Dienstag, 25. Oktober 2011

16/52 Verfolgungsjagd & 17/52 Kneipe

Ich hol' mal vorerst noch ein bisschen nach, bevor ich mit dem neuen Thema im "52 Songs"-Projekt beginne. Entgegen meines sonstigen Vorsatzes, vorrangig mir unbekannte Lieder in die Favoriten zu packen, kann ich das beim "Ohrwurm" einfach nicht machen. Denn fremde Songs setzen sich in der Regel nicht so im Kopf fest, wie bereits bekannte, wie ich feststellen musste.

Favoriten Thema "Ohrwurm"
Testbild: The Verve - Bitter Sweet Symphony
Michilinmännchen: Ohrbooten - Autobahn
Weblog.Micha-Schmidt: Bots - Was Wollen Wir Trinken Sieben Tage Lang
Cimnet: Monty Python - Always Look On The Bright Side Of Life
Blank Room: Rick Astley - Never Gonna Give You Up

Das letzte Thema, das ich aus Zeitgründen leider verpasst habe, lautete "Verfolgungsjagd", bei dem mir sofort die nächtliche Raserei von schnellen Karren in der Großstadt einfiel, wo selbstverständlich auch die obligatorische Schießerei nicht fehlen darf. Doch dazu kam mir nicht der passende Song in den Sinn.
Also schnell umorientiert und ein bisschen in der Musiksammlung gestöbert. Dabei stolperte ich über das Lied, welches zwar vielleicht nicht zu meiner ersten Assoziation passt, aber dafür perfekt eine Verfolgungsjagd beschreibt. "Infra-Red" von Placebo.


i'm coming up on infra-red
there is no running that can hide you
'cause i can see in the dark
i'm coming up on infra-red
forget your running
i will find you


Favoriten Thema "Verfolgungsjagd"
Lordys Weblog: Die Toten Hosen - Bonnie & Clyde
Miss Ann Thropy: Refused - New Noise 
Kerstins Weblog: Franka Potente & Thomas D. - Wish (Komm Zu Mir) 
Abraxandria: Ministry - Jesus Built My Hot Rod
Ussels Funzel: Davie Allan & The Arrows - Lullaby Of The Leaves

"Kneipe" bzw. "Bar" ist das aktuelle Thema im "52 Songs"-Projekt, wobei Kneipe und Bar in meinen Augen zwei völlig verschiedene Dinge sind. Eine Bar ist etwas schicker mit Mixgetränken und Polsterstühlen und auf den Tischen brennen Kerzen. 
Nicht, dass ich mich auch in nur einer dieser Einrichtungen aufhalten würde, aber ich entscheide mich in dieser Runde für die eher rustikalere Kneipe. Mit echten Männern, die sich am Holztisch zusammenfinden, sich ein Bier nach dem anderen hinter die Binde kippen, rauchen und natürlich auch pokern. Die passende Musik kommt dabei von Seasick Steve, der sein Blues Rock-Song "Burnin' Up" im Hintergrund zum Besten gibt. Wenn dann das Lied gegen Ende lauter wird, gibt es ein heftige Kneipenschlägerei, weil Garris mal wieder nicht verlieren kann und Peter nicht einsieht, warum er die gewonnene Knete zurückgeben sollte. Schließlich wirft der Wirt alle heraus, weil er es sich nicht leisten kann, schon wieder eine neue Einrichtung zu erwerben. Gemeinsam torkeln die Männer mit blutigen Gesichtern fröhlich nach Hause.
Ach ja, so stelle ich mir einen netten Kneipenabend vor.

Freitag, 14. Oktober 2011

WE'RE GOING TO A PARTY - IT'S A TEA PARTY!

Ich habe ein Stöcken über die schönste Sache der Welt gefunden. Richtig: das Teetrinken. Und den möchte ich hier nun beantworten. Ich werfe den Stock allen an den Kopf, die diesen Beitrag lesen, also beantwortet ihn, wenn eure Beule aus zehn Metern Entfernung nicht zu sehen ist. Prost!

1) Wie trinkst du Tee am liebsten?
Warm mag ich ihn am meisten. Heiß tut weh und kalt schmeckt's nicht mehr so gut. Außerdem trinke ich ihn meistens ungesüßt. Milch und ein Stückchen Kandiszucker kommen, wenn überhaupt, nur an Gewürztees ran.


