Dienstag, 21. Juni 2016

Mein Abendstimmung-Mixtape

An diesem lauwarmen Sommerabend weiß ich einfach nichts richtig mit mir anzufangen. Die Aufgaben der To Do-Liste sind abgehakt, gleichzeitig bin ich zu unmotiviert, ein neues Projekt anzufangen. Netflix und Youtube öden mich an. Zum Lesen fehlt mir die Konzentration. Zum Schlafen bin ich noch nicht müde genug. Also sitze ich hier und höre Musik. Und entschließe mich spontan, dieses Mixtape zu erstellen, das meine Stimmung am Abend der Sommersonnenwende festhält.


Hier geht's zur Youtube-Playlist.


The Lake Poets - Your Face
Jeff Buckley - I Know It's Over
Sam Phillips - Reflecting Light
José González - Heartbeats
Iwan Rheon - Diaries
The National - Runaway
Damien Rice - My Favourite Faded Fantasy
Keaton Henson - You Don't Know How Lucky You Are
The Doors - Yes, The River Knows
Ben Howard - Depth Over Distance

Montag, 20. Juni 2016

Musiktipps der Woche #1: One Hopeful Road

Ob neue Platten oder Klassiker - in dieser frisch geschlüpften Beitragsreihe möchte ich schlicht und einfach teilen, welche Musik ich momentan so höre und empfehlen kann. Mir ist wieder bewusst geworden, wie gern ich über Musik schreibe, deshalb möchte ich das verstärkt auch auf diesem Blog tun. Ich weiß noch nicht, ob ich das wirklich jede Woche durchziehen kann. Trotzdem möchte ich auf jeden Fall anfangen zu dokumentieren, wann ich was gehört habe, welche Lieder mir in gewissen Zeiträumen wichtig waren und welche Interpreten mich begleitet haben. Deshalb werde ich versuchen, das Segment zumindest so häufig wie möglich zu füllen.



The Last Shadow Puppets
Bevor das neueste Album Everything You've Come To Expect der zweiköpfigen Band herauskam und gefühlt jeder ein großes Trara darum machte, hatte ich mich nie mit der Band beschäftigt. Obwohl ich das Solozeug von Alex Turner als auch die Arctic Monkeys liebe. Also hineingehört, für gut befunden und prompt ein Ticket für den Dresden-Termin der aktuellen Tour geholt. Um mich ausreichend auf das Konzert vorzubereiten, ziehe ich mir momentan also regelmäßig die beiden Alben von The Last Shadow Puppets rein. Obwohl ich sagen muss, dass mir das Debüt The Age Of The Understatement sogar noch ein wenig besser gefällt. Insgesamt also wirklich solide Songs, die Alex Turner und Miles Kane da produzieren, einige sogar überdurchschnittlich. Außerdem bin ich ein großer Freund der oft eingesetzten Streicher und von Turners Stimme sowieso.

Lieblingslieder: Sweet Dreams, TN // Separate And Ever Deadly // Everything You've Come To Expect



Vintage Trouble
Letzte Woche schaute ich eine Zusammenfassung des diesjährigen Pinkpop Festivals und verknallte mich dabei spontan in die Musik und Energie der US-amerikanischen Gruppe Vintage Trouble. Was für ein verrückter Auftritt. Leadsänger Ty Taylor scheint ordentlich Feuer unterm Hintern zu haben, so wie er eigentlich überall herumspringt, bloß kaum auf der Bühne selbst. Konnte jetzt zwar nur ein Video aus Glastonbury finden, aber es zeigt trotzdem perfekt, was ich meine. Ich werde mir definitiv noch mehr Songs anhören müssen, auch wenn ich glaube, dass Vintage Trouble eine dieser Bands ist, die man besser live anschaut.



Telluric von Matt Corby
Zu guter Letzt höre ich im Moment immer noch gern das neueste Album Telluric vom australischen Singer-Songwriter Matt Corby. Entdeckt habe ich ihn vor einigen Monaten in einem Café im englischen Leamington Spa, Nähe Birmingham, das nicht nur mit grandiosem Victoria Sponge Cake und einer urig-zusammengewürfelten Einrichtung punkten konnte, sondern auch tolle Musik spielte. Seitdem führt mich das Album regelmäßig zu diesem schönen Ausflug zurück.

