Mittwoch, 27. Juli 2011

Sommer

Neulich habe ich diesen TAG entdeckt. Und obwohl mich niemand dazu aufgefordert hat, ihn zu beantworten, mache ich das jetzt trotzdem. Das Thema ist, wie man schon anhand der Überschrift vermuten könnte, der Sommer.

Was ist deine Lieblingseissorte?
Mango! Wenn es gut gemacht ist, ist es für mich das beste Eis der Welt. Ansonsten mag ich eher fruchtige Milcheissorten und natürlich Schokoladeneis.

Was ist deine Lieblingsfrucht?
Im Sommer mag ich Erdbeeren und Honigmelonen sehr gern. Und Mangos, nom nom nom.

Trägst du lieber Flip-Flops, Sandalen oder Ballerinas?
Ich besitze sowohl Ballerinas als auch Flip-Flops, wobei ich am liebsten Sandalen tragen würde, wenn ich welche hätte. Da läuft man nicht so seltsam und hat abends keine Käsemauken. Aber ich hab' dieses Jahr noch keine schönen gefunden und aus den alten bin ich herausgewachsen.

Was trägst du am liebsten auf deinen Fußnägeln? Nagellack, French oder lieber nichts?
Gar nichts.

Trägst du lieber Tankini, Bikini oder Badeanzug?
Bikini. Aber Badeanzüge finde ich auch gut, habe davon bloß keinen da.

Um braun zu werden, was bevorzugst du? Sonnenbad, Selbstbräuner oder Solarium?
Ich lege es eigentlich gar nicht darauf an, braun zu sein. Wenn ich es doch werde, dann durch die Sonne.

Trägst du lieber T-Shirt oder Top?
Generell trage ich beides. Im Sommer greife ich aber doch eher zu ärmellosen Oberteilen (wenn es denn mal warm sein sollte). 

Was ziehst du lieber an? Lange Hose, kurze Hose oder Rock?
Kleid.

Glatte Haut. Lieber waxen, rasieren oder doch epilieren?
Diese schmerzbereitenden Methoden habe ich beide noch nicht ausprobiert. Dafür bin ich einfach ein zu großer Schisser. Also rasieren.

Gehst du lieber ins Hallenbad, ins Freibad oder lieber ans Meer?
Ans Meer natürlich. Da geht nichts drüber. Und wenn kein Meer in der Nähe ist, dann an den See. Alles besser als Hallen- oder Freibad.

Montag, 25. Juli 2011

4/52 Sex

Bevor wir loslegen, erst einmal meine Lieblingslieder des letzten Themas.

Favoriten Thema "Partyeinstimmung"
Kirstens Weblog: Bakkushan - Baby, Du Siehst Gut Aus!
weil es mehr als nur eine zahl ist: Ohrbooten - Autobahn
Stadtzirkus, Unileben & Co: Dick Brave & the Backbeats - Get The Party Started
Ingapopinga: Die Ärzte - Monsterparty
Blank Room: Bonaparte - Anti Anti

Beim dieswöchigen Thema geht's heiß her. "Sex" lautet es und bei meinen Überlegungen kam mir sofort die Musik von Marilyn Manson in den Sinn. Wenn man sich die Lieder anhört, die ich bei den letzten Themen ausgewählt habe, mag das nun gar nicht zu meinem Musikgeschmack passen, aber doch, das geht schon. Kennengelernt habe ich die Band durch meinen großen Bruder, der schon so gut wie immer Rock bis Metal gehört hat. Als ich mit 14/15 Jahren auf der Soul-Schiene mit Joss Stone und Macy Gray war, meinte er, mir mal "ordentliche Musik" auf meinen Computer machen zu müssen. Resultat ist: Obwohl ich Soul heute noch sehr gern höre, ist Rock einfach ganz oben auf meiner Beliebtheitsskala gewandert. Damals war auch unter anderem Marilyn Manson dabei, eine Band, die ich im Laufe der Zeit immer besser fand. Ich steh' einfach auf Leute, die provozieren!

Lange Rede, gar kein Sinn - "Heart-Shaped Glasses (When The Heart Guides The Hand)" ist eines meiner Lieblingslieder von MM und sogar das Musikvideo passt zum Thema, wie ich gerade herausfinden durfte. Wer also generell empfindlich auf Körperflüssigkeiten oder nackte Haut reagiert, sollte nur hören, nicht schauen. (Ich möchte gar nicht wissen, was mir dieser Beitrag für Suchbegriffe beschert...)