2) Was sind deine Lieblingssorten?
Kräutertee steht ganz oben auf der Liste. Der geht einfach immer. Kamillentee und Grüner Tee sind lecker und natürlich Gewürztees wie Chai und Yogi dürfen nicht fehlen! Bei fruchtigeren Sorten ist Apfeltee gern gesehen.

3) Welche Sorten magst du nicht?
Pfefferminztee finde ich ganz schlimm und sonst kann ich allgemein nicht viel mit Früchtetees anfangen (außer Apfel).

4) Lieber Teemischungen oder Teebeutel?
Meistens doch eher Teebeutel. Ist praktischer und geht schneller. Aber eigentlich gibt es bei Teemischungen doch mehr ausgefallenere Sorten, vielleicht sollte ich damit mal anfangen. 

5) Wann trinkst du Tee? Zu welchen Gelegenheiten?
Es braucht doch keine besondere "Gelegenheit" um Tee zu trinken. Immer wenn ich Lust darauf habe, wird er getrunken, so einfach ist das. Also im Winter täglich, soviel kann ich sagen. Im Sommer eher weniger und wenn, gekühlt. Komische Frage.

6) Wie und wann hast du das Teetrinken für dich entdeckt?
Das war keine Entdeckung. Bei uns in der Familie gehört das einfach dazu, so trinke ich schon seit frühester Kindheit Tee und wurde mit dem Gesöff quasi zugekippt. Aber ich habe es ja auch gern angenommen, ist nunmal auch eine feine Sache.

7) Wie bewahrst du deinen Tee auf?
Wir lassen ihn meistens in den Verpackungen und stellen die dann in den Schrank. Nur wenn die Teebeutel in einem Kuvert stecken, dürfen sie ins Körbchen (Diskriminierung auf höchster Stufe).


8) Wo kaufst du deinen Tee?
In der Kaufhalle hauptsächlich, aber auch viel im örtlichen Naturkaufhaus. Selten bis gar nicht in richtigen Teeläden. Aber vielleicht kommt das noch, wenn ich erstmal meine Liebe zu Teemischungen entdeckt habe.

9) Wie sieht deine Lieblingsteetasse aus?
Ob es eine Teetasse ist, sei nun dahingestellt. Auf jeden Fall ist sie aber eine meiner Lieblingstassen. Ich habe sie in einem kleinen Keramikgeschäft an der Ostsee gekauft, als wir dort vor Jahren Urlaub gemacht haben, und sie ist so hübsch & süß!
Vielleicht zeige ich beizeiten noch mal meine anderen tollen Tassen.


10) Wie viele verschiedene Sorten hast du?
Ich zähle hier mit Sicherheit nicht alle auf, die wir da haben. Ich stelle euch nur die Sorten vor, die ich auch trinke, denn mit den ganzen Schwarzteemischungen bin ich nicht außerordentlich gut befreundet. Was, glaubt ihr, fehlt noch in unserem Haushalt?


Na dann, an die Tassen, fertig, TRINKT!

Donnerstag, 13. Oktober 2011

15/52 Ohrwurm

Letzte Woche kristallisierten sich zwei große Hauptgründe für Sehnsucht unter den Teilnehmern beim "52 Songs"-Projekt heraus. Entweder war es die Liebe oder das Fernweh. Interessant, wie ähnlich wir doch in gewissen Dingen gestrickt sind.

Favoriten Thema "Sehnsucht"
Kerstins Weblog: Philipp Poisel - Wo Fängt Dein Himmel An
Dark Johann: Neil Young - Heart Of Gold
Der Wahnsinn hat einen Namen: Okkervill River - A Stone
Das Leben ist kein Frotteeschlafanzug: Edward Sharpe & The Magnetic Zeros - Home
Bunte Pixel: Bryyn - Giraffe

Der "Ohrwurm" wird hoffentlich ein nicht allzu nervenaufreibendes Thema. Aber da müssen wir nun wohl oder übel durch. Es fiel mir auch schon nach kurzer Überlegungszeit ein passendes Lied ein, aber eigentlich ist es eine Schande, dass ich dieses Lied auswähle, denn es wird mir die nächsten Tage wieder nicht aus dem Kopf gehen. Vielleicht ist es bei euch ähnlich. Es geht um "Twist and Shout" von den Beatles.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Bye Bye 56-70/365

Ich trenne mich ein Jahr lang jeden Tag von einem der in meinem Umfeld angehäuften Dinge. Vorrangig sind dabei die Sachen, die man eigentlich überhaupt nicht mehr braucht, aber nur behält, weil sie irgendwann vielleicht doch mal nützlich sein könnten, was sie aber nicht sein werden und somit liegen sie ewig in/auf/unter/neben den Schränken. Schluss damit!