Lieblingslieder: Why Dream // Good To Be Alone // Wrong Man

Samstag, 28. Mai 2016

LEFT A CLOUDED MIND AND A HEAVY HEART

Plötzlich sind die vier Monate in England auch schon wieder vorbei. Wo ist die Zeit geblieben? Studiert habe ich nicht allzu hart, das muss ich zugeben. Die Kurse waren nicht so meins und andere Dinge einfach viel aufregender. Trotzdem habe ich viel gelernt. Über mich selbst vor allem. Über neue Art und Weisen. Ich bin viel selbstbewusster mit meinem Englisch, hatte ich schließlich keine andere Wahl, als Englisch zu sprechen, wenn ich mich verständigen wollte. Dass ich viel sozialer sein kann, wenn ich mir Mühe gebe. Dass darunter jedoch meine Kreativität leidet. Irgendwie werde ich in Zukunft eine bessere Balance finden müssen. Ich habe zahlreiche Ausflüge gemacht und bin viel gereist. Oxford, Bath, Edinburgh, Dublin. Die Welt zu erkunden gehört definitiv zu meinen Lieblingsaktivitäten. Ich habe meine Komfortzone oft verlassen. Und ich habe überlebt. Ich habe getanzt, ich habe gesungen, ich habe gelacht. Ich habe dumme Fehler gemacht, die mir sehr leidtun. Ich war manchmal frustriert und fertig mit der Welt. Ich habe gemerkt, wie sehr mir die Menschen fehlen, die ich in Deutschland hinter mich gelassen habe. Ich habe neue Freunde gefunden, von denen mir der Abschied unglaublich schwer fiel. Besonderes meiner lieben Freundin M. muss ich danken, die mit mir in den Monaten in Birmingham durch dick und dünn gegangen ist. Es ist hart, wenn man sich über einen Zeitraum so gut kennenlernt, sich fast jeden Tag sieht und plötzlich trennen einen wieder hunderte Kilometer voneinander.


Auch Liebe habe ich in England gefunden. Beziehungsweise meinen Belgier so lange mit meiner ansteckend charmanten Persönlichkeit genervt, bis er wohl keine andere Wahl mehr hatte. Ich möchte keinen Kotzreiz verursachen, aber ich hatte ja keine Ahnung, wie schön Liebe ist und wie sehr sie die Dinge in Perspektive setzen kann. Ich hoffe aus tiefstem Herzen, es klappt mit uns. Die Zeit wird es zeigen.
Morgen geht mein Flug zurück nach Deutschland, das erste Mal in all der Zeit, dass ich die Britischen Inseln verlasse. Ich freue mich unglaublich darauf, meine Familie, meine Freunde und mein Vögelchen wiederzusehen. Zurückzukehren zu meinem Leben und mit neuer Entschlossenheit, neuen Erkenntnissen und Zielen da weiterzumachen, wo ich vor einigen Monaten aufgehört habe. Dann ja, das Auslandssemester fühlte sich sehr nach Auszeit an. Auszeit von allem, von Nachrichten, von Problemen, von Zweifeln und Ängsten, von Verpflichtungen. Umso seltsamer war es, wenn ich davon hörte, wie das Leben in Deutschland einfach ohne mich weiterging. Doch ich bin bereit wieder einzusteigen!

Freitag, 13. Mai 2016

Meine Top 5 Beiträge zum ESC 2016

Wie im vergangenen Jahr gebe ich auch zum diesjährigen Eurovision Songcontest wieder meinen Senf ab. Kann man das beim zweiten Mal in Folge schon Tradition nennen? Egal, ich mache es jetzt einfach zur Tradition. Für Deutschland tritt, oh Wunder, wieder einmal eine brünette Pop-Sängerin an. Irgendwie setzen wir immer aufs gleiche Pferd. Ich bezweifle stark, dass sich Deutschland nach der Punktevergabe auch nur auf der linken Tafel wiederfinden wird. Aber auch sonst ist wieder ausgiebig viel Schrott und Blödsinn im Potpourri der diesjährigen Beiträgen zu finden. Es fiel um einiges schwerer, auf fünf zu kommen. Aber hey, die schlechte Musik macht schließlich einen großen Teil des Spaßes beim Grand Prix Eurovision de la Chanson aus. Kommen wir an dieser Stelle jedoch zu den annehmbaren Liedern.


