wordpress gar nicht so ein Leserfeature habe oder es einfach noch nicht gefunden hab.
    Naja, und dann immer diese Sachpreise. Wenn einige ihren selbstgemachten Schmuck verlosen, finde ich das echt cool, aber bei Cremes, Nagellack etc. hörts dann auf...

    AntwortenLöschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...