Tag 56
Als ich anfing, mich für Schminke zu interessieren, musste natürlich der obligatorische blaue Lidschatten her, den ich letztendlich jedoch maximal einmal benutzte. Nun durfte er zu jemandem ziehen, der mit ihm auch etwas anzufangen weiß.





Tag 57
Selbst wenn ich Verkäuferin wäre, würde mir zu diesem schwarzen Fransengürtel mit rosa Blümchen kein ordentliches Verkaufsargument einfallen. Bloß weg mit dem Ding.





Tag 58
Manchmal ist es schon schade, dass man unter den Abiturienten nichts mehr mit diesem Gummitwistband anzufangen weiß - nicht. Ich verliere ganz schnell die Lust an Dingen, die ich nicht ausreichend beherrsche und dieses Spiel gehörte leider immer dazu.



Tag 59
Dafür zog sich meine Talentlosigkeit durch bishin zum Sammeln von Diddl-Freundschaftskarten und wenigstens floß dann nicht allzu viel Geld in dieses nutzlose Hobby. Und ja, ich hatte mehr als drei Freunde!




Tag 60
Wer mag schon gern Quartettspiele? - Was? Nun, eure Hände bekomme ich auch noch runter. -
Wer mag schon gern Autoquartettspiele, die zudem noch unvollständig sind? - Na bitte, niemand. Kann also weg.





Tag 61
Der letzte Flummi, der noch übrig ist. Alle anderen gingen mit der Zeit nach und nach verloren, nur dieser blieb hartnäckig. Aber jetzt hat sein letztes Stündlein geschlagen.







Tag 62
Zwei große, schwere Schlüsselanhänger, die noch nie einen Platz an meinem Schlüsselbund fanden. Aber Hauptsache, ich habe erstmal mein hartverdientes Taschengeld dafür ausgegeben. Ach, damals war ich noch dumm und naiv. Aber das ist ein anderes Thema.





Tag 63
Was ist ein Besuch auf dem Rummel doch für ein Spektakel. Überall Lichter und Karussells, man isst klebrigsüße Zuckerwatte und gewinnt beim Losstand eine wunderbare Aufpustkatze. Quasi 'Hello Kitty' für Arme, nur finde ich das Original schon scheußlich genug, als dass ich dieses Ding noch länger behalten werde.





Tag 64
Ein Mini-Zauberwürfel. Wirklich zauberhaft finde ich es, wenn Leute es schon im Blick haben, wie man das Ding drehen und wenden muss, damit überall einfarbige Flächen erscheinen. Ich bin eher einer von der "Sticker-umkleb"-Fraktion, weil ich einfach viel zu ungeduldig für sowas bin.




Tag 65
Es ist an der Zeit, endlich zuzugeben, dass ich früher einmal ein Katzenfanatiker war. Sie waren nicht nur meine Lieblingstiere, ich musste zusätzlich noch alles haben, wo auch nur ein kleines Kätzchen drauf war. Daher rühren noch diese Postkarten, von denen ich mich nun als katzeritisfreier Mensch leicht trennen kann.




Tag 66
Wir sind wieder in der Abteilung "Das habe ich geschenkt bekommen" angekommen. Mehr brauche ich fast nicht sagen. Bin durch dieses Album nun kein Shania Twain-Fan geworden und, wie würde Wowi wohl sagen, das ist auch gut so.



Tag 67
Dieser Gegenstand bereitete mir einige Schwierigkeiten beim Notieren in mein Projektbüchlein. Habe es letztendlich "buntes Plastikhüpfding" genannt. Wie heißt es überhaupt richtig? So oder so, man muss es nicht haben.





Tag 68
Es ist rosa, es glitzert, es ist schmutzig und ein weiterer Schlüsselanhänger. Mehr gute Gründe braucht es für mich nicht, um dieses Teil loszuwerden.





Tag 69
Ich wusste gar nicht mehr, dass ich die noch habe, was eigentlich schon heißt, dass ich diese Salzkristalle getrost entsorgen kann. Eine zeitlang war ich mal in einer Chemie AG, das jedoch nur, weil da ausschließlich Experimente, wie das Herstellen von Salzkristallen und das Färben von Textilien, angegangen wurden. Irgendwann war das Salz dann leer und so zerbröselt der Salzkristall nunmal.



