Dienstag, 11. Oktober 2011

Bye Bye 56-70/365

Ich trenne mich ein Jahr lang jeden Tag von einem der in meinem Umfeld angehäuften Dinge. Vorrangig sind dabei die Sachen, die man eigentlich überhaupt nicht mehr braucht, aber nur behält, weil sie irgendwann vielleicht doch mal nützlich sein könnten, was sie aber nicht sein werden und somit liegen sie ewig in/auf/unter/neben den Schränken. Schluss damit!



Tag 56
Als ich anfing, mich für Schminke zu interessieren, musste natürlich der obligatorische blaue Lidschatten her, den ich letztendlich jedoch maximal einmal benutzte. Nun durfte er zu jemandem ziehen, der mit ihm auch etwas anzufangen weiß.





Tag 57
Selbst wenn ich Verkäuferin wäre, würde mir zu diesem schwarzen Fransengürtel mit rosa Blümchen kein ordentliches Verkaufsargument einfallen. Bloß weg mit dem Ding.





Tag 58
Manchmal ist es schon schade, dass man unter den Abiturienten nichts mehr mit diesem Gummitwistband anzufangen weiß - nicht. Ich verliere ganz schnell die Lust an Dingen, die ich nicht ausreichend beherrsche und dieses Spiel gehörte leider immer dazu.



Tag 59
Dafür zog sich meine Talentlosigkeit durch bishin zum Sammeln von Diddl-Freundschaftskarten und wenigstens floß dann nicht allzu viel Geld in dieses nutzlose Hobby. Und ja, ich hatte mehr als drei Freunde!




Tag 60
Wer mag schon gern Quartettspiele? - Was? Nun, eure Hände bekomme ich auch noch runter. -
Wer mag schon gern Autoquartettspiele, die zudem noch unvollständig sind? - Na bitte, niemand. Kann also weg.





Tag 61
Der letzte Flummi, der noch übrig ist. Alle anderen gingen mit der Zeit nach und nach verloren, nur dieser blieb hartnäckig. Aber jetzt hat sein letztes Stündlein geschlagen.







Tag 62
Zwei große, schwere Schlüsselanhänger, die noch nie einen Platz an meinem Schlüsselbund fanden. Aber Hauptsache, ich habe erstmal mein hartverdientes Taschengeld dafür ausgegeben. Ach, damals war ich noch dumm und naiv. Aber das ist ein anderes Thema.





Tag 63
Was ist ein Besuch auf dem Rummel doch für ein Spektakel. Überall Lichter und Karussells, man isst klebrigsüße Zuckerwatte und gewinnt beim Losstand eine wunderbare Aufpustkatze. Quasi 'Hello Kitty' für Arme, nur finde ich das Original schon scheußlich genug, als dass ich dieses Ding noch länger behalten werde.





Tag 64
Ein Mini-Zauberwürfel. Wirklich zauberhaft finde ich es, wenn Leute es schon im Blick haben, wie man das Ding drehen und wenden muss, damit überall einfarbige Flächen erscheinen. Ich bin eher einer von der "Sticker-umkleb"-Fraktion, weil ich einfach viel zu ungeduldig für sowas bin.




Tag 65
Es ist an der Zeit, endlich zuzugeben, dass ich früher einmal ein Katzenfanatiker war. Sie waren nicht nur meine Lieblingstiere, ich musste zusätzlich noch alles haben, wo auch nur ein kleines Kätzchen drauf war. Daher rühren noch diese Postkarten, von denen ich mich nun als katzeritisfreier Mensch leicht trennen kann.




Tag 66
Wir sind wieder in der Abteilung "Das habe ich geschenkt bekommen" angekommen. Mehr brauche ich fast nicht sagen. Bin durch dieses Album nun kein Shania Twain-Fan geworden und, wie würde Wowi wohl sagen, das ist auch gut so.



Tag 67
Dieser Gegenstand bereitete mir einige Schwierigkeiten beim Notieren in mein Projektbüchlein. Habe es letztendlich "buntes Plastikhüpfding" genannt. Wie heißt es überhaupt richtig? So oder so, man muss es nicht haben.





Tag 68
Es ist rosa, es glitzert, es ist schmutzig und ein weiterer Schlüsselanhänger. Mehr gute Gründe braucht es für mich nicht, um dieses Teil loszuwerden.





Tag 69
Ich wusste gar nicht mehr, dass ich die noch habe, was eigentlich schon heißt, dass ich diese Salzkristalle getrost entsorgen kann. Eine zeitlang war ich mal in einer Chemie AG, das jedoch nur, weil da ausschließlich Experimente, wie das Herstellen von Salzkristallen und das Färben von Textilien, angegangen wurden. Irgendwann war das Salz dann leer und so zerbröselt der Salzkristall nunmal.



Tag 70
Langsam werde ich wohl auch damit beginnen müssen, meinen Kleiderschrank auszumisten. Habe daher mit diesem Oberteil angefangen, das wirklich mehr schlecht als recht aussieht. Dass ich es echt damals getragen habe, bereitet mir heut' arge Zahnschmerzen. Wer lässt sein Kind denn so herumlaufen?

Kommentare:

  1. Ich glaube, so etwas sollte ich auch mal tun.

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  2. Exakt diesen Flummi besaß ich auch irgendwann mal. Es muss ein Werbegeschenk gewesen sein. Er ist irgendwo verschollen.

    Quartettspiele mag ich auch nicht besonders gern, doch trotzdem hat mein Opa mir zum letzten Weihnachtsfest ewin Panzerquartett geschenkt. Das ist so merkwürdig, dass es schon fast wieder toll ist.
    Na, reizt es dich nicht auch, eine Runde Panzerquartett zu spielen?

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  3. Ohne Spaß, ich fang das auch mal an. Wo schmeißt du die Sachen denn dann hin? In den Restmüll? :D
    Ich habe so viel Quatsch in meinem Zimmer. Muss echt alles mal entsorgt werden..

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  4. @Judith: Das kommt darauf an. Manches kann ich noch irgendwie verschenken, elektronische Sachen kommen in den Elektroschrott, Bücher, wenn ich sie nicht loswerde, kommen zum Altpapier und das andere Zeugs ganz normal in den Restmüll.
    Wenn ich jetzt mit Kleidung anfange, werde ich mal schauen, ob sie da noch etwas für die Altkleidersammlung eignet.

    Na dann mal frohes Entmüllen, wünsch ich. :D

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  5. Oh ja, diese Funktion (hineingreifen in deinen Bildschrim und dir etwas herausnehmen) ist gerade in Arbeit! In ungefähr 29474 Jahren wird sie auch für dich verfügbar sein. ;P

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  6. Das bunte Plastikspiralding heißt "Ding, das die Treppe runtergehen kann". Da gibts 'n Lied zu :): http://www.youtube.com/watch?v=3WsJoiXmPXE

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