Montag, 13. August 2012

WELL SHE, SHE'S JUST A PICTURE

In den letzten Wochen verbringe ich wieder viel Zeit mit dem Gitarrespielen. Bei mir ist das eher so ein Manchmal-Ding. Manchmal gibt es Phasen, in denen ich viel übe, die abgelöst werden von monatelangen Pausen, in denen absolut gar nichts passiert. Leider. Ich habe nie bei einem Gitarrenlehrer persönlich Unterricht bekommen und daher auch nie den Zwang und Druck gehabt, unbedingt spielen zu müssen, dadurch kann die Regelmäßigkeit schnell verloren gehen. So bin ich auch lange nicht so gut, wie ich sein könnte, wenn ich mehr Disziplin dort hineingesteckt hätte. Eigentlich lächerlich, wie schlecht ich vergleichsweise bin, dafür dass ich schon seit über drei Jahren spiele. In den letzten Wochen habe ich jedoch ziemlich regelmäßig geübt und dabei habe ich so verdammt viele Fortschritte gemacht, dass der Spaß am Spielen umso größer wird. Viele neue Akkorde und neue Songs, die ich nun beherrsche oder fast beherrsche und vor allem habe ich mir endlich ein Kapodaster zugelegt. Was für ein geniales Teil! Warum bin ich nicht schon eher darauf gekommen, mir einen zuzulegen? Nun ist die Auswahl der für mich verfügbaren Songs endlich unendlich.
Vorhin habe ich den Film "Martha Marcy May Marlene" gesehen (der, nebenbei gesagt, gar nicht schlecht ist) und ich bin nun ganz beigeistert von dem Lied "Marcy's Song", das John Hawkes in einer Szene spielt. Ich habe mir gerade die Tabs herausgesucht und dies wird nun mein nächstes Projekt. Nicht gerade einfach für mich, da ich im Zupfen noch nie die Beste war, aber mit viel Schweiß und Schmerz wird das hoffentlich bald etwas. Das Lied ist so wunderbar, ich höre es gerade in Dauerschleife. Ein weiteres Projekt, das ich mir für dieses Jahr noch vorgenommen habe, ist das Spielen nach Noten. Dafür muss ich erst einmal richtig Notenlesen lernen (ich muss bisher immer abzählen) und mir einprägen, welche Saite ich an welcher Stelle herunterdrücken muss, um die bestimmte Note zu erwischen. Das kann noch heikel werden. Es heißt also üben, üben, üben. Und Schluss mit diesen langen Monaten, in denen ich nicht wenigstens alte Lieder spiele. Ich will unbedingt besser werden! Ich werde zwar nie professionell Gitarre spielen können, aber das muss ich auch gar nicht. Es reicht mir, ab und an einfach ein wenig zu vor mich hin zu klimpern und das Instrument für mich gut genug zu beherrschen.

1 Kommentar:

  1. Ist ja auch eine gute Entspannungs- und Koordinationsübung. Doofer wird man davon bestimmt nicht.

    AntwortenLöschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...