Samstag, 13. August 2011

Bye Bye 8-15/365

Ich trenne mich ein Jahr lang jeden Tag von einem der in meinem Umfeld angehäuften Dinge. Vorrangig sind dabei die Sachen, die man eigentlich überhaupt nicht mehr braucht, aber nur behält, weil sie irgendwann vielleicht doch mal nützlich sein könnten, was sie aber nicht sein werden und somit liegen sie ewig in/auf/unter/neben den Schränken. Schluss damit!

Ich muss zugeben, ich hänge mit dem Projekt ein wenig hinterher. Nicht was das Aussortieren angeht, sondern eher das Abfotografieren und das Schreiben der Beiträge will mir noch nicht so regelmäßig gelingen. Aber ich halte alles schriftlich fest und solange am Ende des Jahres 365 Sachen verschwunden sind, sollte das jedoch kein Problem darstellen.


Tag 8
Eine Diskokugel, die nicht größer ist als mein Handballen. Das ist eine dieser KrimsKrams-Laden-Anschaffungen, die für immer in der Schublade vergammeln (würden).


Tag 9
Keine Ahnung, wo dieser Schlüsselanhänger überhaupt her ist. Benutzt habe ich das Kaffeböhnchen jedenfalls nie.


Tag 10
Let's Party! Ja, gern doch. Aber nicht mit dieser CD, auf der angeblich die größten Partyhits vereint sind. Feiern möchte ich nämlich nicht zu Kim Wilde, Diana Ross oder O-Zone.



Tag 11
Und dann hielt ich plötzlich diesen grünen Gürtel mit Totenköpfen in der Hand. Fragen stellten sich. Wo kommt der her? Wieso ist der überhaupt da?
Zumindest weiß ich, wo er seine Zukunft verbringen wird. Nicht bei mir.


Tag 12
Ist Royal Canin nicht eine Tierfuttermarke? Dann wird diese Tasche wohl mal ein Werbegeschenk gewesen sein. Würde ich heute auf keinen Fall mehr tragen, also warum sollte ich sie behalten?

Tag 13
Eines meiner ersten Schminkprodukte, die ich je besaß. Man merkt, die Lipglosspalette sieht aus wie neu, denn mit 9 Jahren hat mich Kosmetik noch gar nicht gejuckt.

Tag 14
Eine alte Federtasche. Kaputt und bekritzelt zugleich, also auf jeden Fall nutzlos für mich geworden.


Tag 15
Wenn ich mir das so anschaue, bekommt man als dreizehnjähriges Mädchen oft ganz schön viel Mist geschenkt. Ich war noch nie Fan von der guten Dame, aber wenn man gleich ein Buch über sie bekommt, ist das wohl Vorraussetzung in dem Alter. Möchte ihr dem Buch aber keinen Unterschlupf mehr bei mir gewähren. Bye bye.

Kommentare:

  1. Genauso ging's mir auch immer beim ausmisten. "Oh mein Gott, was ist das und wo kommt es her?"
    Hast du eigentlich auch so 'nen Spaß beim Wegschmeißen? Ich kann in einen richtigen Rausch verfallen und meine Mutter schaut mich dann immer sehr besorgt an, weil ich so "tolle" Sachen wegschmeißen will, die eh keiner braucht oder haben will^^

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  2. @Franzi: Ein Rausch tritt bei mir jetzt nicht unbedingt auf, da ich ja jeden Tag "nur" eine Sache aussortiere. Aber ich mag das schon, dass ich mich danach irgendwie befreit fühle von dem ganzen Kram und ihn los bin & nicht mehr mit mir herumschleppen muss. (^_^)

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  3. Bei dem Totenkopfgürtel frage ich mich wirklich, aus welcher Ritze der hervorgekrochen kam. Kann ich mir gar nicht an dir vorstellen.

    Die Diskokugel und die Partyknaller CD hätte ein skrupelloser Bllogger sicher verlost, um durch das Gewinnspiel mehr Leser zu bekommen. Zum Glück bist du anders. Denn mit dem Mist lockst du heute nicht einmal mich. ;)

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  4. @Apfelkern: Ach Mist, und ich dachte, dein Herz würde wieder bluten, wenn ich ein Buch wegwerfen möchte und deshalb nimmst mir den Pridnäh Schpiers-Schmöker ab. (^__~)

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  5. Hach, ich beneide dich ein wenig, dass du das so durchziehst. Und gleichzeitig inspiriert du mich. Ich sollte das auch mal versuchen. Jeden Tag ein Ding wegschmeissen...

    lg

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