Samstag, 23. Juli 2011

Bye Bye 1-7/365

"Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos. Machen Jobs, die wir hassen! Kaufen dann Scheiße, die wir nicht brauchen!" -Tyler Durden-

Wie in diesem Beitrag schon angekündigt, trenne ich mich nun ein Jahr lang jeden Tag von einem der in meinem Umfeld angehäuften Dinge. Vorrangig natürlich die Sachen, die man eigentlich überhaupt nicht mehr braucht, aber nur behält, weil sie irgendwann ja vielleicht doch mal nützlich sein könnten, was sie aber nicht sein werden und somit liegen sie ewig in/auf/unter/neben den Schränken. Schluss damit.

Tag 1
Angefangen habe ich am 17. Juli mit diesen Ohrringen. Ich habe sie vor ein paar Jahren zum Geburtstag geschenkt bekommen, jedoch seitdem nicht getragen. Das werde ich mit großer Sicherheit auch niemals tun, denn ich finde sie abscheulich. Glitzersteinchen und rosa sind in Kombination wirklich nicht meins. Ich weiß nicht mal, warum ich sie überhaupt noch habe. Also weg damit.


Tag 2
Ein Postkartensonstwashalter. Den habe ich schon seit ich mich zurück erinnern kann. Nie Verwendung dafür gehabt. Anscheinend hatte ich sogar mal vergessen, dass es dieses Ding überhaupt gibt, denn ich habe mir noch eins dieser Teile gekauft, das wiederum in Benutzung ist. Und zwei brauch' ich nun wirklich nicht.


 
Tag 3
Da dachte wohl jemand, einer Zwölfjährigen wird schon ein Modell-LKW gefallen, wenn da soo süße Tierchen drauf sind. Ähem, nein. Erfolgreich verdrängt, würde ich sagen, denn es liegt seither in einer Schublade.



Tag 4
Ein Minihoroskopebuch für das Sternzeichen "Zwillinge". Ich hab keine Ahnung, wie ich in den Besitz dieses Dinges gekommen bin. Bis jetzt behalten, weil vielleicht könnte man es sich irgendwann mal durchlesen und dann ganz viele "tolle" Sachen herausfinden. Aber sein wir ehrlich, ich halte nichts von Horoskopen und werde es auch die nächsten hundert Jahre nicht brauchen. Ist übrigens aus der gleichen Schublade wie die beiden Dinge davor.
(Der Euro dient nur dazu, die Größe des Buches auf dem Foto abschätzen zu können, den behalte ich natürlich.)



Tag 5
Eine 3D-Brille vom letzten Kinobesuch. Wahrscheinlich mitgenommen, weil vielleicht kann man die noch einmal gebrauchen. Aber eigentlich mag ich 3D-Filme gar nicht, denn ich bekomme davon immer Kopfschmerzen. Und selbst wenn ich wieder mal in einen Film gehe, der in 3D gezeigt wird, habe ich diese Brille sowieso nicht dabei.

Tag 6
Dieses Buch mussten wir in der elften Klasse lesen. Ich habe es gehasst, gehasst, gehasst. So schnell werde ich es sicherlich nicht noch einmal lesen, falls ich überhaupt jemals wieder den Drang danach verspüren sollte, was ich jedoch stark bezweifle.


Tag 7
Ein grüner Plüschhase. Auch diesen habe ich geschenkt bekommen. Und leider ist das noch gar nicht so lange her, ein knappes Jahr ungefähr.
Wirklich? Ein Stofftier? In grün? Für ein Siebzehnjährige? Ich meine, das Fell sieht aus wie Kunstrasen. Naja, will ich nicht noch undankbarer sein, war bestimmt nett gemeint. Kommt trotzdem weg.




 
Am Anfang ist es noch sehr leicht, Dinge zu finden, von denen man sich, ohne mit der Wimper zu zucken, trennen kann. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es irgendwann doch schwieriger werden wird. Aber erst mal abwarten bis es soweit ist, nech?

Montag, 18. Juli 2011

3/52 Partyeinstimmung

Bevor ich heute mir der Vorstellung meines Liedes beginne, möchte ich noch meine Lieblingslieder der letzten Themen kundtun. Hab das bei anderen Blogs gesehen und finde die Idee so gut, dass ich mich schon ärgere, nicht selbst darauf gekommen zu sein. Sei's drum, muss ich es halt rotzfrech nachmachen.