Estland: "Play" von Jüri Pootsmann
Leute, mein Herz wimmert. Dieses Lied ist mit Abstand mein Favorit in der Auswahl und dann schafft es Pootsmann nicht ins Finale. Was soll das? Ich liebe das Gitarrenspiel in der zweiten Strophe, die Bläser im Refrain und seine tiefe Stimme, die mir eine fette Gänsehaut bereitet. Dazu sein intensiver Gesichtsausdruck á la Eiskalte Engel und ich bin überzeugt. Im Vergleich dazu sind so viele Totalausfälle weitergekommen. Ich vermute, dass es dem gemeinen Publikum jedoch an Show gefehlt hat, um diese Lied genauso zu würdigen wie ich. Estlands Ausschied ist für mich bereits der größte Skandal dieses Jahres. Und obwohl ich am Samstag nicht mehr dafür anfeuern kann, kommt "Play" trotzdem in meine Liste. Aus Prinzip. Aus Trotz.



Lettland: "Heartbeat" von Justs
Bereits 2015 war Lettland in meinen Favoriten mit dabei. Auch wenn mich "Heartbeat" nicht mehr genauso umzuhauen weiß, ist es trotzdem ein solides Lied mit nettem Bass, das zum Mitwippen anregt und sich hören lassen kann. Bravo, Lettland! Vielleicht sollte ich mich generell mal ein wenig mehr mit der lettischen Musikszene beschäftigen, fällt mir gerade auf. Auch wenn ich nicht wirklich glaube, dass der Song allzu weit vorn mit dabei sein wird, hoffe ich es trotzdem. Ich juble am Samstag jedenfalls für Justs.



Schweden: "If I Were Sorry" von Frans
Schade Marmelade, dass das Intro vom Musikvideo beim Live-Auftritt nicht mehr dabei sein wird. Es ist wundervoll und hat mich eigentlich erst dazu angehalten, bei dem Song dranzubleiben. Im Rest des Liedes gefallen mir die Strophen um einiges besser als der Refrain. Dieser hätte durchaus ein wenig reißerischer sein können, um das Lied weniger monoton zu machen. Nichtsdestotrotz hat es seinen Platz in dieser Auflistung verdient.



Italien: "No Degree of Separation" von Francesca Michielin
Hipp hipp, ein Beitrag in Originalsprache! Klingt Italienisch gut, oder was? Ja, schon allein dafür gibt's Pluspunkte von mir. Trauen sich ja leider nicht mehr allzu viele Künstler des ESC's. Ob es abgesehen davon am Samstag herausstechen kann, wird man sehen. Es ist vielleicht doch ein bisschen zu unaufgeregt. Das scheint irgendwie das gesamte Problem der diesjährigen Einsendungen zu sein. Entweder sind sie ausgefallen und schlecht oder gut gemacht, dafür aber ein wenig langweilig. Da das Musikvideo zu "No Degree of Separation" jedoch bezaubernd ist, hoffe ich auf eine nette Live-Show am Samstag.



Belgien: "What's The Pressure" by Laura Tesoro
In diesem Fall ist der Song nicht in meinen Favoriten gelandet, weil ich es so überragend finde. Eher weil es im Vergleich zu dem restlichen Kram das kleinere Übel ist. Sorry, Belgien. Eine funky Gute-Laune-Nummer, die so klingt, als wäre sie so oder so ähnlich schon einmal da gewesen. Tesoros Stimme ist jedoch zugegebenermaßen ziemlich gut, erinnert an Demi Lovato. Da man zu "What's The Pressure" fantastisch mittanzen kann, ist mein Tipp, dass es beim Finale recht weit vorn mit dabei sein wird. Ich bleibe gespannt.