Tag 70
Langsam werde ich wohl auch damit beginnen müssen, meinen Kleiderschrank auszumisten. Habe daher mit diesem Oberteil angefangen, das wirklich mehr schlecht als recht aussieht. Dass ich es echt damals getragen habe, bereitet mir heut' arge Zahnschmerzen. Wer lässt sein Kind denn so herumlaufen?

Mittwoch, 5. Oktober 2011

14/52 Sehnsucht

Die Zeit vergeht momentan derart schnell, dass ich ins Stolpern und Straucheln gerate, um noch beim "52 Songs"-Projekt mitzukommen. Aber ich hab' meine Lieblingslieder der letzten beiden Themen nun endlich zusammen.

Favoriten Thema "Romantik"
Traumverliebt: The Cure - Lovesong
Blank Room: Sam Phillips - Reflecting Light
weil es mehr als nur eine zahl ist: Joseph Arthur - In The Sun
Ussels Funzel: The Vibrators - Baby Baby
Das Leben ist kein Frotteeschlafanzug: Ben Howard - Old Pine

Favoriten Thema "Stadt"
hirnrekorder: Interpol - NYC
Der Clou: Augustana - Boston
Ussels Funzel: The Pogues - White City
Burgfrollein: Barbara - Göttingen
Chaosmacherin: Petula Clark - Downtown

Um "Sehnsucht" soll es diese Woche gehen und ich wusste gleich, von welchem Interpreten ich ein Lied wählen würde. Aber erstmal hole ich ein wenig aus.
Sei es nun im Film oder im Buch, die Geschichte vom Aussteiger Christopher McCandless ("Into The Wild") hat ihre Spuren, wenn nicht sogar Furchen, bei mir hinterlassen. Ich habe vieles angefangen zu hinterfragen und kritischer zu betrachten. Und auch eine gewisse Sehnsucht wurde in mir wach, Sehnsucht danach, alles aufzugeben und die Welt zu entdecken, wie McCandless es damals tat. Ich bin so fasziniert von seinem Mut und seinen Entscheidungen, dass mir das Buch und der Film sehr am Herzen liegen und, um es im gleichen Atemzug zu nennen, auch der Soundtrack zum Film ist wundervoll. Eddie Vedder bringt diese Gefühle in seinen Liedern perfekt zum Ausdruck, deshalb muss hier einfach ein Lied von ihm stehen. Punkt. Ich habe mich dabei für den Song "Guaranteed" entschieden.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Adieu!

Nun sieh' mich nicht so an. Wir wissen doch beide, dass die Zeit gekommen ist, uns voneinander zu verabschieden. Über sechs Jahre kennen wir uns mittlerweile und du kannst mir glauben, mir fällt das auch nicht leicht, brauchst mich gar nicht so vorwurfsvoll anzuschauen.
Wir waren doch ein gutes Team, sind durch Dick und Dünn gegangen und hatten verdammt gute sechs Jahre, die uns keiner mehr nehmen kann.
Ein bisschen rührselig werde ich ja schon. Weißt du noch, als wir uns das erste Mal gesehen haben? Ich dachte sofort: "Jup, das ist es." und ich sollte Recht behalten. Wir waren praktisch überall zusammen, saßen in der Schule nebeneinander und auch bei Ausflügen ging gar nichts ohne dich. Ein Leben ohne einander hätten wir uns gar nicht mehr vorstellen können, so viel Spaß hatten wir.

Aber (immer dieses verflixte "Aber") in letzter Zeit schleift alles ein bisschen, merkste selber, wa? Vielleicht war ich nicht immer die Fürsorglichste, aber auch du hättest dich mehr anstrengen können, zumindest ein wenig. Ach, eigentlich sollten wir uns beim Abschied keine Vorwürfe machen. Wir sind einfach an einem Punkt angelangt, an dem wir uns nur noch schaden würden. Ich kann für dich nichts mehr tun, du kannst für mich nichts mehr tun. Da hilft kein Flicken und kein Nähen. Jeder von uns muss ab heute seinen eigenen Weg gehen, so schwer es auch fällt. Drum sag' ich: Adieu, mein kleiner roter Rucksack. Ich werd' dich vermissen.

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