Favoriten Thema "Guten Morgen"
Chaosmacherin: Donovan - Colours
Sternchenwelt: Bobby McFerrin - Don't Worry Be Happy
Cabezudo: Brooke Fraser - Something In The Water
A Bitter Sweet Life: Die Ärzte - Himmelblau
Gedankendeponie: Cake - Short Skirt / Long Jacket


Favoriten Thema "Regen"
Space Oddity: Jan Plewka - Was Dich So Verändert Hat
Ussels Funzel: The Tiger Lillies - Russians
BuntePixel: HerrBinner - Und Es Pisst
Psychocrayon: Bodo Wartke - Regen
n.i.c.k.a.a.t.: Sophia - Reprise-Crescendo


Das Thema dieser Woche ist "Partyeinstimmung". Ich muss gestehen, dass ich kein großer Partygänger bin und auch wenig höre, was man als typische Partymusik bezeichnen könnte. Mein erster Gedanke war "Bonaparte", aber da die Band schon mehrere Male genannt wurde, wollte ich mich nach etwas anderem umsehen.
Entschieden habe ich mich nun für eine Band, die musikalisch richtig was drauf hat. Alle Mitglieder beherrschen mehrere Instrumente und singen können sie erst recht. Die Stimmung auf Konzerten ist phänomenal und ich freue mich schon darauf, im November erneut bei einem ihrer Auftritte dabei zu sein. Die Rede ist von der norgwegischen Gruppe Katzenjammer. Wer sie noch nicht kennt, aber auf Folk-Polka-Zirkus-Zigeuner-Indie-Country-Pop-Musik steht, sollte sie unbedingt kennen lernen. Mein Party(ein)stimmungslied dabei ist "Demon Kitty Rag".

Samstag, 16. Juli 2011

WHEN YOU HAVE MORE THAN YOU THINK YOU NEED MORE SPACE

Dieser sehr lesenswerte Beitrag "Der Müll in unserem Leben" von Raine hat mich gerade wieder zu einem Thema nachdenken und -lesen lassen, das mir schon seit geraumer Zeit immer mal wieder im Kopf herumspukt. Konsumgesellschaft & Minimalismus. Letzteres bezeichnet die Kunst mit so wenig Dingen wie möglich zu leben und sich von dem ganzen unnützen Zeug, das durch den Haushalt fliegt, befreit zu haben.Der Durchschnittdeutsche besitzt ungefähr 8000 Dinge und sicherlich über die Hälfte davon ist absolut unnötig. Die meisten von uns sind von Kindesbeinen an schon so erzogen worden, dass Konsum gleich Luxus sei. Sich etwas zu leisten sei etwas Schönes, sodass vielen nach dem Kauf des siebzigsten Paar Schuhe oder des dreihundertsten Buches ein leichter Schauer der Seligkeit durchfährt. Für den Moment freut man sich vielleicht noch unglaublich über seinen ergatterten Schatz, jedoch schon drei Wochen später liegt er dann unbeachtet im Schrank und verstaubt, weil wieder neue Dinge eingezogen sind.
Es gibt verschiedene Projekte, bei denen Menschen versuchen, sich insoweit von dem Plunder zu trennen bis sie nur noch 100 essentielle Dinge ihr Eigen nennen. Das heißt, im Durchschnitt müssten wir uns von 7900 Dingen nennen, um uns Hardcore-Minimalisten zu nennen. 'Ne ganze Menge, oder?

Ich hab das mal auf mich bezogen und ich denke schon, dass ich sehr viel Zeugs habe, das eigentlich absoluter Schrott ist oder das einfach nie benutzt wird. Musste unwillkürlich an die Aussage des "Into The Wild"-Protagonisten denken, als seine Eltern ihm ein neues Auto kaufen wollten: "Ein neues Auto? Und warum brauch' ich ein neues Auto? [...] Ich will kein neues Auto. Ich brauch' kein neues Auto. Ich will nicht noch 'ne Sache. Diese Sachen, Sachen, Sachen, Sachen! [...] Ich möchte einfach nichts."

Auch bin ich auf den Blog von Karin Friedli gestoßen, die das Projekt angegangen ist, jeden Tag für ein Jahr lang, eben eine dieser Sachen zu entsorgen, zu verkaufen oder zu verschenken. Die Idee gefällt mir. Sie gefällt mir sogar so gut, dass ich beschlossen habe, das auch anzugehen.
Jeden Tag etwas loswerden, das ich nicht mehr brauche. Ich kann im Moment natürlich nicht garantieren, dass ich das wirklich ein Jahr lang durchhalte, denn irgendwo in mir schlägt schließlich auch noch ein, wenn auch ein sehr kritisches, Konsumherz.
Selbstverständlich soll auch das Kaufen von sinnlosem Zeugs eingeschränkt werden, obwohl ich eigentlich glaube, dass ich das ganz gut im Griff habe. Läppert sich trotzdem irgendwie alles.
Ich will versuchen, alle eins bis zwei Wochen einen Beitrag zusammen zustellen, in dem ich die Dinge zeige, die wegkommen.
Wegen diesem kleinen Projekt bin ich im Moment einerseits sehr motiviert, da ich mir erhoffe, mich von vielem Kram entledigen zu können und die Dinge, die übrigbleiben, mehr wertzuschätzen, andererseits weiß ich auch, dass ich an vielen Dingen einfach hänge und ich hoffe, dass ich später nichts bereue. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.