Welche sind eure Favoriten? Schaut ihr den Eurovision Songcontest dieses Jahr? Weint ihr auch über den Ausschied Estlands?

Mittwoch, 13. April 2016

Bath: Nur echt mit Nussburger und Zeitungsjungenmütze

Nachdem ich von meinem momentanen Studienort Birmingham einige Ausflüge in umliegende englische Städte gemacht hatte, kam ich zum persönlichen Fazit "Kennst du eine, kennst du alle". Im Groben boten sie alle eine Abbey, eine Innenstadt mit vielen Shoppinggelegenheiten, einen Park, ein paar historische Gebäude und die ein oder andere unansehnliche Ecke.
Als ich mich jedoch letztens in Bath wiederfand, revidierte ich meine Meinung wieder. Im Grunde treffen die eben genannte Punkte ebenfalls zu, doch Bath bietet einfach noch mehr. Allein schon die einheitliche, palladianische Architektur aus Kalkstein, die sich durch das gesamte Stadtbild zieht, ist ein Augenschmaus. Es wundert mich nicht, dass Bath mittlerweile zum Weltkulturerbe gehört. Mit der Pulteney Bridge, die nicht nur den Fluss Avon überquert, sondern auch einige Läden beherbergt, biete ich das erste Beispiel für die Schönheit dieser Stadt.


Römische Bäder
Die wohl wichtigste Attraktion vor Ort, trägt Bath schließlich seinen Namen wegen der Römischen Bäder. Knapp zweitausend Jahre alt und trotzdem kann man immer noch bewundern, wo die Römer damals planschten. Gebaut haben sie das Badehaus um die einzige warme Quelle, die man im Vereinigten Königreich findet. Die Ausstellung gibt gute Einblicke in das Leben damals und verteilt die Massen ausreichend, sodass man sich nicht durchdrängeln muss und immer wieder ausreichend Blicke auf die historische Stätte erhaschen kann.
Besonders beeindruckend wird es, wenn man auf dem Balkon steht, hinunter in den Badebereich der Antike schaut, dann aufblickt, die benachbarte Abbey aus einer komplett anderen Epoche sieht und daneben wiederum die Touristeninformation aus der Neuzeit steht. Irgendwie ein surrealer Anblick, so viel Geschichte auf einem derart geballten Raum.


Modemuseum
Mein Tipp für den nach Bath Reisenden wäre es gleich ein Kombiticket für 18 Pfund zu kaufen, das einem Einlass in die Römischen Bäder, das Fashion Museum und die Victoria Art Gallery gewährt. Alle drei Attraktionen sind sehenswert und zusammen in einem Rutsch gekauft, wird es um einiges preiswerter.

Ich hätte es eigentlich nicht erwartet, aber im Nachhinein muss ich schon sagen, dass das Fashion Museum eines der Highlights vor Ort war. Sich die Kleider für Mann und Frau aus verschiedenen Jahrhunderten dank der Ausstellung "A History of  Fashion in 100 Objects" ansehen zu können, war beeindruckend. Natürlich um der Fantasie noch einen Schubs zu geben, wie das Leben damals wirklich ausgesehen haben muss und in welchen Kutten die feinen Leute durch die Straßen flaniert sind. Doch auch die entsprechenden Tafeln bieten gute Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Geschehnissen der Zeit und erzählen, inwieweit diese die Kleidung beeinflusst haben und andersherum. Zu meiner angenehmen Überraschung haben sie sogar ein Original-Kleid von Queen Victoria da. Was die Sache noch abrundet: man kann sogar einige Replikate anprobieren, ob ein pompöses Kleid mit Reifrock oder einen schicken Herrenmantel. Wobei ich dann trotzdem finde, dass mir die die Ballonmütze, auch Newsboy Cap genanntam besten steht. Ich sollte mir in der Tat eine zulegen.


