Samstag, 23. Juli 2011

Bye Bye 1-7/365

"Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos. Machen Jobs, die wir hassen! Kaufen dann Scheiße, die wir nicht brauchen!" -Tyler Durden-

Wie in diesem Beitrag schon angekündigt, trenne ich mich nun ein Jahr lang jeden Tag von einem der in meinem Umfeld angehäuften Dinge. Vorrangig natürlich die Sachen, die man eigentlich überhaupt nicht mehr braucht, aber nur behält, weil sie irgendwann ja vielleicht doch mal nützlich sein könnten, was sie aber nicht sein werden und somit liegen sie ewig in/auf/unter/neben den Schränken. Schluss damit.

Tag 1
Angefangen habe ich am 17. Juli mit diesen Ohrringen. Ich habe sie vor ein paar Jahren zum Geburtstag geschenkt bekommen, jedoch seitdem nicht getragen. Das werde ich mit großer Sicherheit auch niemals tun, denn ich finde sie abscheulich. Glitzersteinchen und rosa sind in Kombination wirklich nicht meins. Ich weiß nicht mal, warum ich sie überhaupt noch habe. Also weg damit.


Tag 2
Ein Postkartensonstwashalter. Den habe ich schon seit ich mich zurück erinnern kann. Nie Verwendung dafür gehabt. Anscheinend hatte ich sogar mal vergessen, dass es dieses Ding überhaupt gibt, denn ich habe mir noch eins dieser Teile gekauft, das wiederum in Benutzung ist. Und zwei brauch' ich nun wirklich nicht.


 
Tag 3
Da dachte wohl jemand, einer Zwölfjährigen wird schon ein Modell-LKW gefallen, wenn da soo süße Tierchen drauf sind. Ähem, nein. Erfolgreich verdrängt, würde ich sagen, denn es liegt seither in einer Schublade.



Tag 4
Ein Minihoroskopebuch für das Sternzeichen "Zwillinge". Ich hab keine Ahnung, wie ich in den Besitz dieses Dinges gekommen bin. Bis jetzt behalten, weil vielleicht könnte man es sich irgendwann mal durchlesen und dann ganz viele "tolle" Sachen herausfinden. Aber sein wir ehrlich, ich halte nichts von Horoskopen und werde es auch die nächsten hundert Jahre nicht brauchen. Ist übrigens aus der gleichen Schublade wie die beiden Dinge davor.
(Der Euro dient nur dazu, die Größe des Buches auf dem Foto abschätzen zu können, den behalte ich natürlich.)



Tag 5
Eine 3D-Brille vom letzten Kinobesuch. Wahrscheinlich mitgenommen, weil vielleicht kann man die noch einmal gebrauchen. Aber eigentlich mag ich 3D-Filme gar nicht, denn ich bekomme davon immer Kopfschmerzen. Und selbst wenn ich wieder mal in einen Film gehe, der in 3D gezeigt wird, habe ich diese Brille sowieso nicht dabei.

Tag 6
Dieses Buch mussten wir in der elften Klasse lesen. Ich habe es gehasst, gehasst, gehasst. So schnell werde ich es sicherlich nicht noch einmal lesen, falls ich überhaupt jemals wieder den Drang danach verspüren sollte, was ich jedoch stark bezweifle.


Tag 7
Ein grüner Plüschhase. Auch diesen habe ich geschenkt bekommen. Und leider ist das noch gar nicht so lange her, ein knappes Jahr ungefähr.
Wirklich? Ein Stofftier? In grün? Für ein Siebzehnjährige? Ich meine, das Fell sieht aus wie Kunstrasen. Naja, will ich nicht noch undankbarer sein, war bestimmt nett gemeint. Kommt trotzdem weg.




 
Am Anfang ist es noch sehr leicht, Dinge zu finden, von denen man sich, ohne mit der Wimper zu zucken, trennen kann. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es irgendwann doch schwieriger werden wird. Aber erst mal abwarten bis es soweit ist, nech?

Kommentare:

  1. Frühlingserwachen?? Ich fand es schön. :c

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  2. Die Glitzerohrringe sind schrecklich und müssen weg, Trucks sind nutzlos und wer glaubt schon an Horoskope.
    Doch Bücher kann ich einfach nicht wegwerfen, da blutet mein Herz.
    T. sagt, es wäre gut. Ergo frage ich: wie lang ist das Stück denn? Und dann: kannst du es mir ausleihen? Nicht schenken - ich brächte es ja nicht übers Herz, es wegzuwerfen.

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  3. @Apfelkern: Das Buch hat nur knapp über 60 Seiten, also wenn du dich unbedingt quälen möchtest. :P
    Aber es ist auch nicht so, dass ich alles wegwerfen möchte. Es kann auch mal Kleidung dabei sein, die dann in die Altkleidersammlung geht oder Bücher, die ich versuche, dann weiterzugeben.
    Vielleicht an Buchhalter wie dich. :)

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  4. Mir hat Frühlingserwachen auch total gut gefallen. Gerade weil es so kurz und knapp ist. Stelle mir auch ein Inszenierung im Theater total interessant vor. :) Tolle Idee ansonsten.

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  5. Frühlingserwachen fand ich auch gut. Suizidale Teenager, die nix von Pubertät wissen - was will man mehr? :D

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