Was denkt ihr zu dem Thema? Könntet ihr euch vorstellen, mit nur einhundert Dingen zu leben oder seid ihr gar Sammlerfreaks, deren Herz bei jedem erworbenen Gegenstand höher schlägt?

Dienstag, 12. Juli 2011

2/52 Regen

Bei "52 Songs" lautet das dieswöchige Thema: Regen. Ist mir persönlich sehr schwer gefallen, muss ich zugeben. Nicht das Finden eines Liedes, sondern das Auswählen. Ich hab mich gefühlte einhundert Mal umentschieden, aber mich letztendlich doch festgelegt. Ich hoffe, bei den nächsten Themen wird das wieder einfacher.
Heute soll es um das Lied "Only Ones Who Know" von den Arctic Monkeys gehen.


Es passt perfekt zu meiner Stimmung, wenn es regnet. Nachdenklich und ruhig. Ein wenig melancholisch. Ich möchte in solchen Momenten diese ganze große schreckliche Welt einfach von mir wegschieben, um über die kleinen Dinge im Leben nachzudenken, die es eigentlich zu etwas so Schönem machen.
Ich möchte im Regen tanzen und mich lebendig fühlen, die Tropfen im Gesicht spüren und diesen Song dabei hören...

Dienstag, 5. Juli 2011

1/52 Guten Morgen!

Ich dachte mir, ich wage mich nun mal an eine Herausforderung und mache bei dem Projekt 52 Songs  mit, welches Konna auf seiner Gedankendeponie ins Leben gerufen hat. Jede Woche gibt es ein neues Thema, zu dem der Mensch ein Lied seiner Wahl vorstellt. Ich finde die Idee klasse und deshalb hier mein erster Beitrag.
Lasst uns loslegen!

Ich würde nicht behaupten, dass ich ein großer Morgenmuffel bin. Das Aufwachen ist bei mir schon nach den ersten Tönen meiner Weckmelodie garantiert. Auch das Aufstehen fällt mir in den meisten Fällen überhaupt nicht schwer. Das Einzige, was ich morgens nicht aushalte, sind Konversationen. Ich kann es nicht leiden, mich morgens mit jemandem unterhalten zu müssen.
In diesem Punkt bin ich vielleicht schon ein Muffel. Ich brauche morgens einfach eine Weile meine Ruhe, um erst einmal richtig wach zu werden und meine Gedanken zu sortieren, da kann ich noch so sinnvolles Geplapper einfach nicht haben.
Dabei hilft es mir oft, eher ruhigere Musik zu hören. Ein bisschen Gitarrengezupfe, eine schöne Stimme und mein Tag fängt schon mal nicht schlecht an.
Ein Lied, das ich besonders mag und das sogar inhaltlich zum Thema passt, ist "Her Morning Elegance" von Oren Lavie.


Ein wunderschöner, leicht melancholischer Song, mit dem ich gern in den Tag starte. Besonders mit dem Cello im Hintergrund, einfach nur perfekt!

MOATS AND BOATS AND WATERFALLS


Es wurde eine Paddeltour veranstaltet. Es wurde gezeltet, es wurde Eis verspeist, die Haut wurde sonnengebrannt, der Fuß wurde bienengestochen.
Es wurde ein Konzert besucht. Es wurde gelacht. Es wurde gehumpelt.
Das Freiluftkino wurde besucht. Es wurde spät, es wurde Feierabend gemacht, es wurde gewütet. Es wurde teuer.
Der Geburtstag wurde gefeiert. Es wurde getanzt, es wurde getrunken, es wurde geweint.
Der Sommer wurde begrüßt.
Italien wurde bereist. Es wurde gegessen, es wurde gekauft, es wurde gesungen, es wurde geschwitzt, es wurde gebadet.
Die Zeugnisse wurden verteilt, die Ferien haben begonnen.
Die Kamera wurde bestellt, die Kamera wurde geliefert. Wir wurden noch nicht miteinander warm.
Es wurde wieder geschrieben.

Neuanfang.
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