World Heritage Tour
Auf der offiziellen Internetseite von Bath kann man sich zwei verschiedene Audio-Touren kostenlos herunterladen. Sowohl die World Heritage Tour als auch die Tour mit dem Namen In the Footsteps of Jane Austen bestehen aus einer Stadtkarte und Audiotracks, die man sich aufs Handy oder den eigenen MP3-Player packen (oder was die freshen Kiddies heutzutage sonst so haben) und damit seine eigene Rundtour durch Bath machen kann. Da wir beide nicht so die größten Jane Austen-Fans sind, entschieden wir uns für die erste Variante. Vorbei geht es damit an der Abbey, der Innenstadt, entlang an niedlichen Shops und Museen, in die man noch einen Abstecher machen kann, bis hoch zum Royal Crescent. Ich freue mich schon darauf, meine Mitbewohnerin und begeisterte Jane Austen-Verfilmung-Schauerin neidisch zu machen, da ich einige der von uns besuchten Orte als Filmset in ihren liebsten Schmonzetten glaube wiedererkannt zu haben.


Futtern
Eins meiner liebsten Dinge auf Reisen ist es, mich durch das lokale Angebot durchzufuttern. Drei Lokale haben es mir in Bath besonders angetan. Da wäre zum einen das Gourmet Scoffs, bei dem es ein Genuss war sich durch die ganzen Pies zu testen. Sogar noch besser, wenn man sie aus dem Lokal mitnimmt und auf dem Vorplatz der Abbey isst. Dann das zuckersüße Café The Mad Hatter's Tea Party, das wohl vor allem wegen seiner bunten, durchgeknallten und natürlich trotzdem zum Thema passenden Einrichtung bezaubert. Von der kleinen roten Tür in der Theke, über Spielkarten-Stühle bis hin zum zusammengewürfelten Geschirr, passte alles gut hinein. Wobei ich natürlich auch betonen muss, dass der Kuchen ebenfalls ausgezeichnet war. Mein Liebling war insgesamt jedoch das Pub Pig & Fiddle. Die Atmosphäre ist wunderbar, die Preise vernünftig und ich verspeiste dort einen großartigen Nussburger, der gleichzeitig einer der besten vegetarischen Burger meines Lebens war. Hach! Am liebsten gleich nochmal.


Prior Park Landscape Garden
Soweit zu meiner Schwärmerei über Bath. Aber ich muss es einfach herauslassen, da sie zu meinen Favoriten der von mir bislang besuchten Städte in England gehört. Was ich an Bath ebenfalls liebe, ist, dass die Stadt so klein und niedlich ist, man kann über all hinlaufen. You ain't need no bus ticket! Selbst zur am meisten von der Innenstadt entferntesten Sehenswürdigkeit, liefen wir bloß eine knappe halbe Stunde. Auch wenn ich den damit gemeinten Prior Park Landscape Garden an dieser Stelle nur unter Vorbehalt empfehlen möchte. Nur als Mitglied des National Trust kommt man kostenfrei in den Park. Das ist eine gemeinnützige Organisation, die sich um viele Gärten, Häuser und Museen in England kümmert und zusieht, dass alles erhalten bleibt. Die einjährige Mitgliedschaft, mit der man zu all diesen Dingen freien Eintritt erhält, hat man im Vergleich mit den Eintrittspreisen fast schon wieder heraus, wenn man neben diesem Garten noch Stonehenge und eine weitere Sache besuchen würde. Vielleicht als kleiner Gedanke für Interessierte. Ansonsten fände ich 7,50 Pfund für den doch relativ kleinen Prior Park Landscape Garden ein wenig happig, so schön die Brücke und der Ausblick auf Bath auch ist. Aber dank meiner Begleitung, die sich die National Trust-Mitgliedschaft zulegte und gute Verhandlungskünste an den Tag legte, durfte ich auch umsonst mit hinein und konnte den Spaziergang vollends genießen. Und schaut doch mal, wie hübsch die Brücke ist und der Ausblick auf Bath erst!


Falls ihr es in nächster Zeit also "Fahrt alle nach Bath, es ist so wundervoll dort. Oder nein, fahrt doch lieber nicht hin, damit ich die Stadt nächstes Mal für mich allein habe und nicht teilen muss" von den Dächern rufen hört, bin ich das wahrscheinlich.

Welches Reiseziel hat euch zuletzt so richtig begeistern können? 
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